Beiträge von Tom123

    Wir haben jetzt eine neue Dokumentenkamera bekommen. Elmo L-12W. Tolles Teil. Aber das Ding kostet mehr als ein IPad inklusive Halterung. Uns es kann selbst in dem Bereich Dokumente darstellen deutlich weniger.

    Zwei Einsatzbeispiele:

    1. Aus einem Buch sollen verschiedene Situationen gezeigt werden. Die Seite wird abfotografiert. Dann am Ipad schnell zurechtgeschnitten. Fertig. Ich könnte auch schnell mehrere Fotos machen.

    2. Heute: Gruppenarbeit Stadt aus Würfelgebäuden. Ich gehe während der Arbeitsphase rum und mache Fotos der Ergebnisse. Die wurden anschließend von den Gruppen präsentiert.

    O.Meier schrieb, dass er/sie vorne stehen muss, damit man dabei ist. Nein, das muss man nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Ich kann mit dem IPad vorne stehen und immer noch an der Tafel zeigen, was ich möchte. Ich kann stehen, ich kann sitzen. ich kann aber auch irgendwo Mitten im Raum sein. Welche Gruppe hat das höchste Gebäude gebaut? Ich komme eben und mache ein Foto. Es gibt zahlreiche Situationen, da ist es super, dass ich einfach mal ganz hinten stehen kann.

    Und noch besser: Ich kann das IPad einfach mal einem Schüler in die Hand drücken. Selbst Grundschulkinder kommen damit super klar.

    Probleme gibt es anscheinend überall, ich stelle fest, es gibt Apfelliebhaber und Apfelhasser (und für Tablets etc. benötige ich eine Brille)

    Ich vermute, dass die meisten weder das eine sind noch das andere. Ich nutze Privat Windows. Ein Mac kam bisher nicht wirklich in Frage. Ich habe aber auch ein privates IPad, dass ich auch dienstlich nutze. In der Schule werden wir in Zukunft auch beides nutzen. Das Ziel muss ja sein, sich aus beiden Bereichen das beste / das sinnvollste herauszuholen. Ich schleppe meine Laptop nicht mit in die Schule. Viel zu groß. Aber mein IPad. Ich schreibe am IPad keine langen Texte oder erstelle Arbeitsblätter. Dafür habe ich den PC und über die Cloud ist es wunderbar einfach Sachen auszutauschen.

    Welches Konzept steckte denn dahinter? Kaufen und kucken lassen, was so geht, ist jedenfalls keines.

    In Nds. brauchst du ein Medienkonzept, dass idealerweise jedes Jahr fortgeführt. Entsprechend gab es auch ein Konzept im Unterricht eingesetzt werden sollen. Wir haben auch 3 verschiedene Varianten im Einsatz gehabt. Einen festen Computerraum, wo man mit der Klasse komplett reingeht um Beispielsweise etwas zu recherchieren oder bestimmte Programme zu nutzen, Klassencomputer an denen einzelne Kinder arbeiten konnten und später Rechner für die digitalen Whiteboards.

    Damit die Lehrerinnen die Laptops in die Klassenräume schleppen, weil die PCs eh nicht funktionieren?

    Bei dem Aspekt der Wartung hast du sicherlich Recht. Aber Windows-PC neigen auch zu Problemen. Wir haben PCs, die von der EDV gewartet werden. Das ist für Grundschulen ein Problem. Wenn etwas nicht läuft, muss ich anrufen und irgendwann kommt jemand. Solange kann ich es nicht nutzen. Wir haben auch PCs, die von uns selber administriert wird. Die EDV kommt zwar trotzdem, wenn wir sie brauchen aber wir können vieles selber machen. Mein PC ist sicherlich fast optimal gewartet und ich habe auch durchaus Ahnung von dem, was ich da mache. Trotzdem habe ich 3-4 im Jahr größere Probleme. Wenn in jedem Klassenzimmer ein PC steht, fängt das Problem schon damit an, dass sich keiner zuständig fühlt. PC läuft nicht. Ich ärgere mich, mache aber nichts. Der nächste ärgert sich wieder.

