Außerhalb der Ferien: 35 - 70 h
Beiträge von Tom123
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Wir sind nicht bei Wünsch-dir-was, wo man sich die Klassenlehrkraft aussuchen darf. Wenn es gute Gründe gibt, dass man die Lehrkraft nicht wechselt, weil dem anderes entgegen steht, werden die Eltern das wohl hinnehmen müssen.
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Das Land macht viele Vorgaben, es sorgt aber nicht dafür, dass die Schulen sie alle umsetzen können, gerade weil es an Lehrkräften mangelt. Bei uns sind die Eltern eher aufgebracht, weil die Klasse KEINE Lehrkraft hat.
Das wird jetzt off-Topic: Aber genau darum geht es doch. Wir sind nicht bei Wünsch-dir-was. Das gilt für Lehrer genauso wie für Schüler. Das Land hat rechtsverbindlich festgelegt, dass der Unterricht im dritten Hauptfach durch eine andere Lehrkraft erfolgen muss. Nicht kann, nicht sollte, sondern muss. Das ist für euch, für eure Schulleitung und für euren Dezernenten verbindlich. Das ein Tausch der Lehrkräfte vielleicht andere Nachteile hat, ist dabei irrelevant. Wenn ihr zweigzügig seid, könntest du beispielsweise mit deiner Parallelklassenlehrerin ein Fach tauschen. Wenn ihr einzügig seid, dann halt mit einem anderen Jahrgang. Das mag doof sein. Das mag andere Nachteile haben. Aber das ist letztlich egal. Solange es möglich ist, hat die Schule die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Ich weiß natürlich auch, dass es immer wieder Schulen gibt, die mit irgendwelchen Argumenten versuchen, die Vorgaben zu umgehen. Deswegen ist es aber trotzdem nicht erlaubt.
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Nee, es ist ja nicht so, dass ich eben gar nicht streike, beim letzten Streik war ich ja auch dabei und die Sachen verteile ich auch an der Schule usw. aber ich komme eben am freien Tag nicht zusätzlich z.B. nach Berlin.
Ist ja auch legitim. Es geht auch letztlich nicht um den einzelnen. Aber in der Summe sehe ich immer wieder, wie viele Dinge falsch laufen. Aber aus meiner Sicht ist die Mehrheit der Lehrkräfte nicht bereit für Änderungen zu kämpfen...
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Mir persönlich gefällt das Klassenlehrerprinzip besser, gerade weil man möglichst viele Stunden in der Klasse hat und darüber vieles einfacher wird. Man hat weit weniger Klassen, ist für die eigene Klasse genau im Bilde und weiß, wie man verfahren muss mit den vielen SuS mit zusätzlichen Bedürfnissen. Das muss man sich in jeder neuen Fachklasse wieder erarbeiten, hat noch mehr Konferenzen, Gespräche, Absprachen etc.
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Und jedeR, der schon am Stundenplan gebastelt hat, weiß, dass man nicht mal eben 5 Stunden von Lehrer X gegen 5 Stunden von Lehrerin Y tauschen kann, weil Lehrer X auch Hallenzeiten belegen muss und Lehrerin Y erst später kommt und früher geht und die Schwimmbegleitung stellt oder den Religionsunterricht bedient, was man beides nicht an jede andere Lehrkraft oder Vertretung oder pädagogische Mitarbeiterin abgeben kann.
Ich mache jedes Jahr den Stundenplan und natürlich haben wir die Probleme / Wünsche auch. Nur das Argument, dass es dann eine 450€ Kraft machen muss, passt nicht. Wenn die Lehrerstunden hast, kannst du immer irgendwo tauschen. Letztlich ist einfach der Punkt, dass man das nicht möchte. Wir haben auch mal Probleme mit den Stunden. Wir setzen dann nur halt andere Prioritäten. Bei uns hätten die Hauptfächer Priorität. Dann würde notfalls Schwimmen, Sport oder auch persönliche Wünsche untergeordnet, damit die Hauptfächer bedient werden. Wir versuchen dort auch vor allem Lehrkräfte mit dem passenden Studium oder Fortbildungen einzusetzen. Aber auch dafür gibt es sicherlich Pro- und Contra-Argumente.
