Beiträge von Tom123

    Tom, du willst wirklich neue AKWs? (Ich dachte es schon. Bisher wollten alle, die sich vehement für Verlängerung aussprechen, eine Fortsetzung. Aber die Kosten zahlen soll weiter die Gemeinschaft.

    1. Corona-Thread kritisierst du zu Recht NRW-Lehrerin, dass sie nur Querdenker-Seiten zitiert. Du zitierst hier vor allem Aussagen vom BUND und Greenpeace. Sorry, aber das sind doch keine neutralen Quellen. Ich würde hier gerne Berichte neutraler Wissenschaftler oder Organisationen sehen.

    2. Ich rede nicht vom Frankreich. Ich will auch nicht, dass wir hier wie in Frankreich nur auf Atomkraft setzen. Ich finde aber, dass wir bestehende AKWs, die bereits bezahlt sind und alles, weiternutzen sollten. Das muss du bei den Berechnungen berücksichtigen. Du müsstest also alle Baukosten rausrechnen.

    3. Ich kann mir vorstellen, dass wir auch in den nächsten Jahren noch auf einzelne wenige AKWs setzen, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Dazu können auch neue AKWs gehören. Das Ziel muss aber der Ausbau alternativer Energieformen sein. Aber erst wenn wir eine Alternative haben, sollten wir aus der Atomkraft aussteigen.

    Das wiederspricht sich doch, gehandelt wird immer erst, wenn die Notwendigkeit gesehen wird, weil die Verdienstmöglichkeiten ausbleiben.

    Weil wir wegen der Ukraine-Krise des Kriegs in der Ukraine unabhängiger werden müssen, wird nun verstärkt über erneuerbare Energien diskutiert,

    aber eben auch über die Verlängerung der AKW-Laufzeiten.

    Wir haben den Atomausstieg beschlossen und trotzdem die erneuerbaren Energien nicht gefördert.

    Entsprechend ist es unlogische, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien durch eine Laufzeitverlängerung signifikant gebremst wird.

    Ein Zusammenhang zwischen Atomausstieg und erneuerbaren Energien ist bei weitem nicht so deutlich wie man gerne denkt. Atomkraft wird durch Kohle, Öl und Gas ersetzt.

    Das muss man dann aber auch wollen und unterstützen

    ... und nicht verzögern, um dann zu sagen, dass das ja alles nichts wird und wir lieber die AKW weiter nutzen.

    Klar, aber das eine hat nichts mit dem anderen zu trotz. Trotz Atomausstieg ist man nicht weiter gekommen. Hätten wir keine Ukrainekrise würden wir gar nicht über den Ausbau der erneuerbaren Energien so diskutieren, obwohl die AKWs vom Netz gehen.

    Welche Handlungsempfehlungen sollte man daraus ziehen? Maske für immer?

    Die Handlung muss sich doch aus der Situation ergeben. Vor 30 Jahre gab es "Gib Aids keine Chance" als Werbung für Kondomen. Gerade in bestimmten Ländern ist das heute noch aktuell. Sollen Prostituierte jetzt auf Kondome verzichten, weil es ohne Kondom viel besser ist?

    Lauterbach hat vor ein paar Tagen eine Übersicht von neuen Impfstoffen gepostet, die in der Entwicklung sind. Vielleicht haben wir in einem Jahr einen Impfstoff, der so gut wirkt, dass auch Mutationen kein Problem sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass auch die aktuellen Impfstoffe gegen die Ursprungsvariante, für die sie entwickelt wurden, deutlich besser wirken.

    Vielleicht finden wir in den nächsten Monate ein super wirksames Medikament oder eine tolle Therapie. Vielleicht stellen wir fest, dass Long-Covid unproblematisch ist und die Menschen nach 1-2 Jahren wieder vollständig genesen.

    Vielleicht sind die nächsten Varianten noch milder und Corona ist irgendwann nur noch ein Schnupfen.

    Aber vielleicht ist auch die nächste Variante so leicht übertragbar wie Omikron und tödlicher als Delta. Vielleicht gibt es eine Escape-Variante. Vielleicht merken wir, dass wir immer mehr Long-Covid Patienten haben und keine Lösung finden. Vielleicht liegen im Herbst so viele Menschen krank im Bett, weil die Infektionszahlen explodieren. Wenn jeden Tag XY Menschen mit/an Corona sterben, wird es immer mehr betroffene geben. Wenn von den Maßnahmengegnern erstmal die eigenen Eltern, Großeltern oder Verwandte im Krankenhaus liegen, wird sich die öffentliche Meinung vielleicht ändern. Oder wenn das eigene Kind mit LongCovid zu Hause liegt, denkt man vielleicht anders über die Masken.

