Beiträge von Tom123

    Ja, ich habe auch nichts anderes gesagt. Vorsatz ist immer strafbar.

    Du hast gesagt, dass es deine eigene Entscheidung ist. Und das ist es nicht. Mit Corona zur Schule ist anscheinend in der Schweiz kein Problem und in Deutschland schon. Aber schön, dass du die ganze Zeit das gleiche sagst. Dann hätten wir uns die Diskussion sparen können. Die Diskussion was jetzt daran "Vorsatz" ist, erspare ich uns beiden mal. Aber auch Fahrlässigkeit kann schon strafbar sein.

    An Aids stirbt man heutzutage nicht mehr und man steckt noch nicht mal mehr andere Leute an, wenn man entsprechende Medikamente nimmt. Du bist echt top informiert. Und stellst unsinnige Vergleiche an, die du bei anderen reklamierst.

    Es wäre echt super, wenn Du meine Beiträge richtig lesen würdest. Du hast moniert, dass es klar ist, dass Corona und Grippe verschiedene Viren sind und daher unterschiedlich. Ich habe dich darauf hingewiesen, dass es nicht darum geht, dass es verschiedene Viren sind, sondern dass die verschiedene Symptome auslösen und damit die Schwere der Erkrankung relevant ist. Nur weil man etwas mit Grippe oder nur Erkältung macht, heißt es nicht, dass man sich bei Corona genauso verhalten sollte.

    Die Heilungschancen von Aids haben damit rein gar nichts zu tun. Aber in der Schweiz ist wahrscheinlich Aids auch kein Problem.

    Wenn ich eine Erkältung habe, dann gehen ich zur Arbeit, wenn ich mich fit genug fühle. Ich halte dann halt mehr Abstand.

    Wir reden auch nicht über eine Erkältung. Es sterben kaum Menschen an Erkältung. Ich hatte bereits eingangs geschrieben, dass Corona weder eine Erkältung noch eine Grippe ist. Corona ist eine meldepflichtige Krankheit. Und du machst dich mit Corona genauso wie mit anderen vergleichbaren Krankheiten strafbar wenn du wissentlich damit zur Schule gehst. Laut Antimon ist das in der Schweiz anscheinend erlaubt. Das finde ich erschreckend.

    Wenn man nicht merkt, dass man Corona hat, das dürfte doch eher die Ausnahme sein. Ansonsten halte ich nichts davon, in der Konsequenz für immer mit Maske zu leben. Irgendwann muss die Menschheit sich doch damit arrangieren. Vulnerablen Gruppen ist besondere Vorsicht ja nicht genommen.

    Das habe ich auch nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass ich das nicht akzeptabel findet, wenn jemand infiziert und dann in der Schule arbeitet. Der müsste zu Hause bleiben bis er nicht mehr infektiös ist. Gleiches gilt natürlich auch für andere Krankheiten.

    Das entscheidest du aber für dich. Es gibt niemanden, der dich davon abhalten kann.

    Jetzt wirds aber wild. Bist du Arzt oder sonst wie medizinisch ausgebildet? Nein, also gibt es auch keine (dienst)rechtlichen Konsequenzen.

    Das ist keine medizinische sondern eine juristische Frage. Bezüglich des Betretungsverbotes kannst du gerne einmal §34 IfSchG nachlesen. Zu mindestens in Niedersachsen muss man die Belehrung vor Dienstantritt unterschreiben.

    Zur Strafbarkeit kannst du auch hier noch mal nachlesen. Ist zwar auf corona gemünzt aber letztlich gelten die Paragrafen genauso für andere Krankheiten:

    https://sk-strafrecht.de/2020/04/20/cor…nsschutzgesetz/

    Das Problem an der Sache ist natürlich die Nachweisbarkeit. Letztlich wird derjenige immer behaupten, dass er nichts von seiner Erkrankung gemerkt hat. Aber wenn du natürlich erst mit einer Meldepflichtigen Krankheit zum Arzt gehst und dann wider besseren Wissen in die Schule rennst, wird das sicherlich erheblich Konsequenzen haben.

