Was ist damit sagen will: Es ist absolut und ausschließlich abhängig von der jeweiligen Lehrerperson, von ihrer persönlichen Belastbarkeit, Effizienz, ihrem Anspruch, ihrer Ausgeglichenheit.
Das ist sicherlich so nicht richtig. Dier Arbeitsbelastung in einer 4. Klasse mit 16 Schülern ist eine ganz andere als eine 1. Klasse mit 24 Schülern. Gebe ich hauptsächlich Deutsch und Sachunterricht oder Kunst, Musik, Religion und Sport? Was habe ich für besondere Kinder in meinem Unterricht? Habe ich als Deutschlehrkraft Kinder ohne Sprachkenntnisse? Wie viele Kinder habe ich mit einem Förderbedarf, die ich individuell beschulen muss? Was habe ich an ES Kindern? Vielleicht auch ohne Schulbegleitung? Habe ich vielleicht Kinder mit häuslichen Problemen? Was habe ich für eine Elternschaft? Gerade in den letzten Jahren gibt es immer mehr problematische Eltern, die sich jeden Tag wegen Kleinkram melden. Wenn die selber psychische Probleme haben, hilft da auch wenig. Was mache ich, wenn bestimmte Themen bearbeitet werden müssen, aber niemand in meinem Kollegium da Kompetenzen hat? Was ist bei einem hohen Krankenstand?
Letztlich ist die jeweilige Lehrperson nur ein Aspekt von vielen. Ich würde sogar behaupten, dass die Klasse, die ich habe, die Schüler, die ich unterrichte und die Fächer deutlich mehr Einfluss haben.