Und was soll sie machen, wenn die Dauerkrankschreibung kommt?
Dann bringst du gerade zwei Dinge durcheinander. Eine Dauerkrankschreibung bedeutet, dass die Person unabhängig von Corona krank ist. Da würde ich mich überhaupt nicht beschweren, sondern gute Besserung wünschen. Gerade wenn Sie solange krank geschrieben ist, scheint es auch etwas ernsteres zu sein.
Grundsätzlich würde ich auch nicht die Richtigkeit der Bescheinigung anzweifeln. Ab einer gewissen Anzahl von Fehltagen findet in der Regel sowieso eine amtsärztliche Untersuchung statt. Dann wird der Dienstherr von sich aus prüfen, ob überhaupt noch die Chance auf eine Rückkehr in den Beruf besteht.
Natürlich können gerade neurologische Probleme durch Corona verstärkt werden, aber es hat grundsätzlich nichts mit den Kollegen zu tun, die aufgrund eines erhöhten Coronarisikos zu Hause bleiben.
Krank ist krank. Da brauch man nichts zu diskutieren. Und bei berechtigten Zweifel muss die Landesbehörde das prüfen. Da hat man als Schule aber nichts mit zu tun.
Ich möchte auch sehr bezweifeln, dass state das ganze seriös beurteilen kann. Ihr scheint ja nicht gerade befreundet zu sein. Vielleicht hat die Kollegin eine schwerwiegende psychische Störung?
Wenn jemand zu Hause, weil die Person ein erhöhtes Risiko für ein schweren Verlauf hat, kann sie durchaus arbeiten. Dann liegt es an der Schulleitung sie sinnvoll einzubinden. Beispielsweise kann sie den Fernunterricht machen.
P.S.
Da waren nun einige schneller. Bei uns ist es übrigens so, dass die Schulbehörde die Überprüfung übernimmt. Man muss also nur die Zweifel als SL weitergeben und alles andere entscheidet die Schulbehörde.