Beiträge von Tom123

    Später, ja. Aber nein, diskriminierend ist, wenn man nur Geimpfte reinlässt. Und genau DAVON habe ich gesprochen.

    Haben wir aber gestern bereits so klargestellt.

    Den Artikel gibt es ja und da redet das RKI nicht davon, dass man nicht ansteckend ist, sondern nur so gering ansteckend, wie bei einem negativen Schnelltest (der aber sehr wohl eine positiven PCR-Test nach sich ziehen kann).

    Den Bericht gibt es aber er ist glaube noch nicht veröffentlicht & beguachtet worden. Oder habe ich da etwas übersehen?

    Bei einem negativen Schnelltest, der ordnungsgemäß durchgeführt wird, ist die Infektionsgefahr schon sehr gering. Wir reden ja hier nicht davon, dass die Person infiziert ist, sondern davon dass sie infektiös ist. Das ist zu mindestens zeitlich kurz nach dem Schnelltest höchst unwahrscheinlich. Das Problem mit falsch negativen Schnelltest ist in der Regel, dass die Person infiziert ist aber halt nicht infektiös.

    Nein, ich habe gesagt, dass ich es ungerecht finde, wenn NUR Geimpfte dann Zutritt hätten.

    Daraufhin sind wir dann zu Schnelltests gekommen und ich habe gesagt, dann muss man aber auch allen dazu Zugang verschaffen.

    Das war nie die Diskussion. Im Bericht wurde gesagt, dass man einem Geimpften jemanden mit negativen Schnelltest gleichstellen kann. Daraufhin kam das Argument der Diskriminierung und du hast argumentiert, dass man ja nicht alle Menschen Zugang zu einem Schnelltest hätten.

    Und hier haben allen Ernstes eben diverse Leute behauptet, dass das RKI doch gesagt hat, geimpfte sind nicht ansteckend. Und das wurde eben nirgends so geschrieben auch da wurde dann wohl wieder einiges aus dem Zusammenhang gerissen.

    Naja, aber du redest bei solchen Sachen immer von einer Wahrscheinlichkeit. Sicherheit gibt es dabei nicht. Du kannst auch mit einem negativen PCR-Test ansteckend sein. Wenn das RKI sagt, dass Infizierte nicht anstecken sind, bedeutet das halt, dass so wenige ansteckend sind, dass man das vernachlässigen kann. Aber vielleicht sollten man da wirklich abwarten, bis es da etwas offizielles gibt.

    Nein, leider nicht. Sie können eben noch anstecken und das ist sowohl bei den Tests als auch bei der Impfung leider vielen nicht klar, dass man damit die AHA-Regeln usw. nicht einfach weglassen kann, weil eben trotzdem noch ein Ansteckungsrisiko da ist.

    Aber nach den aktuellen Zahlen des RKI scheint das Risiko minimal zu sein. Zu mindestens war das die Aussage des Berichtes und die Prämisse unter der wir diskutiert haben. Da uns die Daten (noch) nicht vorliegen, werden wir es wohl kaum besser beurteilen können.

    Das die ganze Diskussion Sinn ergibt, wenn die Impfung mind. den gleichen Schutz bietet wie ein negativer Schnelltest ist doch klar?

    Wieso, ich habe euch doch nicht nach Ideen gebeten, zu irgendwas, sondern klar gesagt, ich WILL, dass der Landkreis für alle erreichbare Testmöglichkeiten hat und nicht mehr und nicht weniger.

    Also die Diskussion startet damit, dass es eventuell bei Geimpften so sein soll, dass die Impfung wie ein negativer Schnelltest zählt. Wer vollständig geimpft, bräuchten dann keinen Schnelltest mehr zu machen.

    Das fands du nicht in Ordnung.

    Und jetzt ist das einzige Argument, dass ganz Deutschland das nicht machen soll, weil es dir nicht passt, dass dein Landkreis das Testzentrum nicht vor deiner Haustür gebaut hat?