    Dazu kommt auch, dass selbst bei optimaler Wartung durch Profis sich nicht alle Probleme lösen lassen. Wir haben mit den digitalen Whiteboards Probleme, die die städtische EDV nicht lösen kann. Die Whiteboards fachgerecht auf und abbauen kann bei uns nur eine Firma. Die Stadt und andere Firmen haben es versucht und sind gescheitert. Wir haben schon Probleme gehabt, die selbst die Fachfirmen erklären können. Beispielsweise mögen die Whiteboards es nicht, wenn sie an den "falschen" USB-Port angeschlossen werden. Die Firma kann es nicht erklären. Der Hersteller sagt, dass es das Problem nicht gibt. Wir haben aktuelle Software von irgendwelchen Verlagen, die man nur mit Tricks zum laufen bekommt. Wir haben ein Matheprogramm, dass sich auf bestimmten Rechner nicht starten lässt, weil es sich (wahrscheinlich) mit dem Grafikkartentreiber nicht verträgt.

    Dazu kommt das Problem, dass wenn die PCs von uns selber gewartet werden, irgendwelche Typen dann gerne da Programme installieren, die einem nachher alles kaputt machen.

    Da ist Apple einfach besser. Es läuft fast immer. Treiberkonflikte etc. gibt es eigentlich nicht. Apple mit Apple klappt auch fast immer Problemlos. Ich habe noch nie Probleme gehabt, mich mit einem Apple-TV zu verbinden.

    Auch wir haben uns gegen IPads entschieden, unsere lokalen Grundschulen dafür. Vielleicht ist das der Unterschied?

    Ich denke durchaus, dass es für Grundschulen vor allem interessant ist, dass es bei den IPads viele Möglichkeiten gibt sie relativ einfach und anwenderfreundlich einzusetzen. Im Gegensatz dazu haben weiterführende Schulen vielleicht einer bestimmte Software, die sie unbedingt nutzen wollen.

    Genau das hatte ich vor, das Ergebnis kannst du am Anfang des Threads lesen. Unterm Strich funktionierte nichts.

    Ja, aber das waren deine Erfahrungen. Andere Menschen machen andere Erfahrungen. Du erwartest, dass du ein neues Gerät bekommst, dich damit nicht auseinandersetzt es aber auf Anhieb alle funktioniert. Du kommst mit euren Rechnern anscheinend besser klar. Ist ja auch Legitim. Der neue Kollege, der bisher nur mit Apple gearbeitet hat, sieht es anders.

    Was an der Präsentation auf dem iPad schlechter läuft, hatte erklärt.

    Das ist der Punkt. Konzeptlos, unzuverlässig, nutzlos. Also stehen die Rechner nur noch ’rum, es gibt ja jetzt iPads. Da ist die Steuerzahlerin in mir etwas enttäuscht.

    Und ich hatte dir erklärt, was ich an den IPads besser finde. Es ist ja ok, dass du lieber mit einem festen Rechner arbeitest. Aber deswegen müssen davon ja nicht alle überzeugt sein. Spätestens wenn du mal eben ein paar Schülerergebnisse an die Tafel werfen möchtest, ist die IPad Lösung deutlich überlegen.

    Wieso glaubst du, dass die Anschaffung von PCs konzeptlos ist? Das erste IPad erschien 2010. Da waren viele von uns schon im Schuldienst. Damals waren Rechner sicherlich absolut sinnvoll. Jetzt haben wir das 2021. Auch neue Medien entwickeln sich weiter. Inzwischen kann das IPad die bessere Wahl sein. Ob das so ist, muss ja jede Schule für sich entscheiden. Aber es gibt durchaus eine ganze Reihe von guten Argumenten für das eine wie das andere. Wenn ich deiner Argumentation folgen, wären auch Laptops für die Lehrkräfte sinnvoll, weil ja schon PCs in den Räumen stehen.

    Heute morgen, Raum 1: Stift hat beim Schreiben Aussetzer

    Raum 2: Tafel möchte beim Hochfahren ein Update installieren. Die Schüler schreiben einen Test, also habe ich Zeit dafür. Danach geht Windows nicht mehr.

    Bisher alle Tafeln: Klickst du neue (leere) Seite, resettet sich die Stiftdicke und ähnliche Späße (Stadarddicke ist leider schlecht zu lesen).

