Beiträge von Tom123

    Auch der Fall Ischgl (davon war vor allem Deutschland sehr stark betroffen) ist eigentlich bezeichnend und spricht dafür, vor allem die Reisefreiheit in den nächsten Monaten weiterhin einzuschränken.

    Auf jeden Fall. In Niedersachsen wurde auch darauf hingewiesen, dass wir gerade an den Grenzen zu NRW und Hamburg viele Fälle haben. Auf der anderen Seite hat Droste heute darauf hingewiesen, da es sich auf Dauer alles angleicht ... Reisebeschränkungen scheinen also auch nur ein Zeitgewinn.

    Ich war ja überrascht, wie schnell bei uns Eltern von Freitag auf Montag ins Homeoffice konnten. Man fragt sich nur, für wie lange. Bis 04.05. wahrscheinlich eher noch, aber dann?

    Klar, aber dann sind es ja auch andere Gründe. Ich wollte nur deutlich machen, dass wir Härtefallregelungen haben. Aber halt wirklich Notfälle. Solange jemand im Homeoffice ist, ist er das in der Regel nicht. Andererseits dürfen "gefährdete" Kinder auch in die Notbetreuung. Ich finde die Regelung schon gut.

    Man darf ja nicht vergessen, was da alles dran hing. Der ganze Bereich Schülertransport. Den ganzen Nachmittagsfreizeitbereich. Seit den Schulschließungen gibt es bei uns auch keine Vereinsaktivitäten. Die Sporthallen und Schwimmbäder wurden dicht gemacht. Das kumuliert ja alles. Ich denke, dass das auch der Effekt ist, dass wenn die Schulen zu ist, ist es ernst. Dann reagieren die Leute auch mehr.

    Drosten meinte gerade noch bei Illner, dass man nicht genug über die Verbreitung durch Schulen weiß. Es ist ja auch die Frage, wie weit jüngere Kinder das Virus überhaupt verbreiten.

    Es haben doch schon fast alle gesagt, dass sie vermutlich nur mit den Hauptfächern starten werden, also 25 in der Woche denke ich eher nicht, 25h am Tag, wie du schriebst aber eh sicher nicht!

    Liebe Susannea, das habe ich schon beim ersten Mal nicht witzig. Ich glaube dem Rest Forums war klar, dass das die erste Wochenzeit ist. Ich habe auch nie geschrieben am Tag. Und ja, es wurde am Tag geschrieben. Nur 26 Unterrichtsstunden lassen sich so schlecht auf 5 Tage aufteilen.

    Und ja, wir haben alle schon gelesen, dass Leopoldina mit den Hauptfächern anfangen sollen. Aber die Informationen, die wir in Niedersachsen bekommen haben, lassen noch viel Spielraum. Zum Beispiel die Frage, was man mit Englisch macht.

    In Niedersachsen gibt es schon lange bei der Notbetreuung eine Härtefallregelung. Allerdings haben wir trotzdem nur wenige Anfragen. Momentan ein Kind. Es bleibt ja letztlich dabei, dass es nur geht, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Wenn man im Homeoffice ist, ist man in der Regel raus. Da braucht man schon sehr gute Gründe.

    Ich denke, dass die normalen Zeit gelten. Das wäre für Klasse 4 26. Die AG fällt weg. Dann wären es 25. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir darunter dürfen. Ich denke sogar, dass es eigentlich 26 sein müssen.

    Was die Arbeitszeit im HO angeht:

    Ich habe die Möglichkeit für Aufgaben in NDS ausgeschöpft. Alle meine Klassen haben haben wochenweise Aufgaben von mir bekommen. In den älteren Jahrgängen habe ich mir Lösungen schicken lassen und die auch korrigiert (was wir eigentlich gar nicht durften). Das hat mich insgesamt in den 3 Wochen etwa 10 Stunden gekostet.

    Du hast für 15 Tage Material vorbereitet, Arbeitsblätter erstellt, diese verteilt und sogar korrigiert. Dann hat du für einen Tag vorbereiten nur 40 Minuten inklusive Korrektur etc. gehabt? Für wieviele Stunden / Schüler? Wenn das stimmt, Respekt. Ich weiß aber nicht wie man das an der Grundschule schaffen könnte.

    Haben wir dieselben Beiträge von Moebius gelesen?

