Beiträge von Tom123

    Heute am 1. Tag nach den Ferien in NRW laufen mehr als die Hälfte meiner KuK's ohne Maske herum.

    Ich dachte es mir schon, dass viele vorher nur nicht ihren Urlaub gefährden wollten.

    Unsere Schüler*innen tragen gefühlt zu 80% keine Maske mehr.

    Das tut mir leid für eure Schüler. Aber Du hattest ja schon geschrieben, dass Du es auch ohne Maske gut findest. Daher sollte es doch für dich ok sein.

    Du könntest dich einfach freiwillig zur Betreuung des Schülers melden. Du hast ja mit "Nicht Isolieren bei einem positiven (Selbst-)Test" keine Probleme.

    Das ist doch sowieso die Lösung der Probleme. Es gibt doch auch hier in Forum genug Kollegen, die Corona für harmlos halten. Machen wir die Klasseneinteilung in Zukunft nach "Findet Corona kritisch" und "Corona ist bloss eine Erkältung/Erfindung". Problem gelöst.

    Noch zum Thema MRNA-Stoffe: wenn ich mich richtig an ein Interview mit dem Biontech-Menschen erinnert kann, dann sind die Impfstoffe doch schon länger erforscht, da sie eigentlich zur Krebstherapie entwickelt wurden. Insofern ist ja die "Technik" nicht über das Knie gebrochen worden.

    Genau. Die Technik ist vom Anfang der 90er. Erste klinische Versuche am Menschen gab es bereits vor 10 Jahren. Was aber tatsächlich richtig ist, ist dass es die ersten Mrna-Impfungen sind die eine Marktzulassung bekommen haben. Ohne Corona hätte die Entwicklung noch ein paar Jahre gebraucht und die Impfstoffe wären wahrscheinlich zu erst in der Krebstheraphie eingesetzt worden...

    Ja sicher könnte man sich besser informieren. Aber alles was ich schreibe ist ja nicht per se falsch.

    Das ist das Problem. Es ist nicht alles falsch. Aber einige Argumente, die du schreibst, sind einfach sachlich falsch. Das fängt schon mit dem Gentechnik-Vergleich an. Die Gentechnik ermöglicht uns Impfstoffe wie die aktuellen MRNA-Impfstoffe. Aber diese haben nichts mit Genmanipulation zu tun.

    https://correctiv.org/faktencheck/20…enmanipulation/

    Das Problem ist auch, wenn du in deinem stillen Kämmerlein eine Entscheidung triffst und dich auf falsche Fakten beziehst, ist es nur dein Problem. Aber du behauptest hier im Forum Dinge, die sachlich falsch sind. Das sollte man dann auch nicht so stehen lassen.

    Ich bin nicht selbstlos.

    Meine Kinder stehen mir nun mal näher, als andere.

    Auch das ist wohl nichts außergewöhnliches.

    Ich würde meine Kinder nicht für Tests " hergeben".

    Das Problem ist nicht, dass du dich gegen eine Impfung entscheidest. Das Problem ist, dass du Argumente vorträgst, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Das fängt mit Gentechnik an und endet bei Langzeitfolgen. Dann das "Tests"-Argument. Die meisten Medikamente aber auch viele Impfungen sind deutlich weniger erforscht, getestet und überwacht wie die aktuellen Corona-Impfstoffe. Haben deine Kinder Masern, Tetanus etc. bekommen? Hast du dich mal erkundigt, was das für ein Impfstoff? Wie wurde dieser getestet? Weißt du wie gut die aktuellen Mrna-Impfstoffe getestet wurden?

    Das mrna nichts mit Gentechnik zu tun hat, sollte inzwischen auch klar sein. Die Technik ist auch nicht neu, sondern wird schon seit 10 Jahren erforscht.

    Gerade wenn dir deine Kinder wichtig sind, solltest du dich auch vernünftig informieren.

    Jedes Mal habe ich mich nach Absprache mit unserem KA nach spätestens der zweiten Nacht selbst entlassen, gegen den Rat und vor allem gegen den teils extremen Druck (man kann Mamas schon richtig schön fertig machen) des dortigen Personals. Und jedes Mal war es richtig. Nach dreimaliger Erfahrung bin ich nun wesentlich zogerlicher mit den tollen, selbstlosen Krankenhäusern. Solange Krankenhäuser auf Profit aus sind ist man gerade als privat Versicherte Person immer in der Zwickmühle abschätzen zu müssen, ob das, was gerade passiert, notwendig oder Geldgier ist

    Naja, du bist ja selber zur Notaufnahmen gefahren. Also so gut ging es deinem Kind ja nicht. Und dass das KKH auf Nummer sicher geht, ist auch verständlich. Überlege mal, du nimmst es mit und dann passiert noch was. Der Arzt wird nicht mehr glücklich.

    Ich finde es immer schwierig manche Dinge genauer zu schreiben, da man dann so leicht zuzuordnen ist.

    Und nein, nicht in der Küche schon an der " Front".

