Beiträge von Tom123

    Also nur 3 Jahre … bis sie es wieder ändern.

    Ich hatte auf den Beitrag von chilipaprika reagiert. Man bekommt die Lehrbefähigung nicht über ein Wochenendseminar, sondern muss trotz Studium und Ref hinterher noch zur Tagung. Finde ich unglücklich, es könnte ja auch Teil des Studiums sein.

    Vermutlich kocht da aber auch jedes Land sein eigenes Süppchen.

    Innerhalb der 3 Jahre musst du meines Wissen einen Qualifikationkurs machen. Zu mindestens haben wir eine Lehrkraft, die 2020 noch die Vokation fachfremd bekommen hat. (Ggf. für die drei Jahre)

    Die Vokation mit ins Studium einzubauen scheitert daran, dass das Studium staatlich und die Vokation kirchlich ist. Du kannst ohne Probleme als Atheist, Moslem oder was auch immer evangelische Religion an einer staatlichen Hochschule studieren und deinen Abschluss machen. Du kannst aber ohne Mitgliedschaft in der Kirche keine Vokation erhalten. Du verlierst sogar die Vokation wenn du dich entschließt, aus der Kirche auszutreten. Daher die klare Trennung zwischen Studium und Vokation.

    Auch die Tatsache, dass ich mich an mehreren Schulen zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs fast schon dafür rechtfertigen musste, dass ich noch keine feste Stelle habe, empfand ich als nicht besonders förderlich für den Austausch.

    Ich finde das durchaus eine legitime Frage. Man kann dann auch antworten, dass man die und die Kriterien an eine Schule stellt. Oder halt das man örtlich gebunden ist oder so etwas. Aber wenn ein guter Bewerber kommt, der noch keine Stelle hat, liegt die Frage doch auf der Hand.

    Sollen sie machen. Dann beschäftigt man sich damit auch noch und hat noch weniger Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. So what? Ja, das nervt, ja das hält von der eigentlichen Arbeit ab. Aber nein, da geht doch nichts „nach hinten los“.

    Letztendlich bleibt man als Fachfremde immer fachfremd. Das kommt mal mehr, mal weniger zum Tragen. Die Schulleiterin weiß das hoffentlich, wenn sie die Einsatzplanung macht. Aber da habe ich doch kein Problem mit. Wenn die gleiche Schulleiterin einer dann im Falle des Gemeckeres noch in den Rücken fällt, verschenkt man halt die Noten. Dann sinkt das Niveau dann noch etwas.

    Hauptsache, man macht sich keinen Stress, das ist auf Dauer ungesund.

    Mein Problem damit wäre, dass mir der Job ja eigentlich Spaß macht und ich gerne unterrichtet. Wenn das natürlich nur in Arbeitsvermeidung und Stress mit Schulleitung und Eltern ausartet, hilft es mir wenig, wenn ich zwar meine wöchentliche Arbeitszeit hinbekomme mir meine Arbeit aber keinen Spaß mehr macht.

    Eine gute SL schafft den Spagat zwischen Interessen der Lehrkräfte und Interesse der Schule. Wenn die Lehrkraft dauerhaft das Gefühl hat, dass ihre Interesse nicht berücksichtig werden, ist das sicherlich für beide Seiten nicht gut. Unabhängig davon, ob man sich Stress macht.

    Hier noch mal der Text von der Homepage der evangelischen Kirchen:

    Für Lehrkräfte mit abgeschlossener staatlicher Ausbildung zum Lehramt besteht die Möglichkeit, bis zu drei Jahre das Fach Evangelische Religion fachfremd zu unterrichten. In der Oberstufe ist dies jedoch ausgeschlossen.

    Lehrkräfte, die über die drei Jahre hinaus das Fach unterrichten möchten, können an einer Weiterbildungsmaßnahme des NLQ in Zusammenarbeit mit dem rpi Loccum teilnehmen. Informationen erteilt Ihnen gerne Linda Riechers, Referentin für Vokation und Religionsunterricht.

    Auch für fachfremdes Unterrichten ist eine befristete Unterrichtsbestätigung zu beantragen. Hier finden Sie den entsprechenden Online-Antrag.

    Die Vocationskurse muss man in NDS noch nach Studium im Fach und bestandenem Ref belegen, um die Vocatio zu bekommen.