    Das ist genau das Problem, das du löst wenn du ein eigenes Gerät hast. Unsere Tafeln haben alle HDMI-Eingang oder Apple TV. Ich schließe mein IPad an und kann arbeiten.

    Die Frage, die ich aber stellen möchte ist, was die Menschen, die die iPads gekauft haben, denn dachten, was damit passieren soll. Wofür wurden die angeschafft?

    Ich habe doch schon Beispiele geschrieben, wie man das IPad sinnvoll einsetzen kann. Auch für Präsentationen kann man es sinnvoll einsetzen. Du findest es nicht sinnvoll. Andere schon. Wir haben einen Multifunktionsraum mit Beamer, Rechner und Apple-TV. Wenn ich den Raum nutze, nutze ich mein IPad. Warum? Weil ich nie weiß, was mit dem Rechner ist. Ob es alles richtig läuft. Ob Updates anstehen ... Bei meinem IPad weiß ich wie ich es hinbekomme. Einfach mit dem Apple TV verbinden und gut ist. Andere werden lieber den PC nutzen.

    Man spielt mit den benannten Unehrlichkeiten keinen "Querdenkern" in die Karten sondern verunsichert z. B. junge und eher bildungsfernen Frauen, die sich wirklich Sorgen machen.

    Welche Unehrlichkeiten? Du behauptest, dass Nebenwirkungen z.T. nicht erfasst werden. Das stimmt in Deutschland einfach nicht. Sowohl über die App als auch in der Regel bei den Folgeimpfungen wirst du gebeten über alle Nebenwirkungen zu berichten. Was soll man denn noch machen? Bei jedem zu Hause anrufen.

    Es geht nicht darum, dass man nicht über Nebenwirkungen diskutieren soll. Das ist sicherlich sinnvoll. Es geht um deine Behauptung, dass Nebenwirkungen systematisch verheimlicht werden. Das ist einfach nicht der Fall. Im Gegenteil versucht man alle Nebenwirkungen systematisch zu erfassen.

    Antimon hatte doch gar nicht behauptet, dass das PEI das nicht ernst nehmen würde, wie kommst du also darauf?

    Das ist nicht der Punkt, das wissen alle. Das Problem ist die Unehrlichkeit. Es gibt Nebenwirkungen und einige davon werden offenbar weder sauber dokumentiert noch wirklich ernst genommen. Das geht bei einem Impfstoff wirklich gar nicht.

    Der Austausch ist doch gut. Aber zu mindestens aus meiner Sicht wird gerade alles mögliche getan, um Nebenwirkungen zu erfassen. Bei keiner anderen Impfung wurde ich so intensiv nach Nebenwirkungen gefragt, wie bei der Corona-Impfung. Im Impfzentrum hingen überall die Plakate zur App rum. Bei der Zweitimpfung wurde ich nach Problemen bei der Erstimpfung gefragt. Ich sehe momentan keine Anhaltspunkte dafür, dass Nebenwirkungen nicht dokumentiert oder nicht ernst genommen wird. Wenn man solche Behauptungen unbegründet in den Raum stellt, spielt man den Querdenkern in die Karten.

    Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie man Geräte addiert, hat niemand geschrieben, dass man ein iPad nicht mit einem Beamer nutzen kann. Allerdings nicht gleich gut. Die Rechner stehen nun mal in den Klassenräumen, ein iPad für ein schlechteres Präsentationserlebnis zusätzlich dort 'reinzutragen, ergibt wenig Sinn.

    Das ist aber deine Einschätzung. Andere werden lieber mit dem Ipad arbeiten. Letztlich ist in der Regel ja auch die Frage ob Ipad oder Rechner und nicht Ipad plus Rechner.

    Wir wissen bisher noch nicht mal annähernd welche medizinischen Folgen eine massenhafte Infektion von Kindern hat. Wir wissen, dass auch Kinder ohne Symptome Schäden an Organen haben können. Ob es irgendwelche Langzeitschäden gibt, ist unklar. Wir wissen auch nicht wie viele Kinder letztlich einen schweren Verlauf oder ähnliches haben werden. Was ist noch in Ordnung 1:1000? 1:10.000?

