Doch, das tut die Religionslehrkraft. Sie wird dazu verpflichtet, Unterrichtsziele sind bindend. Und die Grundannahmen eben austauschbar, das genau ist ja das Problem. Ich bin gespannt, wann es durchsickert, die Hoffnung stirbt auch bei Agnostikern und Atheisten zuletzt
Zu deinen Vergleichszahlen: da waren wir weiter oben schon. Nur weil es mehr Christen als Hinduisten gibt, hat deren Religion keine größere Bedeutung, keinen höheren Stellenwert und keinen größeren Wahrheitsanspruch. Und genau das müssen Kinder wissen.
Religion ist keine Geschichte, die sich irgendwer irgendwann als Unterhaltung ausgedacht hat. Es ist auch nicht austauschbar. Wenn Du heute beschließt irgendwelche Geschichten über Echsenmenschen zu erzählen, ist das noch lange keine Religion. Zu mindestens keine, die relevant wird.
Zu den Vergleichszahlen: Wenn 1/3 der Weltbevölkerung darunter beispielsweise 75% der US-Amerikaner sich als Christen bezeichnet, sollte es doch eine größere Bedeutung haben? Eine größere Bedeutung heißt aber nicht einen höheren Stellenwert oder eine größerer Wahrheitsanspruch. Es heißt nur, dass es für viele Menschen einen Einfluss auf ihr Leben hat. Gleiches gilt sicherlich auch für die anderen größeren Religionen. Im negativen sieht man das beispielsweise an den religiös motivierten Konflikten.