    Wenn er "an der Front" arbeitet, würde er wahrscheinlich anders reden. Von den Leuten auf den Coronastationen oder Intensivstationen hört man selten Verharmlosungen. Die Frage ist doch sicherlich, ob er wirklich einschätzen kann, ob eine Einweisung medizinisch begründet ist. Dazu sollte er zu mindestens selber als Arzt tätig sein.

    Und meine Mathekenntnisse reichen sicherlich soweit zu verstehen, dass es auch einzelne Fälle gibt in denen ein Krankenhaus von Nöten ist.

    Aber sicherlich kann man sagen, dass es dem Kind , Gott sei Dank, nicht so schlecht ging, da es nach 2 Tagen entlassen werden konnte.

    Das ist doch prima.

    Prima? Du findest es normal, dass Kinder hospitalisert werden müssen? Ob die Eltern das auch so "prima" finden? Dir ist bewusst, dass solche Dinge wie Langzeitfolgen etc. damit noch gar nicht berücksichtigt wurde?

    Einzelne Fälle ist natürlich nett ausgedrückt. In absoluten Zahlen sieht das schon anders aus. Was sind denn einzelne Fälle? 10,100 oder 1.000? Alleine in der MW 11 waren es trotz Meldeverzug und unvollständigen Daten 150 Fälle. Nur bei einem drittel der übermittelten Fälle lagen Angaben vor. Es könnten also pro Woche um die 500 Fälle sein. Dann wären irgendwo zwischen 5.000 und 7.000 Kinder in diesem Jahr. Verteilt auf die Bevölkerung sind das wenige. Die betroffenen Eltern werden das allerdings nicht immer so locker wie du sehen. Vor allem, wenn die Infektionen verhindert werden könnten...

    Ja, du hörst doch auch viel und bildest dir eine Meinung.

    Das darf ja für andere Menschen wohl auch gelten.

    Es ging hier überhaupt nicht um das spezielle Kind.

    Du hast doch unterstellt, dass das Kind nur aufgrund der Panik der Eltern im Krankenhaus war?

    Das ist das gleiche wie im anderen Thread. Es geht hier nicht um Meinung bilden. Du hast irgendeine Aussage in diesem Fall von einem Bekannten und machst daraus eine allgemeine Theorie. Natürlich ist Omikron milder. Sonst hätten wir ein riesiges Problem. Trotzdem gibt es Kinder, die so schwer erkranken, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Genauso gibt es Kinder, die monatelang nach der Infektion noch Probleme haben. Das ist keine Meinung. Das sind Fakten. Die Frage ist, wie viele Kinder es betrifft und ob das für uns ein Problem ist.

    Natürlich kann man trotzdem unbesorgter sein. Und natürlich kannst du sagen, dass du keine Maske mehr tragen möchtest und das Risiko in Kauf nimmst. Aber du kannst halt nicht sagen, dass es solche Fälle nicht gibt, nur weil sie nicht in dein Weltbild passen. Es gibt etliche Menschen inzwischen, die auch Kinder kennen, die die Infektion nicht so einfach überstanden haben.

    Mein Bruder arbeitet im " Gesundheitswesen". Dem stimme ich so nicht bedingungslos zu..

    Da höre ich manchmal sehr wilde Geschichten.

    Aber natürlich nur anekdotisch...

    Du hörst immer sehr viele Dinge. Letztlich hat ein Arzt das Kind ins Krankenhaus geschickt und dort haben es die Ärzte für anscheinend zwei Nächte gelassen. Jetzt kann man natürlich vermuten, dass das alles nur eine große Verschwörung ist. Oder Covid ist halt doch nicht so harmlos ...

    Nochmal ich: Hieß es aber nicht, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass man sich innerhalb kurzer Zeit ein zweites Mal mit Corona ansteckt? Das früheste, was ich gehört habe, sind 4 Wochen. Und selbst das scheint die absolute Ausnahme zu sein.

    Ich frage nur...

    Habe ich auch gehört. Ab 4 Wochen wird das Risiko größer. Nach 3 Monaten ist es die Gefahr schon da. Allerdings hatten wir selbst ein Kind, dass nach 1 Woche wieder positiv war. Es kann aber auch gut sein, dass noch die alte Infektion sein. Gefährlich wird es, wenn die neue Infektion eine andere Variante ist.

    Das Kind war sogar 2 Nächte dort, die erste war laut Mutter "schlimm", ab morgens ging´s dann besser.

    Ich werde mich sicher noch ausführlicher mit den Eltern unterhalten.

    Ist ja auch letztlich für das Forum egal. Ich denke, dass NRW-Lehrerin auch nicht so ganz davon überzeugt ist, dass Covid19 eine gefährliche Krankheit ist. Ist halt so.

    Sooo krank kann das Kind ja im Endeffekt nicht gewesen sein, wenn es einen Tag später wieder das KH verlassen konnte?

    Das ist nicht böse gemeint und keine Unterstellung, sondern es würde mich ernsthaft interessieren wie die Ärzte den Zustand des Kindes eingeschätzt haben.