Ich sehe es auch so, dass es für uns Lehrkräfte besser ist, wenn man möglichst viel in der eigenen Klasse unterrichtet. Ich sehe auch, dass es für viele Schüler Vorteile hat. Ich sehe aber auch immer wieder, dass es auch Gegenargument gibt. Darauf wollte ich hinweisen. Es ist ja auch nicht so, dass ihr das einfach entscheiden dürft. Die Verordnung ist ja eindeutig. Spätestens wenn sich ein Elternteil beschwert, weil es die Klassenlehrkraft doof findet, wird man es ändern müssen.
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Also nein, das ist diesmal nicht nur mein schlechtes Gewissen, sondern auch purer Selbstschutz (denn ich stehe z.B. einen Teil der Ferien nun von 8-14 Uhr in der Schwimmhalle, um die Corona-Probleme auszumerzen).
Das ist doch auch vollkommen legitim. Nur es bedeutet halt auch, dass sich nichts ändern wird. Und genau das ist die Situation. Die Mehrheit der Lehrkraft mag die Situation beklagen aber für die meisten ist die Situation nicht so schlimm, dass sie bereit sind etwas auf sich zunehmen, um sie zu ändern. Entsprechend müssen wir damit leben.
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Aber wenn die mangelhafte Besetzung das nicht ermöglicht, muss man als Schule überlegen, was wichtiger ist.
Beispiel: mir fehlen Lehrkräfte und ich kann Hauptfächer nicht besetzen.
Offiziell muss in Klasse 3+4 ein Hauptfach abgegeben werden. Das würde dann nur noch betreut werden von 450€-Kräften ODER von der Klassenlehrkraft.
Aber dann könnte die Klassenlehrkraft doch einfach mit einer anderen Lehrkraft tauschen. Wenn die Stunden da sind, muss es ja gehen. Also wenn die KL 5 h für das Hauptfach hätte, geht sie halt für diese 5 h in irgendeine andere Klasse und ersetzt dort eine andere Lehrkraft, die dann das Hauptfach macht. Ich kenne es bei uns auch so, dass einige versuchen alle Stunden in ihrer Klasse zu haben. Das ist oft schön. Hat aber auch Nachteile. Zu mindestens für einzelne Schüler. Dazu kommt, dass auch jeder einen individuellen Blick auf die Kinder hat. Wenn dann nur eine Lehrkraft alle Hauptfächer unterrichtet, fehlt der korrigierende Blick eines Dritten.
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Ich kann sowohl von vorne, als auch von hinten jeweils 1,5m Abstand halten, wenn ich das möchte.
Die Kinder sitzen an Gruppentischen.
Und du gehst in der Grundschule nicht rum? Selbst die 1,50 m vorne und hinten halte ich für schwierig. Es sei denn ihr habt sehr spartanische Räume...
Achja, du wolltest doch auf die Maske verzichten? Dann bräuchtest du ja sogar 3 m.
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Fast jedes Bundesland hat Vorgaben für die Raumgröße, in Niedersachsen zum Beispiel 2 qm pro Schüler bzw. Schülerin.
Nein. Das ist falsch.
https://www.arbeitsschutz-schulen-nds.de/verantwortung-…en-zum-schulbau
Schulrecht
Die Schulträger haben die erforderlichen Schulanlagen zu errichten, mit der notwendigen Einrichtung auszustatten und ordnungsgemäß zu unterhalten (§ 108 NSchG). Es handelt sich dabei um eine Aufgabe, welche die Schulträger im eigenen Wirkungskreis zu erfüllen haben.
Detailliertere schulrechtliche Vorgaben zum Schulbau gibt es in Niedersachsen nicht.
Die unverbindlichen „Handreichungen zu Umfang und Ausgestaltung der Schulgrundstücke und Schulanlagen für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen (Schulbauhandreichungen)“ vom 18.8.1988 sind zum 31.12.2000 ohne Nachfolgeregelung außer Kraft getreten.
