Im Gegensatz zu Werten und Normen und Überlegungen zur Moral, die müssen natürlich Bestandteil des Unterrichts bleiben. Da bin ich ganz bei dir. Dafür braucht man aber eben keinen Religionsunterricht, aber das sagst du ja auch selbst.
Das ist aber nicht alleine die Frage des Religionsunterricht. Wir können das Leben nicht auf Fakten oder Werte herunterbrechen. Für viele Menschen spielt(e) halt auch eine gewisse Religiosität eine Rolle. Dann bleibt halt die Frage, ob religiöse Bildung reine Privatsache ist. Andererseits finde ich es auch durchaus sinnvoll, sich mit der Fragen ergebnisoffen zu beschäftigen. Religion nur als Märchen und Mythen darzustellen greift halt viel zu kurz. Ich denke, dass es schon Sinn macht, sich auch in der Schule mit religiöser Bildung zu beschäftigen. Das muss natürlich nicht zwangsläufig im konfessionsgebundenen Religionsunterricht sein.