    Meines Wissens liegt das daran, dass vor der Einführung kirchliche Vertreter:innen in den Prüfungen an der Uni sitzen konnten,

    jetzt nimmt die Kirche über die Kurse Einfluss.

    Ist definitiv für die evangelische Kirche falsch. Ich habe vor rund 10 Jahren meine Vocatio mit abgeschlossenen Studium gemacht. Parallel lief ein Kurs mit Lehrkräften, die fachfremd unterrichten. Die hatten ein paar Tage mehr als wir aber hatten am Ende auch ihre Vocation. Wir haben auch eine Lehrkraft, die vor 2 Jahren eine Vocation ohne Fachstudium bekommen hat.

    Erstens unterrichte ich keine Kinder, zweitens ist keiner gezwungen irgendwelche Tests zu machen.

    Vielleicht ist es auch eine Straftat Schülerinnen und Schüler zu gängeln Maske zu tragen.

    Zweites sicherlich nicht.

    Im ersten Fall wird es kritisch, wenn jemand den Verdacht hat sich infiziert zu haben und du die Person aufforderst keinen Test machen. Da macht das Alter auch keinen Unterschied. Du handelst da ja auch nicht als Privatperson sondern als Lehrkraft.

    Naja ich habe meinen Abiturienten auch empfohlen auf gar keinen Fall Tests zu machen in den letzten Wochen davor.

    Frage ist, ob Du dich damit strafbar machst. Auch wenn es wahrscheinlich einige so machen, müsste man sich da mal genau die Rechtslage ansehen. Zu mindestens Moralisch ist es natürlich sehr komisch mit Symptomen und wahrscheinlich ohne Maske in einer Prüfung zu sitzen und Mitschüler und Lehrkräfte anzustecken.

    Angeblich sind Flachdächer heute nicht mehr das Problem. Also bei modernen Bauten. Hat mir mal ein Baugutachter gesagt als ich mir ein Haus angesehen habe. Unsere Schule aus den 70er hat auch ein Flachdach und bisher keine (größeren) Probleme.

    Drücke die Daumen, Herr Rau.

    Um die Dinge mal wieder in Perspektive zu setzen, ich war zwei Tage in England, jetzt in den USA. Maskentragen im Promillebereich, keinerlei masken in vollen Bussen, Flughäfen und Flugzeugen. Auch die ältere "Risikogruppe" nicht. Ich könnte kotzen und heulen, wenn ich sehe, dass der Lappen in Bus und Bahn in DE immer noch Pflicht ist.

    Um das mal in Verhältnis zu setzen:

    Corona-Tote pro 1 Mio EW:

    USA 3103 (Altersdurchschnitt der Bevölkerung 38,5 Jahre)

    England 2620 (Altersdurchschnitt der Bevölkerung 40,6 Jahre)

    Deutschland 1665 (Altersdurchschnitt der Bevölkerung 47,8 Jahre)

    Sinnvoller wäre es natürlich die Gesamtinfektionen zu vergleichen aber das geht wegen der unterschiedlichen Testvorgaben nicht.

    Man könnte natürlich noch argumentieren, dass unser Gesundheitssystem besser ist und das die Menschen in den USA vielleicht grundsätzlich ungesünder leben. Andererseits ist bei Corona das Alter extrem relevant. Ich denke, dass wir etwas richtig machen.

    Der Kern deiner Aussagen ist, dass du stets richtig entscheidest, andere nicht. Ständig werden Ausreden gesucht, warum genau dein Verhalten richtig ist. Diese Scheinheiligkeit ist wirklich ätzend.

    Nee, habe ich nie behauptet. Ich habe geschrieben, dass ich in aktueller Situation selber überlege, wann es sinnvoll ist. Das wird sicherlich nicht immer richtig sein. Es wird sicherlich Menschen geben, die es besser machen und Menschen, die es schlechter machen. Und ich habe geschrieben, dass ich dafür bin, dass es eine generelle Pflicht an die Entscheidung des einzelnen tritt. Die Vorstellung, dass jeder individuell entscheidet setzt voraus, dass sich jeder ausreichend über das Thema informiert und dann eine sinnvolle Entscheidung trifft. Das Problem fängt aber schon damit an, dass nur ein Teil der Menschen überhaupt motiviert ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dann kommen noch irgendwelche Querdenker und Fake-News dazu. Und dann gibt es noch Menschen, die sich zwar informieren aber nicht im Sinner aller sondern nur im eigenen Sinn entscheiden. Ich erinnere an den Beitrag, dass jemand auch mit positiven Selbsttest in Urlaub fahren wollte. Daher braucht es eine Pflicht.

