Beiträge von Tom123

    Das sehe ich genauso. Danke.

    Dass die Kosten der Lehrerplätze über die Eltern umgelegt werden dürfen, habe er auf einer Weiterbildung zum Schulrecht erfahren.

    Wer legt denn den Preis fest und sammelt das Geld ein? Wenn er das macht, wäre ich erstmal relativ entspannt. Die Aussage er habe das auf einer Weiterbildung erfahren, würde mir da reichen. Ich wusste bisher auch nur, dass es bei uns verboten ist. Mir war auch nicht bewusst, dass es deutschlandweit gilt.

    Selber bezahlen geht natürlich überhaupt nicht. Wenn ich das gerne, kann ich privat mit irgendwelchen Leuten wegfahren. Können auch gerne die Elternvertreter organisieren und ich würde vielleicht auch privat auf eigene Kosten vorbeikommen und Hallo sagen. Aber wenn ich dort hinfahre, arbeite und Verantwortung trage, zahle ich das doch nicht privat...

    Grundsätzlich würde ich das Problem aber vor allem bei der SL sehen. Wenn diese auf die Idee kommt die Kosten auf Kinder umzulegen hat sie ggf. ein Problem. Am Ende läuft es bei uns sowieso alles über das Schulkonto und damit über den Schreibtisch der SL. Im Zweifel werden die Eltern meckern und die SL muss das Geld ihnen zurückerstatten. Das wird witzig. Als Lehrer sehe ich mich da erstmal außen vor. Ich beantrage die Dienstreise. Und wenn sie genehmigt wird, ist es für mich ok. Woher das Geld kommt, kann sich die SL Gedanken drüber machen.

    Also braucht's den Förderverein nicht. Also muss man sich als Lehrerin auch keien Gedanken dazu machen, ob man eintritt. Dann habe ich ja alles richtig gemacht.

    Nicht alles was an Schulen passiert, ist staatliche Aufgabe. Eine Schulträger kann seiner Pflicht nachkommen und trotzdem gibt es Dinge, die nett sind. Wir Lehrkräfte leisten uns eine Putzfrau, die unser Geschirr wäscht. Das müssten wir sonst selber machen.

    Der Förderverein unserer Schule organisiert beispielsweise regelmäßig ein großes kostenlos gesundes Frühstück. Das finde ich gut und das unterstütze ich gerne.

    Der Förderverein gibt Gelder für Dinge, die nicht Aufgabe des Schulträgers sind. Das kleine Extra halt. Wir sind ein reiches Land aber wir können auch nicht erwarten, dass der Staat alles bezahlt. Er muss seine Aufgaben erledigen. Für das besondere etwas gibt es dann den Förderverein. Nichts anderes passiert auch im Sportverein. Da wird auch nicht jeder für seine ehrenamtliche Arbeit bezahlt.

    Also mehr fördern als der Schule meine alleinige Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen möchte ich sie nun wirklich nicht.

    Musst Du auch nicht. Vielleicht ist deine Schule auch doof. Oder Du findest es einfach nicht wichtig.

    Aber es ist doch durchaus nichts unnormales, dass man sich für bestimmte Projekte engagiert. Unser Gymnasium hat auch einen Verein ehemaliger. Der macht ganz viel für die aktuellen Schüler. Man gibt, wenn man sich das leisten kann, etwas zurück wovon man selber profitiert hat. Finde ich total gut.

    Eine Kollegin hatte grad Corona und kam zum Glück zur Arbeit, denn der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie dies ohne Symptome ruhig tun solle. Bin froh sie nicht vertreten zu müssen.

    Ich habe gestern ein Konzertticket gekauft.

    Es ist grundsätzlich schlecht, krank oder auch nur infektiöns zur Schule oder zur Arbeit zu gehen. Die meisten Arbeitgeber werden auch sagen, dass man zu Hause bleiben soll.

    Erstens weiß man nie wie sich eine Krankheit entwickelt. Es gibt nicht nur bei Corona genug Fälle, wo die Krankheit verschleppt wird und erst später ausbricht. Auch der AG hat ein Interesse daran, dass sein AN lange gesund bleiben.

    Zweitens ist immer die Gefahr, dass man eine andere Lehrkraft infiziert. Was hilft es, wenn deine Kollegin artig zu Arbeit kommt aber dafür drei andere Leute ausfallen? Und wenn bei 100 Leuten, die krank zur Arbeit kommen, nur eine Person eine andere infiziert, die dann vielleicht dauerhaft ausfällt und Longcovid oder was auch immer bekommt. Wer hat etwas davon?

    Drittens hat man auch eine Verantwortung für seine Schüler. Die Lehrkraft steckt vielleicht ein Kind an, dass auch keine Symptome entwickelt aber dann seine Oma im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht.

    Es ist schon lange bei den meisten Arbeitgebern üblich, Mitarbeiter aufzufordern in solchen Fällen zu Hause zu bleiben. Leider ist dieses falsche Verantwortungsgefühl, dass man krank / infektiös zur Arbeit kommen kann, immer noch verbreitet...