    Wir müssen doch abwarten und die Situation bewerten. Wir können dich nicht entscheiden, dass wir auf Masken verzichten nur weil es mir besser gefällt.

    Sonst wäre man mit Solar und Wind schon viel weiter, aber das war nicht erwünscht und wurde in den letzten Jahren ausgebremst.

    Es wurde aber trotz Atomausstieg ausgebremst, daher passt das Argument nicht wirklich. Es wurde ausgebremst, weil man Geld sparen und die höheren Kosten nicht zahlen wollte. Das war damals auch durchaus in der Bevölkerung die Mehrheitsmeinung.

    Letztlich kann man politisch ganz viel machen, um den Ausbau voranzutreiben. Trotz Atomausstieg haben wir im letzten und in diesem Jahr katastrophale Ausbauraten. Das Problem liegt beispielsweise am Genehmigungsverfahren und dem Widerstand einzelner Bundesländer. Auch am Strompreis.

    Dazu kommen noch ein paar grundlegende Aspekte. Sinnvoll ist gleichmäßiger Aufbau. Also 10 Jahre jedes Jahr 100 Anlagen anstatt einmal 1000. Sonst überleben das unsere Firmen nicht.

    Wir müssen immer noch diverse technische Problem lösen. Ein Aspekt war auch, dass der Ausbau der Stromtrassen nicht hinterher kam. Deswegen war man wohl auch ganz froh, dass man den Ausbau abgebremst hat. Es hilft nichts, wenn in Niedersachsen neue Räder stehen aber die Leitungen in den Süden erst in 5 Jahren fertig sind. Wir müssen uns noch viel mehr Gedanken über intelligente Lastenverteilung und Speicherung von Energie sowie den Energiemix machen. Es ist toll, wenn wir an windigen Sommertagen neue Rekorde aufstellen. Aber es gibt auch Winternächten, wo mal kein Wind weht. Da gibt es viele Ideen aber wir sind noch weit von tragfähigen Lösungen entfernt. So etwas braucht Zeit. Man muss forschen, ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

    Und vor allem reden wir bei der Energiekrise von einem Zeitraum von 2-3 Jahre. Egal was wir heute machen, werden wir so schnell keinen nennenswerten zusätzlichen Zuwachs bei den erneuerbaren Energien gewinnen. Parks müssen geplant und genehmigt werden. Die Anlage müssen gebaut und aufgestellt werden. Für eine größere Ausweitung der Produktion brauchen wir Rohstoffe (Seltene Erden aus China), Fachkräfte und ggf. Maschinen. Teile werden inzwischen aus Indien etc. importiert, da die Produktion in Deutschland zu teuer wird. Da muss man viel langfristiger Denken.

    Doch, sparen, sparen, sparen (z. B. kein Standby).

    Finde ich konsequent. Aber das muss man natürlich auch zu Ende denken. Beim Sparen bei privaten Haushalten ist es ja oft so, dass lieber der andere als man selber sparen soll. Wie gut das mit der Eigenverantwortlichkeit klappt, sehen wir ja gerade bei Corona.

    Dann muss ich natürlich überlegen, dass wir bei einem Erdgasstop sowieso sparen müssen. D.h. die Kompensation der Atomkraftwerke kommt noch oben drauf.

    Wenn wir Glück haben, sind dann nur die Hallenbäder geschlossen. Bei uns in der Nähe wurde jetzt eine Solebecken dicht gemacht. Das führt aber auch wieder zu Konsequenzen. Man rechnet dadurch mit größeren Einnahmeausfällen, die im nächsten Haushalt ausgeglichen werden müssen und wieder für andere Projekte fehlen. Gleichzeitig fürchtet man, dass ein Teil der Nutzer nun mit dem PKW in andere Bäder mit Solebecken fahren. Das verursacht Verkehr und Benzinverbrauch. Insbesondere in unserer ländlichen Gegend.

    Vielleicht werden auch Turnhallen geschlossen. Spart Energie führt aber wieder zu Kindern, ohne die nötige Bewegung mit all den Folgen, die wir aus Corona kennen. Dazu bekommen die Vereine ein Problem.

