Beiträge von Tom123

    Ich denke, wir werden wie bei der Schweinegrippe viel zu viel geordert haben, was nachher entsorgt werden muss (auf Kosten der Steuerzahler).

    Mit Sicherheit. Es wurde ja auch schon gesagt, dass Deutschland überflüssige Impfdosen an arme Länder abgeben kann. Ist ja auch ok.

    Es wird auch sicherlich anfangs zu wenig Impfdosen geben. Aber das liegt nicht an der Politik, sondern ist einfach den Produktionskapazitäten geschuldet.

    Noch mal: Laut Herrn Spahn auf der Homepage des Gesundheitsministeriums gibt es bilaterale Verträge zwischen Deutschland und Biontech. Laut dem zweiten Bericht erhalten wir bis zu 100 Mio Dosen.

    Das heißt nicht, dass wir die zeitnah und frühzeitig bekommen, aber dass wir nur Impfdosen aus der EU erhalten ist damit doch eindeutig widerlegt. Ich glaube doch den offiziellen Verlautbarungen des Ministeriums mehr als einem schlecht recherchierten Pressebericht?

    Die ganze Aussagen einzelner Foristen, dass Deutschland sich nicht genug Dosen gesichert hat, ist einfach falsch.

    Ich finde es gerade echt heftig wie die von zwei Personen reingeworfen Aussagen, auf einmal als Tatsache deklariert werden, wenn offizielle Kanäle etwas anderes behaupten.

    Aber diese Aussage kommt ja sicherlich nicht aus dem Nichts und dürfte an aktuelle Diskussionen hinter verschlossenen Türen anknüpfen. Der Bruder einer Kollegin spielt in der 2. Mannschaft eines namenhaften Vereins und die sind sich sehr sicher, dass auch sie ziemlich am Anfang mit dabei sein werden.

    Letztlich soll ja die Regierungen morgen konkretes veröffentlichen. Ich kann mir das ehrlich gesagt kaum vorstellen. Was ich mir natürlich vorstellen kann, ist dass der DFB oder Vereine sich "privat" Impfstoff besorgt haben. Aber das man offiziell Fußballer vor Ärzten impft. Never.

    Von zusätzlichen nationalen Kaufverträgen wurde gesprochen, es sind aber keine abgeschlossen worden.

    Das widerspricht natürlich der Aussage von Herrn Spahn. Hast du dazu Belege gefunden? Auch hier noch ein Bericht, der anderes behauptet:

    Deutschland profitiert von Förderung

    Die EU-Kommission hat als einziges Verteilungskriterium den Anteil an der Bevölkerung festgelegt. Im Falle Deutschlands liegt dieser in der EU bei 18,6 Prozent. Aus dem Vertrag mit Pfizer-Biontech über bis zu 300 Millionen Dosen stünden der Bundesregierung damit maximal knapp 56 Millionen Dosen zu.

    Deutschland bekommt nicht nur über den EU-Vertrag Impfstoffdosen von Biontech, sondern auch über eine bilaterale Vereinbarung im Rahmen der Forschungsförderung. Biontech erhält im Rahmen eines Sonderprogramms des Forschungsministeriums zur Beschleunigung der Corona-Impfstoffentwicklung in Deutschland bis zu 375 Millionen Euro vom Bund. Das Gesundheitsministerium beziffert die Gesamtzahl der Dosen für Deutschland auf 90 bis 100 Millionen.

    Quelle: https://www.dw.com/de/eu-sichert-…ropa/a-55566897

    100 Mio sollten alleine schon fast für Deutschland reichen. Dazu noch Moderna und wir sind durch. Frage ist natürlich, wie schnell geliefert werden kann.

    Habe mal gerade das kurz gegoogelt. Entsprechend gibt es noch nationale Verträge:

    Wie viele Dosen hat sich Deutschland inzwischen gesichert?

    Wenn alle Hersteller ins Ziel kämen, mit denen wir über die EU-Kommission oder bilateral Verträge und Optionen vereinbart haben, kommen wir auf mehr als 300 Millionen Impfdosen für Deutschland. Auch bei zwei Dosen pro Impfung hätten wir dann genug für die eigene Bevölkerung und könnten mit anderen Ländern teilen. Aber wie gesagt, das beschreibt den günstigsten Fall. Wir wissen nicht, welcher Impfstoff wirklich wie wirkt. Und wir wissen noch nicht, wie lange die Immunität anhält. (Antwort von Spahn 23.11.20)

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/intervi…rnd-231120.html

    Ich weiß, dass im Sommer unser schuleigener Server ausgetauscht wurde, weil der vorherige im Frühjahr zeitweise es nicht geschafft hat. Bedeutet das, dass wir unabhängig von anderen Moodleserverkapazitäten sind und VK mit BBB duchführen können? Bisher hatte ich noch keine Probleme, bei uns erhalten aber aktuell nur 2 Jahrgänge Fernunterricht und viele laden aktuell sicher nur Aufgaben hoch.

