Beiträge von Tom123

    Die Forderungen der GdL auf Arbeitszeitreduzierung wird ohnehin durchgesetzt. Dauert nur eben noch ein paar Wochen oder Monate. Da wird die GdL dann auch Abstriche machen (wie bei den anderen Unternehmen). Das echte Problem ist, dass die Bahn sich weigert, mit der GdL Tarifabschlüsse abseits der Lokführer zu verhandeln.

    Das große Problem ist, dass das mit dem Streiken und aushandeln zwar theoretisch funktioniert aber praktisch nicht. Verschiedene Berufe können mit einem Streik unterschiedlich viel erreichen. Die Lokführer können mit relativ wenig Personen einen immensen Schaden verursachen. Würde das Servicepersonal streiken, würde es kaum jemanden so interessieren. Die Macht der Gewerkschaft steht hier in keinem Verhältnis zur ihren Mitgliederzahlen. Daher können sie vollkommen unrealistische Forderungen durchdrücken.

    Was wäre jetzt zum Beispiel einfach mal die Fluglotsen sagen wir wollen dreifaches Gehalt sonst streiken wir? Wie lange können wir den Flugverkehr über Deutschland komplett einstellen? Dazu gibt es noch etliche Beispiele. Ein Freund aber bei einem Netzbetreiber. Für den Abschnitt den er mitbetreut gibt es wohl rund 5 Leute, die die Technik können. Wenn die alle ausfallen, würde es erstmal in großen Teilen von Deutschland dunkel werden. Was ist, wenn diese 5 streiken? 10faches Gehalt? Solche Beispiele gibt es übrigens in vielen Firmen. Rechenzentrum der Banken. Wenn da 100 Leute streiken, gibt es keinen Zahlungsverkehr mehr. Jetzt können wir natürlich alle verbeamten aber auch das wird das Problem nicht vollständig lösen. Am Ende muss man sich überlegen, wo die Grenzen des Streikrechtes sind. Auf dem Papier gibt es sie bereits. Gerichte waren aber bisher sehr großzügig.

    Sind Verluste nicht notwendig, damit Gewinne erzielt werden können?

    Was passiert, wenn alle in alles investieren?
    (Wie wenn es in den Börsen nur noch einen ETF gäbe, in dem alle Unternehmen enthalten sind.)

    Grundsätzlich geht man davon aus, dass Aktien in der Summe dauerhaft steigen. Dafür gibt es viele Gründe. Es gibt auch eine Reihe von Argumenten, die dafür sprechen. Beispielsweise der Dow Jones-Index bei Reinvestition aller Dividenden seit Gründung 1896 trotz Kriegen und Wirtschaftskrisen eine durchschnittliche Rendite von 7% erzielt.

    Die Bahn kann aber jeden Streik sofort abwenden.

    Es ist auch gar nicht meine Sicht, dass die Bahn die Schuld trägt. Zu Tarifverhandlungen gehören immer zwei. Und wenn die Lokführer mit den Angeboten der Bahn nicht einverstanden sind, dann arbeiten sie nicht. Arbeitspflicht gibts für niemanden.

    Die Bahn kann doch nicht einfach jede Forderung der Lokführer erfüllen. Was die fordern ist schon dreist. Wir könne auch sagen, alle Lehrkräfte bleiben zu Hause bis wir alle eine 3/4 Stelle bei vollem Lohnausgleich bekommen...

    Damals hat es viele erwischt. Da ist alles schief gelaufen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltfinan…07%E2%80%932008

    Ja, aber auch da hätte ich selbst im rechnerisch schlechtesten Fall "nur" 50% Verlust. Gleiches bei der Dot.com-Blase Anfang 2000. Letztlich ging es nach 16 Monate wieder bergauf. Aktien muss man langfristig sehen. Bei einer Alterversorge würde ich von Laufzeiten jenseits der 20 Jahre aber mindestens 10 Jahre ausgehen. Da kann ich kaum Verlust einfahren.

