Beiträge von Tom123

    Dass jemand ein guter Lehrer ist und sein Fach an der Schule gut vermitteln kann, ist aber keine Qualifikation, die in der freien Wirtschaft brauchbar ist.

    Mir geht es mehr um die Leute die vor der Entscheidungen stehen, was sie machen wollen. Und viele davon, die gute Lehrer ergeben, hätten auch in der freien Wirtschaft gute Aussichten. Und um auf den Start der Diskussion zurückzukommen: Deswegen finde ich es wichtig, dass wir auch eine adäquate Besoldung und eine adäquate Steigerung haben, damit der Beruf attraktiv wird. Je größer der Unterschied ist, desto attraktiver wird es Lehramt zu studieren und die Risiken einzugehen.

    Hm? Mir ist ein einziger ehemaliger Kommilitone bekannt, der die Skills hat, bei diesen UN zu arbeiten. Unter den Kollegen ist kein einziger. Es ist immer wieder interessant, mit wem sich Kollegen vergleichen.

    Also ich hätte selber in der freien Wirtschaft berufsbegleitend studieren können und hätte anschließend eine entsprechende Position bekommen. Das Angebot lag auf dem Tisch. Ich kenne jemanden, der bei google arbeitet und auch andere Personen, die bei internationalen Konzernen recht weit oben arbeiten. Zu mindestens finanziell alle deutlich besser gestellt als ich. Selbst ein guter Freund als "einfacher" Ingenieur hat mit Bonus fast das doppelt im ersten Jahr bekommen. Momentan ist er nur noch knapp über mir. Rezession halt. Ein anderer Freund wurde angesprochen, von der Wirtschaft zu BBS zu wechseln. Er ist "nur" Meister. Nicht studiert. Er hätte nur noch rund 1/3 bekommen. Ich meine 1800 hätte er bekommen.

    Ich kenne aber auch im Schuldienst viele, die das Zeug hätten, in der Wirtschaft erfolgreich zu sein. Warum gehen wir davon aus, dass die meisten Lehrer nichts drauf haben? Klar, für die Mutter mit drei Schwangerschaften und Babypause ist es schwierig in der freien Wirtschaft Karriere zu machen. Für viele andere aber nicht. Und wollen wir nicht gerade die guten Leute an die Schulen locken? Oder reicht es uns, die Leute zu bekommen, die es in der Wirtschaft nicht schaffen würden?

    Gleiches Problem bei Schulleitungen. Viele gute Leute machen den Job nicht, weil er nicht attraktiv genug ist. Dann gibt es entweder vakante Stellen oder es macht jemand, der keine Lust mehr auf Unterricht hat und selber nicht klar kommt.

    Nochmal: Es gibt um die Bundesländer, in denen die Isolationspflicht aufgehoben wird, nicht um die anderen. Du kannst dort dann in den meisten Berufen nach jetzigen Stand arbeiten, wenn du symptomfrei positiv bist, eine FFP2 Maske wird empfohlen, eine medizinische ist Pflicht.

    Ein paar Fragen hast du nämlich schon gestellt oder warst dir nicht sicher.

    Ich gratuliere. Dann weißt Du anscheinend mehr als die zuständigen Ministerien:

    https://www.news4teachers.de/2022/11/corona…tusministerium/

    Dazu kommt übrigens immer noch der juristische Aspekt, den ich bereits mehrfach erwähnt habe.

    Aber ich denke, dass ich bei dem Thema nun raus bin. Wir drehen uns im Kreis und letztlich werden die betroffenen Bundesländern das sicherlich noch präzisieren. Ich wohne übrigens keinen der Bundesländer. Mir geht es durchaus generell um die Problematik.

    Laut ntv:

    Lettland bringt Nato-Luftabwehr für Teile der Ukraine ins Spiel

    Polen überlegt Artikel 4 der Nato-Charta in Kraft zu setzen. (Gespräche, wenn die Sicherheit eines Mitgliedes bedroht ist) (Bündnisfall ist Artikel 5)

    Wir haben einen Lehrermangel, weil Universitäten nicht genug Studenten aufnehmen (können) und weil Studium und Referendariat zulange dauern und zuviele Stellen haben, an denen Menschen rausgeprüft werden (können) oder aufgeben.

    Das ist so sicherlich nur begrenzt richtig. In den Mint-Fächern gibt es beispielsweise oft keine NCs. Bei 4teachers gab es mal einen Bericht, dass die Anzahl von Lehramtsstudenten, die aber am Ende nicht in den Schuldienst wollen, deutlich zunimmt. Dazu gibt es auch immer wieder Lehrkräfte, die reduzieren oder ganz aus dem Schuldienst aussteigen. Unmotivierte Lehrkräfte sind am Ende auch öfters krank. Warum haben google, apple und co. wohl so komische Arbeitsbedingungen?