    Das ist nicht der Punkt, das wissen alle. Das Problem ist die Unehrlichkeit. Es gibt Nebenwirkungen und einige davon werden offenbar weder sauber dokumentiert noch wirklich ernst genommen. Das geht bei einem Impfstoff wirklich gar nicht. Es scheint als bestünde seitens der Hersteller auch gar kein Interesse die Verträglichkeit zu verbessern.

    Es gibt die Save-vac-app und es gibt zahlreiche Veröffentlichungen. Es wird explizit dazu aufgefordert, alle potentiellen Impfnebenwirkungen zu melden. Und Du behauptest, dass sie nicht sauber dokumentiert werden? Und wie kommst du darauf, dass das PEI sie nicht ernst nimmt?

    Und wie du auch geschrieben hast, hast du auch im Schulzimmer den ganzen Tag das Fenster offen. Da bist du ja auch nicht alleine. Das hat also nichts mit "vorgegebenen Lüftungsintervallen" zu tun.

    Vielleicht solltest du einfach mal darüber nachdenken, dass man je nach Situation und Wetter unterschiedlich lüftet? Wie kommst du darauf, dass du aus der Schweiz es besser beurteilen kannst, wie die Personen vor Ort? Oder möchtest Du den Leuten hier Lügen unterstellen?

    Wäre schön, ja. Aber ohne Beamer funktioniert das leider nicht. Die müsste der Schulträger dann noch mit dazu finanzieren.

    Naja, das ein IPad alleine dir nichts bringt ist doch klar. Genauso wenig bringt dir aber auch nur ein Rechner in der Klasse. Ebenso braucht man eigentlich auch überall stabiles WLAN. Dass da viel falsch läuft, ist doch klar. Mir ging es nur um die Aussage, dass man ein Ipad + Beamer im Gegensatz zu Rechner + Beamer nicht nutzen kann.

    Ich werde also Präsentationen zeigen, so lange wir Computer in den Klassenräumen haben. Ein iPad werde ich dazu nicht verwenden. ich kann's drehen und wenden, wie ich will, es gibt keine sinnvollen Anwendungen für das Ding. Es bleiben 500 Euro für ein Gerät, das verstaubt

    Wie so oft sitzt das Problem eher vor dem Rechner. Natürlich läuft einiges falsch aber es gibt zahlreiche sinnvolle Anwendungen. Es gibt auch eine Vielzahl von Pdf Readern für das IPad. Da kannst du dir den passenden raussuchen. Wie du schon geschrieben kann man auch digital etwas bei der Präsentation markieren. Ansonsten gibt es so eine neue Erfindung namens Laserpointer.

    Ich habe schon einige Beispiele genannt, was das IPad kann, was andere Geräte nicht kann. Natürlich ist es nicht die optimale Lösung. Auch ein PC ist nicht die optimale Lösung. Optimal wäre wahrscheinlich irgendeine Lösung Richtung Surface Book.

    Aber du erinnerst mich an manche Kollegen vor 10 Jahren. Damals haben wir die ersten Computer mit Beamer in die Klassen bekommen. Da war auch das Argument, dass es nicht läuft und keinen Mehrwert bringt usw.. Genauso wie du jetzt.

    Man kann Apple sicherlich vieles vorwerfen aber laufen tut es in der Regel sehr stabil. Ich habe deutlich mehr Probleme mit unseren Windowssystemen. Bei Apple liegt es in der Regel am Nutzer. Bei den Rechnern haben wir schon die blödesten Fehler gemacht. Z.B. neigen unsere interaktiven Whiteboards dazu abzustürzen, wenn sie im falschen USB-Port stecken. Warum der eine USB-Port geht und der andere nicht, konnte bisher niemand erklären. Dann gibt es Probleme, dass irgendwelche Programme auf dem neuen Windows nicht mehr laufen oder irgendwelche andere Programme brauchen usw.. Da sind die Tablets deutlich pflegeleichter. Ich habe in 1 Jahr einen einzigen richtigen Fehler erlebt. Ich hatte ein verlorenes Ipad über die Fernwartung gesperrt und es konnte nicht mehr entsperrt werden. Das musste dann über den PC/Mac und itunes gemacht werden.

    Vielleicht solltest du dich einfach mal ein wenig mit dem System auseinandersetzen und mal ein paar Sachen angucken, wie andere es im Unterricht einsetzen. Alleine rumlaufen, Schülerergebnisse abzufotografieren und schnell an die Wand zu werfen ist bei uns ein riesiger Gewinn.