    Und? Jeder ist mit irgendetwas infiziert. Infiziert != krank.

    Das ist doch Querdenker-Niveau. Es geht um die Ansteckungsgefahr. Infiziert => potentiell ansteckend. Du kannst vollkommen fit und gesund sein und trotzdem andere ansteckend. Deshalb bleibt man infiziert zu Hause. Problem ist doch eher, dass man in der Regel nicht merkt, dass man infiziert ist, wenn man fit ist.

    Kannst du mit einer Grippe oder Pfeifferschem Drüsenfieber doch auch machen. Ist dann ja genauso erschreckend. Juckt aber nicht, weil es ist normal.

    Nein, kann ich nicht. Sobald ich eine ansteckende Krankheit habe und es mir bewusst ist, sollte ich tunlichst nicht zur Arbeit gehen und insbesondere nicht zur Schule. Das fängt damit an, dass es in den meisten Schulen entsprechende dienstrechtliche Vorgaben gibt. Und es endet bei einer Körperverletzung (und Job-Verlust). Bei Corona ist es einfach nur mehr im Fokus und einfacher nachzuweisen. Durch einen Selbsttest kann ich zu Hause feststellen, dass ich wahrscheinlich Corona habe und mich bis zur Abklärung isolieren. Den Beginn einer Grippe oder einem harmlosen Schnupfen zu unterscheiden ist schon schwieriger. Letztlich muss es auch im Einzelfall entschieden werden. Sitze ich alleine im Büro oder habe ich enge Kontakt zu anderen Menschen. Dann gibt es auch noch die Krankheiten, die generell meldepflichtig sind oder ein Tätigkeitsverbot zur Folge haben. Das sollte eigentlich jeder bei der Einstellung unterschrieben haben.

    Covid ist nicht die Grippe, sind zwei unterschiedliche Viren. Jeder Depp weiss das.

    Und etwas intelligentere Menschen wissen auch, dass vor allem wichtig ist, welche Krankheit ein Virus auslöst. Aids wird auch durch ein Virus ausgelöst. Trotzdem würde ich es nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Mich hat es "erwischt" als es bei uns bereits nicht mehr meldepflichtig war. Ich hätte infiziert sogar mündliche Abschlussprüfungen abnehmen dürfen, wäre ich nicht krank gewesen.

    Das finde ich tatsächlich erschreckend. Infiziert zur Schule. Dort Menschen, mit einer potentiell tödlichen Krankheit anstecken, die auch kommen müssen, weil es Schule und halt kein Privatvergnügen ist. Die wiederum eventuell gefährdet Familienmitglieder anstecken. Was ist wenn Lehrkraft A Schüler B ansteckt und der es unwissentlich ins Pflegeheim zum Opa schleppt. Hättet ihr da kein Problem mit, wenn dann Menschen sterben?

    Wir raten unsere Eltern sogar bei Erkältungskrankheiten ihre Kinder lieber zu Hause zu lassen bevor sie andere anstecken. Ich weiß wir sind andere Meinung, ob es die Schweiz besser läuft als in Deutschland aber ich bin gerade froh in D zu leben. Da darf kein Kollege infiziert zur Schule kommen.

    Die offizielle Begründung war immer das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Nicht mehr und nicht weniger.

    Daher halte ich den Wunsch von Anfaengerin für vermessen, dass man den Menschen die Entscheidungen nicht selbst überlassen dürfe.

    Wenn wir dann mal nach München gucken:

    https://www.focus.de/gesundheit/new…_163404931.html

    Ist natürlich die Frage, wie wir überlastet definieren.

    Aber auch ansonsten ist das ja kein Argument. Es muss nicht alles in einem Gesetz geregelt werden. Gerade die Eigenverantwortung der Menschen war doch das große Argument der FDP gegen staatliche Maßnahmen. Normalerweise sollte es für jeden Menschen selbstverständlich sein, seine Mitmenschen zu schützen. Wenn vor Corona jemand erkältet war oder ähnliches, hat man zu mindestens in meinem Freundeskreis auch versucht die anderen zu schützen. Das könnte man durchaus auch heute noch erwarten.

