Ich bin mit Sicherheit keine Querdenkerin oder Impfgegnerin und meine Schilderungen waren auch nicht als Argument gedacht für oder gegen etwas, sondern lediglich eine Darstellung dessen, was ich an meiner Schule erlebt habe. Es geht auch nicht um eine „Masse“, aber es gab eben doch gerade in der Unterstufe regelmäßig einige Fälle bei uns, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst oder magst. Das wollten sich auch bei uns ein paar KuK nicht vorstellen, so dass im Rahmen einer GLK bei uns darauf hingewiesen wurde, insbesondere bei den Kleinen wenn irgend möglich noch einmal kurz im Hof vorbeizuschauen, während diese warten müssen, damit diese sich nicht komplett verloren fühlen, weil es eben immer wieder weinende 5er gab auf dem Hof nach einem positiven Test.
Ich wollte auch keineswegs behaupten, dass Du eine Querdenkerin bist. Grundsätzlich gibt es sicherlich unter Lehrkräften deutlich weniger Querdenker, alleine aufgrund des Bildungsstandes. Daher würde ich auch erstmal davon ausgehen, dass die meisten vernünftige Argumente vortragen.
Für mich ist das Angst-Argument wenig nachvollziehbar. Wir hatten auch Kinder, die geweint hatten, weil sie von Veranstaltungen nach Hause mussten. Aber dass die Kinder vor der Erkrankung Angst hatten, habe ich nie erlebt. Die Kinder haben selber auch nur ein geringes Risiko. Da geht es ja vor allem darum, Langzeitschäden zu vermeiden. Dann ist halt auch bei euren 5ern die Frage, ob sie weinen, weil die Situation doof oder sie sich alleine fühlen oder ob sie wirklich aus Angst weinen.