    Nein:


    Dafür braucht man eine Internetverbindung.

    Super Einwand. Letztlich geht es doch darum, dass du das Apple-TV und Ipad ohne externes WLAN miteinander verbinden kannst. Natürlich muss das Ipad in irgendeiner Form mit dem Apple TV kommunizieren. Und dann kann man es auch ohne Internetverbindung sinnvoll einsetzen.

    Von dem gesparten Geld könnte man Computer für die Lehrerinnen anschaffen ...

    Das ist genau das gleiche, was du eurem Schulträger vorwirfst. Nur Computer für Lehrkräfte löst das Problem genauso wenig. Jeder normale Arbeitgeber würde die Anforderungen festlegen und dann entsprechend welche Geräte die Anforderungen erfüllen können. Das passiert leider nicht. Also hast du 2 Lösungen die beide nicht optimal ist. Um noch einen drauf zu setzen. Laut Vorgabe des Landes dürfen in Niedersachsen auf den Leihgeräten keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Wo ich Gutachten etc. schreiben soll, ist damit immer noch nicht geklärt ...

    Wir mussten letztlich auch IPads nehmen. Auch nur weil es finanziell halt nicht anders hinbekommen wäre. Wir hätten auch für 500 € irgendwelche Laptops nehmen können. Damit wären wir noch weniger klar gekommen.

    Letztlich sind die IPads auch nicht so schlecht. Apple TV läuft bei uns relativ stabil. Wie bereits geschrieben, geht das auch ohne WLAN, wobei WLAN natürlich Sinn ergibt. Ich bin nicht ganz sicher, ob es da Einschränkungen bei den alten Apple TV gibt. Ich glaube, dass man da keine Bluetooth-Lautsprecher parallel anbinden kann.

    Den Code braucht man eigentlich nur einmal. Danach merkt sich das Apple-TV das Gerät. Fernbedienung brauch man nur selten. Wenn man es entsprechend einstellt, eigentlich gar nicht.

    Aber wofür kann man es nutzen?

    Wir haben unsere Schulbücher/Lehrerhandbücher für die Lehrkräfte oft digital. Preislich war es egal, ob man sie analog oder digital anschafft. Ich kann das Buch, Arbeitshefte, Lösungen mit dem IPad an die Wand werfen. Entweder durch Beamer oder durch Touchdisplays.

    Wir haben verschiedene Apps, die wir gerne einmal nutzen. Da gibt es schon einige ziemlich gute Sachen.

    Mit WLAN kann man natürlich entsprechende Internetseiten nutzen.

    Aber auch als Dokumentenkamera ist das IPad super. Man kann rumlaufen und Fotos von den Arbeitsergebnissen der Schüler machen. Oder das IPad kommt in einem Stativ und man nutzt das Livebild.

    Man kann es auch im Unterrichtsgang nutzen, um die Ergebnisse zu dokumentieren.

    Natürlich wäre es besser gewesen, wenn wir einfach 500 € als Zuschuss bekommen hätten. Oder wenn der Schulträger uns gleich vernünftig ausstatten würde. Aber so schlecht sind die IPads auch nicht. Wir bekommen für unter 2.000 € eine komplette Ausstattung inklusive Beamer, Lautsprecherbox, IPad etc.. Vorher hatten wir mal digitale Whiteboards. Die haben inklusive Rechner und Dokumentenkamera rund 8.000€ das Stück gekostet. Dafür kann ich 4 Klassen mit IPad und Beamer ausstatten.

    Problem ist aber bei allen Sachen, dass die Einführung bzw. das Wissen über den Umgang mit den Geräten fehlt. Das sieht man doch auch hier in den Beiträgen. Bevor ich mit dem IPad in die Klasse renne, probiere ich es einmal alleine aus. Dann weiß ich auch, ob alles funktioniert. Wir hatten auch bei den Whiteboards schon das Problem, das Kollegen an technischen Kleinigkeiten gescheitert sind. Die Einführung in die Geräte ist meist nur rudimentär. Fortbildungen gibt es oft auch nur wenige und meistens nicht so zielgerichtet.

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