Beiträge von Tom123

    In meinem Impfpass steht bisher immer, womit geimpft wurde. Das sind so kleine Aufkleber, die zusammen mit dem Impfstoff geliefert werden. Warum sollte das jetzt nicht so sein?

    Du verwechselt den Impfpass mit einem wie auch immer (digitalen) Impfnachweis für Auslandreisen. Wenn da dann eine App kommt, geht es letztlich nur darum, ob du geimpft bist. Alles andere ist sekundär.

    Ich bin zwar ganz bei euch, dass man mehr in Büros machen müsste, aber wir sollten auch beachten, dass die Situation eine andere ist. In vielen Betrieben und Büros gibt es deutlich weniger Sozialkontakte. Nur einige arbeiten in Großraumbüros etc. Gerade im Mittelstand haben viele gar nicht so viele Mitarbeiter. Außerdem sollten die Erwachsenen durchaus in der Lage sein, ggf. die Hygieneregeln selber einzuhalten. Auch fahren viel weniger mit dem Bus zur Arbeit (ok, das wird in den Großstädten anders sein als auf dem Land).

    Letztlich finde ich mehr Test in Betrieben durchaus wichtig. Aber sie sind dennoch nicht mit der Situation in den Schulen 1:1 vergleichbar.

    Es geht nicht um Terminvereinbarung. Es geht darum, dass man nicht einmal Vermittlungscodes bekommt. Denn es kann gut sein, dass Termine abgesagt werden und man u.U. bei der Terminprüfung einen bekommt.

    Aber wenn bei euch nicht genug Biontech da ist, musst du halt warten. Es hilft doch nichts, wenn du ein falsches Alter angibst. Dann plant man dich für AZ ein und dann kommst du und sagst: Haha, verarscht. Letztlich läuft es doch auf ein Vordrängeln hinaus.

    Zum Älter machen: Wir haben Kollegen, die ü60 sind aber kein AZ wollen. Da könnte man ein jüngeres Alter eingeben, damit man Biontech bekommt.

    Hat jemand einen Impftermin bekommen weil er das Alter bei der Schnellprüfung künstlich hochgesetzt hatte?

    Gab es dann den BionTech-Impfstoff oder musstet ihr wieder heimfahren?

    Ich musste bei der Impfung einen Ausweis vorzeigen. Da du wahrscheinlich nicht der einzige bist, der auf solche Ideen kommt, werden die sicherlich entsprechend reagieren.

    Ja. Ich habe in der Verwandtschaft zwei Personen, die nach der Zweitimpfung wirklich an Corona erkrankt sind (nicht nur positiv getestet). Und eine hat es heftig erwischt.

    14 Tage nach der zweiten Impfung?

    Solche Fälle gibt es, aber sie sind extrem selten. Ich glaube, dass es bei rund 1% passiert. Das es dann noch ein schwerer Verlauf ist, ist noch mal extrem selten.

    War es denn eine Mutation?

    Der Witz ist ja, dass der Verantwortlich in der Eu inzwischen selber den Fehler eingeräumt hat, du dich aber hier im Forum so nachhaltig mit "das war so alles in Ordnung" positioniert hast, dass du davon jetzt einfach nicht mehr weg kommst, weil dir klar ist, dass du dann natürlich Internetpunkte abgeben musst.

    Dass die EU das nicht optimal gemacht hat, bestreitet doch keiner. Aber das mal eben das alles viel besser machen kann. Ich meine klar. Prof. Sahin weiß natürlich weniger über seine eigene Firma als du. Wenn wir zwei Monate schneller wären, wären wir genauso schnell wie die USA. Du möchtest uns also erklären, dass wir mal eben mit ein paar € die gleichen Produktionskapazitäten wie die USA innerhalb von weniger als 6 Monaten aufbauen? Das ist vollkommen unrealistisch.

    Die Diskussion hatte wir auch schon x-Mal.

    Wenn man im August direkt die mRNA-Impfstoffe in den benötigten Mengen bestellt hätte und die Vorproduktion finanziert hätte, hätte man den Herstellungsprozess mit den gelieferten Mengen im Kalender zwei Monate nach links ziehen können, das kann man nicht mehr weg diskutieren.

    Um die Diskussion mal zu beenden, wäre es vielleicht sinnvoll zu sagen, woher du das besser weißt als Sahin? Er schreibt, dass der Aufbau neuer Produktionskapazitäten mindestens 1 Jahr dauert. Das bestehende Werk in Marburg wurde irgendwie im September übernommen. Trotzdem kamen die ersten Impfdosen erst im März. Die Lieferprobleme von Biontech Anfang 2021 hatte Sahin darauf zurückgeführt, dass man am Weltmarkt nicht genug Vorprodukte in der benötigten Qualität bekommen könnte. Was hätten uns das mehr Produktionskapazitäten genutzt?

    Woher nimmst du das notwendige Personal für den Betrieb?