    Würde ich vermuten. Genau weiß es natürlich nur eure EDV.

    Abstand in der Frühstückpause hängt natürlich immer von den örtlichen Begebenheiten ab. Bei uns nicht möglich. Aber das wäre noch ein Problem, dass man irgendwie lösen könnte.

    Aber: Wenn das Maskentragen reicht, können wir doch auch in der Sek 1 damit normalen Unterricht machen? Dann brauchen wir kein Wechselunterricht? Zumal vor den Lockdown in Niedersachsen schon an vielen Schulen ab Klasse 5 Maskenpflicht war. Dann hätten wir die einfach ausweiten können und gut ist.

    Bei uns schaffen wir es auch, dass die Kids ihre Maske tragen. Aber wir haben genug Kinder, wo die Nase ständig rausguckt. Wir haben Kinder mit (ffp2)Masken, die so locker sitzen, das sie (fast) nichts bringen.

    Viele Kinder tragen die gleiche Maske über mehrere Tage.

    Es gibt kaum ein Kind, dass die Maske sachgerecht auf- und absetzt. Über die Verwahrung der Masken spreche ich mal gar nicht.

    Dazu kommen natürlich noch die allseits beliebten Loops und dünne Schals, die fast keine Schutzwirkung haben.

    Ich glaub, die Grundschullehrer tauschen sich halt hier grad aus (und zetern dabei auch ein wenig) und da das nicht gerade wenig sind, fällt es halt jetzt auf. Und sie diskutieren das Für und Wider der Maskenpflicht zB.

    ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

    Was für ein Blödsinn. Alleine dieses Gegeneinander von Grundschule und Sek 1, was einige hier pushen, ist Blödsinn. Auch am Gymnasium wird es einen großen Unterschied zwischen Klasse 5 und Klasse 10 oder 13 geben. Ebenso gibt es einen großen Unterschied zwischen Klasse 1 und 4.

    Hier geht es um die Frage, warum man den Infektionsschutz an den Grundschulen anders handhabt.

    Dafür gibt es sicherlich pro und kontra Argumente.

    Aber wenn unser Dienstherr eine Maßnahme anordnet, dann sollte man einerseits überlegen, ob diese Maßnahme geeignet ist das Infektionsgeschehen einzudämmen (oder den Gesundheitsschutz zu gewährleisten) und andererseits ob sie praktisch umsetzbar ist.

    Da stellt sich schon erstmal die Frage, warum in der 5. Klasse das Tragen der Masken nicht ausreicht, wohl aber in der 4. Klasse. Wo ist der Unterschied? Warum macht an dieser Grenze den Schnitt? Warum nicht nach Klasse 7,3 oder 2? Warum nicht überall gleich? Gibt es hier medizinische Gründe oder ignoriert man den Gesundheitsschutz und entscheidet aufgrund anderer Argumente?

    Wenn wir nun im Bereich der Grundschulen andere Maßnahmen haben, müssen wir überlegen ob diese sinnvoll ist.

    Auf der einen Seite wurde am Anfang der Pandemie der Sinn von Masken in Frage gestellt, weil man der normalen Bevölkerung nicht zutraute, diese sachgerecht zu verwenden. Nun dürfen wir uns doch die Frage stellen, warum man jetzt denkt, dass sechsjährige diese können, was man gestandenen Erwachsenen nicht zutraute? Dann kommt die Frage, wie man es praktisch umsetzt. Kann man von einem sechsjährigen erwarten eine Maske über mehrere Stunden ohne Unterbrechung zu tragen? Wie löst man Problem wie Frühstück etc.? Ich denke auch, dass eine Maskenpflicht wenig bringt, wenn man dann beim Frühstück sie 10 Minuten absetzt. Mit draußen essen etc. müsste man halt die anderen Hygienevorgaben ändern. Dazu ist die Frage, ob die Maskenpflicht ausreicht, wenn man die Gefahr der Aerosole noch bedenkt. Müsste man nicht zusätzlich noch mit Raumfiltern arbeiten?

    Gerne lasse ich mich davon überzeugen, dass die Maskenpflicht ausreichend ist. Momentan halte ich das für Populismus auf Kosten der Schulen.

    Es gibt bei uns durchaus viele Kollegen, die gerne Wechselunterricht auch für die Grundschulen hätten. Viele hatten auch das Gefühl, dass ihre Kinder dort viel lernten. Wir haben halt auch viele ältere Kollegen und Kollegen mit Vorerkrankungen. Genauso Kinder mit entsprechenden Angehörigen. Letztlich möchten wir genauso geschützt werden, wie die Leute in der Sek 1.