    Und wir reden hier nicht über eine Erkältung oder eine Grippe. Wir haben in Deutschland 150.000 Corona-Tote. Dazu kommen Massen an Menschen mit Long- bzw. Postcovid und die Menschen, die noch gar nicht wissen, dass sie irgendwelche Langzeitschäden haben.

    Ich erwarte gar nicht, dass es nun harte Maßnahmen gibt. Aber ich kann mich wünschen, dass sich mein Umfeld rücksichtsvoll verhält. Klappt leider nicht immer. Aber trotzdem wäre das mein Anspruch. Bei uns gehört es im Freundeskreis inzwischen zum guten Ton, dass wenn man sich verabredet hat und man selber oder die Kinder erkältet sind, man einen Selbsttest macht und den Besuch fragt, ob sie trotzdem kommen möchten. Eine Freundin hatte letztens Kontakt mit einer infizierten Kollegin. Sie ist dann freiwillig zu Hause geblieben, um niemanden zu gefährden.

    Ich hatte (vermutlich) 2018 die echte Grippe. Zumindest war ich 1,5 Wochen ernsthaft krank, länger als bei Corona. Beides war ähnlich miserabel, Corona war etwas kürzer, dafür 4 Tage unfassbar beschissen. Deshalb werde ich aber jetzt nicht Maske tragen oder auf irgendetwas verzichten.

    Das Problem ist, dass Du immer noch Grippe und Corona gleich setzt. Es sind zwei ganz unterschiedliche Krankheiten. Das Problem ist, dass Corona unter Umständen deine Organe, das Herz oder das Gehirn schädigt und du die Konsequenzen erst in vielen Jahren merkst.

    10:44 Uhr

    Long Covid vorbeugen: Auch milde Infektionen müssen ausheilen

    Durch Impfungen und die Omikron-Variante hat die große Mehrzahl der Corona-Infizierten einen milden Verlauf. Doch auch dieser sollte voll ausgeheilt werden, sonst steige das Risiko von Langzeitfolgen, sagt Jördis Frommhold, Chefärztin der Abteilung für Atemwegserkrankungen und Allergien der Median-Klinik Heiligendamm und Präsidentin des neuen "Ärzte und Ärztinnenverband Long Covid". Im Interview mit NDR Info erklärt sie: "Ich sehe zunehmend, dass viele in der Akut-Phase über ein bisschen Schnupfen und ein bisschen Fieber klagen – und zu Hause ihrer normalen Arbeit nachgehen. Es ist aber wichtig, dass wir darauf aufpassen, dass eine akute Virusinfektion ausgeheilt wird. Auch, um Langzeitfolgen beeinflussen zu können."

    AUDIO: Long Covid vorbeugen: Akute Corona-Infektion muss ausheilen (7 Min)

    Laut aktueller Studien würden vier bis acht Prozent der Infizierten Langzeitfolgen entwickeln. "Das sind Hunderttausende in Deutschland und (…) 17 Millionen Betroffene in Europa", erläutert die Expertin. Die Ärzte könnten keine Risikostratifizierung machen: "Es kann jeden treffen." Häufig seien junge Menschen betroffen. Eine standardisierte Behandlung gebe es nicht, sagt Frommhild: "Wir haben es bei Long Covid mit mehr als 200 Symptomen in unterschiedlicher Konstellation zu tun, weshalb Ausschlussdiagnostik wichtig ist."

    Die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung sind heute Abend Thema in der NDR Info Redezeit, ab 21.03 Uhr im Radio. Diskutieren Sie mit! Hier können Sie vorab Fragen stellen.

    Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/in…ticker2126.html

    8% finde ich schon heftig. Ich weiß natürlich, dass hier auch einige von deutlich niedriger Zahlen ausgehen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Schädigungen teilweise nicht sofort auffallen. Ein junger Erwachsener steckt eine Schädigung des Gehirns oder Herzens einfach weg, bekommt dann aber vielleicht mit 30 Probleme. Um wirklich verlässliche Zahlen zu bekommen, muss man also sowohl genesene als Nichtinfizierte gründlich untersuchen und dann die Häufigkeit bestimmter Schädigungen ermitteln.

    Glückwunsch NRW-Lehrerin, der gerade zitierte Beitrag hat auch den Lindbergh High Five (alle Reaktionen mindestens einmal).

    Der ist aber durch Corona deutlich einfacher geworden. Mit einem "normalen" Beitrag ist es viel schwieriger. Ich muss ja nur schreiben, dass Masken blöd sind. Ich kann genau sagen, von wem ich eine positive und von wem ich eine negative bekomme. Brauche nur etwas Glück für einen traurigen Smiley ...

    Bei uns steigen auch wieder Zahlen. Seitdem trage ich auch wieder fast durchgehend Maske. Ausnahme ist mit Abstand und offenen Fenster. Aber bei dem Wetter ist das kaum noch möglich.

    Die Argumente von Kris habe ich letztens auch wieder in einer Studie gelesen. Mit jeder Infektion steigen die Chancen auf eine Folgeerkrankung. Das motiviert mal wieder...

    Übrigens hat mir gerade eine Bekannte aus Hessen bestätigt, dass die Erkrankung ihres Kindes auch völlig problemlos als Schulunfall anerkannt wurde, es steht sogar wortwörtlich drunter, dass sie sich bei evtl. benötigter Reha oder Entschädigungen dann einfach nur melden sollen.

    Ich bin einfach im falschen Bundesland. Selbst bei einem eindeutigen Dienstunfall im Sportunterricht hieß bei mir, dass man ggf. weitere Ansprüche meinerseits prüfen würde. Es gab doch mal eine Lehrkraft, die sich im Unterricht infiziert hatte und später auch gestorben ist. Da wäre ja mal spannend, was die Familie an Entschädigungen erhalten hat. Damals klang es noch in den Medien so, dass Berlin sich weigert etwas zu zahlen.

    Das Problem ist unser Finanzminister. Der weigert sich ja wehement, Übergewinne abschöpfen und Preise sinnvoll regulieren zu lassen. Stattdessen wird (vermutlich) wieder mit der Gießkanne Geld verteilt, und zwar nicht nur an Haushalte, sondern auch an Unternehmen (die es nicht brauchen und/oder die Preise gerade deshalb erhöhen).

    Stimme Dir grundsätzlich zu. Allerdings muss man auch sagen, dass eine solche Steuer verfassungsrechtlich schwierig umzusetzen wäre.

    Aber schau auch mal nach dem Sanctum von panlos. (Als Alternative)

    Das Panlos-Teil spricht echt gegen das Lego. Was mich aber inzwischen echt nervt, sind die Aufkleber. Vielleicht bin ich auch zu sehr Held der Steine geschädigt. Aber wenn ich das Video zu dem Teil sehe und dann 2 Bögen Aufkleber vergeht mir echt die Lust. Mit Prints wäre es für mich 170 € auch interessant. Auch die Enterprise kostet 200 €. Aber mit den Stickern und dann das Ding vom Panlos als Alternative. Schwierig. Gut, dass ich noch genug Star Trek hier rumstehen habe...

    Am Ende wird das alles ein Gericht klären. Und die Frage, ob es zumutbar wäre eine Maske zu tragen, wird dabei sicherlich auch eine Rolle spielen. Andererseits wird sich auch kaum ein Betroffener vor Gericht so äußern wir hier im Forum. Da werden alle sagen, dass sie immer bemüht waren ihre Maske zu tragen und auch privat keine Risikokontakte hatten. Und die Maske natürlich nur aus pädagogischen Gründen abgenommen haben. Da wird kaum einer sagen: "Ich trage keine Maske und das Risiko ist mir egal.". Vielleicht irgendwelche Hardcore-Querdenker, die vor Gericht ihre Freiheit verteidigen wollen ...

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