    Natürlich ist es so, dass viele gar nicht wissen, dass sie infektiös sind. Das ist halt so. Ich würde nicht erwarten, dass man auf gut Glück einen Test macht. Aber wenn ich weiß, dass ich andere gefährden könnte, ist eine andere Sache. Eine Ausnahme wäre natürlich, wenn ich zwar positiv aber in der Regel nicht mehr infektiös bin. Also wenn der Hausarzt sagt, dass er keine Bedenken mehr hat, dass sie andere anstecken kann. Aber so pauschal finde ich das nicht in Ordnung.

    Da habe ich tatsächlich kein Verständnis für.

    Warum soll ich nicht im Förderverein sein, wenn ich mit der Schule verbunden fühle und sie unterstützen möchte? Ich bin in mehreren reinen Fördervereinen. U.A. im Sportverband. Alles Dinge, dich ich gerne unterstütze. Unser Förderverein macht Dinge, dich ich privat gerne unterstützen würde. Warum sollte ich das nicht unterstützen?

    Ich bin mit Sicherheit keine Querdenkerin oder Impfgegnerin und meine Schilderungen waren auch nicht als Argument gedacht für oder gegen etwas, sondern lediglich eine Darstellung dessen, was ich an meiner Schule erlebt habe. Es geht auch nicht um eine „Masse“, aber es gab eben doch gerade in der Unterstufe regelmäßig einige Fälle bei uns, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst oder magst. Das wollten sich auch bei uns ein paar KuK nicht vorstellen, so dass im Rahmen einer GLK bei uns darauf hingewiesen wurde, insbesondere bei den Kleinen wenn irgend möglich noch einmal kurz im Hof vorbeizuschauen, während diese warten müssen, damit diese sich nicht komplett verloren fühlen, weil es eben immer wieder weinende 5er gab auf dem Hof nach einem positiven Test.

    Ich wollte auch keineswegs behaupten, dass Du eine Querdenkerin bist. Grundsätzlich gibt es sicherlich unter Lehrkräften deutlich weniger Querdenker, alleine aufgrund des Bildungsstandes. Daher würde ich auch erstmal davon ausgehen, dass die meisten vernünftige Argumente vortragen.

    Für mich ist das Angst-Argument wenig nachvollziehbar. Wir hatten auch Kinder, die geweint hatten, weil sie von Veranstaltungen nach Hause mussten. Aber dass die Kinder vor der Erkrankung Angst hatten, habe ich nie erlebt. Die Kinder haben selber auch nur ein geringes Risiko. Da geht es ja vor allem darum, Langzeitschäden zu vermeiden. Dann ist halt auch bei euren 5ern die Frage, ob sie weinen, weil die Situation doof oder sie sich alleine fühlen oder ob sie wirklich aus Angst weinen.

    Ich kenne das Argument mit dem Angsthaben eigentlich nur von den Querdenkern, die behaupten, dass alle Geimpften / Maskenträger / Maßnahmenbefürworter nur Angst haben. Es gibt sicherlich Einzelfälle beispielsweise mit erkrankten Angehörigen oder so, wo das der Fall sein kann. Aber in der Masse kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe es zu mindestens weder in der Schule noch im Verein erlebt.

    In Westeuropa? Ja, äußerst absurd. Die Ukraine ist glücklicherweise nicht Mitglied der EU oder NATO.

    Ich glaube, dass kaum jemand vor 20 Jahren damit gerechnet hat, dass Russland die Ukraine überfällt u.a. mit der Begründung, dass da alles Nazis sind. Und russische Politiker haben auch durchaus schon Ansprüche auf den Rest von Europa gestellt... Ich denke nicht, dass akut ein Krieg droht. Aber wer weiß wie es in 20 Jahren aussieht.

    Also grundsätzlich muss die Schule nicht jeden Schulhelfer akzeptieren. Natürlich darf die Schule einen bestimmten Schulhelfer ablehnen. Und selbstverständlich darf die Schule auch bestimmte Vorgaben zu machen. Beispielsweise wäre es bei uns vollkommen inakzeptabel irgendwelche Schüleräußerungen zu protokollieren.

    Ich hätte keine Bedenken, wenn sie sich Notizen macht, um die Inhalte nachmittags noch mal zu wiederholen. Aber ein durchgehendes Protokollieren würde ich sicherlich ablehnen.

    Komplett ungeimpfte Kinder kamen nicht immer, aber teilweise aus Familien, die grundsätzlich gegen die Impfungen waren, weil jede Coviderkrankung inklusive Wildtyp für diese nur ein besserer Schnupfen war, weshalb es nichts gab, wovor man sich hätte ängstigen müssen.

    Das mag eine Erklärung sein. Aber wir hatten zu mindestens im Sportverband einige positive Testungen auch bei älteren Kindern. Ich weder geimpft noch ungeimpft einen Fall, wo sich jemand geängstigt hat. Die meisten waren nur sauer, dass sie abreisen mussten. In der Schule haben sich die Kinder bei uns zu Hause getestet. Da haben wir die Reaktionen nicht mitbekommen.