    Wir haben hier in Ostfriesland Menschen, da ist der nächste Supermarkt! 20-30 km entfernt. Und damit meine ich noch nicht mal die Menschen auf den Inseln. Kleidung etc. einkaufen oder wohlmöglich mal zur Bank ist damit noch nicht mal eingerechnet. Oder zum Facharzt fährt man halt gerne mal eine Stunde plus X. Zum Konzert sind es gerne mal 2-3 Stunden. Und hier gibt es so gut wie keinen öffentlichen Nahverkehr. Sorry, aber du bist da vollkommen unrealistisch. Wenn ich in Berlin arbeiten würde, wäre in Bezug auf einkaufen, Dienstleistungen, Ärzte, Verreisen,... überglücklich.

    Klar, wir können auch alles verdrehen.

    Es geht immer noch NICHT um Urlaub, sondern um einkaufen z.B. und nein, wenn es ein anderes Bundesland ist, dann ist das eben eigentlich mit dem Testen schon nicht mehr so einfach möglich.

    Es bleibt dabei, du hast hier aktuell die Möglichkeit nicht, Punkt!

    Ok, also du arbeitest in Berlin und hast keine Möglichkeit zu einem Schnelltest. Das habe ich jetzt richtig verstanden?

    Zum normalen Lebensmitteleinkaufen braucht man bei uns auch keinen Schnelltest.

    Aber wie willst du es denn sonst machen? Es gibt nach deiner Aussage bei euch keine Möglichkeit für Schnelltest. Geimpfte sollen nicht als immun gelten. Also alles auf Dauer zu?

    Und dann muss ich nach Berlin zum Testen fahren, um hier ins Restaurant zu gehen oder in den Schuhladen, wohl ja eher nicht.

    Nein, musst du nicht. Darum geht es doch auch gar nicht. Es geht darum, dass du die Möglichkeit hättest. Ob es sich nachher lohnt Geschäfte zu öffnen etc., wird der Markt entscheiden.

    Aber du sagst ja, dass es keine Testmöglichkeiten gibt, weil deine nächste 4?km entfernt ist. Und das ist nicht richtig. Wenn du in den Urlaub fahren willst, hast du aber die Möglichkeit einen Test zu machen.

    Wo hast du denn die Infos her? Dann kann ich mal nachlesen. Besonders das Thema Long Covid fände ich in dem Zusammenhang interessant. Danke

    Letztlich geht es ja darum, dass es zur kurz gegriffen ist, wenn man sagt, dass Kinder nicht gefährdet sind. D.h. aber ja nicht, dass man sie jetzt zwingend sofort impfen muss. Aber zu sagen, dass ihnen keine Gefahr droht, ist gefährlich.

    Langzeitfolgen bei Kindern (habe ich auch gerade nur gegoogelt):

    https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-sy…ews_774135.html

    MIS-C:

    https://www.helios-gesundheit.de/magazin/corona…rona-infektion/

    jede Woche bis zu 100 Kinder auf den Intensivstationen in England

    https://www.dw.com/de/immer-h%C3%…dern/a-56470781

    1. Biontech und Pfizer haben nicht zu wenig geliefert. Sie haben sogar mehr geliefert als zugesagt. Die Probleme waren vor allem bei AstraZeneca.

    2. Wir haben für 2021 mehr als dreimal so viel Impfstoff bestellt, wie wir brauchen. Die Frage ist nicht, ob wir den Impfstoff bekommen sondern wann.

    3. Wenn sich herausstellt, dass eine Mutation unterwegs ist, wird man die Maßnahmen anpassen müssen. Das ist doch klar.

    4. Es gibt defacto etliche Möglichkeiten sich testen zu lassen. Vielleicht muss man auch endlich mal etwas Eigenverantwortung zeigen. Wenn ich ins Restaurant will, muss der Staat einen kostenlosen Test direkt vor der Tür bereitstellen. Wenn ich vor der Krise zu einem Konzert wollte, musste ich auch mind. 1 Stunden mit dem Auto hinfahren. Es gibt genug Testcenter. Fahre da hin und mache ein Test. Einer pro Woche ist sogar kostenlos. Und sonst gehe zum Arzt, zur Apotheke etc. und notfalls zahlst du halt dafür. Es geht nicht darum, dass es keine Testmöglichkeiten gibt. Es geht darum, dass es dir zu umständlich, teuer oder zeitintensiv ist. Ansonsten du arbeitest doch in Berlin? In Berlin gibt es etliche Testangebote.

