Beiträge von Tom123

    In dem Fall wundert es mich, wie diese Person denn überhaupt durchs Ref gekommen ist. Besteht an Lehrkräften für deren Schulform solch ein großer Bedarf, dass alle Augen zugedrückt und die Refis allesamt "durchgewinkt" werden? Oder ist es nur die Person selber, die meint als Lehrkraft ungeeignet zu sein, obwohl sie von anderen (insbesondere den ehemaligen Fachleiter*innen) nicht so wahrgenommen wird?

    Also ich kenne einen Fall, wo jemand irgendwann zusammengebrochen ist, weil er es einfach nicht mehr schafft. Seitdem ist der Person immer mal wieder krank und immer mal wieder da. Aber völlig ungeeignet.

    Ich denke schon, dass man sich auch durchs Referendariat einigermaßen "mogeln" kann. Die Stunden bereitet man ausführlich vor, testet sie ausgiebig. Die Entwürfen kommen oft von jemand anderen. Wenn es dann richtig los geht und man auf einmal 20+ Stunden alleine planen und durchführen muss, sieht es dann anders aus.

    Die Bewertung durch andere ist manchmal auch ein Problem. Es gibt leider auch immer wieder Schulleiter, die auch Refs durchwinken, weil man sie ja nicht im Ref raustesten will. Und leider gibt es auch manchmal FS-Leiter, die selber einfach keine Ahnung haben. Ich habe das mit umgekehrten Vorzeichen im Ref erlebt.

    Zum Bedarf: Ich kenne eine Geschichte aus dem Emsland. Eine Gym-Anwärterin hat so schlecht abgeschlossen, dass sie kein Angebot an einem Gymnasium bekommen hat. Da sie unbedingt in den Schuldienst wollte, hat sie sich auf eine Stelle an einer Förderschule beworben. Dort wurde sie nachrangig genommen, da es keine Bewerber gab. Von Sonderpädagogik hat sie wohl keine Ahnung. Da muss sie sich jetzt reinarbeiten. Ob das klappt oder nicht, wird man abwarten. Aber in der Praxis bekommt doch inzwischen jeder eine Stelle. Selbst ohne Ref sind die Chancen gut.

    Und inder Zeit muss mann dann wirklich mal Dampf machen mit off shore Windkraft, dem Ausbau der Leitungsnetze (Nord-Süd) und endlich mal ein paar Windkraftanlagen in Bayern.

    Insbesondere letzteres. Gerade wenn man sich die aktuellen Aussagen von Herrn Söder ansieht. Der hat sie wohl nicht mehr alle. Will keine Windräder in Bayern zulassen aber in Niedersachsen soll Fracking gemacht werden, damit in Bayern Gaskraftwerke betrieben werden können ...

    Ich habe das Gefühl, dass die meisten ein persönliches Problem mit mir haben und mir das Praktikum zur Hölle machen wollen.

    Die Anmerkungen werden auch meist so kommuniziert, dass die Lehrerin es garnicht erst mitbekommt.

    Normalerweise verhalten sich die Schüler nicht so. Sie haben in der Regel kein persönliches Problem sondern wollen einfach nur ihren Spaß. Es ist natürlich etwas anderes, wenn du dich irgendwie mit ihnen angelegt hast.

    Ist vielleicht ein Klassenwechsel eine Option?

    Wenn die Lehrerin Fortschritte sieht, ist es vielleicht auch einfach nur so, dass die Klasse für dich verbrannte Erde ist. Wenn Du als Neuling reingehst, hast du erstmal einen Bonus. Wenn die Kinder "gelernt" haben, dass sie bei dir machen können, was sie wollen ist um ein vielfaches schwierig dort wieder raus zu kommen.

    Am Ende ist es auch eine Entwicklung. Ich habe am Anfang auch mehrere negative Erfahrungen gemacht. Inzwischen habe ich seit Jahren keine echten Probleme.

    Für mich hängt auch vieles davon ab, mit welcher Einstellung ich in die Klasse gehen. Ich akzeptiere es nicht mehr, dass ein Schüler mir gegenüber respektlos auftritt. Sobald das passiert haben wir ein Break und klären das. Ohne Schimpfen und in der Regel ohne Strafen. Aber ich bestehe darauf, dass die Schüler eine vernünftiges Verhalten zeigen.

