Beiträge von Tom123

    Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Wenn du dich von anderen abhängig machst, schränkst du letztlich deine eigene Handlungsfreiheit ein.

    Schön, dass du das für Blödsinn hälst. Aber NRW-Lehrerin hat doch "als Argument" die Studie selbst gepostet. Und hast du nicht in den letzten Monaten mitbekommen, dass wir mit den Masken vor allem die anderen schützen?

    Hast du denn irgendwelche seriösen Quellen, dass Masken keinen nennenswerten Fremdschutz bieten?

    Der gleiche Autor ist auch Impfgegner und behauptet auch dort Dinge, die schlicht gelogen sind. (Ich war auf der Suche nach dem Impressum und dem wissenschaftlichen Hintergrund des Herrn.)

    Habe letztens einen netten Youtube Beitrag gesehen. Seitdem google ich erst, ob eine Quelle seriös ist, bevor ich mir den Scheiss antue. Das ist momentan einfach zu viel. Eine Mutter hat mir kurz vor den Ferien unter Tränen gesagt, dass sie ja hofft, dass die meisten Lehrer überleben werden. Sie hätte gehört, dass alle Lehrer geimpft sind und die würden jetzt alle bald sterben. Die meinte das todernst.

    Ich wiederhole mich: Die Auswirkungen von Masken auf das Infektionsgeschehen ist einfacher zu erheben als die deutlich vielfältigeren Auswirkungen der Maske auf Menschen.

    Da hat wohl jemand zu viel Reitschuster und co. geguckt? Warum fordern wohl fast alle Wissenschaftler dazu auf die Maske in Innenräumen zu tragen? Weil sie alle keine Ahnung haben? Was ist wohl für das Kind schlimmer? Eine Maske zu tragen oder wenn die Lehrkraft 10 Tage krank ist, weil sie angesteckt wurde? Oder wenn Mama oder Papa oder es selber krank ist?

    Dafür müsste ich erstmal krank sein, um sie anzustecken.

    Da ich selbst geboostert plus frisch genesen + alle 2 Tage einen Test mache ist das gar nicht soo wahrscheinlich.

    Natürlich nicht unmöglich.

    Aber dann musst Du doch auch nicht beim Elternsprechtag eine Maske tragen? Da ist ja kein Unterschied. Ich vermute mal, dass wenn die Eltern da sitzen, magst du Ihnen nicht erklären, dass Du nicht bereit bist eine Maske zu tragen. Aber wenn die Kinder da sind, die sich nicht wehren können, kann man die Maske ja weglassen. Da habe ich ja die Querdenker lieber. Die sagen wenigsten direkt ihre Meinung.

    Zitat aus dem Artikel:

    Dazu gehörten Reizbarkeit (60 %), Kopfschmerzen (53 %), Konzentrationsschwierigkeiten (50 %), geringere Fröhlichkeit (49 %), Abneigung gegen Schule/Kindergarten (44 %), Unwohlsein (42 %), Beeinträchtigung des Lernens (38 %) und Schläfrigkeit oder Müdigkeit (37 %).“

    Bitte komm, das hat sicher nicht mit der Gesamtsituation zu tun sondern einzig und allein mit den Masken?? Really?

    Das sind das, was irgendwelche Querdenker Eltern an das Register gemeldet haben. Das hat keine wissenschaftliche Basis.

    Google ist dein Freund! Z.B. das hier: https://tkp.at/2021/01/14/stu…ht-den-kindern/

    Wenn man will, findet man gute. Wie ich oben schrieb, bekommt man da aber leider nicht so schön handliche Daten wie Inzidenzen und Todeszahlen. Die Konsequenzen sind oft langfristiger und schwieriger zu erheben.