    5. Die Voraussetzung war, dass das RKI dieses Vorgehen empfiehlt. Das war die Basis des Berichtes.

    Na daran glaube ich auch noch nicht. Und vor allem nicht solange man davon ausgehen muss, dass durch Mutationen genau wie bei Grippe immer wieder nachgeimpft werden muss.

    Das hat nichts mit glauben zu tun. Die Bestellmengen sind doch öffentlich einsehbar.

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Date…teller_2021.pdf

    Alleine Biontech und Moderna reichen für die erste und zweite Impfung der Bevölkerung. Und beide haben bisher sicher geliefert.

    Astra hat zu mindestens auch ein paar Millionen abgedeckt.

    Johnsen&Johnsen wird auch sicher noch dazu kommen.

    Curavec ist sehr wahrscheinlich.

    Mutationen und eine dritte Impfung kann natürlich keiner vorhersehen. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Dann wären geimpfte ja auch nicht geschützt.


    Aber diese Einstellung hat hier doch zumindest niemand vertreten! Und das ist dann ja die eigene Entscheidung, solange aber nicht genug Impfstoff für alle (oder nicht der zugelassene für alle) und nicht genug Testmöglichkeiten für alle da sind und die Datenlage im Bezug auf geimpfte noch zu unklar ist (man geht davon aus ist mir zumindest deutlich zu wenig!), sollte man meiner Meinung nach nicht mal ansatzweise über eine Öffnung nachdenken!

    1. Es gibt genug Testkapazitäten. Es hat fast jeder die Möglichkeit sich testen zu lassen. Dich stören nicht die Testkapazitäten, dich stört der Aufwand dahinter. Mittelfristig kannst du die Testsets im Supermarkt kaufen.

    2. Ich bin mir sicher, dass das RKI die Datenlage besser beurteilen kann als Du. Wenn das RKI sagt, dass die Daten so und so sind, sollten wir das akzeptieren.

    3. Es geht nicht um Öffnungen. Es geht darum, dass auf einen negativen Schnelltest verzichtet werden kann, wenn eine vollständige Impfung vorliegt. Wenn ich in ein Pflegeheim gehe, werde ich vorher getestet. Das könnte man sich in Zukunft sparen, wenn die Person vollständig geimpft ist. In Nds müssen sich Lehrkräfte nach den Ferien zweimal in der Woche zu Hause selber testen. Das könnte man sich sparen für Lehrkräfte, die bereits vollständig geimpft sind. ...

    "Bei uns" bedeutet "bei euch im Landkreis", oder? Eine Freundin von mir, die in einem Nachlandkreis meines Wohnorts wohnt, wurde letzten Mittwoch positiv getestet und muss für 14 Tage in Quarantäne (Mitteilung des zuständigen Gesundheitsamt am Samstag).

    LK Leer war als erstes bei 21 Tagen und LK Aurich ist dann später hinzugekommen. Es gibt aber noch mehr Landkreise/Städte die bei 21 Tage sind. Ist aber nicht landesweit gleich. Wieder eine Sache, die mich ärgert. Angeblich reichen die 14 Tage nicht, da man mit der Mutation auch nach 14 Tage noch infektiös sein kann. Aber dann sollte man das landesweit auf 21 Tage festlegen. So fehlt mal wieder das Verständnis.

    Das ist möglich und ehrlich gesagt würde ich mich freuen, wenn wir dieses Problem bald hätten und somit alle die wollen geimpft werden können, aber das sehe ich so schnell leider noch nicht.

    Die Frage ist doch gar nicht ob sondern wann es so weit ist. Wir werden für 2021 deutlich mehr Impfstoff erhalten als wir für alle Menschen brauchen. Da müsste schon einiges schief laufen.

    Okay, der Satz war nicht ernst gemeint, aber: würde das Sinn machen, nach der 2. Impfung (im Juni) irgendwann im Juli noch eine 3. Impfung zu bekommen? Oder ist das kontraproduktiv? Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht so mit aus.

