Ich habe doch mehrfach erklärt, dass es nicht nur Konferenzen sind, die zeitlich belasten, sondern zusätzlich auch noch DBs, Elternsprechtage, Elternabende, Sonderveranstaltungen, Fortbildungen, Sportfeste, etc etc etc..... Es ist einfach fast jede Woche etwas.
Das Problem ist wahrscheinlich, dass ihr euch zusammentun müsst und gemeinsam als Kollegium agieren müsst. Manche Dinge kann man natürlich auch selbst machen. Wenn in einem Monat Schulfest und Projektwoche ist, gehe ich sicherlich nicht auf eine Fortbildung. Und wenn die SL es will, muss sie mich bei anderen Sachen rauslassen. Wenn sie sich weigert, soll sie mir das schriftlich geben und ich kann direkt die Überlastung anzeigen.
Und bei den anderen Sachen müsst ihr euch zusammentun. Dann muss Kollegium in der Gesamtkonferenz deutlich machen, dass ein Schulfest nicht möglich ist, weil man bereits überlastet ist. Wenn man dann erklärt, dass darunter auch der Unterricht leidet, sind auch Eltern ganz schnell auf eurer Seite. Das Problem ist halt oft die Einigkeit im Kollegium. Gerade bei größeren. Wenn die Hälfte natürlich sagt, dass das alles kein Problem ist, kann man sich wahrscheinlich einfach nur wegbewerben.
Bei uns ist das tatsächlich so, dass wir solche Extrasachen in der DB besprechen und notfalls abstimmen. Wenn dann keine breite Mehrheit da ist, gibt es halt kein Schulfest. Und wenn wir Projektwochen oder so was machen, dann legen wir die irgendwo hin, wo wir Luft haben. Wir machen das aber alles auch eher selten. Also Schulfest alle 2 Jahre, Projekttage oft noch seltener.
Vor allem geht es auch darum, solche Sache effizient zu plane. Beim Schulfest haben wir ein kleines Team, dass das vorbereitet. Jede Klasse macht dann einen Stand und das war es. Mehr als 2 Zeitstunden kostet mich da die Vorbereitung nicht.
Dafür bin ich dann vielleicht bei den Projekttagen in der Arbeitsgruppe und bereitet mehr vor.