    Hast du denn eine seriöse Quelle? Also eine echte Studie und keine Zusammenfassung von Querdenkern, die ihre eigene Wahrnehmung in ein Register schreiben? Wenn ich tkp at in google eingeben kommen gleich die ersten Warnungen. Die Seite ist mehrfach aufgefallen, dass sie Falschinformationen über Corona verbreitet. Aber nenn du mir doch jetzt mal die negativen Konsequenzen einer Maskenpflicht in Schulen und Supermärkten.

    Die Krankenhäuser sind nicht überlastet. Die Zahl der Inzidenzen sind nicht alleine für sich aussagekräftig und außerdem derzeit sinkend. "Leben und Gesundheit" wertest du bezogen auf die Ausiwkrungen des Virus an sich. Da die Maßnahmen ja auch nicht kosten- und folgenlos sind, haben sie auch Auswirkungen auf Leben und Gesundheit in anderen Bereichen. Das lässt sich aber oft deutlich schwerer falls überhaupt beziffern und kann man dann deutlich einfacher unter den Tisch fallen lassen.

    Woher diese Information? Bei uns wurden Operationen abgesagt und das Krankenhaus schreibt, dass sie überlastet sind. Gleiche Meldungen aus anderen niedersächsischen Städten. Wir können uns auch an Fakten halten. Die Hospitalisierung ist in Nds. seit Tagen bei über 14. Die höchste Stufe fing immer bei 9 an. Intensinstationen auch bei 6 also über den Grenzwert. Bei uns sind alle Intensivbetten bis auf 2 belegt. 7 Coronapatienten auf Intensivstation, 3 beatmet.

    Ich habe nicht behauptet, dass man sich nur einmal infiziert, aber die schweren Verläufe treten vermutlich hauptsächlich bei der ersten Infektion auf.

    Nee, stimmt einfach auch nicht. Das war anfänglich die Hoffnung. Delta zeigte, dass es auch anders geht. Auch Long-Covid kann sich aus milden Verläufen entwickeln. Mag sein, dass das Risiko mit der Zeit abnimmt. Aber es bleibt so hoch, dass es sich nicht lohnt die Gefahr einer Infektion einzugehen. U.a. Cisek und Drosten habe da auch ausführlicher drüber diskutiert.

    Wie lange soll denn diese Lern- und Entwicklungsphase mit Dauervorsicht andauern? Das kann sich ja bis ins Unendliche ziehen und ob eine bessere Impfung und Medikamente kommen, steht eben in den Sternen.

    Wie lange soll man noch beim Autofahren einen Gurt tragen? Wie lange noch sollte man beim Geschlechtsverkehr mit Fremden ein Kondom tragen? Wie lange noch soll man jemanden der krank ist nicht umarmen? Wie lange noch soll man sich vor dem Essen noch die Hände waschen? Das kann sich ja alles ins Unendliche ziehen.

    Vielleicht sollte man die Maßnahmen vom Infektionsgeschehen und von der Infektionsgefahr abhängig machen. Die Krankenhäuser sind voll. Die Inzidenzen auf einem Hochpunkt. Soll man dann wirklich die Maßnahmen fallen lassen? Deine Frage zeigt genau das Problem. Es geht nicht um eine Datum X. Es ist ein Virus. Man muss die Entwicklung abwarten und dann entscheiden. Der Schutz von Leben und Gesundheit hätte für mich aber einen höheren Stellenwert als das ich ohne Maske in den Supermarkt kann oder mich nicht testen muss.

    Was ist damit sagen will: Es ist absolut und ausschließlich abhängig von der jeweiligen Lehrerperson, von ihrer persönlichen Belastbarkeit, Effizienz, ihrem Anspruch, ihrer Ausgeglichenheit.