    In Niedersachsen will man jetzt fehlende Lehrkräfte dadurch ersetzen, dass man anderes Personal einstellt bis man mehr Lehrkräfte hat. Allerdings sind auch da die Rahmenbedingungen zu schlecht. Einfaches Beispiel Quereinsteiger in der Berufsschule.

    Am Ende geht es für mich auch nicht darum, irgendwen zu haben. Wir sollten die besten/geeignetsten Menschen motivieren im Schuldienst zu arbeiten. Und da spielt das Gehalt wie auch die Rahmenbedingungen eine große Rolle.

    Es gibt auch einen EU-Bündnisfall ... Aber am Ende wird es eher ein Unfall als ein absichtlicher Angriff sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Russland ein Interesse daran hat irgendein Nato-Mitglied anzugreifen. Momentan ist Russland mit der Ukraine schon mehr als überfordert.

    Mögliche Konsequenzen könnten aber die Lieferung weitere Luftverteidigungssysteme an die Ukraine sein, um damit auch uns zu schützen. Angesichts der russischen Angriffe auf die Infrastruktur würde ich das sogar begrüßen. Frage ist natürlich, ob die Raketen am Ende nicht deshalb in Polen gelandet sind, weil sie von Luftabwehr getroffen wurden.

    @Roswitha: Ich denke, dass das ganze ein Schnellschuss ist. Wie bereits geschrieben, kommen auch noch juristische Aspekte dazu. Was ist wenn mein Kollege Risikopatient ist? Verhindere ich durch reines Maskentragen wirklich eine Infektion?

    Aus meiner Sicht gibt es zwei Möglichkeiten:

    a) Die neuen Varianten bleiben / werden so harmlos, dass eine Infektion unproblematisch ist

    b) Eine Infektion ist/wird problematisch und Gerichte kassieren die Verfügung wieder ein.

    Kathie:

    Ich sehe weder schwarz noch stelle ich fragen. Quittengelee hat meine Aussage kritisiert und ich habe versucht darzustellen, dass es nicht um das Testen sondern um den Umgang mit Infizierten geht. Dazu habe die Aussage kritisiert, dass man einfach so dann zu Arbeit gehen kann.

    Hier findest du einige Antworten.

    Tätigkeiten im medizinischen Bereich sind z.B. verboten. Nachdem es keine FFP2-Pflicht gibt, sondern nur die Empfehlung, wird es auch keine Regelung zu Tragepausen geben, kann ich mir vorstellen. Ob man die Kolleginnen informieren muss, wäre interessant, ja. Das würde ich mir wünschen. Vermutlich wird man aber nicht müssen - Datenschutz.

    Mal davon abgesehen, dass ich das Gleiche gerade vorher auch schon gepostet habe, steht in deinem Artikel, dass es eine verbindliche Maskenpflicht für Infizierte gibt.

    Ich zitiere mal aus deinem eigenen Link:

    „An die Stelle der Isolationspflicht treten verpflichtende Schutzmaßnahmen für positiv Getestete. Dazu gehören eine grundsätzliche Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung sowie Betretungs- und Tätigkeitsverbote in medizinischen und pflegerischen Bereichen mit vulnerablen Personengruppen sowie in bestimmten Gemeinschaftsunterkünften. Beide gelten für mindestens fünf Tage. Die Schutzmaßnahmen gelten fort, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. Sie enden jedoch auch bei symptomatischen Personen spätestens nach Ablauf von zehn Tagen.“

    Dazu ist es eine Verfügung. Es wird sicherlich irgendwann irgendwelche Klagen geben. Da wird man sehen wie nachher Gerichte das Beurteilen. Letztlich ist der Ansatz, dass eine Maskenpflicht reicht um Infektionen zu verhindern, auch politisch umstritten. Das RKI, der Bund und andere Bundesländer sehen es bekanntlich anders.

    Ich frage mich immer wieder, woher solche Zahlen kommen. Ich hatte bereits vor knapp 10 Jahren nach Abzug der PKV gut 2600€ Netto bei Berufseinstieg. Heutzutage sind das eher 3200€ Netto. Wie kommst du auf Beträge von unter 2000€ bei einem Berufseinsteiger in A13? Vielleicht bei Teilzeit mit 50%....

    Also ich bin als Grundschullehrer vor 10 Jahren mit 1.650 € eingestiegen. Damals zwangsweise als Teilzeitangestellter (25 von 28 Stunden). Was anderes wurde damals in Nds. zu mindestens an Grundschulen nicht eingestellt. Zu viele Lehrer usw.. Ich konnte noch glücklich sein. Wir hatten mehrere Leute im Ref., die keine Stelle gefunden haben.