    Das dachten meine Schwägerin und mein nachbar auch. Beide haben am Aktienmarkt mit Fonds beim Crash einen Totalverlust erlitten. Altersvorsorge futsch. nun ist Schmalhans Küchenmeister.

    Da muss aber einiges schief gelaufen sein. Das fängt damit an, dass der Berater dort einen sehr komischen Mix empfohlen haben muss. Einen Totalverlust konnte man auch nur mit einzelnen Aktien erleiden. Da muss dann fast keine Streuung vorhanden gewesen sein. Ich kaufe einfach mal einen ETF MSCI-World. Klar gab es da auch mal Dellen aber auf lange Sicht ist das alles ok. Man muss dann halt auch 5-10 Jahre vor Renteneintritt anfangen umzuschichten. Mehr Geldanlagen, mehr Bluechips. Ich zitiere mal finanznet:

    Von 1975 bis Ende 2022 hat der MSCI World Netto auf Eurobasis (bis Ende 1998 D-Mark) im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 9,2 Prozent erzielt. Die Rendite der besten ETFs im Finanztip-Vergleich folgte der Wertentwicklung des Index nach Abzug der Verwaltungskosten mit rund 0,2 Prozentpunkten Abstand.

    Wer in den vergangenen Jahrzehnten beliebige 15 Jahre in den MSCI World investiert war, machte keinen Verlust – unabhängig vom Einstiegszeitpunkt. Je nachdem wann ein Anleger kaufte und verkaufte, fielen die Renditen allerdings sehr unterschiedlich aus. Im Schnitt waren (gemessen ab 1975) 8 Prozent Rendite pro Jahr drin, im besten Fall gut 14 Prozent, im schlechtesten lediglich 1,3 Prozent. Die Differenzen nehmen zu, je kürzer die Anlagedauer ist.

    ...

    Also selbst wenn ich im absolut schlechtesten Fall gekauft und verkauft hätte, hätte ich max. 50% Verlust. Also direkt vor dem Crash gekauft und im absoluten Tiefpunkt verkauft. Sobald ich aber eine Anlagedauer von 15 Jahren annehme, könnte ich selbst dann noch eine positive Rendite erzielen.

    Russland wird einem sinnvollen Friedensvertrag nur zustimmen, wenn es keine Wahl hat.

    Taktische Atombombe als Vergeltung auf Kiev? Naja, erstmal entspricht das aktuell nicht der russischen Atomdoktrin. Zweitens: Was würde dann wohl ein paar patriotische Ukrainer davon abhalten eine schmutzige Atombombe in Moskau los gehen zu lassen? Russische Atombomben sollen auf dem Schwarzmarkt leicht zu bekommen sein. Drittens: Wer sagt Putin, dass er damit keine rote Linie bei der Nato überschritten hat.

    Und viel spannender: Was sagen die russischen Verbündenten dazu? Russland ist schon lange nicht mehr mächtig. Nordkorea und Iran finden das sicherlich ok. Aber China? Hat die chinesische Regierung ein Interesse an einer atomaren Eskalation?

    Migranten müssen erst einmal ein anderes Land finden, in dem sie ein besseres Standing hätten. Das ist ggf. in Kanada der Fall. Andernorts ist es teilweise deutlich problematischer als in Deutschland.

    Gilt genauso für fast jeden anderen in diesem Land. Liegt wahrscheinlich einfach daran, dass Deutschland ein sehr reiches Land mit einem guten Sozialsystem und einer funktionierenden Demokratie hat.

    Welche Länder gibt es denn, wo es dir als Lehrkraft wirklich besser gehen würde? Das sind sicherlich auch nicht allzu viele .

    Selbst wenn Russland über ein einsatzfähiges modernes Atomarsenal verfügen sollte, was sollen sie denn machen? Weil ein Haus in Moskau in die Luft fliegt, greifen Sie die Nato mit Atombomben an? Dir ist schon bewusst, dass auch die NATO in diesem Fall Russland zerstören würde. Wahrscheinlich würde es entweder ein paar Lügengeschichten im Fernsehen geben oder Russland würde scharf protestieren und mit seinen Atomwaffen drohen.