    Wenn wir Pech haben geht es aber noch weiter. Dann kostet Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und macht unsere Wirtschaft kaputt.

    Da muss man dann überlegen, wann ist die Nutzung von Atomkraft das kleinere Übel.

    Ich persönlich wäre übrigens auch bei Söder und Lindner. Die AKWs noch 5 Jahre laufen lassen finde ich vollkommen ok. Ich könnte auch dauerhaft mit 3-4 modernen AKWs im Rahmen eines Energiemix in Deutschland leben. Natürlich nur solange bis wir Alternativen aufgebaut haben. Aber bitte die AKWs erst dann abschalten wenn die Alternativen laufen. Nicht so wie jetzt. Erst abschalten und dann Alternativen überlegen.

    Ich gehe aber davon aus, dass Lehrer diejenigen sind, die den Umgang mit seriösen Quellen in ihrem Studium gelernt haben.

    Bitte, bitte, lass mir doch die Illusion:bete:

    Es würde die Diskussion zu mindestens hier deutlich vereinfachen, wenn man nur auf seriöse Quellen zurückgreift oder umstrittene Aussagen zu mindestens so kennzeichnet.

    Es klang deutlich durch, dass das alles falsch wäre was ich sagte. Die Quellen wären scheiße, die Zeitung die falsche..( z.B.. kaum long covid bei Kindern), der Kassenarztchef quasi ein Idiot..nur wegen der " richtigen" Partei dort.wenn ich Maske tragen würde nur als " Schein", damit man mich nicht als Querdenker erkenne/ einordnen würde...so reden nur Leute von der AFD etc...

    Finde ich durchaus verunglimpfend..

    Sorry, dass dir das nicht gefällt, ist doch kein Argument. Es geht doch darum, ob man Fakten nennt oder irgendwelche Lügen um dich doof darzustellen.

    Wenn Du irgendwelche Seiten oder Menschen zitierst, die als Fakenews oder Querdenker bekannt sind, musst Du dich nicht wundern wenn das kritisiert wird.

    Herr Gassen ist höchst umstritten und wird auch von seinen eigenen Kollegen angegangen. Das darf man doch sagen?

    Und wenn Du hier die gleiche Argumentation wie die Querdenker oder AFD postet, musst Du dich nicht wundern, wenn Du mit dienen in Verbindung gebracht wirst. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob du eine Maske trägst oder nicht. Aber du hast hier mehrfach auf irgendwelche dubiösen Quellen verwiesen, hast bekannte Kritiker zitiert oder hast selber Studien falsch ausgelegt. Da musst doch damit leben, dass man die kritisiert. Das hat nichts mit verunglimpfen zu tun. Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße. Auch das ist übrigens ein Problem, dass viele Querdenker haben.

    Nur so falsch lag ich oftmals nicht.. long covid..hier deutlich überschätzt... dass 2/3 Maske tragen würden

    ..deutlich überschätzt... die Letalitätsrate unter Omikron...deutlich überschätzt...

    Sorry, aber ich ich weiß nicht, worauf du dich beziehst. Aber mit den meisten Sachen lagst du falsch. Es gibt gerade eine aktuelle Auswertung aus England, dass rund 4% der bekannten Infizierten nach 3-4 Monaten noch über Beschwerden klagen. Das ist schon viel. Welche Auswirkungen Long-Covid hat, wird gerade erst erforscht. Wir haben aber auch schon das Problem, dass die Behandlungskapazitäten nicht ausreichen. Das ist natürlich auch eine subjektive Wahrnehmung. Ein wenig Schwund gibt es ja immer. Aber es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass Long-Covid gesellschaftlich ein Problem darstellt? Alleine die vielen gesunden Menschen, die nicht arbeiten gehen können oder sogar zum Pflegefall geworden sind. Die Frage ist halt nur ob 10,100,1.000,10.000 oder 100.000 Menschen ok sind. Nehmen wir die Zahlen von England, haben wir rund 800.000 Menschen, die durch Omikron Post-Covid Probleme nach 3-4 Monate haben. Wenn davon nur die Hälfte zum Arzt geht und ggf. zum Facharzt. Wer soll das alles machen? Wer ersetzt die Fehlzeiten, durch Corona-Kranke. Wir haben in fast allen Krankenhäusern Corona-Patienten. Nicht mehr so stark auf der Intensivstation aber trotzdem im Krankenhaus. Wer kümmert sich darum?

