Beiträge von Tom123

    1. Gespräch mit der SL suchen. Höfflich und nett auf deine Bedenken hinweisen und Sie bitten ihre Entscheidung zu überdenken.

    2. Wenn SL weder einlenkt noch dich überzeugt, schriftlich und höfflich gegenüber der SL die Bedenken darlegen und vor allem darauf hinweisen, dass man hier eine direkte Gefährdung der Schüler sieht. Ggf. gegen die Entscheidung der SL remonstrieren. Das sollte man sich natürlich gut überlegen. Ob es in der Situation angemessen ist, ist von außen schwierig zu entscheiden. Deine Einwände solltest du aber so oder so schriftlich festhalten, wenn es mündlich zu keiner Einigung kommt.

    3. Eltern des betroffenen Schülers als KL anrufen und sich nach dem Zustand erkundigen. Nett fragen, ob sie denn eine Anzeige erstattet haben. Auf Beratungsmöglichkeiten außerhalb und innerhalb des Schulsystems hinweisen. Wenn der Vorfall so war und die Eltern einigermaßen kompetent sind, gibt es da durchaus Möglichkeiten Druck zu machen. Eine gute Beratungsstelle wird den Eltern dort mehr helfen als alles andere. Wenn sich die SL bereit erklärt eine Konferenz zu machen aber dann nicht dahinter steht, hilft es auch nur begrenzt. Eine gute Beratung durch professionelle Externe kann da viel mehr erreichen.

    Interessant, welche Dinge und Einstellungen aus meinem Post abgeleitet werden. So werden Worte im Mund umgedreht.

    Ich kann für die Einstellung einiger Freunde nichts. Einige sind Querdenker und pfeifen auf die Regeln, einige sind geimpft und fühlen sich von der Regierung belogen und der große Rest hat viel Angst vor Corona. Also alles dabei.

    Wir haben für uns geklärt, dass wir bei wirklich milden Symptomen trotzdem in den Urlaub fliegen, auch wenn hier einige dabei Herzrasen und Blutdruck bekommen. So wie die meisten anderen auch fliegen würden.

    Das mit der Angst wird nicht richtiger auch wenn du es immer wieder wiederholst.

    Ist das mit dem Urlaub fliegen eigentlich schon ein Aufruf zu einer Ordnungswidrigkeit/Straftat? Muss man so etwas hier ernsthaft diskutieren. Dass einzelne Menschen nicht an Corona glauben oder es für eine Erkältung halten, muss man akzeptieren. Aber muss man damit leben, dass hier ein eventuell sogar verbeamteter Lehrer klarstellt, dass er nicht gewählt ist die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, muss doch nicht sein.

    Mein Leben lang eine Maske zu tragen, nachdem alle anderen Möglichkeiten der Immunisierung ausgeschöpft sind, stellt keine Handlungsoption dar.

    Und ja, diese Verweigerung betrifft langfristig auch alle Lebensbereiche.

    Die Frage ist doch, wann ist der richtige Zeitpunkt auf Maßnahmen zu verzichten. Oder auch ist jetzt der Zeitpunkt es aufzuheben.

    Wenn ich das richtig sehe, ist der Grund es jetzt heute aufzuheben rein willkürlich bzw. politisch motiviert. Man hat diesen Zeitpunkt festgelegt als die Wissenschaft mehrheitlich davon ausgegangen ist, dass wir ab Anfang März stark sinkende Zahlen haben. Jetzt haben wir durch die neue Mutante die gegenteilige Situation. Trotzdem wird aus politischen Gründen (FDP) an diesem Punkt festgehalten.

    Der erste Punkt wäre, dass es sinnvoller wäre Maßnahmen zu reduzieren, wenn die Infektionszahlen niedrig. Dann gibt es aber auch noch ein paar weitere Punkte. Verschiedene Medikamente sind in der Entwicklung oder gerade in der Zulassung. Das könnte die Situation grundlegend ändern oder zu mindestens verbessern. Bei den Impfungen gibt es sicherlich noch Verbesserungspotenzial. Wir dürfen nicht vergessen, dass die aktuellen Impfstoffe für die Urvariante entwickelt wurden. Dazu wächst unser Wissen über Covid19. Was gibt es für Behandlungsmöglichkeiten? Was ist mit Long-Covid? Was ist mit den Folgen für die Kinder, wenn sie kaum Symptome haben? Je später man sich infiziert desto besser ist es wahrscheinlich. Es geht hier keineswegs um lebenslang. Das mag am Ende dabei rauskommen. Aber erstmal geht es darum die aktuelle Welle gut zu überstehen und die Krankheit mehr zu verstehen.

