Beiträge von Tom123

    Spannend wären Zahlen aus Großbritannien im Vergleich. Die müssten ja auch mit AZ einen größeren Teil der Bevölkerung geimpft haben. Eigentlich müsste man da auch bald Ergebnisse sehen. Vor allem wäre die Frage interessant, wie weit AZ gegen schwere Verläufe bei den Mutationen hilft.

    Wenn man Otto-Normal-Verbraucher dazu motivieren will, weiterhin sein komplettes Sozialleben einzuschränken und auf Urlaub zu verzichten, finde ich es schon angemessen, dass wenigstens wieder Homeoffice für Eltern richtig möglich ist und man den Abend wieder für sich hat. Spätestens ab 100er Inzidenz wird eh alles wieder rückgängig gemacht.

    Und die Gesundheit von Lehrkräften und Schülern ordnest du diesen Wünschen unter?

    Humblebee Was findest du so verwirrend? Oder machst du jetzt pauschal bei jeden Beitrag von mir den Smiley? Ich meine die meisten Sachen waren doch klar zu verstehen? Dann brauche ich aber mir aber keine Gedanken darüber machen, was du nicht verstehst. Wir können immer gerne ein Smiley hinterlassen, um zu zeigen, dass wir den Beitrag des Anderen gelesen haben. Das machst du ja netterweise schon bei allen Beiträgen von mir.

    Hier haben vor ein paar Wochen noch die üblichen Schlaumeier geschrieben, die Schweiz müsste sich bei Moderna hinten anstellen, weil das Kontingent erst relevant spät aufgestockt wurde. Die Schweiz hat mit der ersten Lieferung 200000 Dosen von Moderna bekommen, Deutschland nur 640000. Ich erinnere daran, dass Deutschland rund 10 x mehr Einwohner hat als die Schweiz. Moderna produziert den allergrössten Teil seines Impfstoffs in Visp, den muss dann auch die USA importieren. Die Privatwirtschaft verkauft an den, der am meisten bezahlt. Die interessieren sich nicht für nationalistische Romantik und auch nicht für den Weltfrieden.

    Du vergleichst aber wieder Äpfel mit Birnen. Es ist doch offensichtlich, dass die EU eher auf AZ und Biontech gesetzt hat. Moderna wurde auch nur relativ wenig bestellt. Letztlich kennst auch du kaum die Bedingungen der einzelnen Verträge. Und es auch deutlich einfacher für ein kleines Land zu bestellen, als für einen großen Staatenbund. Natürlich hätte es Deutschland alleine viel besser gemacht als die EU. Da wären wir genauso toll, wie angeblich die Schweiz. Aber ist uns geholfen, wenn in Deutschland alle geimpft sind aber es dem Rest der EU scheisse geht? Da spielen moralische, politische und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Das kann man vielleicht als kleine Schweiz ignorieren, aber nicht als EU.

    Ich habe gestern gelesen, dass in den USA schon 46,5 Millionen Menschen geimpft sind (einmal? zweimal? weiß nimmer). Warum geht das denn da drüben schnell, so viel schneller als hier? Wenn hier schon 46 Millionen geimpft wären, wären wir ja quasi schon durch.

    Weiß jemand, why? Danke den Aufklärern.

    Weil die Amerika einfach sagen, wir geben keine Impfstoffe ab bevor wir nicht alle geimpft sind.

    Wir haben gerade im Schulumfeld auch einen Fall mit der Mutanten. Auffällig ist, dass die gesamte Familie alle positiv sind. Insgesamt 7 Leute aus 2 Haushalten. Es mag Zufall sein, aber bisher war es immer so, dass nie alle positiv getestet wurden.

    Der Schulleiter aus der Schweiz im Video aus dem Faktencheck sagt ja auch ähnliches. Ich glaube man kann das nicht mehr ignorieren. Es mag ja richtig sein, dass in Wollsockens Umfeld gut läuft. Aber grundsätzlich scheinen wir mit der Mutation Probleme bekommen.

    Kapazitäten hätte man in dem Jahr aufbauen können/müssen/sollen.

    Angesichts der Kosten eines Lockdowns sollte Geld nun nicht das Problem sein.

    In Berlin sollen jetzt Luftreiniger angeschafft werden. Reichlich früh. Niedersachsen glaubt immer noch, dass die nichts bringen.

    Die EU hat ca 550 Millionen Einwohner. 500 Millionen Impfdosen reichen also nur für knapp die Hälfte der Bevölkerung. Ich meinte mit 80 % schon vollständigen Impfschutz allein mit dem Zeug von Moderna. Oder 100 % bezogen auf den Teil der Bevölkerung, für den der Impfstoff überhaupt zugelassen ist.