    Bei der Maske, war die Aussage, dass sich 2/3 eine Maskenpflicht wünschen. Da sind verschiedene Institute auf ähnliche Zahlen gekommen. Das bedeutet aber nicht, dass diese 2/3 nun ihr Leben lang eine Maske tragen werden. Es gibt auch Menschen, die ein Tempolimit auf Autobahnen fordern und trotzdem 150 fahren.

    Letalität unter Omikron. Was meinst du damit? Es wurde von Anfang gesagt, dass Omikron milder verläuft aber hohe Fallzahlen ein Problem sind.

    ergänzend ein Bericht des SWR (aus der Reihe zur Sache! Baden-Württemberg März 2021)

    Es gab auch ein Gerichtsurteil vom März, dass das Problem keine sofortige Abschaltung der AKWs erfordert.

    Dass die Betreiber die Dinger zum 31.12. runterfahren wollen, finde ich übrigens verständlich. Sie haben nur Ärger mit einem Weiterbetrieb. Die Wirtschaft will immer klare Verhältnisse und lange Planung. Aber sogar die Grünen sind ja momentan mit einer Prüfung einverstanden. Warten wir doch einfach, was dabei rum kommt. Wenn ein Weiterbetrieb nicht möglich ist, wird das eine grüne Bundesregierung sicherlich nicht ignorieren...

    Und ganz ehrlich ...ich suche nicht nach weiteren Quellen, wenn ich etwas lese oder hinterfrage alles...

    Dafür habe ich keine Zeit und Interesse daran hab ich auch nicht.

    Dafür geht es mir einfach zu sehr am Pops vorbei...

    Solange ich " normal" leben kann ist mir recht egal was die anderen tun.

    Ganz ehrlich? Wenn Du nicht mal bereit bist dich mit dem Thema auseinanderzusetzen ist, es ziemlich unhöflich hier die Sachen zu posten. Damit erwartest du, dass wir deine Arbeit machen.

    Es geht hier um den Austausch. Da kann man schon erwarten, dass der gegenüber nicht einfach irgendwie blind etwas postet. Dazu sollte man die Sachen auch gelesen und verstanden haben. Ich erinnre mich auch an die Diskussion mit dem Infektionsrisiko und deiner Argumentation mit den 20 Minuten. Es ist dann blöd, wenn das nachliest und merkt, dass da was ganz anderes steht.

    Wenn dir das alles egal ist, ist das vielleicht der falsche Thread.

    "Theoretisch könnte Block II des Kernkraftwerkes Neckarwestheim noch bis Februar nächsten Jahres laufen. "Die Brennstäbe könnten bis Februar halten, mit 50 Prozent weniger Leistung", sagte ein Sprecher des Umweltministeriums auf Nachfrage. "Das ist rein hypothetisch", betonte der Sprecher jedoch."

    Wenn ich mir den Bericht durchlese, verstehe ich nicht, warum man das nicht machen sollte. Die Revision ist gerade erfolgt. Anscheinend bestehen keine Zweifel an der Sicherheit. Da könnte man die beiden Monate noch ausnutzen. Besser als Schwimmbäder dicht machen oder Turnhallen nicht zu heizen ...

    "Bei der Überprüfung im AKW Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) sind wieder Korrosionsschäden an Rohren gefunden worden. Es war die letzte Revision vor der endgültigen Abschaltung."

    Dann scheinen die Prüfungen ja doch zu funktionieren. Das sind doch gute Nachrichten. Wenn Experten am Ende sagen, dass ein Weiterbetrieb technisch nicht möglich ist, will dem doch niemand widersprechen. Es geht nur darum, die Option zu prüfen.

    Das Problem ist seit 15 Jahren bekannt und keineswegs "unvorhergesehen". Übrigens auch in Deutschland ein Problem: Korrosionsprobleme in Neckarwestheim.

    Ob der BUND nun unbedingt eine Quelle für eine neutrale Berichterstattung über Atomkraftwerke ist ...

    Aber davon abgesehen. Nochmal: Es geht hier nicht um den grundsätzlichen Sinn von Atomkraft.

    Es geht darum, ob man angesichts der aktuellen Situation die 3 noch aktiven AKWS für kurzen Zeitraum weiterlaufen lassen kann. Oder ob man das grundsätzlich ablehnen sollte.