    Super, was du da geschafft hast.

    Wir haben gestern Abend "Lego-Masters" geguckt, das war auch echt genial, was die aus Lego-Steinen alles gezaubert haben.

    Mist, ich habe gar nicht mitbekommen, dass das schon wieder läuft ...

    Ohne fachinformatiker in irgendeiner Weise zustimmen oder verteidigen zu wollen: Ich denke, er hat das auf die Behörden im Urlaubsland bezogen. Und z. B. im Vereinigten Königreich gibt es meines Wissens keine Isolationspflicht für positiv Getestete mehr, sicher auch in anderen Staaten.

    Wir sind aber in Deutschland. Und zu mindestens für den Beginn der Reise hat er sich an deutsche Gesetze zu halten. Wenn er vor Ort positiv wird, mag die Situation eine andere sein.

    Susannea, du hast vollkommen Recht. Ich würde in Niedersachsen auch jede Infektion als Schulunfall melden, wenn davon auszugehen ist, dass sie in der Schule passiert ist. Es gibt inzwischen auch Urteile in die Richtung. Wenn Herr Tonne das nicht gut findet, soll er dagegen vorgehen.

    Woher weiß man es? Es ist oft symptomlos und die Schnelltests sind auch nicht 100 % verlässlich. Kontakte ohne Maske sind aber bekanntlich deutlich riskanter als mit Maske.

    Ich glaube gar nicht, dass es so viele symptomlose sind. Wenn ich mir die Fälle im Umfeld unserer Schule ansehe, sind da viele, die doch irgendwelche kleine Symptome haben. Bei einem größeren Ausbruch würde man es irgendwann merken und dann alle testen. Problem sind natürlich irgendwelche ..., die dann ihre positiven Test verschweigen.

    In den Osterferien sind wir wieder mit dem Flugzeug im Urlaub und hoffe, nicht kurz vorher zu erkranken. Ich bin hier so ehrlich und gebe zu, dass wir uns beim positiven Selbsttests nicht offiziell testen lassen würden. Wir würden bei einem leichten Verlauf FFP2 Masken benutzen und trotzdem fliegen. Dasselbe auch beim Rückflug.

    Dann drücke ich ganz fest die Daumen, dass man euch erwischt und es eine saftige Strafe gibt. Was ist eigentlich wenn du mit der Aktion jemanden ansteckst, der dann im Krankenhaus landet oder stirbt? Ist dir das dann auch egal?

    So ein bisschen Nichtneutralität kann man mir schon unterstellen. Die Wortwahl war vielleicht tatsächlich ein bisschen einseitig. Das liegt aber einfach daran, dass ich nun mal meine Sichtweise hane, die Sichtweise der "Gegenseite" aber bestenfalls versuche zu verstehen.

    Es geht nicht um die Wortwahl. Es geht darum, dass Du die Argumente verdrehst und die Fakten weglässt.

    Das würde nur zutreffen, wenn Maßnahmen wie masken tragen, Lockdown, Quarantäne quasi naturgesetzlich zusammenhängen würden.

    Das tun sie aber nicht!

    Doch tun sie. Dazu gibt es inzwischen etliche Studien. Beispielsweise sinkt das Infektionsrisiko massiv, wenn beide eine Maske tragen. Aber genau das ist Teil der Problems. Manche entfernen sich von der Wissenschaft und sprechen nur noch von Wünschen. Das ist die Fakten anders sind, wird ignoriert. Für Niedersachsen habe ich gerade gelesen, dass die Kliniken in der Region Osnabrück die Belastungsgrenze erreicht haben. Man warnt davor, dass die Lockerungen zu früh kommen. Aber egal. Omikron ist milde. Ist ja Blödsinn, was Ärzte etc. sagen. Gibt auch genug Querdenker-Ärzte, die sagen dass das alles kein Problem ist.

    Ich finde, dass du grundsätzlich Recht hast, Susi. Ich habe mich auch vor allem gegen das Angst Argument gewehrt. In einzelnen Punkten möchte ich dir aber widersprechen.

    Die einen: Wir müssen die Kinder umbedingt vor Corona schützen!

    Die anderen: Wir müssen die Kinder vor den psychischen Folgen von Lockdowns, Sozialisierungsverlusten, gestohlenen Kindheitserinnerungen beschützen!

    Hier verdrehst du aus meiner Sicht die Argumente. Gerade dadurch, dass wir Masken tragen verhindern wir ja einen Lockdown oder Quarantäne oder Absonderung. Wir haben Kinder, die gehen erstmal wegen ihres Geschwisterkindes in Quarantäne und dann selber weil sie sich inzwischen angesteckt haben. Oder Kinder, die nach 14 Tagen immer noch positiv sind und nicht zu Schule dürfen. Gerade durch das Tragen von Masken verhindern wir schlimmere Folgen.