Der Schulträger hat somit einen großen Gestaltungsspielraum.
Aber selbst wenn, ein Klassenraum mit 40 qm und 20 Schülern ist ziemlich voll. Du brauchst auch noch Wege, hast eventuell Schränke und Lehrer und Tafel sollten auch noch reinpassen. In meine Klasse mit 80 qm bekomme ich rund 12 Schüler mit jeweils 1,50 m Abstand gut rein. Zu nahe ans Fenster darf ich bei geöffneten Fenstern nicht, da dort Verletzungsgefahr besteht. Mit momentan 25 Schülern dauerhaft einen Abstand von 1,50 m einzuhalten ist für mich unmöglich.
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Wir haben auch schon mehrere Zweifachinfektionen. Dreifach noch nicht. Bei uns waren die Zahlen aber auch im Januar relativ niedrig.
Bei Plattenspieler glaube ich, dass er nur einfach provozieren will. Das mit dem Klassenraum würde doch kein Lehrer schreiben.
NRW-Lehrerin müsste man vielleicht mal erklären, dass das Rumlaufen das Infektionsrisiko steigert und nicht senkt. Aber ich glaube, dass bringt eh nichts.
Ich denke, dass manche hier in ihrem Maskenhass so festgefahren sind, dass es gar nicht um sachliche Argumente geht.
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Ich kann gar nicht singen!
(schöner Tippfehler, Fröschle)Tja, ich oute mich hier als Wurstfreundin
.Dafür bekommst du bei mir einen Pluspunkt. Aber nicht für Blutwurst...
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Schweden - ganz offensichtliche Antwort: Ja.
Diese Argumentation findet man gerne als Pro-Argument für den schwedischen Weg. Sie ist aber nicht richtig. Das findest du auch in den offiziellen Schwedens Dokumenten und Beschlüssen.
Schweden ist einen Weg gegangen von dem man ausgegangen ist, dass man damit gut durch die Pandemie kommt. Es gab nie eine Aussage nach dem Motto so und so viele Tote sind für uns ok, wenn wir keine Maßnahmen machen.
Im Gegenteil hat Schweden damit argumentiert, dass ...
... die Bevölkerung jünger ist.
... die medizinisches Versorgung sehr gut ist.
... die Bevölkerungsdichte niedrig ist.
Deswegen war die Argumentation, dass man auch mit wenig Maßnahmen gut durch die Pandemie kommt.
Am Ende hat das alles nicht so gut geklappt. Deswegen auch die offizielle Untersuchungskommission mit dem bekannten Ergebnis. Was aber tatsächlich in Schweden unterstützt wird, ist das viele Maßnahmen freiwillig sind.
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Zuviele schlechte Filme geschaut?
Dann erkläre doch mal bitte, welche Interesse die Politik gerade daran hat die Leute nach deiner Sicht durch Angst zu steuern?
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Außerdem wird die Lüftungssituation bei den Berechnungen auch nicht berücksichtigt. Ich denke, im Unterricht haltet ihr euch alle daran und lüftet eher zu viel als zu wenig?
Alle 20 min und die Studie geht von 20 min aus. Du merkst das Problem?
Aber selbst wenn man deutlich mehr lüftet. Normale Lehrer haben deutlich weniger als 1,50 m Abstand zu ihren Kids und kaum ein Lehrer wird seine Kinder nur 20 min in der Woche sehen...
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Ist das nicht anekdotisch?
Gibt doch genug Studien dazu? Wo ist das Problem? Würde die Impfung dauerhaft zu beispielsweise 90% vor Ansteckung schützen, hätten wir kein Problem.
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D.h. zu 90% passiert nix.
Dann geh doch einen Schritt zurück oder bitte den anderen höflich eine Maske zu tragen, wenn er dir nahe kommt. Reichts dafür nicht?
Ok, jetzt noch mal für dich: Kannst du in der Schule durchgehend 1,50 m Abstand zu deiner Schülern halten? Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch.
Du siehst deine Schüler in der Woche nur 20 min?