    Ich denke, dass das sogar sicher kommen wird. Moderna entwickelt schon offiziell eine dritte Impfung, die den Schutz gegen die Mutanten verbessern soll. Biontech und Astra denke zu mindestens bereits laut darüber nach.

    Ich denke, es geht eher darum, dass hier massenhaft eingesetzte Impfstoffe mit heißer Nadel gestrickt sind bzw. etliche Leute das Gefühl haben.

    Das ist doch auch vollkommen legitim. Aber wenn ich mich nicht impfen lasse, dann kann ich auch bestimmte Dinge nicht machen (bzw. brauche einen negativen Test). Man kann ja ohne Probleme warten, bis man sich sicher ist. Es werden jetzt täglich Millionen von Menschen geimpft. Da wird man sicherlich in 2-3 Jahren eine solide Datenbasis haben.

    Das Problem ist, wenn jemand die Einstellung hat: Ich will mich nicht impfen lassen. Ich will mich nicht testen lassen. Ich bin aber auch nicht mit Einschränkungen einverstanden, um die Gesundheit der anderen Menschen zu schützen.

    Die AZ-Impfung hat für einige junge Frauen eine sehr dauerhafte Langzeitfolge gehabt, die sind nämlich jetzt tot. Was für anderer Leute Kinder eine Option ist, müssen die schon selbst entscheiden.

    Für ein paar Tausend Ungeimpfte hat Corona die gleiche Langzeitfolge gehabt. Was haben wir 30 oder 50 Tote? Also wenn wir hochrechnen. Wahrscheinlich sind es deutlich weniger. Wie viele Corona-Tote hatten wir bisher? Und vor allem Ungeimpfte setzen sich ja dauerhaft dem Risiko einer Infektion aus. Wie hoch das Risiko an Corona zu sterben im Vergleich zum Risiko der Impfung?

    Vielleicht machen wir einfach einen separaten Thread auf, wo sich jeder auskotzen kann, warum er von Corona betroffen ist und was er daran scheiße findet.

    Dann können wir hier den konkreten Vorschlag Geimpft = dauerhafter negativer Schnelltest diskutieren.

    Ich glaube übrigens, dass wir den entscheidenden Aspekt vergessen. Das mit den Reisen ins Ausland ist doch schon jetzt nicht anders. Es gibt genug Länder, die zur Einreise bestimmte Impfungen vorschreiben. Nur weil es jetzt um eine Corona-Impfung geht, drehen einige Leute am Rad. Und auch die ganze Kinder Diskussion. Bei ganz vielen Vorgaben sind doch die Kinder sowieso außen vor. Es ist doch durchaus wahrscheinlich, dass bestimmte Vorgaben dann halt nur ab 18/16/14 Jahren gelten. Außerdem wird das doch zeitnah auch eine Impfung für jüngere geben.

    Aber das aktuell spannende ist doch die Quarantäne. Bei uns wurde die Quarantänezeit jetzt auf 21 Tage erhöht. Außerdem werden mehr Leute direkt in Quarantäne geschickt.

    Wenn die Gerüchte so umgesetzt werden, würde das aber nicht für vollständig geimpfte gelten. Das wäre schon ein gewaltiger Unterschied.

    Kleinere Kinder sind immer noch hauptsächlich Virusweitergeber (sorry, falls es da ein anderes Wort gibt), erkranken meist mild oder symptonlos. Auch unter der britischen Variante.

    Stand der Forschung ist aktuell, dass man vermutet, dass auch ein Teil der Kinder unter Spätfolgen leidet. Außerdem gab es bei der letzten Welle auch in England relativ viele Kinder, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen. Im Gegensatz dazu hat die Impfung anscheinend einen extrem hohen Wirkungsgrad und anscheinend keine/kaum Nebenwirkungen.

    Entsprechend ist es etwas naiv, jetzt zu sagen, dass Kinder kaum betroffen sind. Ist ähnlich wie am Anfang der Pandemie. Da hieß auch gerne mal, dass ja nur die alten betroffen sind...

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