    Sachsen hat übrigens am Dienstag einen Schulleiterbrief verschickt, der mindestens am Montag verfasst worden ist. Ich sag ja, die Bevölkerung erfährt nicht immer als erstes und nicht alles...

    Und: Schutzmasken und Desinfektionsmittel sind da.

    Da hast du sogar Recht. Ich nehme meinen Beitrag zurück. Ich würde sagen es gab Foristen die den Schulöffnungen skeptischer gegenüberstanden und welche die dabei nur wenig Probleme sahen. Es freut mich, dass nun alle über diesen doch sehr vorsichtigen Weg zufrieden sind. Ich denke kaum, dass vorher jemand getippt hätte, dass sich die vollständigen Schulöffnungen so lange hinziehen, dass die letzten Schüler frühestens im Juni kommen.

    Dafür haben wir schon einen Plan. Und auch gestaffelten Unterrichtsbeginn. Weiterhin die Idee, dass erstmal nur Klassenlehrerunterricht stattfindet. Aber du kannst ja auch im Unterricht kaum rumlaufen...

    Sollte es sich nur auf die Schüler beziehen, frage ich mich, ob die Angehörigen der Lehrkräfte nicht so viel wert sind.

    Oder genauer, warum die Angehörigen der Schüler schützenswerter sind als die der Lehrkräfte. Das fände ich irgendwie grotesk.

    Der Leitfaden an sich ist aber wirklich bemerkenswert, und Herr Tonne macht das überraschend gut gerade. Das hätte ich nicht gedacht.

    Ein Argument wäre natürlich, dass der Schüler mit seinem kranken Elternteil zusammenleben muss, während Erwachsene sich eher fernhalten und besser aufpassen können.

    Ich hoffe aber, dass das auch für Lehrkräfte gilt ...

    Und ich bin positiv überrascht, im Prinzip ist das genau die Regelung, die ich getroffen hätte, wenn ich was zu entscheiden hätte.

    Nach dem Totalausfall seiner Vorgängerin macht das niedersächsische MK bei mir so langsam wieder etwas Boden gut.

    Dann waren wir ja immer ganz Nahe beieinander. Ich dachte immer, dass du keine Gefahr in den Schulöffnungen siehst und die Schulen wieder öffnen möchtest... Das jetzt ist ja wirklich Schule "Light". Alleine nur mit halben Klassen b.a.w.. Hätte ich nie erwartet. Und dann sogar tageweise wechselnd.

    Danke! Mir geht’s das Gejammere auch sehr gegen den Strich, es ist peinlich und unangemessen (nach 5 Wochen Coronaferien mit Homeoffice bei voller Besoldung).

    Ich glaube Coronaferien hatten die wenigsten von uns. Also ich hätte eigentlich 2 Wochen Osterferien gehabt. Ansonsten habe ich ganz normal gearbeitet. Aufgaben verteilt, Kontakt zu Kinder Notbetreuung. Dazu Förderpläne etc. Ich hätte noch genug Arbeit bis zu den Sommerferien.

    Die Sache ist doch relativ einfach. Es lässt sich schlecht vermitteln, dass man einerseits ein Kontaktverbot hat und nur eine Person treffen kann andererseits es aber kein Problem ist, wenn ich in einen Raum mit 15 Kindern bin. Und man kann auch Grundschule kaum dazu bringen, Hygieneregeln einzuhalten. Wir sind ja schon froh, wenn sie sich nach dem Toilettengang die Hände waschen.

    Was ich gut finde, ist das es stufenweise los geht. Wenn man merkt, dass die Infektionszahlen nicht passen, kann man einen Schritt zurück machen. Vielleicht hat Moebius ja auch Recht und es gibt keine besonderen Ansteckungsgefahren in der Schule. Dann kann man weitermachen.

    Ich würde mir wünschen, dass es einen Erlass gibt in Richtung: "Bitte halten Sie folgende Regelungen ein ..." Ich befürchte einen Erlass "Unterricht haben Klassen X-Y und erhalten sie dabei folgende Regelungen ein". Mir geht es darum, wo die Prioritäten liegen. Den Unterricht anzubieten oder die Regeln einzuhalten. Ich befürchte ja ein Schreiben nach dem Motto sehen wir mal zu, wie sie das hinbekommen...

    dazu zwei Fragen:

    1. Welche Themen würdest du bei deinen Klassen konkret streichen? Nenn' doch mal unwichtige Beispiele, auf die auch später nichts aufbaut.