    Nach 3 Jahren ist man dann verbeamtet worden. Da war ich bei 2.550 € abzüglich PKV. Bei rund 2.350€.

    Andererseits hatte ich schon mal geschrieben, dass ich vorher in der freien Wirtschaft war. Da hatte ich als Angestellter (Berufseinsteiger) 1.500 € plus 13. Monatsgehalt plus Provisionen. Wer gut war, hatte einen dreistelligen Betrag an Provision. Als Ausgleich hatte ich nach meinem Studium einen fünfstelligen Betrag als Bafögschulden. Momentan verdiene ich wahrscheinlich rund 500 € - 1.000 € (mit irgendwann A13) mehr als in meinem alten Beruf. Andererseits hatte mein damaliger direkter Vorgesetzter auch mehr als ich jemals in der Schule bekommen werde. Vorteil ist natürlich, dass ich als Lehrer mein Geld bekommen, egal wie schlecht ich bin. In der freien Wirtschaft verdiene ich natürlich dann mehr Geld, wenn ich erfolgreich bin.

    Dazu kommen noch die ganzen Vorteile der Verbeamtung und am Ende ist die Frage, was mir mehr Spaß macht. Aber es ist aus meiner Sicht keineswegs so, dass wir so super toll bezahlt werden.

    Aber diese Frage stellt sich eigentlich nicht, denn in vier Bundesländern kannst du dann mit Maske arbeiten gehen. Vielleicht geben bestimmte Arbeitgeber anderes vor, wenn das geht, aber so ist momentan der Stand der Dinge (ab morgen).

    Nein, kannst Du eben nicht so einfach. Darum geht doch die ganze Diskussion. Erstmal besteht in den übrigen Bundesländern immer noch eine Isolationspflicht. In den vier Bundesländern musst du meines Wissens in jedem Land eine ffp2-Maske durchgehend tragen. Einfach so zur Arbeit ist da auch nicht. Dann kommt noch hinzu, dass bestimmte Bereiche (noch) außen vor sind. Also Krankenhäuser etc.. Und letztlich kommt dann auch noch das von mir zitierte Urteil dazu. Auch ohne Isolationspflicht musst du aufpassen, dass du deine Mitmenschen nicht ansteckst. Das ist ja gerade das, worum es ging. Da werden sicherlich Gerichte irgendwann Kriterien entwickeln müssen. Beispielsweise muss ich meine Kollegen im gleichen Büro informieren? Was ist, wenn ich mit Risikopatienten zusammenarbeite? Wie soll es mit der vorgesehenen Tragepause funktionieren? Was ist, wenn ich eben was trinken, was essen, ... möchte? Am Ende sind das schwierige Fragen, die nicht so einfach zu beantworten sind.

    In Zukunft wird es wohl so sein, dass symptomlose Positive in der Öffentlichkeit eine Maske tragen, um andere zu schützen - so wie es in Asien bei Erkältungskrankheiten seit Jahren üblich ist.

    Dass man immer eine Maske trägt, ist zur Zeit ungewöhnlich, die Mehrzahl der Menschen, die ich täglich sehe, trägt keine.

    Davon spricht doch auch keiner. Aber es ist doch nicht krank, wenn man sich in bestimmten Situationen dazu entscheidet eine Maske zu tragen? Letztlich ist es normal geworden, dass Menschen das machen.

    Was ich, genau wie Quittengelee, nicht glaube, ist, dass jemand sich symptomlos freiwillig testet, positiv ist und dann weitermacht wie bisher. Ich hoffe eher, dass sich jetzt mehr Leute testen, da sie wissen, sie müssen nicht in Isolation. Und dass sie dann eben mit Maske arbeiten oder alleine spazieren gehen.

    Darum ging es doch auch überhaupt nicht? Es ging um die Frage, was das Ende der Isolation in der Praxis bedeutet. Und da stellt sich die Frage, ob ich einfach so zur Arbeit gehen kann, ob ich mit Maske arbeiten gehen kann oder ob ich gar nicht zur Arbeit gehen kann.

    Tom123

    Sorry, aber ich habe mittlerweile schon einige Kolleg:innen gesprochen die unter Long COVID leiden trotz Impfung. Gestern Abend habe ich noch einen Bericht gesehen über Menschen, die nach COVID einen Diabetes Typ 1:entwickelt haben. Vermutlich auf Grund eines durch COVID getriggerten Autoimmun Geschehens. Bei entsprechenden Menschenansammlungen ziehe ich daher zur Zeit immer noch Maske vor..