    Ist natürlich an der Grundschule einfacher aber ich habe auch in der Sek1 unterrichtet. Letztlich ist es überall das Gleiche. Da muss man erst Recht sofort reagieren und Grenzen setzen. Bei schwierigen Schülern im Team arbeiten.

    Ein Problem bleibt aber, dass es ganz generell immer wieder Menschen geben, die erst nach dem Referendariat merken, dass sie nicht für den Schuldienst geeignet sind. Ich habe gerade so einen Fall im Bekanntenkreis erlebt. Das ist echt doof.

    Irgendwo in Süddeutschland gibt es eine Uni, die den Lehramtsstunden im Vorfeld einen Test anbietet und dann eine Empfehlung ausspricht.

    Ansonsten würde ich immer dazu raten noch freiwillige Praktika zu machen oder in die Jugendarbeit einzusteigen. Vielleicht hilft es einem einfach weitere Erfahrungen zu sammeln.

    Ist sie eh wegen der Entsorgungskosten. Wird auch vom Staat übernommen.

    Da machst du es dir aber ein wenig einfach. Richtig ist, dass die Betreiber das Geld in einem Fond überwiesen haben und der die Kosten tragen soll. Wenn das Geld nicht reicht, ist der Staat dran. Fast genauso läuft es übrigens auch beim Kohlebergbau. Oder gibt es da irgendwelche Unterschiede, die ich nicht kenne?

    Dass der Staat allgemein schlecht verhandelt und die Firmen zu wenig eingezahlt haben, vermute ich auch. Aber ist wahrscheinlich eher die Dummheit des Staates bzw. sein Blick auf die Wirtschaft als den Firmen zuzuordnen. Vielleicht war es auch angesichts der Kosten für den Atomausstieg ein Kompromiss.

    Dazu kommt, dass die Betreiberfirmen der Atomkraftwerke ab dem ersten Januar keine Haftung für Unfälle übernehmen wollen."
    Verständlich. Wird ja langsam unsicher ...

    Das ist nicht verständlich oder hat was man mit einer zu großen Unsicherheit zu tun, sondern da geht es rein um wirtschaftliche Interessen. Der TÜV hat doch gerade erst gesagt, dass die letztes Jahr abgeschalteten Reaktoren immer noch zu den sichersten der Welt gehören. Und sicherlich sind unsere Reaktoren immer noch sicherer als die meisten Reaktoren an der Grenze zu uns. Aber für die Firmen geht es darum den Gewinn zu maximieren. Hätte man Ihnen vor 5 Jahren ein Jahr mehr vorgeschlagen, hätten sie es mit Kusshand genommen. Jetzt bedeutet es Ausgaben und wenig Einnahmen.

    Sofern hier ein ernsthaftes Interesse an einer Ideenbörse rund um die Gestaltung von Fahrten herrscht, greife ich das gerne in einem Thread auf.

    Ich bräuchte keinen Thread aber ein Beispiel würde mir reichen. Wäre dein Vorschlag eher theoretischer Natur oder praktisch umsetzbar?

    Sorry, aber dieses Bild wurde von fast allen großen Medienmachern erzeugt. Kleines Beispiel dazu: https://www.stern.de/politik/auslan…--31943970.html

    Das Beispiel finde ich aber eher unpassend. Das ist ein Interview mit US-General. Da sollten jemand klar sein, dass er keine neutrale Berichterstattung macht. Ein russischer General hätte wohl das Gegenteil erzählt. Ich habe auch einige kritische Interviews gesehen, dass die Ukraine so oder so nicht gewinnen kann.

    Gutes Beispiel dafür: Zu Beginn des Krieges wurde es vielfach noch so dargestellt, als habe die russische Armee sich hoffnungslos verrannt und die ukrainische Armee würde diese bald aus dem Land fegen ... Bis dann irgendwann die russischen Gebietsgewinne so groß wurden, dass man es nicht mehr verleugnen konnte und darüber berichten musste.

    In der ersten Kriegsphase hat Russland versucht direkt auf Kiew zu marschieren. Dabei haben Sie sich tatsächlich hoffnungslost verrannt. Dann haben Sie sich zurückgezogen. Neue Truppen an die Front gebracht und greifen jetzt von Osten aus deutlich erfolgreicher an.

    SWR Marktcheck ist heute bei youtube:

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    Einige nicht so schöne Prognosen. Eher für Atomkraftverlängerungen.

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