    Dass auch Omikron von der schwere Erkrankung immer noch schlimmer als beispielsweise eine Grippe ist, sollten auch klar sein. Also irgendwas mit Risiko annähernd 0 kommt nicht hin. Das Risiko eines schweren Verlaufes im medizinischen Sinne ist sicherlich geringer. Aber wir reden hier von Intensivstation und Beatmung. Zu Hause eine Woche flach liegen, werden die meisten auch nicht so einfach in Kauf nehmen wollen.

    Natürlich sind mir die Kinder nicht egal, TROTZDEM möchte ICH zurück zur Normalität.

    Und dazu gehört für mich auch der Entfall der Maskenpflicht.

    Ich habe auch nie behauptet, dass dir die Kinder egal sind. Aber dir ist die Rückkehr zur Normalität wichtiger als der durch die Masken entstehende Schutz. Dafür mag es gute Argumente geben. Aber es hat sicherlich nichts mit "Ich habe keine Angst." zu tun.

    Du unterstellst den anderen, dass ihnen die Kinder egal sind. Das hat niemand geschrieben, du unterstellst es ihnen aber, indem du den Satz so umformulierst, dass es schlicht und ergreifend den Kern nicht mehr wiedergibt.

    Auch das ist eine Unterstellung. Wenn ich für mich entscheide, dass ich keine Maske tragen möchte, dann sicher nicht, weil mir der Schutz meiner Mitmenschen nicht wichtig ist. Ich kann das auch durch genügend Abstand, zumindest im Supermarkt.

    Genau genommen habe ich geschrieben, dass mir die Maskenfreiheit wichtiger ist als der Schutz der anderen. Und das ist doch so?

    Wenn man sich die Situation im Supermarkt ansieht, ist mehr als unrealistisch dort wirklich dauerhaft 1,5 m Abstand zu halten. Zu mindestens bei uns klappt das nicht. Aber wir reden auch nicht über Supermärkte. Wir reden über Schulen. Und zu mindestens bei uns in der Grundschule wird es mit Abstand schwierig. Wenn ich dann ohne Maske rumlaufe, gefährde ich dadurch die Schüler. Das ist doch Fakt. Es mag gute Gründe dafür geben. Es ändert aber nichts an den Tatsachen. Ich kann ja sagen, dass aus pädagogischen oder didaktischen Gründen der Vorteil ohne Maske so groß ist, dass ich die Gefährdung in Kauf nehme. Aber trotzdem bleibt es dabei. Und wenn die Mutter von Kind y sich nicht impfen lassen kann oder die Impfung nicht wirkt, dann hat sie halt Pech. Dann muss sie hoffen, dass ihr Kind es mit der Maske gut hinbekommt.

    Nein, das ist nicht so. Wobei ausreichend eben die Frage ist, denn es scheint ja problemlos möglich sich trotz FFP2 zu infizieren.

    Wie kommst du darauf, dass es trotz FFP2 problemlos möglich ist. Ich denke, dass ffp2 Masken oder auch OP-Masken viele Infektionen verhindern. Es gibt nur keine 100% Sicherheit. Bei ffp2-Masken liegt es sicherlich oft daran, dass die Masken nicht korrekt getragen werden.

    Was für Unterstellungen, Tom, du hier von dir gibst - da verschlägt es mir gerade wirklich die Sprache.

    Ok, in welchem Punkt habe ich denn Unrecht?

    Ist es nicht so, dass durch den Entfall der Maskenpflicht alle weniger geschützt sind?

    Ist es nicht so, dass Grundschüler es nicht schaffen ihre Maske so zu tragen, dass sie selber ausreichend geschützt sind?

    Was macht denn ein Kind an einer Grundschule, das sich in Zukunft trotzdem schützen möchte? Oder bei dem die Eltern möchten, dass es sich in der Schule nicht infiziert. Haben Sie irgendeine Möglichkeit sich zu schützen? Glaubst du, dass ein Erstklässler es schafft seine Maske den Tag über richtig zu tragen?

    Statt sich über meine Aussagen aufzuregen wäre es doch viel schöner, wenn du mir erklärst, wo mein Fehler liegt.

    Corona hat mich nie geängstigt, auch nicht, als ich noch nicht geimpft war. ... Dass ich einen schweren Verlauf mit Corona erleide, ist mehr als unwahrscheinlich.