    Das ist sicherlich so nicht richtig. Dier Arbeitsbelastung in einer 4. Klasse mit 16 Schülern ist eine ganz andere als eine 1. Klasse mit 24 Schülern. Gebe ich hauptsächlich Deutsch und Sachunterricht oder Kunst, Musik, Religion und Sport? Was habe ich für besondere Kinder in meinem Unterricht? Habe ich als Deutschlehrkraft Kinder ohne Sprachkenntnisse? Wie viele Kinder habe ich mit einem Förderbedarf, die ich individuell beschulen muss? Was habe ich an ES Kindern? Vielleicht auch ohne Schulbegleitung? Habe ich vielleicht Kinder mit häuslichen Problemen? Was habe ich für eine Elternschaft? Gerade in den letzten Jahren gibt es immer mehr problematische Eltern, die sich jeden Tag wegen Kleinkram melden. Wenn die selber psychische Probleme haben, hilft da auch wenig. Was mache ich, wenn bestimmte Themen bearbeitet werden müssen, aber niemand in meinem Kollegium da Kompetenzen hat? Was ist bei einem hohen Krankenstand?

    Letztlich ist die jeweilige Lehrperson nur ein Aspekt von vielen. Ich würde sogar behaupten, dass die Klasse, die ich habe, die Schüler, die ich unterrichte und die Fächer deutlich mehr Einfluss haben.

    Vor allem ist ja auch die Frage, wie man es bzgl. einer AU handhaben soll (nicht nur wir Lehrkräfte sondern alle Arbeitnehmer*innen). Wir müssen ja nun mal am vierten Fehltag eine einreichen und ich kenne einige Betriebe, die schon am ersten Krankheitstag eine AU verlangen.

    Zu mindestens für die Lehrkräfte gibt es die Option, dass die SL dich ins Homeoffice schickt. Dann brauchst du keine AU.

    Korrigiert mich, wenn ich mich irre. Aber: kranke Kinder konnte man doch auch vor Corona schon abholen lassen. Das sollte auch demnächst noch gehen.

    Jetzt kommt halt zu "Beule an der Stirn" und "Bauchschmerzen" und "Ohrenschmerzen" und "Halsschmerzen" noch "Corona-ähnliche Symptome" hinzu. Oder wie auch immer man das formulieren möchte.

    Das war in Nds. durchaus mit einem gewissen Diskussionsbedarf verbunden. Ein wenig Husten wurde da von den Eltern nicht akzeptiert.

    Daher für mich ganz persönlich: unter den gegebenen Rahmenbedingungen bin ich nicht sonderlich willig, freiwillig irgendwelche Extraaufgaben zu übernehmen. In einer anderen Umgebung mit anderen Strukturen und Arbeitsweisen könnte das anders aussehen.

    Ich denke, dass das auch der Unterschied zwischen GS und Gym ist. An der GS hat man einen Haufen Aufgaben und versucht die fair zu verteilen. Letztlich muss jeder irgendwo ran.

    Bei euch gibt des genauso viele Aufgaben aber vielmehr Leute. Da gibt es dann halt auch viele, die nichts machen müssen.

    Letztlich ist doch nachgewiesen worden, dass die Maßnahmen von bildungsfernen Schichten weniger beachtet wurde. Entsprechend sollte man auch davon ausgehen, dass im Schnitt die Maskenträger einen höheren IQ haben als die Maskengegner. Das heißt ja nicht, dass jeder Maskengegner doof und jeder Maskenträger intelligent ist. Das ganze war übrigens bei der Impfung auch so. Je höher der Bildungsstand desto höher die Impfquote. Letztlich muss ich auch noch den Fernseher anmachen und gucken, wer dort für und wer Montags gegen Masken demonstriert.

    Wenn Lehrkräfte sich sehr deutlich abgrenzen, ist es ihr gutes Recht,

    aber es bedeutet häufig auch, dass andere Lehrkräfte dann (noch) mehr Aufgaben übernehmen (müssen).