    Naja, die Ärzte haben das Kind ja anscheinend über Nacht dagelassen. Das haben sie sicherlich nicht ohne Grund gemacht.

    Ist das so? So lange ansteckend, so lange man positiv ist? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Das Kind hat keinerlei Symptome. Es sind wirklich ernst gemeinte Fragen, ihr kennt mich hier, ich bin ehrlich und immer offen für Informationen.

    Was wäre, wenn die Eltern nun einen weniger empfindlichen Test genommen hätten und damit wäre das Kind damit nicht mehr positiv gewesen?

    Bisher galt die Faustformel, dass man ab einem ct-Wert von 30 nicht mehr ansteckend ist. Dabei ist natürlich noch zu beachten, dass Omikron und die aktuellen Varianten ansteckender sind. Für eine vernünftige Einschätzung bräuchtest du einen PCR-Test. Es ist ja auch nicht umsonst so gewesen, dass man bisher einen negativen Test zum Freitesten braucht. Momentan ist einfach die Idee, dass halt von 100 Leuten nach 5 Tagen nur so und so viel noch infektiös sind. Das Risiko nimmt man halt in Kauf. Das ist aus Sicht der Gesellschaft sicherlich sinnvoll. Für mich als einzelnen nicht so sehr.

    Hm. Ja. Ich denke, die werden sich bei der Regelung, dass man symptomfrei wieder unter Leute darf, was gedacht haben. So denke ich zumindest. Ich werde berichten.

    Natürlich haben die sich was gedacht. Sie haben gedacht, dass es ein Problem ist, wenn zu viele Leute gleichzeitig in Quarantäne sind. Wenn man den Plan Durchseuchung laufen lässt, muss man auch die Quarantäne verkürzen.

    Ich finde es schon wichtig, dass ein gewisses fachwissenschaftliche Niveau im Studium erreicht wird. Man muss es nicht übertreiben aber es reicht halt nicht aus den Schulstoff 1-10 zu beherrschen. Es geht darum, dass Fach als Wissenschaft wahrzunehmen. Immerhin müssen Lehrkräfte nachher auch Entscheidungen treffen, welche Inhalte im Schulunterricht aufgegriffen werden und welche nicht. Wenn ich sehe, was für fachliche Kompetenzen manche mitbringen, die dann fachfremd Mathematik unterrichten, kann das schnell zum Problem werden.

    Nunja, mit den Fakes bin ich nicht einverstanden. Ich habe m.E. keine "Fakes" als "Fakten" verkauft.

    Es waren für mich ganz normale Artikel. Wie gesagt der Artikel stand ursprünglich im Fokus. Für mich jetzt nicht unbedingt ein Querdenkerblatt.

    Vielleicht solltest du dann die Sachen bis zum Ende durchlesen bevor Du sie postet? Es geht doch hier um verschiedene Aspekte:

    a) Das RKI kann eine Impfeffektivität nicht korrekt nachweisen, da wir zu wenig und alte Zahlen haben. Das ist einfache Mathematik und keine Verschwörung.

    b) Die Impfung schützt nicht primär vor Ansteckung sondern vor den Folgen einer Infektion. Gleichzeitig reduziert sie voraussichtlich die Weitergabe des Virus und schützt wahrscheinlich in einem gewissen auch vor Ansteckung.

    c) Es ist nachvollziehbar, wenn jemand sein junges Kind nicht impfen lassen möchte. Ob das nun clever ist, ist eine andere Frage. Letztlich wird das Kind so oder so in Kontakt mit dem Virus kommen. Ob da eine Impfung nicht besser als eine Infektion ist, kann sich jeder selber überlegen. Aber wenn jemand sein Kind nicht impfen lässt, ist das für mich persönlich ok.

    Bei deinem ersten Versuch hast du versucht auf Twitter zu verlinken. Beim zweiten Versuch auf Merkur mit dem eingebetteten Twitterthread. Warum verlinkst du nicht direkt auf den Artikel beim Focus? Das Problem ist, dass du einen Aspekt herausgreifst und diesen dann interpretierst. Aber zwei Sätze später steht zu mindestens beim Merkur die Erklärung. Ähnlich war es auch beim Maskenthread. Du wirst sicherlich seriöser wahrgenommen, wenn du da etwas genauer bist.

    Das ist die Beschreibung von Impfeffektivität.

    "Geschätzte Effektivität der COVID-19-Impfungen gegenüber symptomatischer COVID-19-Erkrankung, COVID-19 assoziierter Hospitalisierung, Intensivmedizinischer Behandlung und Tod, nach Meldewoche und Altersgruppe."

    Wenn der Wert bei 0 liegt..warum sollte ich dann ein Kind zwischen 5 und 11 impfen?

    Lies doch mal einfach deine eigenen Texte. Und dann lese ein paar echte Experten und dann frage erst. Also keine Twitteruser sondern Menschen, die an einer echten Uni studiert haben und sich beruflich damit beschäftigen. Und dann kann man das diskutieren.

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