    2. Denkst du wirklich, dass nach dieser Weltwirtschaftskrise mehr in Sozialpädagogen und Förderstunden fließt als vorher?

    Zu 2) Nein. Das sollte nur zeigen, dass Schulöffnungen nicht alternativlos sind.

    Zu 1) Du möchtest doch nur provozieren. Das bringt doch nichts. Ich habe vorher ausführlich dargelegt, dass es schon jetzt normal ist, dass nicht alle Lerngruppen alle Themen schaffen.

    Deutschlandweite Regelungen sind unsinnig, aber von vielen gewünscht.

    Das kann ja auch bedeuten, dass man nur die gleichen Kriterien festlegt z.B. in einer Region werden die Schulen geöffnet wenn R0 kleiner 1. Oder wir fangen alle mit den Ältesten an. Oder wir versuchen alle Abitur zu schreiben oder nicht zu schreiben. Wäre ja blöd, wenn Bayern mit den 10. Klassen anfängt und Niedersachsen mit den 1..

    Also wenn ich an Mathematik in der Grundschule denke, gibt es viele Themen in den Bereichen Größen und Gewichte, Stochastik und Geometrie, die ich zwar mache und auch wichtig finde, die man aber auch weglassen könnte. Ein Beispiel ist auch die schriftliche Division. Die machen wir uns anschließend macht das örtliche Gymnasium es noch mal. Eine Zeit lang haben wir die schriftliche Subtraktion nach den Abziehverfahren gelehrt. Das Gymnasium hat das dann als falsch angesehen und alle auf das Ergänzungsverfahren umgestellt. In Deutsch machen sie es heute noch mit der Ausgangsschrift. Ich stecke da nicht drin, aber einige Schüler müssen da umlernen weil sie die "falsche" Schrift an der Schule gelernt haben.

    Ich selber war erst auf der Realschule. Wir haben niemals das Thema Logarithmus gemacht. Ich musste es mir dann am Anfang des Mathestudiums selber ansehen. Aber auch sonst.Ich hatte einen sehr guten Tutor. Am Ende von Klasse 13 waren wir mindestens ein halbes Jahr vor dem anderen Kurs. Die haben Sachen am Ende der 13. gemacht, was wir in der 11. bzw. Anfang 12 gemacht haben. Die haben trotzdem ihr Abitur gemacht. Oder alleine hier. Mein Patenkind ist in Mathematik mindestens ein halbes Jahr hinter meiner eigen Klasse (Grundschule). Und wir sind vom Einzugsgebiet deutlich schlechter. Aber die Lehrerin ist eher etwas weniger fordernd. Vor ein paar Jahren war ich an eine Nachbarschule abgeordnet. Etwas schwierigeres Einzugsgebiet. Da hatte ich dann eine schwierige dritte Klasse. Die waren mind. 1 Jahr hinter meinen. Und wenn ich jetzt sehe, was die machen, dann schaffen deren Viertklässler nicht meine Arbeiten aus dem dritten Schuljahr. Wenn man die Problem der Kinder sieht versteht man das auch. Trotzdem gibt es an der Schule auch wenige gute Kinder und die gehen ans Gymnasium und schaffen es trotzdem. Ich will sagen, Bildung hängt so viel ab. Welche Schule, welche Klasse, welcher Lehrkraft, Glück und Zufall, ... Natürlich kann man da auch Themen rausstreichen. In Sachkunde schafft bei uns kaum eine Lehrkraft alle vorgesehenen Themen. Da wird immer etwas gestrichen.

    Wenn die Tagesschau https://www.tagesschau.de/inland/kontaktsperre-103.html keine Fakenews verbreitet, wird sich bis zum 3. Mai fast nichts ändern.

    Ich nehme das zur Kenntnis und könnte nur noch heulen ...

    Das ist doch gut. Das ist ja fast wie Österreich. Kleinere Läden können wir öffnen und Geld verdienen. Ansonsten geht man kein Risiko ein. Bis dahin ist vielleicht die App fertig und wenn es so weiter geht die Anzahl der Infizierten deutlich gesunken.

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