    Ich habe brav meine Maske getragen.. hab mich brav impfen lassen...aber als es ERLAUBT war die Maske nicht mehr zu tragen sagte ich, dass ich sie jetzt NICHT IMMER tragen würde..sondern nur dann wann ICH es für richtig halte.

    Sorry, ich kann mich da andere Beiträge erinnern. Da hattest du schon einige für mich merkwürdige Argumente bzw. Links gebracht. Da war doch auch Diskussion, dass für dich die Impfstoffe Gentechnik sind. Ich habe dich auch nicht als dumm hingestellt, sondern deine Argumentation kritisiert. Es ist ein Unterschied, ob ich sage, dass ich bewusst ein Risiko in Kauf nehme, weil ich halt keine Maske trage oder ob ich schreibe Maskenpflicht ist Blödsinn. Ich habe auch keine Lust mit dir das noch mal zu diskutieren. Du lebst da in deiner Welt und ich in meiner und wir finden da keine gemeinsame Basis.

    Weil du eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h forderst, um die Umwelt zu schonen (zum Beispiel). Du hältst es also für sinnvoll, dass Menschen, dich eingeschlossen, langsamer fahren, um die Umwelt zu schonen. Warum muss dir dann ein Staat vorschreiben, dass du maximal 130 zu fahren hast, wenn du selbst davon überzeugt bist, dass das sinnvoll ist?

    Das ist ja genau das Argument der FDP, dass momentan ja nicht wirklich gut klappt. Die Idee, dass jeder Mensch individuell entscheidet und dann schon das richtige tut. Das hört sich in der Theorie gut an, klappt aber in der Praxis nicht.

    Du verstehst anscheinend nicht, dass einen Unterschied ist, ob ich mit 200 oder 150 über eine Autobahn fahre.

    Das gleiche bei den Masken. Wenn wir wochenlang keine Fälle hatten, ist es etwas anderes auf eine Maske zu verzichten als wenn wir jeden Tag neue Fälle haben. Wenn ich davon ausgehen kann zu mindestens für 3 Monate immun zu sein, ist es etwas anderes als wenn die letzte Infektion/Impfung schon ein Jahr her ist. Wenn ich vorne am offene Fenster mit Abstand sitze, ist es etwas anderes als wenn ich durch die Reihen gehe. Solange ich es sowieso frei entscheiden kann, mache ich es so wie es für sinnvoll halte. Natürlich wird es keine Maskenpflicht geben, die alle Umstände berücksichtigt. Daher muss (ich) damit leben, dass ich dann auch in Situationen eine Maske trage, die ich momentan für noch nicht sinnvoll erachte. Das ist aber sicherlich besser als wenn momentan jeder individuelle entscheidet.

    Du hast leider den Kern auch noch ignoriert. Ich habe immer gesagt, dass man auf eine Maske verzichten kann und dann halt das Risiko für anderen auf sich nimmt. Das Problem ist doch, dass es Leute gibt, die einerseits sagen, dass Masken nur den Eigenschutz dienen. Das ist einfach falsch. Genauso wie die Argumente eine Kollegin, dass sich die Kinder ja gar infizieren oder sowieso nicht krank werden.

    Es ist ein Unterschied, ob ich sage: Ich fahre 200, weil es halt erlaubt und mir die Konsequenzen egal sind. Oder ob ich sage: Ich fahre 200, weil es gar nicht gefährlich ist und generell sollte jeder 200 fahren. Es gibt gar kein Grund dafür langsamer zu fahren.

    Wenn jemand ständig erzählt, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung gesetzlich verankert werden muss, dann aber auf der Bahn im freien Abschnitt mit 200 km/h daherdüst, darfst sich über skeptische Kommentare nicht wundern. Kann er sich nicht selbst beherrschen/regulieren? Er weiß doch offensichtlich, dass 200 Mist ist.

    Genau das ist wieder dein Problem. Du kannst nicht alle Situationen in einen Hut werfen. Warum sollte ich nicht 150 km/h fahren, wenn die Fahrbahn frei ist und das Wetter mitspielt? Das ist ein großer Unterschied zu irgendwelchen Rasern. Trotzdem kann ich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sein, weil ich denke, dass es nicht klappen wird, dass alle freiwillig angemessen fahren. Dazu kommt natürlich, dass man mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung Staus verhindern will. Je langsamer die Autos fahren desto mehr Autos können pro Stunde über eine Strecke fahren. Da hilft es aber nichts, wenn nur ich langsam fahre.

