Beiträge von Tom123

    Humblebee: Statt verwirrend zu drücken, wäre es viel besser, wenn du meine Frage beantworten würdest. Wie machst Du es wenn Kollegen ohne Auto und ohne Möglichkeit des ÖPNV sind. Wie soll die Schule dann reagieren? An der BBS ist es doch viel schlimmer als bei uns an der GS. Wir haben BBS nur in den großen Orten. Wenn du irgendwo auf dem Land wohnst, hast du null Chancen dort ohne Auto hinzukommen. Was machen wir mit der BBS-Lehrkraft ohne Auto, die nun Landwirt vom Dorf heiratet und auf den Hof zieht?

    Meine Wenigkeit und auch eine ganze Reihe von KuK pendeln auch um die 50 km zum Schulort. Nichtsdestotrotz fände ich es vermessen einer Lehrkraft quasi vorzuschreiben den Führerschein zu machen und sich ein Auto anzuschaffen.

    Das finde ich absolut zum K...en von der SL!

    Aber was wäre, wenn Du jetzt dein Auto abgibst. Oder nicht mehr fahren möchtest. ÖPNV kommt doch für die meisten nicht in Frage. Wie soll es dann mit der Arbeit klappen? Entweder umziehen oder Auto oder halt irgendwie anders zur Schule. Das ist dann die eigene Entscheidung.

    Seph hat doch vollkommen recht. Wir werden in den nächsten Jahren keine günstige Energie mehr aus Osteuropa erhalten. Gleichzeitig werden wir weniger in Billiglohnländern produzieren. Mehr Lohn führt wieder zu mehr Inflation. Am Ende wird daher für die meisten ein Verlust von Realeinkommen stehen. Am besten ist es natürlich, wenn wir 15% mehr bekommen und alle anderen Berufe eine Nullrunde machen. Das könnte das Problem lösen. Da das nicht passieren wird, ist es aus meiner Sicht wichtig, dass wir uns in ähnlichen Dimensionen wie andere Branchen bewegen.

    Tatsächlich ist das aber nicht so einfach. Im Grundsatz hat Plattyplus schon recht. Bei uns auf dem flachen Land ist es mit dem ÖPNV schon schwierig. Wir hatten eine Kollegin, die eine Abordnung mit der Begründung ablehnen wollte, dass sie kein Auto hat und der ÖPNV nicht zur Verfügung steht. Damals hieß es, dass es grundsätzlich das Problem der Lehrkraft ist. Was anderes ist sicherlich, wenn man eine Behinderung oder ähnliches hat oder die Strecke zu weit ist. Uns wurde damals erklärt, dass Grundlage ist, was man einem normalen Berufstätigen als Anreiseweg zumuten kann. 70 km wären aus meiner Sicht auch schon weit. Andererseits habe ich schon viele Kollegen kennen gelernt, die um die 50 km pendeln. Zu mindestens bei uns auf dem Land, ist das für viele normal.

    Klingt total lustig und voll effizient. Man läuft in potentiell infektiös verzweifelt in der Gegend rum auf der Suche nach einer offiziellen Bestätigung, dass man sich nur endlich in die Isolation begeben darf. Ja, Gott sei Dank gibt es die noch. Wo kämen wir da hin. :rotfl:

    Eigentlich ist es relativ einfach. Wenn man einen vernünftigen Hausarzt hat, ruft man ihn nach einem positiven Selbsttest an. Entweder begibt man sich direkt in Quarantäne oder man bekommt von ihm einen Termin zum PCR-Test. Aber mal ernsthaft. Fast jeder macht doch erstmal einen zweiten Schnelltest wenn der erste positiv war. Wenn ich dann mehrere positive Selbsttest und womöglich noch Symptome oder eine eine Warnung in der App habe, muss ich dann wirklich noch PCR-Test fahren? Dann wirst du einfach 5 Tage in Quarantäne geschickt und gut ist. Clevere machen natürlich dann auch noch einen Schnelltest am Ende der 5 Tage.

    Ist es nicht so, dass man in Deutschland regulär gar keinen PCR-Test mehr bekommt? Ich lese hier doch alle Ritt lang irgendein skurriles Zeug, dass man die Infektion erst selbst per Antigen-Test feststellen muss, bevor sich mal jemand professionell drum kümmert.