    Ja, aber genau das sage ich doch. Es wird auch in Zukunft Menschen und/oder Situationen gibt, wo man eine Maske trägt. Das ist halt normal. State ist es doch, der damit ein Problem hat, wenn andere Menschen Masketragen als normal empfinden.

    Ich habe ein Problem damit, dass du das NORMAL findest. Das ist nicht normal, das ist KRANK. Vermutlich kranker als Corona.

    Ganz ehrlich? Wenn dich das so triggert, dann brauchst du eher Hilfe.

    Das Leben verändert sich. In Asien ist es schon seit Jahren normal Masken zu tragen. Und auch bei uns wird es sicherlich auch nach Corona in bestimmten Situationen häufiger passieren.

    Ihr geht auch alle vom Idealfall aus. Aber in der Praxis sieht es auch anders aus.

    Meine ehemaligen Rektorin ist Anfang der 80er fertig geworden. Trotz 1,x Staatsexamen hat sie sieben Jahre mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und befristen Stellen verbracht.

    Momentan wird jeder eingestellt, aber wie viele Lehrkräfte mussten sich in den vergangenen Jahren mit Feuerwehrstellen etc. von Ferien zu Ferien schlagen? Schlecht bezahlt und dann noch in den Sommerferien arbeitslos.

    Was ist mit den ganzen Abbrechern? Wenn ich nach 4 Jahren das Studium doch nicht schaffe. Oder im Referendariat durchfalle oder merke, dass es nicht klappt. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis einen Fall, wo jemand sehr lange studiert, Referendariat gemacht und dann nach einem halben Jahr aus dem Schuldienst ausgeschieden ist, weil es nicht seins ist.

    Das gibt es natürlich bei der Ausbildung auch alles. Aber da merk ich es früher und bekomme die Zeit noch bezahlt. Nach meinem Studium stand ich mit dicken Bafög-Schulden da. Die müssen auch erstmal wieder verdient werden.

    Und vor allem hat unser Job doch eine ganz andere Verantwortung als beispielsweise der Hausmeister(in), der Schulassistent(in) oder der Sekretär(in). Das muss sich doch irgendwo wiederfinden?

    Tust du nicht. Wer freiwillig Masken trägt, lebt nicht "normal"!

    Warum?

    Ich trage auch eine Mütze, wenn es kalt wird.

    Ich trage sogar eine Unterhose.

    Ich wasche mir sogar die Hände nach dem Stuhlgang.

    Ist das auch alles nicht normal? Wo ist die Grenze? Beispielsweise wann ist das Waschen der Hände normal, wann ist "nicht" normal?

    Nur weil für eine kleine Gruppe Menschen die Maske eine Form der Unterdrückung und ein absolutes No Go ist, darf die große Mehrheit doch frei entscheiden, ob sie das möchte oder nicht? Genauso wie ich mich frei entscheiden kann, wann ich mir die Hände wasche und wann nicht. Oder ob ich eine Jeans oder eine Jogginghose trage.

    Es gibt Menschen, die tragen einen Fahrradhelm. Sind die auch nicht normal?

    Deine Reaktionen erinnern mich an die Einführung der Gurtpflicht im PKW. Damals gab es ähnliche Reaktionen. Die Menschen glaubten an das Ende der Demokratie und der Menschenrechte, weil sie sich im Auto anschnallen müssen. Und hier geht es noch nicht mal darum, dass Du dich selber schützt. Du hast anscheinend schon ein Problem damit, dass andere sich schützen.

    Ich weiß nicht, wie es in deinem Umfeld ist, aber hier gehen alle Menschen ganz normal zur Arbeit, in die Schule und zu Hobbys, Vereinen und öffentlichen Veranstaltungen.

    Du hast das nicht verstanden. Aktuell/Früher ist es so, dass man bei einem positiven Schnellstest in Isolation muss. Nichts mit Verein, Hobby, öffentlichen Veranstaltungen.

    Neu ist in manchen Bundesländern, dass ein positiver Schnelltest nicht mehr zur Isolation führt. Darauf kam die Frage, ob ich dann auch einfach normal zur Arbeit gehen kann. Darauf lautet die Antwort in der Regel Nein.

    Es geht nicht darum, dass du gar nichts von deiner Infektion weißt. Sondern es geht um Menschen, die wissen, dass sie infiziert sind.

    Natürlich geht es da nur um Menschen, die sich auch testen. Es gibt aber auch durchaus eine ganze Reihe von Menschen, die sich auch ohne Symptome testen (lassen). Beispielsweise kannst du Menschen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern nicht ohne negativen Schnelltest besuchen. Dazu soll es auch Menschen geben, die beispielsweise nach einem kritischen Kontakt sich freiwillig testen, um andere nicht zu gefährden.

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