Einfache Lösung: Gesamtschulen mit guter Ausstattung und viel Fördern und Fordern.
Beiträge von Tom123
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Also was bringt uns Homeschooling:
Die "guten" Kinder bekommen mit reichlich Unterstützung der Eltern gutes Homeschooling und lernen gut.
Kinder aus "problematischen" Familien werden nur noch durch ihre Familie indoktriniert. Werte, die wir nicht unterstützen, können dadurch problemloser weitergeben werden. Beispielsweise eine Lerngruppe für national eingestellte Familien. Unterstützung für die AfD-Propaganda. Kein Kontakt zu Migranten. Super!
Und an den "problematischen" Schulen bleibt dann der Rest. Wenn ich also ein Gymnasium oder eine IGS oder eine Hauptschule habe, die nicht "läuft". Gehen die oberen 10% ins Homeschooling und dann läuft es sicherlich mit dem Rest an der Schule deutlich besser....
Ich sehe tatsächlich nur wenige Argumente für Homeschooling. Es gibt so bestimmte Lebensformen, wo es sinnvoll ist. Vielleicht möchte Familie Müller mit den Kindern eine Weltreise machen. Da finde ich die Option auf Homeschooling nachvollziehbar. Aber in der breiten Masse finde ich nicht gut.
Und nur weil es andere Länder haben, müssen wir es nicht nachmachen. Vielleicht sollten wir eher mal über die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems nachdenken.
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Palim, ich würde so gerne mal Screenshots aus Abiturprüfungen in die Welt schicken. Was hier für ein Abitur ausreicht, kann sich niemand auch nur ansatzweise vorstellen. Und es ist eben das Ergebnis davon, dass jedes ungeeignete Kind sich anmelden darf, wo es die Eltern halt möchten, und keinerlei Auslese mehr stattfindet -> das Gesamtniveau crashed ins Bodenlose.
Das Problem ist doch dann, dass ihr die Kinder nicht rechtzeitig auf eine andere Schule schickt. Das Problem ist doch, dass das Abitur dann zu einfach ist. Aber deswegen brauche ich eine Quote. Dann muss ich halt das Niveau erhöhen.
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Gymshark, da hast du Recht aber wir müssen doch eine andere Perspektive annehmen. Hier geht es in erster Linie um Menschen, die in 10-20 Jahren auf dem Arbeitsmarkt tätig sind. Die gehen dann vielleicht in 50 Jahre in Rente. Und da ist die Frage, welche Fähigkeiten und Kompetenzen diese Menschen brauchen.
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Es ist tatsächlich schwer gegen Heimbeschulung zu argumentieren, wenn Schulen gleichzeitig ihrem Bildungsauftrag nicht mehr adäquat nachkommen und es nicht gelingt, eine (räumlich und sozial) lernförderliche Umgebung zu schaffen.
Das Verbot der Heimbeschulung sorgt dafür, dass alle Kinder im öffentlichen Schulwesen beschult werden. Auch losgelöst von irgendwelchen rechtsradikalen Gruppen, gibt es etliche Menschen mit sehr komischen Einstellungen, die diese liebend gerne an ihre Kinder weitergeben wollen. Nur durch ein staatliches Schulsystem können wir sicherstellen, dass diese Kinder zu mindestens alternative Meinungen und Lebensformen kennen lernen.
Auch die 25% Quote macht überhaupt keinen Sinn. Mal davon abgesehen, dass ich eher ein Freund von Gesamtschulen bin, warum gerade 25%? Ich könnte es verstehen, wenn man sagt, dass man die Anzahl von Kindern auf dem Gymnasium verringern möchte. Vielleicht setzt man bestimmte Noten voraus oder macht einen Aufnahmetest. Aber warum gerade eine Quote von 25%? Vielleicht sind nur 20% der Kinder deutlich intelligenter als der Rest? Vielleicht sind es aber auch 35%?