    Das ist vor allem eine Frage der Kosten. Momentan gibt es offiziell zwei Möglichkeiten für einen kostenlos Test:

    a) Ein Arzt ordnet ihn aus welchen Gründen auch immer an. Das kann sein, um einen Corona-Verdacht zu bestätigen. Es muss aber auch bei einem positiven Schnelltest nicht zwingend ein PCR-Test folgen. Der Arzt kann auch sagen, dass ihm der Schnelltest und die Symptome reichen.

    b) Du machst einen offiziellen Schnelltest. Wenn der positiv ist, kannst du bei den meisten Anbietern direkt einen kostenlosen PCR-Test machen.

    Ein Problem ist, wenn Du zu Hause einen positiven Selbsttest machst. Dann brauchst du entweder einen Arzt oder musst er zur Teststation und dort noch einen offiziellen Schnelltest machen. Dort darfst du aber nicht mit Symptomen hin. Und wenn dann dein Hausarzt sagt, dass du einfach 5 Tage in Quarantäne sollst und ihm der Schnelltest reicht, gibt es halt kein PCR.

    Die Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht war schon da. Aber sie ist ja auch legitim. Wir haben in verschiedenen Bereichen eine allgemeine Impfpflicht gehabt. Daran ist grundsätzlich nichts schlimmes. Im Fall von Corona hat man sie abgelehnt. Dafür gab es gute Gründe sowie es gute Gründe dafür gibt. Letztlich leben wir in einer Gemeinschaft und müssen auch damit leben, dass die Mehrheit anders entscheidet. Wo jetzt genau das große Problem liegt, dass über eine Corona-Impflicht diskutiert wurde, erschließt mir nicht wirklich.

    P.S.

    Wenn der Schutz vor Ansteckungen bei den Impfungen größer gewesen wäre, wäre das sicherlich ein Argument pro Impflicht gewesen.

    Ich kann das echt nicht mehr hören. Testpflicht bei Besuchen von Pflegeeinrichtungen. Maskenpflicht bei Ärzten und in ÖPNV. Natürlich auch im Pflegeheim und im Krankenhaus. Und dann gibt immer noch Leute, die sich beschweren. Als Arzt würde ich den was erzählen, wenn sie motzen. Am besten noch mit Coronaverdacht ohne Maske im Wartezimmer sitzen und andere Patienten anstecken.

    Und ja, ich hoffe, dass es verschärft wird, denn fast überall steigen die Zahlen ...

    Die Krankenhausproblematik lässt sich nicht nur auf Corona zurückführen, sondern auch und vor allem auf den eklatanten Personalmangel, wogegen auch der Staat nach über zwei Jahren noch keine wirklichen Maßnahmen ergriffen hat (Klatschen reicht halt nicht).

    Lebensnotwendige OPs werden selbstverständlich nach wie vor durchgeführt. Dass hingegen jemand seine Nase erst in zwei Monaten operieren lassen kann, ist kein Argument für irgendwelche Zwangsmaßnahmen. Eine fächendeckende Überlastung der Krankenhäuser gab es nie und es befinden sich aufgrund der milderen Variante deutlich weniger Personen in Krankenhäusern, die intensivmedizinisch wegen Corona behandelt werden müssen bzw. beatmet werden müssen, das wird sich voraussichtlich auch nicht ändern, wenn keine schlimmere Variante kommt (wovon m.W. aktuell nicht ausgegangen wird).

    Das es keine flächendeckende Überlastung gibt, hilft dir wenig, wenn dein Krankenhaus überlastet ist und du einen Herzinfarkt hast. Du kannst dann natürlich gerne von München nach Hamburg fahren, weil die Kliniken in München überlastet sind.

    Es geht nicht um Schönheitsoperationen. Es wurden eine ganze Reihe wichtiger OPs verschoben. Ein Bekannter mit kaputter Hüfte konnte sich vor Schmerzen kaum noch bewegen. Die OP wurde am Ende fast ein Jahr verschoben.