Wenn ich jetzt mal bei mir gucke: Ich habe täglich 2-3 h in meiner Klasse. Mit offenen Anfang etc. komme ich da sicher auf 2 Zeitstunden. Das ist schon mal das 6fache. Dann kontrolliere ich Hausaufgabe, laufe rum, helfe Kindern. Alles Situationen mit deutlich weniger als 1,50 m bzw. 3 m Abstand. Dann sind die Kinder auch mehrere Tage infektiös. Meine eigene Klasse sehe ich täglich. Meine Hauptfachklasse auch. Mal ganz abgesehen, dass das Kind wahrscheinlich noch andere Kinder anstecken wird.
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Abgesehen von Grammatikfehler: Es geht um die Gefahr für Ungeimpfte, sich zu infizieren. Für Geimpfte und vor allem Geboosterte dürfte die Wahrscheinlichkeit erheblich niedriger liegen.
Dann wäre der Schutz vor Infektionen aber deutlich größer als er sich anhand der Infektionszahlen momentan ergibt. Letztlich bist du da irgendwo bei 50-60%. Dann sind es halt nur 5% bei 20 Minuten und 1,5 m Abstand. Oder halt nur 50% ohne Maske. Wenn du so wie NRW-Lehrerin nur einmal 20 min Unterricht mit großen Abstand pro Woche machst, mag das vielleicht noch gehen. Aber für normale Unterrichtssituationen hört sich das nicht gut an.
P.S.
Bei den Familien werden viele auch symptomlos positiv sein. Es wird ja kaum noch getestet.
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Nicht wiklich. Die Studie ist ein Argument in bestimmten Situationen eigenverantwortlich eine Maske zu tragen.
Warum wollen hier einige immer eine staatlich verordnete Pflicht? Kriegt ihr das mit der Eigenverantwortung nicht geregelt?
Hast du denn die Studie nicht wirklich gelesen? Der Unterschied zwischen beide tragen eine Maske und nur einer trägt eine Maske ist riesig: 10% zu 0,14%. Was hilft es mir, wenn ich eine Maske trage aber der Type vor mit etwas von Angst um die Bevölkerung zu lenken erzählt.
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NRW_Lehrerin - danke für den Link.
Ich denke, dass ich die Information, die Tom zum Link noch nachgereicht hat, noch mit in meinen Elternbrief schreibe. *daumenhoch*
Also im Ernst ich habe mir das auch gedacht. Solche Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die Masken sind. Die Frage ist natürlich, ob man damit seine Neutralität verletzt. Andererseits gibt man ja nur Informationen weiter.
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Also ich sitze/stehe nie 20 min neben einem SUS mit einem Abstand unter 1,5m.
So liest jeder das Risiko anders. Glas ist halb voll oder halb leer.
Und dort steht auch, dass das Risiko in der Realität noch deutlich kleiner sein würde.
Achja, du wolltest doch auf die Maske verzichten? Da bist du doch schon bei 3m Abstand und 20 Minuten bei 99%. Das nenne ich mal optimistisch. Aber vielleicht hast du ja Glück und das Gespräch ist kurz. Dann sind es vielleicht nur 50%.
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Also ich sitze/stehe nie 20 min neben einem SUS mit einem Abstand unter 1,5m.
So liest jeder das Risiko anders. Glas ist halb voll oder halb leer.
Und dort steht auch, dass das Risiko in der Realität noch deutlich kleiner sein würde.
Ähm. Nicht unter. Von.
Deine Schüler sitzen mehr als 1,50 m von dir entfernt und das auch nicht länger als 20 min?
Wie erklärst du deinen Schüler etwas? Kommen Sie da nicht näher?
Ich muss mich dann bei dir entschuldigen. Wenn du tatsächlich nur vorne am Pult mit 2 m Abstand sitzt, kann ich einen Verzicht auf die Maske verstehen. In den meisten Grundschulen wird das aber wohl nicht umzusetzen sein. Ich laufe regelmäßig durch die Klasse und bin da deutlich näher als 1,50 m. Und wenn ich den ganzen Tag betrachte, bin ich sicherlich auch mehr als 20 min näher als 1,50 m an vielen Schülern.
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