    Das würde vielleicht stimmten aber die EU hat nur 450 Mio EW. 600 Mio von Biontech und 160 Mio von Moderna reichen für 380 Mio. 380 Mio von 450 Mio reichen für 84%. Dazu Curavec und den ganzen anderen Kram. Ich wiederhole das Problem sind nicht die Bestellmengen sondern die Verfügbarkeit.

    Wenn du rechnest, dass rund 15% der Einwohner unter 15 Jahren sind, bleiben momentan auch nur rund 380 Mio Menschen, die überhaupt geimpft werden können. Gehen wir nun von einer wahrscheinlich zu hohen Impfbereitschaft von 80% aus hätten wir immer noch 304 Mio Menschen. Wir könnten also theoretisch alleine mit Biontech fast alle Impfwillige Versorgungen. Dazu kommen noch 80+80 Mio von Moderna. Komme also ebenfalls auf mehr als 100 %. Problem ist halt, dass das Zeug erst im Laufe des Jahres geliefert wird.

    Deswegen brauchen wir noch den ganzen anderen Kram. Sollte Curavec mit ähnlicher Wirksamkeit im 2. Quartal zugelassen werden, kämen noch mal 200 - 400 Mio Impfdosen dazu.

    Außerdem darfst du ja auch nicht vergessen, dass es Länder gibt, die gar kein Biontech oder Moderna wollen. Es hieß schon mehrfach, dass Deutschland Teile übernommen hat, die andere Länder nicht wollten. Ich bin mir absolut sicher, dass wir im 4. Quartal mehr als genug Impfstoff von jedem gewünschten Hersteller haben. Aber halt leider erst in 10 Monaten...

    Sie müssen sowieso nicht weggeschmissen werden, wenn sie (hoffentlich) gar nicht erst ausgeliefert werden. Nach dem Statement von Frau Masserey gehe ich davon aus, dass die Swissmedic AstraZeneca nicht zulassen wird. Die Schweiz hat allein von Moderna so viel bestellt, dass knapp 80 % der Bevölkerung damit geimpft werden kann.

    Naja, in Sachen Bestellungen ist die EU ja auch nicht schlecht.

    Alleine von Biontech hat die EU 500 Mio Dosen mit Option auf weitere 100 Mio. Das würde schon 300 Mio von 450 Mio Einwohnern reichen. Und bei den 450 Mio müssen noch die Kinder und die Impfgegner rausgerechnet werden.

    Dann noch 160 Mio von Moderna. Damit hätten wir die EU versorgt.

    Dann hoffentlich noch Curavec mit 220+180 Mio.

    Da haben wir über eine Mrd. alleine an mRNA-Impfstoffen.

    Problem ist nur die Verfügbarkeit. Wahrscheinlich werden wir erst im Herbst ausreichende mrna-Impfstoffe für alle haben. Wer sich vorher impfen lassen will, muss auf die Alternativen ausweichen.

    Ob nun jemand hier "sachlich" argumentiert oder nicht, werdet ihr beide hier wohl nicht klären können - denn da hat ihr sehr gegensätzliche Ansichten.

    Just my two cents...

    Klar. Das sehe ich auch so. Aber trotzdem kann man doch von einer Lehrkraft erwarten, dass sie ihre Meinung äußert ohne andere zu beleidigen. Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass Nymphicus oder andere samu Rech haben. Ich störe mich daran, dass andere Meinungen gleich als rumtrollen etc bezeichnet werden. Wenn ich Leute nicht lesen will, blockiere ich sie. Problem gelöst. Oder ich mache es so wie du und setze dann einen doofen Smiley drunter. Aber gerade unter Lehrkräften sollten wir es doch ohne persönliche Beleidigungen und Unterstellungen schaffen.

    Ist es denn nicht sachlich? Die Gefahr besteht nun mal. Es muss nicht so sein aber es gibt durchaus Wissenschaftler, die davor warnen.

    Und warum greifst du mich jetzt schon wieder an. Bleib doch einfach sachlich. Bringe doch einfach Argumente oder Belege, dass das nicht so ist. Ich beleidige dich doch auch nicht in jedem Post?

    Edit: Ich sehe gerade, dass das mit der Sachlichkeit im Impfthread gar nicht mehr zutrifft, weil Nymphicus inzwischen auch hier trollt.

    Ich finde das Nymphicus im Gegensatz zu dir durchaus sachliche Beiträge liefert. Man muss ja nicht der gleichen Meinung sein aber sie/er bringt durchaus Fakten. Du greifst einfach irgendwelche Leute persönlich an. Das wäre eigentlich der Punkt, wo man eingreifen müsste.

    Das hier wäre das gewünschte Beispiel:

    Anderes Beispiel ist seine Aussage, dass Inzidenz = 50 nicht für Lockerungen genüge, sondern irgendwas unrealistisch Niedriges im Bereich Inzidenz = 20 oder 30.