    Am Ende gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wir gucken zu, wie Putin die Ukraine einnimmt und hoffen, dass er dann nicht noch Appetit auf mehr hat. Oder wir machen alles in unserer Macht stehende damit Russland verliert. Dazu wäre der erste Schritt verfügbare Waffensysteme ohne Tabus zu liefern. Momentan hat Russland mehr Munition, mehr Waffensysteme etc.. Mit dem entsprechenden politischen Willen könnte Europa die Situation umdrehen.

    Wieso muss man hier mit whataboutism argumentieren?

    Es wird schon am viele Stellen Geld verschwendet und keiner wird zu Rechenschaft gezogen. Wenn ich mein eigenes Geld verschwendet ist das nicht schön für mich, aber es kann anderen egal sein. Das ist bei Steuergeldern aber was anders oder meint ihr nicht?

    Nein, wenn wir im kleinen es schon nicht hinbekommen, dass wir nichts verschwenden wie soll der Staat es dann? In der Schule gibt es Verschwendung. In jedem mittleren oder größerem Unternehmen gibt es Verschwendung. Wie soll es dann der Staat schaffen, dass es keine Verschwendung gibt? Natürlich sollten wir das bekämpfen. Aber die Populisten nutzen solche Berichte um die anderen Parteien als angeblich unfähig darzustellen.

    Eine Zeit lang lief eine wöchentliche Sendung von Mario Barth im Fernseher, in der es um Steuerverdchwendung ging. Es wurden regelmäßig öffentliche Projekte vorgestellt, die von vorne bis hinten vermurkst wurden und gerne mal sechsstellige Beträge kosten.

    Die Sendung war der letzte Mist. Am Anfang habe ich da auch mal reingeguckt. Der hat zwei Projekte aus meiner Region vorgestellt. Beides mal vollkommen falsch dargestellt, Fakten weggelassen und Gründe nicht genannt. Entweder extrem schlecht recherchiert oder einfach nur Populismus. Aber wenn man mal bei Wikipedia guckt, scheint das durchaus auch anderen aufgefallen zu sein:

    „Populistisch, einseitig, falsch: Für schnelle Gags und gute Quote leistet RTL mit der fragwürdigen Sendung ‚Mario Barth deckt auf‘ den journalistischen Offenbarungseid. Das empört, auch im eigenen Haus, weil es andere Ambitionen untergräbt.“

    – DWDL.de[2]

    „Diesem Investigativ-Komiker ist kein Vorurteil zu dumm, um daraus nicht doch eine Show zu machen: ‚Mario Barth deckt auf‘ heißt sie und mehr als vier Millionen schauen zu. Unfassbar.“

    – FAZ.NET[3]

    Mario Barth rief Spott hervor, als er aufzudecken vorgab, dass Demonstrationen in den USA vor dem Trump Tower eine Erfindung der Medien seien. Dieser Einschätzung von Mario Barth wurde entgegengehalten, dass die Demonstrationen abends stattgefunden hätten, Barth aber am Vormittag vor dem Trump Tower gewesen sei.[4][5]

    Auch solche Sachen tragen dazu bei, dass die AfD etc. Zulauf bekommen.

    Welche Verleumdung? Es mag kein Haus oder was auch immer gewesen sein. Das ist doch vollkommen unerheblich. Es ging um den Beitrag von Quittengelee, dass Du es mit Regeln nicht so genau nimmst. Es ist doch egal, wo du das Geld gespart hast. Es geht darum, dass wir nicht über Pragmatismus reden sondern darüber, dass man sich schlicht nicht an Vorgaben hält.

    Such genau! Ich hatte schon vorher bereits geschrieben, dass es NICHT das Haus war.

    Es waren EURE Überlegungen was es gewesen sein könnte!!