    Du hast in vielen Dingen vollkommen Recht. Aber es ging um die Aussage, dass man keine "Gemeinschaftsaufgaben" übernehmen kann, weil man die Zeit für adäquate Unterrichtsvorbereitung braucht. Und das ist halt nicht so. Letztlich entscheidet nicht die Lehrkraft sondern der Arbeitgeber. Und ggf. muss dann auch mal der Unterricht leiden. Wobei ich natürlich auch bei dir bin, dass man lieber andere Dinge liegen lassen sollte. Nur manche Dinge müssen halt gemacht werden...

    Ich versteh´s auch nicht. Es wäre die einfachste Möglichkeit, sich und andre zu schützen und es ist weder teuer noch kompliziert noch xy. Und wer davon Ausschlag, Atemnot oder Depressionen bekommt, kann sich wirklich, wirklich ein Attest holen, das ist wirklich, wirklich kein Problem.

    Aber mal Hand aufs Herz. Unsere Schüler tragen alle seid Wochen Maske. Ich kenne Menschen, die mit ffp2-Masken Probleme haben. Aber wer hat wirklich mit einer OP-Maske Probleme? Das kann man zu mindestens erwarten...

    Das hört sich erst einmal gut an, aber das Untersuchungsdesign will ich sehen! Da sich jeder min. einmal infizieren wird, würde man nur den Zeitpunkt der Infektion feststellen. Auch bei den Toden würde man alles mögliche erheben wie den allgemeinen Gesundheitszustands und der Versorgung eines gewissen Einzugsgebiets.

    Hört sich für mich nach einer Studie an, bei der sich manche in den "guten Schulen" fürchterlich kräftig auf die Schulter klopfen werden, ohne dass sie auch nur irgendetwas dazu beigetragen haben.

    Das ist inhaltlich falsch und schon längst widerlegt. Deine Argumentation klappt nur unter der Prämisse, dass man sich einmal infiziert und dann erstmal für eine längere Zeit immun ist. Das ist aber leider nicht der Fall. Die, die sich jetzt infizieren, können sich in 3 Monaten genauso wieder infizieren wie die, die sich nicht infiziert haben.

    Dazu kommen natürlich die klassischen Argumente: Wir lernen mehr über die Krankheit. Medikamente sind in der Entwicklung. Neue Impfstoffe kommen vielleicht. Die Varianten werden hoffentlich milder ...

    Letztlich wird sich jeder in den nächsten Jahren infizieren. Je später, desto besser für denjenigen.

    Wer sich besonders schützen möchte und ein Problem damit hat, das ohne Maskenpflicht eben auch Leute ohne Maske rumlaufen, der kann ja die nächsthöhere Schutzklasse wählen.

    Das ist Querdenker-Rhetorik und leider empirisch widerlegt. Guck dir beispielsweise die Studie an, die NRW-Lehrerin verlinkt hat. Eine ffp2-Maske schützt gut. Wenn aber alle anderen keine tragen und ich eine Woche lang in einer Klasse mit infektiösen Kinder unterrichte, ist die Gefahr einer Infektion ziemlich groß. Wenn aber mein gegenüber auch eine Maske trägt, ist die Gefahr nur ein Bruchteil.

    Dazu ist es auch immer schwierig einen permanenten Schutz sicherzustellen. Du läufst über den Schulhof und ein Kind kommt angelaufen. Du willst schnell etwas trinken und gerade kommt einer. Du sitzt in der Pause alleine im Klassenraum und der ungeimpfte Querdenker-Kollege stürmt ohne Maske rein, um dir was ganz Wichtiges zu erzählen.

    Dazu schafft man es als Laie auch nicht die Maske immer richtig zu tragen.

    Bestes Beispiel sind die Intensivpfleger und Ärzte. Trotz intensiver Schulung und professionellen Personal infizieren sich immer wieder welche mit Corona. Wenn es schon die Profis trotz Vollschutz, Schulung und guten Material nicht schaffen, wie sollen wir uns dann schützen? Letztlich kann man nur das Infektionsrisiko senken. Und da ist man darauf angewiesen, dass der Gegenüber mitmacht...

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