Und dann die gesellschaftliche Frage. Was brauchen wir für Menschen für die Zukunft? Ist es sinnvoll eher weniger auf hochausgebildete Menschen mit Studium zu setzen und mehr auf Menschen mit mittlerer Schulbildung? Aber sind das nicht die Jobs, die durch KI und Automatisierung immer mehr weg fallen? Müssen wir nicht im Gegenteil darauf setzen, dass mehr Kinder ihr Abitur machen, da wir vor allem gut ausgebildete Menschen für die Zukunft brauchen? Und das heißt natürlich, dass wir nicht auch gut ausgebildete Handwerker etc. brauchen. Aber in der Tendenz werden diese Jobs weniger und die anderen mehr.
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Schlimm finde ich die Vorstellung wie schnell die AfD den Staat umbauen kann. Es ist mir ein Rätsel, dass man diese Partei nicht verbieten kann.
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Das hätte ich jetzt auch erwartet. Wäre natürlich spannend, welche Erfahrungen Schulen mit einer lokalen KI machen.
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- Ich nehme seit diesem Schuljahr an einer 2-jährigen Fortbildung (verschiedene Termine im Schuljahr, online und in Präsenz) teil, die mich dazu befähigen wird, Lehrer*innen fortzubilden. Dafür soll es pro Schuljahr zwei Entlastungsstunden geben. ... Kann man sich irgendwie dagegen wehren?
Wenn es dir verbindlich zugesagt wurde, hast Du einen Rechtsanspruch. Ich habe z.B. eine Tätigkeit, wo ich jedes Jahr einen Brief mit der Beauftragung und der Entlastungsstunden bekomme. Das wäre eine verbindliche Zusage. Wenn da was steht von ggf. kann es geben, ist Pech. Es kommt also darauf, was man dir zugesagt hat. Im Zweifel würde ich mit Verweis darauf auf die 2 Stunden bestehen. Alles andere ist nicht dein Problem.
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Das ist aber auch kein Problem der Integration. Letztlich ist die Vollversorgungsmentalität in allen Bereichen der Gesellschaft angekommen. Egal um welche Thema es geht. Der Staat soll es machen. Eigene Verantwortung wird abgelehnt und die Schuld auf die anderen geschoben. Das sieht man ja auch am Erstarken der AfD. Das ist doch das gleiche. Letztlich gibt es einen Prozentsatz X, der diese Einstellung in Deutschland vertritt. Ob es nun mehr oder weniger als früher ist, mag ich nicht beurteilen. Gefühlt ist es natürlich mehr geworden.
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WIRTSCHAFTLICH gesehen, weil es für Einige eher der Maßstab ist, ist alles, was man in das Bildungssystem steckt, deutlich besser und eine Zukunftsinvestition.
Wobei die Kritik, dass die Eltern sich nicht mehr einbringen durchaus berechtigt ist. Wir beschweren uns auch, dass die Eltern uns in der Schule mit den Problemem ihrer Kinder alleine lassen.
Ich sehe momentan nur keine gute Lösung, wie wir auf der eine Seite die Kinder unterstützen und auf der anderen Seite Eltern zur Mitarbeit ermutigen können. Viele dieser Eltern haben eine eigene negative Bildungsvergangenheit und sind wahrscheinlich gar nicht in der Lage ihr Kind sinnvoll zu unterstützen, da sie es selbst nie erfahren haben.
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Wer Interesse an seinen Kindern hat, schafft es, selbst jemandenzu organisieren, Schreiben in die Muttersprache übersetzen zu lassen (mit KI ja kein Hexenwerk mehr) usw. Wer das nicht schafft, ist meist auch nicht sonderlich interessiert und die Gespräche sowieso mäßig effektvoll.
Da bin ich sogar bei dir. Das Problem ist, dass es uns nicht weiter bringt, wenn dann gar nichts passiert. Aber ich habe auch oft das Gefühl, dass man viel Arbeit für nichts reinsteckt. Wobei es heutzutage kein Problem ist, einen Elternbrief eben in eine andere Sprache zu übersetzen.
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Das Problem ist oft, dass gar nicht genug Dolmetscher da sind. Ich denke, dass der einfachere Weg der Einsatz von Übersetzungssoftware gibt. Wir nutzen die Dolmetscher nur noch bei wichtigen Dingen wie Förderkommissionen etc.. Gleiche Probleme wie bei Tingelteacher, wobei gefühlt die Probleme mehrheitlich bei den Eltern liegen.