    Und wo wir gerade beim Personal sind. Ja, da läuft seit Jahren einiges schief. Liegt natürlich auch daran, dass wir es möglichst billig haben wollen. Wer ist denn Bereit im Monat 100 € mehr für bessere Krankenhäuser zu bezahlen. Das sind aber keine Probleme, die man von heute auf morgen lösen kann. Woher sollen denn plötzlich die neuen Ärzte und Pfleger kommen? Backen wir die? Oder nehmen wir die Massen von arbeitslosen Ärzten, die im Park schlafen? Das Problem muss man langfristig lösen.

    Und wo wir gerade beim Klatschen sind. Was meinst du, was die Leute teilweise für einen Hals auf die ganzen Querdenker und Verschwörungstheoretiker haben? Ich habe letztens sehr nett mit der Praxis meines Hausarztes unterhalten. Weil einige ... sich nicht impfen lassen wollen oder Maske tragen oder unbedingt auf das Oktoberfest müssen, sollen Ärzte und Schwestern Überstunden reißen?

    Mal davon abgesehen, dass die Versorgung der Corona-Patienten für die Mitarbeiter deutlich mehr Arbeit ist. Und nebenbei fällt natürlich auch immer noch Personal durch eigene Infektionen aus. Du kannst ja mal überlegen, wenn bei euch in der Schule dauerhaft 10% mehr Stunden gegeben werden müssen und dafür 10% des Personals fehlen. Ist sicher kein Problem, oder?

    Wissenschaftlicher Konsens mittlerweile ist m.W., dass sich jeder irgendwann infizieren wird. Dabei kann man Glück haben, und einen milden Krankheitsverlauf haben, welcher von Faktoren wie der Corona-Variante, dem eigenen Impf- bzw. Genesenenstatus, der allgemeinen körperlichen Verfassung etc. abhängt.

    Wissenschaftlicher Konsens ist ebenso, dass man eine Infektion vermeiden soll. Es ist sehr wahrscheinlich, dass man sich in den nächsten Jahren infiziert. Es wird kaum Menschen geben, die sich nie infizieren. Aber trotzdem sollte man versuchen jede Infektion zu vermeiden.

    Man schiebt das Problem immer weiter nach hinten. Fast alle anderen Länder haben das mittlerweile kapiert und lockern stark, nur Deutschland geht da wieder einen Sonderweg, den kaum ein anderes Land nachvollziehen kann.

    Das ist alles nicht richtig. Mal davon abgesehen, dass Du beispielsweise mal China gucken kannst. Aber darum geht es gar nicht. Nach aktuellen Forschungsstand steigt mit jeder weiteren Infektion das Risiko für Spätfolgen und einen schweren Verlauf. Dazu müssen wir davon ausgehen, dass jede Infektion den Körper schädigt. Eventuell leidet auch das Immunsystem mit jeder Infektion. Dazu kommt, dass der Schutz vor Infektionen schnell abnimmt. Die Frage ist also am Ende, ob Du dich in einem Jahr 3 mal ansteckst oder nur einmal. Das könnte dafür entscheidend sein, ob Du bestimmte Spätfolgen bekommst oder nicht. Dafür ist Herr Stöhr im Sommer auch kritisiert worden. Sein Vorschlag (möglichst viele stecken sich im Sommer an) ist aus gesellschaftlicher Sicht sicher sinnvoll aber für den einzelnen nicht sinnvoll (Risiko weiterer Erkrankungen, Spätfolgen).

    So die kleine Defiant beim Bayern gucken gebaut. Ein tapferes kleines Schiff. Aber irgendwie hat Bluebrixx Probleme mit den "Viertelkreisringen". Davon habe ich inzwischen etliche kaputte. Als nächstes kommt erstmal der große Bird of Prey und dann wird es wieder teuer...Große Defiant und Voyager sind eigentlich Pflicht. Und eigentlich noch der Delta Flyer. Mich stören nur die Aufkleber. Und dann fehlt auch noch die NX-01 und die A. Aber da hoffe ich ja noch auf eine Neuauflage mit besserer Klemmkraft...

    Wie in den von mir geposteten Videos zu sehen, hat Prof. Stöhr da eine andere Meinung.