    Vielleicht ist auch einfach das Wort Angst falsch? Ich habe auch keine Angst vor Corona. Mich ängstigen Krebs, Aids und whatever auch nicht. Aber ich passe insofern auf meinen Körper auf, dass ich versuche Schaden von ihm abzuwenden. Es mag sein, dass für einzelne das Tragen einer Maske im Supermarkt ein Problem ist. Ich kann es nicht nachempfinden.

    Aber schlimmer finde ich die Einstellung zu den Kindern. Wir wissen, dass Corona auch bei leichten oder sogar symptomlosen Verläufen Auswirkungen haben kann. Wie schlimm die sind, wie dauerhaft die sind, darüber kann man streiten. Letztlich wissen wir es nicht genau.

    Du freust dich darauf, dass die Kinder die Maske abnehmen dürfen? Letztlich kann man den Satz auch anders formulieren.

    "Ich finde es ok, denn das Risiko das Kinder gesundheitliche Folgen haben, ist für mich in Ordnung."

    oder schlimmer

    "Ich finde es ok, denn das Risiko das Kinder gesundheitliche Folgen haben, ist mir egal."

    Dass Kinder (und Lehrkräfte etc.) auch LongCovid bekommen können, sollte inzwischen klar sein. Die meisten werden inzwischen von Kindern erfahren haben, die noch monatelang Probleme haben. Sicherlich kann man argumentieren, dass es halt nur jedes 100., 200., 500. oder wievielte Kind trifft. Aber man muss auch ganz klar sagen, dass ist für einige ok, wenn sie keine Masken mehr tragen müssen.

    Das typische FDP-Argument mit dem Selbstschutz zählt auch nur begrenzt. Ich habe wirklich viel gemacht. Trotzdem bin ich gerade positiv. Es gibt kein 100% Schutz. Selbst Ärzte und Pflegekräfte stecken sich auf der Arbeit an. Und wir sind Laien. Und die (Grundschul)kinder schaffen es noch weniger ihre Maske richtig zu tragen etc.. Außerdem je mehr Infizierte wir haben, desto mehr Gefahren gibt es auch sich zu infizieren.

    Hört doch endlich auf mit dem coolen: "Ich habe keine Angst. Deswegen trage ich keine Maske." Die meisten von uns haben keine Angst. Ihr habt lediglich entschieden, dass für euch der Schutz eurer Mitmenschen weniger wichtig ist als die Freiheit ohne Maske einkaufen zu gehen. Das hört sich natürlich egoistisch an aber letztlich ist es so. Es ist auch ok. Es gibt genug Risikopatienten, die es genauso sehen. Schade ist es für die Kinder in der Schule. Die können sich nicht wehren, wenn ihre Lehrkraft es mit der Maske nicht ganz so ernst nimmt.

    Doch, man ist sicherER, weil man mehr Immunantwort aufgebaut hat! Dass man sich mehrfach infiziert ist genau dafür notwendig!

    Das ist leider momentan auch nur eine Hoffnung und dieser Form nicht nachweisbar. Vielleicht ist es so. Vielleicht bringt es dir auch nichts. Nicht umsonst warnen die Leute, die davon Ahnung haben, trotzdem davor sich anzustecken.

    Wie geschrieben: dann muss man mehr oder weniger in einen Lockdown und erneut Schulen und Kindergärten schließen.

    Anders bekommt man diese Zahlen nicht mehr in den Griff.

    Ja, vielleicht sind einfach mal eine oder zwei Wochen wirklichen Lockdown gut. Aber man könnte zu mindestens mal wieder vernünftige Quarantäne und Testregelnd einführen. Letztlich führen die infizierten Kinder in der Schule zu wieder mehr Fällen. Bei uns hätte man einiges verhindern können, wenn man Kontaktpersonen in Quarantäne schickt. Zu mindestens Sitznachbarn.

    Aber was man auf jeden Fall machen könnte ist, dass man nicht jetzt anfängt zu lockern. Wir haben Rekordzahlen aber statt 5 mal testen sich unsere Kinder jetzt nur 3 mal. Wir haben Rekordzahlen und lockern die Maskenpflicht in der Schule. Wir haben Rekordzahlen und starten wieder mit Klassenfahrten ...

    Das Argument, dass durch Maßnahmen die Infektionen nur raugezögert werden, ist doch inzwischen obsolet. Wir sehen so viele Menschen, die sich das 2. oder gar 3. Mal anstecken. Nur weil ich mich heute anstecke, bin ich in 4 Monaten nicht sicher. Außerdem sorgen die hohen Infektionszahlen nur für mehr Mutationen...

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