    Bei den restlich verbliebenen AKW, die noch 5% des Strombedarfs liefern, dürfte eine Verlängerung der Restlaufzeit nur einen marginalen Effekt auf die Energiebilanz haben - zumal ein Großteil des Erdgases in die Produktion der chemischen Industrie geht. Da haben AKW 0% Anteil. Das sind nur "FDP-Aufmerksamkeiterhaschungsphrasen" - ohne Hirn, wie gewohnt.

    Momentan produzieren die Gas-Kraftwerke auch aufgrund des Vorfalles in Frankreich mit 100%. Durch den Einsatz der AKWs kann damit eine Menge an Gast gespart werden. Sicherlich mehr, als durch andere Maßnahmen. Natürlich nur begrenzt aber warum sollten wir das nicht nutzen? Die Diskussion hatten wir aber auch schon vor ein paar Seiten ...

    Aus diesem Grund müssen derzeit auch zahlreiche AKWs in Frankreich momentan heruntergefahren werden, um ökologische Katastrophen abzuwenden.

    Laut Tagesschau gibt es Korrosionsprobleme. Es wurden kleinste Risse im Kühlsystem gefunden und daher müssen die AKW nun überprüft werden. Ist natürlich auch ärgerlich aber sicherlich eher unvorhersehbar.

    Aber auch losgelöst davon: Wir reden über eine kurzfristige Verlängerung, um die akute Krise zu bewältigen. Sicherlich wird die Erwärmung der Flüsse im Winter keine große Rolle spielen. Zumal wir von 3 AKWs sprechen. Und wenn wir im Winter wirklich ein Problem mit der Wärme haben, werden wir sicherlich dafür einen sehr niedrigen Gasverbrauch haben.

    Ähnlich wie @NRW-Lehrerin finde ich es schade, wie sehr hier im Forum Leute diskreditiert werden, die nicht die eigene Meinung vertreten.

    Zwischen diskreditieren und anderer Meinung sein, ist doch ein großer Unterschied, oder? Diskreditierung setzt doch Voraus, dass man irgendwelche Lügen oder unwahre Aussagen macht? Die Kritik an NRW-Lehrerin ist doch sachlich begründet.

    Wie abgehoben ist es beispielsweise, Gassen, welcher ja immerhin die Kassenärzte vertritt, jegliche Kompetenz abzusprechen?!

    Wie würdest du denn die Kompetenzen von Herrn Gassen begründen? Ich meine es ist doch Fakt, dass er Orthopäde ist und Orthopäden nun nicht unbedingt Experten für Viren sind.

    Präsident einer Vereinigung wird man in der Regel auch nicht aufgrund besonderer Fachkompetenz, sondern weil man politisch aktiv ist. Im DFB-Vorstand sitzen ja auch nicht besonders gute Fußballer oder Trainer. Bernd Neundorf ist zum Beispiel Beamter und Sportfunktionär. Ich denke nicht, dass Gassen durch sein Amt besonders befähigt wird Aussagen als Virologe zu treffen.

    Dazu kommt noch, dass er bereits die ganze Pandemie über mit Aussagen auffällt, die eher im Querdenker-Milieu zu verorten sind. Auch gibt es ja zahlreichen Widerspruch seiner Kollegen zu seinen Aussagen. Warum sollte man das nicht klar schreiben?

    Bodo Schiffmann ist auch Arzt. Trotzdem würde ich seinen Aussagen kein Vertrauen schenken. Genauso ist es bei Gassen. Er ist zu oft negativ aufgefallen.

    Wenn jemand in Italien, Österreich, Slowenien oder Dänemark Urlaub macht, wird er sicherlich öfter auf Einheimische treffen, die vom Tourismus leben und daher weder einen unentspannten Eindruck machen wollen noch Maßnahmen und Einschränkungen begrüßen dürften.

    Ist bei uns übrigens das Gleiche. Diejenigen, die vom Tourismus leben, regen sich über Maßnahmen auf und fordern ein Ende aller Maßnahmen. Einige andere Einheimische regen sich über die aus ihrer Sicht viel zu großen Touristenmassen aus, die für neue Infektionen sorgen.

    Ich denke, dass das auch ein Grund ist, warum die FDP sich so stark gegen Coronamaßnahmen positioniert. Viele Gastronomen und Vermieter bzw. Hoteliers unterstützen die FDP.

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