    Ich gebe auf seine Expertise mehr als auf einen zusammengeschusterten Artikel der Tagesschau, aber das kann jeder für sich selbst entscheiden. Die Verbindung zum Fremdschutz in dem Artikel basiert alleinig auf der Meinung von Herrn Watzl ( "Und wenn ich mich nicht infiziere, kann ich das Virus auch nicht weitergeben.") Alles andere wird sich so dazu gebastelt, wie man es gerne haben möchte.

    Das hast du auch schon kritisiert als ich den Link gepostet habe. Vielleicht magst du mal darlegen, warum die beiden Studien aus deiner Sicht nicht richtig sind? Das Ergebnis ist dort eindeutig.

    Es ist nicht die Frage, ob die Impfung einen Fremdschutz hat. Es geht darum, wie groß dieser ist. Es ist sicherlich richtig, dass der Schutz nicht ausreicht um die Pandemie zu beenden, aber auf der anderen Seite durchaus vorhanden ist. Es macht auch Sinn Energie zu sparen auch wenn das nicht das Problem lösen wird.

    Wir sollen die Kanäle ignorieren? Das ist aber ziemlich schwer. Das erste ein Kanal, der gleichzeitig von der Folter und den Kriegsverbrechen der Ukraine berichtet. Dann ein Ausschnitte von wenigen Sekunden vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Keine Gegenrede, keine Daten, nichts. Das ist deine Entscheidungsgrundlage? Dir ist sicherlich auch der Kontext bewusst? Stöhr sprach sich gegen Masken im Sommer aus, damit sich möglichst viele im Sommer infizieren und im Winter besser geschützt sind. Er wollte mit einer Sommerwelle die Winterwelle verhindern. Ich darf davon ausgehen, dass Du dem auch gefolgt bist?

    Der zweite Kanal ein Ausschnitt aus dem TV der Bildzeitung. Auch nur ein kurzer Ausschnitt. Das Herr Stöhr als Gegenspieler von Herrn Lauterbach auftritt, ist dir sicherlich bewusst? Dass er von der CDU für den Sachverständigenrat eingesetzt wurde und seither vor allem gegen die Coronapolitik der SPD schießt? Das seine Aussagen durchaus umstritten sind?

    Aber vor allem, wo behauptet er, dass die Impfung keinen Fremdschutz bietet? Ich kann die Stelle nicht finden.

    Da ich keine Expertin bin kann ich dir das nicht sagen, aber MRNA Wirkstoffe sind ja noch recht neu. Daher finde ich schwierig zu sagen, dass das auf keinen Fall sein könnte.

    Ich habe auch nicht "auf keinen Fall" geschrieben. Ich habe geschrieben, dass das höchst unwahrscheinlich ist und bisherigen Erkenntnissen widerspricht. Du musst auch keine Expertin sein, aber wenn mijsw hier Aussagen macht, sollten die doch richtig sein? Das hatte Moebius schon sehr schön dargestellt.

    Und wie gesagt, einfach unterirdisch schlecht war in meinen Augen die Kommunikation seitens der Bundesregierung: Man hat z.B. die ganze Zeit propagiert, die Impfung biete einen Fremdschutz ("Lass dich impfen -Schütze dich und andere"), satt einfach zu sagen: "Wir wissen es nicht."

    Die Impfung bot damals einen Fremdschutz und bietet ihn auch heute noch. Leider ist er aber nicht hoch genug, um damit die Pandemie zu beenden. Jedem einigermaßen informierten Menschen war doch bewusst, dass man erstmal abwarten muss, wie sich Impfung und Virus entwickeln. Woher soll die Bundesregierung mögliche Mutationen des Virus vorausahnen? Das sollten zu mindestens Abiturienten aus ihrem Schulwissen ableiten können.

    Du willst mir also sagen, die bedingte Zulassung sei der Normalfall? Es sei also ganz normal und übliche Praxis, dass Hersteller ein Medikament schon mal (mit weniger Studiendaten und somit höherem Risiko) auf den Markt bringen, und die benötigten Untersuchungen bzw. Daten für die Vollzulassung dann nachreichen (währenddessen sich unwissende Patienten das Zeug schon massenhaft reinballern)?