    Letztlich hatte er leider mit den meisten Prognosen recht. Auf jeden Fall wird er das deutlich besser einschätzen können wie wir. Vor der Gefahr, dass sich die Mutationen durch den Rückgang der normalen Varianten unbemerkt ausbreiten, warnen auch andere Experten. Und für mich als Laien ist es schon auffällig, dass wir immer mehr Berichte von Ausbrüchen der Mutationen haben.

    - die England-Variante hat sich inzwischen auf ca. 8% der Infektionen in Deutschland ausgebreitet, nicht "explosionsartig", sondern relativ langsam über einen Zeitraum von ca. 8 Wochen.

    - diese Ausbreitung hat in Deutschland bisher keine signifikanten Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen, der Rückgang der Infektionen ist über die letzten 4 Wochen relativ konstant, die Zeit davor ist von Feiertagseffekten überdeckt.

    Ich hoffe, dass du Recht behältst. Herr Lauterbauch ist da ja anderer Meinung.

    Facebook Lauterbach:

    Hier ist der RKI-Bericht zu den Mutationen. Wo wir stehen entscheidet über Lockerungen. Ein paar Überlegungen. RKI leitet ab: Woche 22.-29.1 ca 6% Neuinfektionen UK/B117 auf Grundlage Punktmutationen und Gensequenzierungsdaten. Bedeutet: Diese Leute haben sich um den 20.1. Infiziert. B117 Inzidenz war dann am 20.1 etwa 8/100.000/Woche. Drei Wochen davor war Anteil 1%, Inzidenz B117 somit damals etwa 1,3/100.000/Woche. Die Inzidenz stieg also im Lockdown um 70% pro Woche. Rechnet man das nach vorne folgt: Die wahre Inzidenz heute von B117 könnte sogar schon bei 39/100.000/Woche liegen. Damit wäre die Hälfte der Neuinfektionen fast erreicht. Der Unterschied zu den RKI Zahlen ist der: RKI schaut doppelt nach hinten: Zahlen eingegangen vor 1 Woche, Infektion 5 Tage davor. Somit ist Infektionsrate von heute schon mindestens 10 Tage weiter. Selbst wenn man konservativ rechnet mit Zunahme von 35% pro Woche: dann läge Neuinzidenz B117 bei 20 derzeit. In jedem Fall: Noch vor Ende Februar steigt Gesamtinzidenz wieder, selbst im jetzigen Lockdown. Das klingt schlecht und ist es: wir haben 0 Spielraum für Lockerungen, sonst beginnt mit Beginn März die 3. Welle. Kitas und Grundschulen können nur unter größten Sicherheitsvorkehrungen geöffnet werden und unter der Bedingung, dass man das anderswo einspart.

    ich hoffe, dass die Impfforschung mit den Mutationen Schritt halten kann (bei Grippe klappt es ja meistens).

    Ich hoffe, dass der Vorteil sein wird, dass die Herstellung der Impfstoffe in Zukunft deutlich schneller geht. Die Kapazitäten, die wir jetzt aufbauen, bleiben ja bestehen. Dazu können zukünftige mrna-Impfstoffe vielleicht auch von Hausärzten verimpft werden. Dann geht das alles viel schneller.

    Ich war erst letzte Woche bei meiner Hausärztin. Mit 2 m Abstand wären wir wohl nicht weitergekommen, die muss mich schon anfassen um rauszufinden, was das Problem ist. Nein, sie trägt keine FFP2-Maske sondern genau wie ich eine einfache Hygienemaske. Das gleiche gilt für meine Physiotherapeutin. Die behandelt jeden Tag x Patienten in "Vollkontakt" mit einer einfachen Hygienemaske im Gesicht. Unsere Busfahrer tragen übrigens nach wie vor gar keine Maske, egal wie gestopft voll der Bus ist. Sie könnten wohl, aber sie tun es nicht. Der deutsche Grundschullehrer an sich ist nicht so arm dran, wie er denkt.

    Sowohl mein Physio als auch mein Hausarzt tragen tatsächlich fpp2 Maske. Mein Hausarzt sitzt auch bis zur Behandlung auf Entfernung. Es ging aber auch vor allem um Erzieher. Und da ist es tatsächlich so, dass sie in der Regel keine Masken tragen. Die Kinder natürlich sowieso nicht. In den Grundschulen ist es tatsächlich in den ersten Klassen auch problematisch. Ich hatte im Sommer ein paar clevere Kinder in der AG. Den hätte ich am liebsten gesagt, dass sie die Masken weg lassen sollen. So überfordert wie sie dabei waren, war der Effekt wohl gleich null. Ich weiß auch, dass viele Lehrkräfte in Klasse 1 ein Problem haben mit Maske zu unterrichten. Man sieht ihre Mimik nicht etc.. Das sehe ich allerdings anders.

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