    Ich weiß nicht, wo du etwas von "panischen Situationen" in meinem Beitrag herausliest. Die paar geimpften Kinder (6er, 7er) hatten Schiss, das wars auch. Alle anderen haben dann Kontaktsituationen mit dem positiven Kind herbeifabuliert, um auch nachhause gehen zu dürfen. Das war dann auch kein Problem.

    Ich wundere mich immer wie es an anderen Schulen/Gruppen aussieht. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Kind "Schiss hatte", weil es geimpft ist und dann Corona bekommen hat. Die wissen doch, dass sie geimpft sind und daher wenig zu befürchten haben? Vielleicht ist es auch bundeslandspezifisch. Wir haben z.B. auch im Sportverband relativ viele geimpfte Kinder auf unseren Meisterschaften. Da ist es wahrscheinlich normaler als in anderen Bundesländern, wo eher kritische Menschen wohnen.

    Wir wissen dass du Fanatikerin bist, aber das hätte ich selbst von dir nicht erwartet.

    [Beitrag wurde entfernt, daher auch hier im Zitat entfernt. kl. gr. frosch, Moderator]

    Tom hat keine Lust. Tom stirbt nur nicht daran, wenn er eine Maske trägt. Tom trägt auch lieber eine Maske als sich zu infizieren. Da sind schon ein paar feine Unterschiede. Tom hat auch noch nie Kinder zu einem Test genötigt. Da wären wir schon im Bereich der üblen Nachrede.

    Auch der Kommentar von s3g4 zu Susannea ist nicht wirklich angemessen.

    Seid ihr im wirklichen Leben auch so drauf? Vielleicht sollte man mal auf eine sachliche Ebene zurückkommen.

    Wenn Du der Meinung bist, state, das meine Aussage sachlich falsch ist, dann schreibe es doch bitte entsprechend. Am sinnvollsten mit entsprechenden Belegen. Also z.B. Studien.

    Hier ist zum Beispiel für meine Aussage:

    Hier ein Bericht der AOK, dass Berufe in der Pflege und in Kindererziehung besonders von LongCovid betroffen sind:

    https://www.aok-bv.de/presse/pressem…ndex_24364.html

    Hier ein Bericht der Ärztezeitung, dass sie auch bei Long-Covid stärker als andere Berufe betroffen sind:

    https://www.aerztezeitung.de/Politik/AOK-In…fen-432367.html

    Was gefällt dir daran nun nicht?

    Pragmatisch. Meine Frau hatte trotz Impfung stark mit Corona zu kämpfen (extreme Kurzatmigkeit, Herzrhythmusstörungen noch Monate danach...). Da wir Corona ähnlich wie die Influenza Viren nie wieder loswerden macht es wenig Sinn sich völlig abzuschotten. Gerade mit kleinen Kindern ist dies auch schlicht nicht praktikabel. Dann kann ich mir auch die wirklich ätzenden Masken sparen.

    Das Problem bei der Überlegung ist, dass jede Infektion ein Risiko darstellt. Natürlich werden wir es nicht los. Aber nach allem was wir wissen, macht es sehr wohl einen Unterschied, ob ich mich in den nächsten 10 Jahren 10 mal oder 5 mal oder 3 mal infizieren. Die Frage ist dann eher, welche Maßnahmen sind angemessen und welche nicht. Ich finde es z.B. vollkommen ok, wenn man sich bei akuten Symptomen testen müsste und dann 5 Tage zu Hause bleibt. Scheint aber politisch nicht gewollt. Wahrscheinlich weil die Betreuung der Kinder dann schwierig ist. Also werden sie krank zur Schule geschickt. Aber wenn man wüsste, dass einzelne Kinder gerade Corona haben, könnte man z.B. mal eine Woche in der Klasse eine Maske tragen. Das würden viele sicherlich als angenehmer als eine Infektion empfinden. Aber die Informationen bekommt man gar nicht.

    Ich finde die Schulschließungen nach wie vor richtig, jedenfalls so lange es keine Impfung gab. Ich erinnere mich dunkel an Statistiken (aus Schweden? Großbritannien? nicht mehr sicher), nach denen im Bildungswesen Beschäftigte überproportional von Covid betroffen waren und das kanns ja nun auch nicht sein. Nachdem das Narrativ der ganzen angeblich Lockdown-geschädigten Schüler aber nun ja ständig lange und intensiv wiederholt wurde, fürchte ich fast, dass der Gesundheitsschutz des Personals in einer erneuten vergleichbaren Situation keine große Rolle mehr spielen würde.

    Die gab es auch aus Deutschland. Insbesondere bei Erziehern.

    Was mich wundert: Long Covid etc. wird kaum noch wahrgenommen bzw. thematisiert. Post Vac soll absolut selten sein und im Ausland auch kein Thema. Aber zu mindestens in meiner Region immer wieder ein Thema in den Medien. Und ich wohne nicht in Sachsen ...

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