    Also bei den mrna-Impfstoffen für Corona ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall. Bei vielen Medikamenten ist es schwierig überhaupt Probanden zu finden. Dazu sind finanzielle Mittel oft begrenzt. Hier war das Gegenteil der Fall. Es wurden viel mehr Menschen gefunden als man brauchte. Weltweit hat fast jedes Land die Impfstoffe für ihre Zulassung bewertet. Beispielsweise aus Israel wurden massenhaft Gesundheitsdaten geliefert, die Grundlange für verschiedene Impfempfehlungen sind. Der Impfstoff wurde milliardenfach verabreicht. Selbst seltenste Nebenwirkungen sollten dadurch auffallen. Was meinst du wie viele andere Impfstoff oder Arzneimittel an so vielen Menschen getestet wurde?

    Ich hab das hier auch mal erwähnt, da wurde mir Unwissenheit/ Dummheit unterstellt.

    Angeblich könnte es bei Impfungen keine Langzeitschäden geben...

    Nicht nur angeblich. Wenn man sich ein wenig damit auseinandersetzt, versteht man, warum Langzeitschäden bei einer Impfung sehr unwahrscheinlich sind. Wie soll denn rein technisch nach 3 Jahren plötzlich ein Langzeitschaden entstehen? Wir können uns ja einfach mal auf die Fakten konzentrieren:

    "Aus jahrzehntelanger Erfahrung ist bekannt, dass die meisten Nebenwirkungen von Impfstoffen innerhalb weniger Stunden oder weniger Tage nach einer Impfung auftreten. In seltenen Fällen kommt es vor, dass Impfstoffnebenwirkungen erst nach Wochen oder wenigen Monaten auftreten beziehungsweise erkannt werden." Quelle PEI

    Ich finde, dass Moebius es genau getroffen hat.

    Ich kann jeden verstehen, der keine vierte Impfung möchte. Ich warte selber auch noch 1-2 Monate ab.

    Aber ich finde es auch wichtig, dass falsche Aussagen hier nicht im Forum so stehen bleiben. Der nächste liest es und hält es für richtig. Gerade diese üblichen Einwände wie Notfallzulassung, Haftung, Impfschäden, usw..

    mjisw

    Wichtig ist doch, dass wir das gleiche vergleichen und die Relationen beachten. Also laborbestätigte Grippe-Tote mit laborbestätigten Corona-Toten. Schätzungen mit Schätzungen. Und vor allem die Relationen beachten. Wir hatten Tage, da sind an einem Tag mehr Menschen an Corona gestorben als an Grippe im ganzen Jahr. Wir werden wahrscheinlich für die ersten drei Corona-Jahre von März 2020 bis März 2023 jährlich um die 60-70.000 laborbestätigte Corona-Tote haben. Selbst wenn ich die geschätzten Zahlen der Grippe-Toten der letzten 10 Jahre nehmen, komme ich im Schnitt gerade mal irgendwo auf 10.000. Bei Corona ist das mit dem Schätzen natürlich schwierig, da wir die Lockdowns berücksichtigen müssen und die Auswirkung der Schutzmaßnahmen auf andere Krankheiten. Aber sicherlich werden die Zahlen in Wirklichkeit deutlich höher liegen. Es werden Menschen mit/an Corona gestorben sein, bei denen nie ein Test gemacht wurde. Insbesondere am Anfang der Pandemie.

    Trotzdem ist eine Grippeimpfung natürlich sehr sinnvoll und ich werde sie auch machen.

    Off-Topic:

    Für die Grundimmunisierung gibt es übrigens in D inzwischen auch einen Totimpfstoff. Man weiß nur nicht, wie gut er gegen Omikron wirkt und er ist meines Wissens nicht als Booster zugelassen. Witzigerweise kann man gerade bei den mrna-Impfstoffen Wirksamkeit aber auch Nebenwirkungen und Impfschäden viel besser beurteilen, weil sie milliardenfach weltweit verimpft wurden. Gerade Totimpfstoffe sind daher aus meiner Sicht viel risikoreicher.

Werbung