    Die Idee Produktionskapazitäten auszubauen ist sicherlich der richtige Weg. Sicherlich kann man da auch die Politik kritisieren. Aber die Vorstellung, dass man mal eben innerhalb von weniger als einem halben Jahres! eine signifikante Produktionskapazität aufbaut und zum Laufen bekommt, ist vollkommen unrealistisch. Wenn man noch bestehende Produktionsstätten nutzen könnte, hätte man vielleicht ab April jetzt erste Lieferungen gehabt. Wenn überhaupt.

    Die USA und Israel, die immer als positive Beispiele genannt werden, haben (früher) mehr Geld auf den Tisch gelegt, und unter anderem deshalb wurden ihnen mehr Impfstoffe verkauft. Warum hätte das bei uns nicht klappen sollen?

    Die USA haben america first gemacht. Einfach Exportverbot und gut. Wäre bei uns gar nicht gegangen.

    Israel hat durchaus mehr gezahlt. Hat allerdings zusätzlich auch Gesundheitsdaten geliefert. Hätten wir gar nicht gekonnt. Dazu leben in Israel gerade mal 9 Mio Menschen. Wo willst du genug Impfdosen für die EU / Deutschland herbekommen?

    Man hätte natürlich auch Geld in die Hand nehmen können, um frühzeitig Produktionszentren für Impfstoffe auf- und auszubauen. Das würde uns deutschland- und weltweit helfen.

    Da gebe ich dir grundsätzlich Recht. Allerdings kann man nicht mal eben weitere Produktionszentren für mrna-Impfstoffe aufbauen. Sahin spricht von einem Jahr und sagt auch im Februar, dass das nicht am Geld liegt. Hilft also auch nichts.

    Es gibt Alternativen zu den Vektorimpfstoffen, die weniger (schwere) Nebenwirkungen hervorrufen und auch noch besser wirken. Nur waren die EU und Deutschland zu spät dran und wollten nicht genug Geld dafür ausgeben.

    Hör doch mal mit dem Kindergarten auf. Es konnte keiner vorher sagen, welcher Impfstoff wie wirkt und welche Nebenwirkungen er hat.

    Sicherlich hätte die EU / Bundesregierung an vielen Stellen etwas besser machen können. Aber ich kann mich noch gut an die Vorurteile gegenüber mrna-Impfstoffen erinnern. Anfangs waren alle skeptisch. Neue Technologie, gefährlich, unerprobt, ...

    Außerdem wusste man auch nicht wer zu erst ins Ziel kommt. Mit AZ hat man durchaus auf eine Firma gesetzt die gut im Rennen war. Dass AZ anschließend nicht wie versprochen liefern konnte, ist natürlich blöd. Hätte AZ in den ersten Monaten wie vereinbart geliefert, wären wir ein ganze Stück weiter. Ich möchte auch noch mal darauf hinweisen, dass Curavec anfänglich ganz hoch gehandelt wurde. Letztlich kommen die jetzt mit einem halben Jahr Verspätung.

    Und selbst wenn die EU gewusst hätte, dass Biontech (Moderna) so wirksam ist und alle das haben wollen, hätte man trotzdem nicht einfach die Bestellmengen erhöhen können. Die USA verhindern einfach die Exporte. Der Aufbau neuer Produktionskapazitäten dauert laut Sahin mind. 1 Jahr. Und vor allem der Weltmarkt für die Produkte, die man braucht ist teilweise leer. Wir sind auch auf Lieferungen andere Länder angewiesen. Die USA können da ihr America first besser durchsetzen.

    Spontan würde ich sagen, dass das Urteil keine größeren Auswirkungen haben wird. Das war ein Familiengericht, oder? Die Kinder tun mir eher ein bisschen Leid, dass sie in eine politische oder besser ideologische Debatte geraten.

    Witzigerweise ist das Gericht anscheinend der Meinung, dass sein Urteil für alle Schüler und Lehrkräfte der Schulen gilt.

    Das wurde auch schon von der Landesregierung kritisiert. Das Familiengericht! dürfte nur ein Urteil zu den klagenden Personen fällen.

    Darüberhinaus wäre es Aufgabe eines Verwaltungsgerichtes über die Coronamaßnahmen des Landes zu entscheiden.

    Zusammen mit der Urteilsbegründung wird klar, woher der Wind weht. Aber warum sollte es nicht unter den Juristen Querdenker geben.

    Ganz nebenbei:

    In den letzten 12 Monaten hat hier nicht ein Nutzer seinen persönlichen Standpunkt geändert.

    Diejenigen, die Anfangs große Sorgen hatte und unzufrieden waren, sind immer noch unzufrieden und besorgt, diejenigen, die damals eher sachlich-nüchtern waren, sind das heute immer noch.

    Ich hoffe schon, dass einige Nutzer inzwischen anders über Corona denken. Wir hatten am Anfang noch die "Corona ist nur eine Grippe-Diskussion" und ich erinnere noch daran, dass es am Anfang Zweifel gab, ob Corona sich über Aerosole überträgt. Beides wird hoffentlich keiner mehr heute behaupten.

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