    Naja, du schreibst, dass es euer Projekt war und man dann halt das preiswerte Angebot nimmt. 15.000 € sparen sind auch kein Pappenstiel. Ob es nun die Ferienwohnung oder was auch immer war, spielt doch keine Rolle. Letztlich geht es darum, dass Du kein Problem hattest 15.000 € durch Schwarzarbeit einzusparen.

    Wurden in Frankreich eigentlich gerade die Reste vom Primeur weggesoffen - oder was bewegt Macron dazu, mit Bodentruppen in die Ukraine marschieren zu wollen? Und Strack-Zimmermann will auf der Taurus nach Moskau reiten? War sie beim Gelage dabei?

    Wenn wir die Ukraine unterstützen wollen, sollten wir auch den Taurus liefern. Entweder wir machen das richtig oder gar nicht. Wäre es nicht sinnvoll jetzt alles an Wehrtechnik zu liefern damit man diesen Krieg schnell beendet.

    Ich halte auch nichts von Bodentruppen. Aber irgendwie, irgendwann, irgendwo muss man Russland auch Grenzen setzen. Vielleicht zwingt eine solche Ankündigung Russland auch an den Verhandlungstisch?

    Danke, Chilipaprika!

    Wenn man mal ins Ausland guckt, geht es noch viel schlimmer. In China stehen ganze Städte komplett leer. In Ungarn geht viel Geld durch Korruption verloren usw..

    Sicherlich kann man viel verbessern. Aber es ist bei weitem nicht so, wie es die Populisten immer behaupten. Dazu muss man sich überlegen, dass selbst in der freien Wirtschaft. Je größer der Konzern desto mehr Verschwendung passiert. Es gibt etliche Beispiele, wo Gelder in sinnlose Dinge gesteckt wurden. Das passiert nun mal.

    Absolut unverschämte Unterstellung!

    Kein einziger Handschlag unseres Hauses ist schwarz gebaut worden!

    29.12.2023: Aussage von dir:

    Und ja… haben wir wie gesagt schon gemacht … bin ich nicht stolz drauf war aber ganz klar eine Geldentscheidung .. bei 15.000€ überlegt man halt …

    Es ist aber auch egal, welches Projekt das war. Letztlich ist es egal, ob es für deine Putzfrau, das Haus oder was auch immer war.

    Schwarzarbeit hat mit meiner Arbeit absolut nichts zu tun… und dieses übermoralisierende nervt mich tierisch … schlau wäre es vielleicht es nicht zuzugeben .. es wird genug auch im lehrerforum geben die schon jemand „ unter der Hand“ beschäftigt haben …

    Die sind dann wahrscheinlich auch nicht stolz darauf. Das Problem ist, dass Du auch noch Stolz darauf bist. Nach dem Motto ohne viel Schwarzarbeit hätten wir uns das Haus gar nicht leisten können.

    Ja, ich sehe Dinge gerne pragmatisch.

    ...

    Pragmatisch sehe ich manche Dinge auch. Aber alleine wenn ich an das Schwarzarbeit-Thema denke, reden wir nicht darüber Sachen pragmatisch zu sehen. Wir reden darüber, dass Du auf der einen Seite Lehrkraft und wahrscheinlich auch Beamtin sein möchtest und auf der anderen Seite dir Gesetze und Regeln relativ egal sind. Das passt für einige im Forum nicht. Und da ist es egal ob es um Datenschutz, Schwarzarbeit, Corona oder halt um Vorgaben zum Einsammeln von Gelder geht.

    Sagt wer….mal anekdotisch … an einer anderen Schule hat sich mal jemand beschwert, dass dort mehr als erlaubt eingesammelt wurde …im Endeffekt gab es nur eine Ansage des Schulamts an die SL … seitdem bestellen die Eltern wieder „ freiwillig“ das zusätzliche Material.

    Du scheinst Dir irgendwie die Situation nicht bewusst zu sein. Du handelst im staatlichen Auftrag. Wenn Du in dieser Rolle wissentlich von den Eltern gesetzeswidrig Gelder einforderst, ist das kein Kavaliersdelikt mehr.

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