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Mir geht es mit deinen Beiträgen so. Ich fühle mich von dir unverstanden.
Da das Hin und Her für alle anderen ermüdend ist, lasse ich es bleiben, noch einmal jeden Satz zu kommentieren, um die Sachen erneut zu erklären. Meinen eigentlich langen Beitrag an dich habe ich gelöscht.Ich wollte dir eigentlich nur zeigen, dass wir durchaus diese Strukturen in Niedersachsen haben. Auch wenn sie bei euch anscheinend noch nicht so ausgeprägt sind.
Es ist auch ein Unterschied, ob man sich versteht oder dem anderen eine Aussage/Meinung unterstellt. Ich schreibe ja auch nicht einfach so was wie: "Palim fordert das Ende der Inklusion. Wie doof ist die." Nur weil du dich kritisch zu den Arbeitsbedingungen äußerst. -
In NRW gab es mal so einen Dienst. Da konnte man Übersetzer anfordern. Das war aber ziemlich teuer und sie stehen nach meinen Kenntnissen inzwischen aus finanziellen Gründen nicht mehr zur Verfügung. (Es gab kürzlich mal eine Email dazu.)
In Niedersachsen gibt es das auch noch. Sogar mit Gebärdensprache. Allerdings nicht wie von Palim gewünscht mit schulischer / schulrechtlicher Expertise. Die kommen dann tatsächlich nur zum Übersetzen. Und müssen natürlich angefordert werden und Zeit haben und ...
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Man kann in einem öffentlichen Forum nicht anderen Leuten verbieten, sich auf einen zu beziehen.
Man kann aber selbst aufhören, diese Leute zu zitieren und anzusprechen. Vielleicht selbst die ignore-List benutzen. Vielleicht führt es zum selben Ziel, vielleicht nicht, aber zumindest zur eigenen inneren Ruhe.Sie kann sich gerne beziehen. Sie unterstellt mir aber ständig irgendwelche Aussagen oder Meinungen, die ich nicht gemacht habe. Und das nicht in einem Forum sondern allgemein verboten bzw. sogar strafbar.
Sie kann ja gerne schreiben, was ihre Meinung ist oder inhaltlich dazu Stellung nehmen. Aber sie braucht nicht zu schreiben, was angeblich meine Meinung ist und mich da in ein falsches Licht stellen.
Ich denke, dass jeder hier das Recht hat, nicht von anderen falsch dargestellt zu werden. Ich bin ja bisher davon ausgegangen, dass das ein Kommunikationsproblem und kein bösartige Absicht ist. Aber wenn jemand nach etlichen Ansprachen nicht reagiert, muss man sich schon fragen, was das soll.
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Ei machen die Einschulunguntersuchungen und da kann anscheinend jedes Amt sich selbst aufstellen. Deins ist also nicht wie meines. Weiter Untersuchungen kenne ich nur bei Schulpflichtsverletzungen…
Die Arbeitsgrundlage der Gesundheitsämter sind die Gesetze auf Landesebene. Grundsätzlich regeln sie auch die Schuleingangsuntersuchungen. Wenn aber nun mal kein Personal da ist, ist es keines da. Dann sind Gesundheitsämter Ansprechpartner der Schulen bei medizinischen Fragen. Beispielsweise bei den ersten Coronafällen, haben wir diese an das örtliche GA gemeldet und dieses hat die Maßnahmen festgelegt.
Auch bei anderen medizinischen Fragen ist es Ansprechpartner der Schulen in Niedersachsen. Teilweise hast du auch Meldepflichten. Bestimmte Krankheiten müssen an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet werden.
Ich habe im anderen Thread geschrieben, dass wir ein Kind mit einer extremen Erdnussallergie gehabt haben. Da hat das örtliche Gesundheitsamt Vorschläge zur Umsetzung gemacht.
