Der Vergleich den du anstellst ist völlig unlogisch und zeigt, dass du die ganze Besoldungsthematik immer noch nicht durchdringst.
Du behauptest das der Familenzuschlag sich 1 zu 1 in der Grundbesoldung spiegelt.
Nein, Du hast behauptet, dass der Kinderzuschlag eigentlich erst bei 3 Kindern spannend wird, weil die ersten beiden Kinder im wesentlichen durch die Grundbesoldung abgedeckt sind. Ich habe dir noch deutlich machen wollen, dass 1200 € mehr jeden Monat für die meisten von uns viel Geld sind. Wenn ich in Köln oder in Düsseldorf ist das halt nicht im wesentlich die Grundbesoldung.
Das ist es inzwischen ein wenig mehr ist, ist glaube ich für die Diskussion nicht wirklich relevant.
Auch wenn es dir nicht gefällt. Der Dienstherr in NRW hat die für ihn preiswerteste Lösung gesucht, indem er die Grundbesoldung nicht angehoben hat aber dafür in bestimmten Konstellationen absurd hohe Familienzuschläge zahlt. Das ist fiskalpolitisch sicherlich die preiswerteste Lösung. Es kann aber zu Unzufriedenheit führen, wenn man das Gefühl hat, dass nicht das Amt sondern der Wohnort und die Anzahl der Kinder entscheidend sind. Außerdem setzt der Dienstherr dort die falschen Anreize.
Darüber kann man natürlich auch anderer Meinung sein. Man kann auch sagen, dass es nicht attraktiv sein sollte, Schulleiter oder ähnliches zu werden, sondern das es viel wichtiger ist viele Kinder zu bekommen und eine möglichst teure Stadt zu ziehen. Das Absurde in NRW ist doch auch, dass nicht mal der Dienstort sondern der Wohnort zählt. Wenn ich also pendle und in die große Stadt ziehe, unterstützt der Dienstherr das sogar noch finanziell.