    Und wenn jetzt hier jemand schreibt, dass Rasen gar nicht gefährlich ist. Und man damit ja nur sein eigenes Leben gefährdet, weil eine Fake-Studie rausgefunden hat, dass bei den meisten Unfällen andere nicht verletzt werden. Dann darf dem nicht widersprechen, weil man selber mit 150 über die Autobahn fährt?

    Für mich persönlich geht es darum, dass es unmöglich war/ ist mit welchen Aussagen und Beleidigungen er damals gegen MICH geschossen hat.

    Daran kann ICH mich noch sehr gut erinnern.

    Du hast damals Sachen geschrieben, die inhaltlich falsch waren. Du hast gesagt, dass du generell gegen eine Maskenpflicht bist. Unabhängig von den den konkreten Umständen. Du hast mehr oder minder so getan, dass eine Infektion gar nicht gefährlich ist. Du hast behauptet, dass die Infektionsgefahr in Klassenräume kaum da ist und unter anderem irgendwelche dubiösen Quellen zitiert. Ich habe damals dir auch schon geschrieben, dass es ein Unterschied ist, wenn ich sage, dass ich aktuell keine Maske trage und das Risiko XY in Kauf nehme oder ob ich sage ich trage keine Maske weil das ja alles Blödsinn ist.

    Aber selbst wenn du derzeit aus was auch immer für Gründen keine Maske trägst (und mir ist es egal, ob der Hausarzt dir sagt,eine Reinfektion sei derzeit nicht wirklich wahrscheinlich), finde ich es lustig, ständig die Maskenpflicht einzufordern. Brauchst du allen Ernstes ein Gesetz, das dir sagt, wie du dich zu verhalten hast, um deine eigenen Ansprüche in Bezug auf Solidarität usw.zu erfüllen?

    Die Aussage war aber nicht von mir. Daher kann ich schlecht dazu etwas sagen, warum andere keine Maske tragen.

    Noch mal: Ich brauche keine Maskenpflicht um mich zu beschützen. Für mich ist relevant, was mein direktes Umfeld macht. Aber ich halte es für gesamtgesellschaftlich sinnvoll, eine Maskenpflicht zu machen.

    Back at you. ;)

    Es geht um eine Maskenpflicht in allen (!) Innenräumen. Dazu musst du nicht nachdenken. Innenraum => Maske. Das ist ganz einfach und für jeden, der eine Maskenpflicht fordert, problemlos umsetzbar. Wie kommst du auf die Idee, dass sich da Experten zusammensetzen und nach 2,5 Jahren noch mal irgendetwas anderes bestimmen, als wir schon hatten?

    Ich glaube das Gespräch macht keinen Sinn. Du ignorierst leider den Kern meiner Aussage. Aber ich versuche es noch mal: Solange keine Maskenpflicht ist, entscheidet jeder individuell (Ja, auch Maskenbefürworter dürfen dann selber entscheiden). Daher braucht es einen gemeinsamen Konsens. Das muss übrigens nicht zwingend eine Pflicht in jedem Innenraum sein. Im Privaten finde ich das vollkommen übertrieben.

    Warum nur jeder Maskenbefürwortet deswegen immer eine Maske tragen muss, verstehe ich nicht. Warum darf man nicht für Maskenpflicht sein und trotzdem die aktuellen Freiheiten ausnutzen? Warum muss nach einer Infektion wo ich ziemlich immun bin mit einer Maske rumlaufen nur um ein Vorbild zu sein? Ist eine komische Vorstellung für mich.

    Masken tragen, Solidarität, Maskenpflicht etc. für absolut daneben halte, wenn man selbst die Maske nicht konsequent trägt, nur weil's mal unangenehm warm oder sonstwiewas wird.

    Es wäre super, wenn du mich nicht falsch zitieren würdest. Ich hatte dir erklärt, warum ich in den letzten Wochen eine Maske für nicht notwendig gehalten habe. Da ging es nicht um unangenehmen warm. Es ging darum, dass man nach einer akuten Infektion erstmal relativ gut geschützt ist. Das ist ein Fakt.

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