Grundsätzlich kannst Du auch das GA kontaktieren, wenn es darum geht, wie ein Injektor zu benutzen ist. Da ist aber meist der behandelnde Arzt der bessere Ansprechpartner. Aber offiziell ist es für uns da.
Problem ist nur, dass die so einen Personalmangel haben, dass sie bei uns noch nicht mal für alle Kinder die Schuleingangsuntersuchung schaffen.
Beim Förderverfahren ist das GA auch nicht dabei. Es gibt auch keinen Grund. Es ist für Infektionsschutz und für medizinischen Fragen da. Beim Förderverfahren liegen in der Regel Diagnosen etc. der behandelten Fachärzte vor.Die ja aber allein für die Grundversorgung an der Schule sind. 2 Stunden pro Woche für alle Kinder mit irgendwelchen Auffälligkeiten, Prävention, Überprüfungen, Förderung, Elterngespräche … und wenn die Kraft ausfällt, steht die Schule ohne Versorgung und muss selbst sehen, wie sie es macht. Ja, ich kann das, ich mache das auch, aber es ist zu Lasten der Lehrkräfte der Regelschule und der Kinder+Eltern schlecht organisiert. Genau darum wäre eine zentrale Stelle sinnvoll, da sie immer für alle zeitnah erreichbar wäre und die einzige Grundversorgung für anderes bleibt.
Es gibt zig Stellen, die voneinander unabhängig agieren müssen, da es verschiedene Geldgeber und Vorgaben gibt, die nicht landesweit abgestimmt sind.
Ich rede nicht von der Grundversorgung. Es gibt Förderzentren und das RZI. Das RZI wäre am Ende für fast alle deiner Fragen zuständig. Der Ablauf ist, dass erstmal die sonderpädagogische Grundversorgung an den Schulen mit den Lehrkräften das Kind betreut. Ist das nicht möglich oder gibt es weitere Fragen, wendet man sich an das Förderzentrum oder das RZI. Und da geht es genau darum, dass man nicht alles wissen kann. Wenn die sonderpädagogische Grundversorgung überfordert ist, fragt sie bei ihrem zugeordneten Förderzentrum nach. Wenn die auch keine Expertise haben, gibt es das RZI. Alles was Du schreibst, Fragen nach dem Nachteilsausgleich, rechtliche Vorgaben, Besonderenheiten der Erkrankungen etc. beantwortet das RZI sofern keine rein medizinischen Fragen sind. Ggf. vermittelt das RZI auch Experten. Wir hatten Kinder mit dem Förderschwerpunkt Hören. Da kam dann regelmäßig jemand vom LBZH aus Oldenburg. Das war echt gut.
Welche Schulbegleitungen?
Diese werden mit außerschulische Diagnosen von Eltern beim JA/Sozialamt beantragt. Das ist doch von Schulen unabhängig und hat auch erst Mal keinen Einfluss auf die Gestaltung des Unterrichts, Nachteilsausgleiche o.a.
Du hast nach pflegerischen Tätigkeiten gefragt. Du machst als Lehrkraft im Grundsatz keine pflegerischen Tätigkeiten. Welche pflegerischen Tätigkeiten notwendig sind und wie diese durchzuführen sind, wird grundsätzlich über die Schulbegleitungen geklärt.
Für die meisten Lehrkräfte würden sicher die allgemeinen Infos ausreichen, für spezielle Fälle könnte es dann Beratungstermine oder ein Ticketsystem geben.
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Man kann nicht alles wissen. Warum kann es dann nicht entsprechende Unterstützung durch das Land geben?
Und wenn es diese nicht zentral geben soll, können wir auch an jeder Schule eine halbe Stelle zur Koordination der Inklusion einrichten. Dann könnten sich Lehrkräfte darauf spezialisieren und ihren Kolleg:innen den Rücken frei halten - nicht für die Förderung, sondern für das Einholen von Informationen, Beratung, etc.
Genau das gibt es in Nds. Das sind die RZI. Du / deine SL kannst dort eine Anfrage stellen und bekommt einen Termin. Leider sind die halt total überlaufen und man wartet manchmal Ewigkeiten.