    Aber es gibt natürlich auch Lehrkräfte, die einfach normalen Unterricht machen wollen. Und es gibt auch unter den Lehrern genug Querdenker.

    Wenn der 6jährige vor Hunger weint, ist das wohl eher ein Fall für das Jugendamt. Vielleicht sollte man den Eltern einfach mal klar machen, dass es zu ihren Fürsorgepflichten gehört dafür zu sorgen, dass die Kinder befrühstückt zur Schule zu kommen - zumindest in solchen Ausnahmezeiten.

    Naja, vielleicht erstmal gucken, was der Grund ist. Ein Erstklässler weint relativ schnell. Vielleicht hat er zu Hause einfach wenig oder nichts gegessen? Dann hat er halt Hunger. Das ist menschlich und kein Grund für das Jugendamt. Es gibt auch Kinder, die weinen, weil Ihnen ihr Frühstück nicht gefällt. Auch ein Fall für das Jugendamt? Das Recht auf Nutella?

    Ich arbeite im Verein auch seit Jahren in der Jugendarbeit. Ältere Jugendliche haben eine viele höhere Eigenverantwortung. Wenn du den Eindruck hast, dass sie dir umkippt, ruft mein Arzt oder die Eltern oder schickt sie raus. Je nach Situation. Vorteil ist auch da, dass sich deine Schülerin durchaus vernünftig äußern kann. Ein Erstklässler kann auch bei einem kleinen Hinfallen weinen, als ob der Arm gebrochen ist. Wie oft hast du weinende 16jährige? Letztlich reden wir hier auch nicht über irgendwelche Ausnahmesituationen.

    Wir müssen doch ernsthaft darüber diskutieren, dass eine 16jährige selbstständiger als eine 6jährige ist?

    Ich mache es mal einfach:

    Wenn ein 16jähriger mir um 10:00 Uhr sagt, dass er so einen Hunger hat, dann kann ich sagen: Selber Schuld. Du weißt, dass es keine Frühstückspause gibt. Genauso gehe ich davon aus, dass er sich alleine die Hände vernünftig wäscht. Das er weiß, wie er mit seiner Maske umgehen muss. Usw.

    Wenn ein 6jähriger um 10:00 Uhr weinend vor dir steht, weil er Hunger hat, dann kannst du nicht sagen Pech gehabt...

    Du machst ja Mut. ... Vielleicht liegt es ja gar nicht an der Schule...

    Ich stelle gerade fest, dass es mitunter gar nicht so einfach ist, in alteingesessene Kollegien hineinzukommen. Besonders wenn sie nur aus Frauen bestehen. Was meint ihr? Teilt ihr diese Erfahrung oder bilde ich mir das ein?

    Also ich kenn den Fall nur aus der Erzählung unserer Pädagogik-Seminarleitung. Letztlich ging es darum, dass man sich schon echt blöd anstellen muss, um die Probezeit nicht zu bestehen. Die Person war wohl auch eher nicht so kompetent.

    4. Außerdem gab mir ein Freund, der an einer IGS, meiner bevorzugten Schulform, arbeitet, den Tipp, mich auf eine Funktionsstelle zu bewerben. Ist das erfolgsversprechend? Dann wären das zwei Fliegen mit einer Klappe für mich.

    Eine Bekannte von mir ist die bevorzugte Stadt gekommen, indem sie sich da auf eine Konrektorstelle beworben hat. Wenn das mit einer Beförderung versehen ist, kann man das wohl nicht ablehnen. Ob das alles noch so ist, kann ich dir natürlich nicht sagen. Da würde ich mal beim Personalrat oder bei der LschB nachfragen. Aber wenn du grundsätzlich an einer Funktionsstelle Interesse hat, macht es ja mal Sinn da anzurufen und zu fragen. Frage wäre ja auch, ab wann du dich bewerben kannst. Im Referendariat hat man damals uns mal erzählt, dass jemand sich während der Probezeit schon auf eine Schulleiter beworben hat. Er war der einzige Bewerber und wollte unbedingt die Stelle haben, obwohl man ihm davon abgeraten hat. Am Ende hatte er dann seine Probezeit nicht bestanden...

    Wollsocken, dein Argument ist gerade der Punkt.

    Entweder wir sagen wir haben das Infektionsgeschehen im Griff oder halt Gesundheitsschutz ist egal und wir machen so weiter wie bisher.

    Oder wir machen auch in den Grundschulen halbe Klassen.

    Masken im Grundschulunterricht sind ein Pseudoschutz, der in der Praxis kaum klappen wird. Alleine schon, weil die jüngsten mit dem richtigen Tragen überfordert sind...

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