Die Stelle an der Schule gibt es auch schon. Das sind die Förderschullehrkräfte im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung. Sie sind der erste Ansprechpartner und müssten dann auch weitervermitteln, wenn sie selbst an ihre Grenzen stoßen.Und einmal mehr, Tom123 , habe ich den Eindruck, dass du nicht verstanden hast, worüber ich schreibe und was ich mir erhoffe, was mir den Alltag erleichtern und mir den Rücken stärken und meine Arbeitszeit reduzieren würde.
Wie viele FoBi hast du absolviert hinsichtlich ADHS, Mutismus, Autismus, …?ADHS und Autismus hatte ich mehrere. In meiner letzten Klasse hatte ich einen Autisten und war in den Genuss gekommen die Unterstützung des Autismuszentrum zu bekommen. War nicht wirklich hilfreich. Viel heiße Luft, die man nicht umsetzen konnte. Die Dame hatte nur ihr Kind im Blick aber nicht die Realität an den Schulen. Kinder mit Mutismus hatten wir an der Schule aber ich selbst noch kein Kind damit gehabt. Wäre aber bestimmt auch mal eine spannende Fortbildung.
Ich hatte geschrieben, dass ich bei dir bin, weil ich deine Forderungen verstehe und mir diese Unterstützungen oft viel zu oft fehlen. Aber nicht weil sie strukturell nicht vorhanden sind sondern weil sie überlastet sind. Aus meiner Sicht sind wir in der Theorie gut aufgestellt aber wenn ich Anfang der ersten Klasse das RZI einschalte und die Fachberatung dann erst zum Halbjahr kommt, dauert das zu lange. Wenn Hilfsmaßnahmen daran scheitern, dass wir nicht genug Stunden in der sonderpädagogischen Grundversorgung haben, hilft mir die beste Beratung nicht. Unser Problem ist weder die Beratung noch die Expertise. Unser Problem sind die fehlenden Lehrerstunden auf allen Ebenen.
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Lies doch mal deine eigenen Beiträge durch und dann sage mir, wie oft du anderen geantwortet hast, dass sie deine Beiträge nicht richtig lesen würden oder dass sie nicht lesen könnten und du extra für sie dies und jenes noch mal schriebest.
Ich habe dich doch jetzt x-Mal geschrieben, dass ich keinen Sinn mehr darin sehe mir dir zu diskutieren. Du verstehst anscheinend nicht was ich möchte oder ich kann es nicht verständlich ausdrücken. Daher: Bitte ignoriere meine Beiträge. Du kannst dich ja gerne inhaltich äußern aber ohne mich zu zitieren oder mir irgendeine Meinung zu unterstellen. Ich habe kein weiteres Interesse mich in jedem Thread mit dir zu streiten, weil du mir irgendwas unterstellst.
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Genau hier sehe ich ein Problem im aktuellen staatlichen System: Die Bezahlung ist weitgehend unabhängig von der individuellen Leistung. Das führt dazu, dass engagierte und besonders kompetente Lehrkräfte oft nicht entsprechend honoriert werden. Eine stärkere Differenzierung könnte hier Anreize schaffen und langfristig die Qualität der Bildung verbessern.
Das fand ich auch immer und das hört sich auf dem Papier auch gut an. Mein Problem ist, dass ich keine Lösung sehe, wie man leistungsabhängiger honoriert. Irgendwelche Kennzahlen sind schwierig. Man könnte den Schulen ein Budget zur Verfügung stellen, dass sie an besonders engagierte Lehrkräfte verteilen aber auch dort sehe ich die Gefahr, dass das irgendwann durch die Gießkanne passiert.
Sinnvoller würde ich es finden, wenn es mehr Entlastungsstunden oder andere Bonusse für bestimmte Mehrarbeiten geben würde. 0,5 Anrechnungsstunden für Klassenlehrkräfte, 1 für Fachkonferenzleitungen, 0,2 pro Förderkind in der Klasse etc.. Im Gegenzug könnte man bestimmte Stunden nur mit 0,8 oder so anrechnen. Aber das umzusetzen wird echt schwierig.
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