Beiträge von Tom123

    OT: Als junger Wilder habe ich mal einem CSU-nahen Kollegen gegenüber geäußert, dass das System der Beamtenversorgung eigentlich gelebter Sozialismus sei... kam nicht gut an.

    Ist ja auch durchaus richtig. Letztlich finde ich es auch vollkommen richtig, Familien mit mehreren Kindern zu unterstützen. Aber das wird bei Beamtenversorgung auf die Spitze getrieben. Wenn ich weiß, dass ich viele Kinder haben möchte, ist ein Job als Beamter für mich viel attraktiver als wenn ich Single bleibe. Das kann auch nicht Sinn der Sache sein. Dann gehen die Single eher in die freie Wirtschaft und Leute mit großem Kinderwunsch werden Beamte. Wenn ich sehe, was Freunde an Mehrgehalt für ihre Kinder bekommen, ist das schon echt ein gutes Argument für eine Beamtenlaufbahn. Deswegen schrieb ich ja auch, dass man wenn das Kindergeld erhöhen müsste. Wobei ich es ganz anders machen würde und das Geld lieber für andere Sachen ausgeben würde: kostenlose und gute Kita, Krippe, kostenlose Verpflegung in der Schule, von der Schule organisierte kostenlose Nachhilfe, kostenlose Schulbücher, keine MwSt. auf bestimmte Produkte, Rabattvorgaben, mehr Zuschüsse für Vereine, freien Eintritt für Kinder in Schwimmbäder ... Letztlich gibt es auch Möglichkeiten, dass so zu steuern, dass das Geld auch sinnvoll ausgeben wird.

    Sachlich ist es dann schon richtig, an die Familienzuschläge zu gehen.

    Eigentlich muss beides passen. Dass man mehr Geld bekommt, wenn man mehr Kinder hat, liegt an den Besonderheiten des Beamtentums. In der freien Wirtschaft interessiert das niemanden. Wenn wir den Staatsdienst attraktiv gestalten wollen, muss vor allem die Grundversorgung stimmten. Natürlich kann man trotzdem noch für kinderreiche Familien etwas tun. Konsequenter wäre es dann aber das Kindergeld für alle zu erhöhen.

    Entscheidend ist doch: Der Wildtyp? BA1? BA4/5?

    Auf der Basis der unvollständigen Informationen kann ich das so nicht kaufen.

    Viel entscheidender ist doch welcher Impfstoff? Ist das eine Gentherapie? Und vor allem kann ich das Kind danach per 5G-Chip orten oder noch besser fernsteuern? Fragen über Fragen.

    Ich würde mich freuen, hier nur was Brauchbares zu Impfungen zu lesen, dafür ist dieser Thread da. Und ehrlich gesagt in erster Linie deswegen brauchbar, weil "unsere" Chemielehrerinnen über Grundlagen der Arzneimittelzulassung berichtet und auf informative Artikel zu verschiedenen Herstellungsverfahren verwiesen haben.

    Heißt der Thread nicht "Umfrage zur Impfbereitschaft"? Zu mindestens bei mjisw ging es doch genau darum.

    DA steht genau drin, dass du keinen negativen Test/kein Attest brauchst wenn du wiederkommst

    Außerdem sind das die Vorgaben des Landes Niedersachsen, die ich dir verlinkt habe, wo auch genau das drin steht ;)

    Also wenn ich meinem Link folge, kommt eine Poster für die Schule / für Eltern, wann Kinder bei Krankheitssymptomen) zur Schule kommen dürfen. Wenn du den Pfeilen folgst, kommst Du entweder zur Antigen-Test oder zu Ärztliche Abklärung und ggf. PCR-Test. Zu dem Punkt "Bei Wohlbefinden und deutlicher Besserung ..." kommst Du nur auf drei Wege: negativer Schnelltest, negativer PCR-Test oder nach medizinischer Indikation kein Test erforderlich. Einen Nachweis brauchte man in Niedersachsen noch nie. Es reicht, wenn die Eltern sagen, dass der Test negativ war. Gibt sogar ein Formular dafür. Aber noch mal: Es geht explizit um Kinder, die krank sind. Kein grundsätzliches Testen.

    Und wieder erzählst du Dinge die nicht stimmen!

    Ich hab 3!! IMPFUNGEN und hatte 2 Infektionen! Daher ist aktuell eine 4. Impfung nicht angezeigt!

    Ich habe auch nichts mit sachlich falschen Dingen begründet!

    Ich habe meine Entscheidung überhaupt nicht begründet!

    Es ging ja auch nicht um dich:

    Zitat von mjisw

    Ich hatte ja ursprünglich auch nur angegeben, dass ich mich gegen Grippe impfen lassen habe, und gesagt, dass eine Corona-Auffrischungsimpfung bei mir erst mal nicht geplant ist. Daraufhin musste ich mich dann gegen viele Seiten rechtfertigen, wie es denn nur sein könne, dass ich mich gegen Grippe impfen lassen habe, aber VORERST nicht gegen Corona auffrischen lassen will.

    Bei dir war es nur ähnlich. Du hast dich auch beschwert, dass Du als Querdenkerin niedergemacht wurdest. Es ging darum, dass Du deine Entscheidung keine Maske zu tragen mit Fakes begründet hast. Das wurde vor allem kritisiert. Zu deiner Maskenentscheidung kann man durchaus sagen, dass man sie unsozial findet. Letztlich heißt Meinungsfreiheit nicht, dass jeder dir zustimmen muss. Aber die Kritik kam dann an deiner Argumentation und deinen Belegen.

    Einmal sind das Vorgaben des Landes. Die müssen nicht einheitlich sein. Ich glaube, dass dein Link sich auf die allgemeine Testpflicht bezieht. Die gibt es bei uns auch nicht. Hier geht es um Personen, die krank sind. Die müssen halt entweder zum Arzt oder einen negativen Test zu Hause machen.

    https://www.mk.niedersachsen.de/download/15890…_A_4-Format.pdf

    Das ist grundsätzlich auch nicht corona-spezifisch. Grundsätzlich durften kranke Kinder auch früher nicht die Schule besuchen. Das war bei uns gerade bei berufstätige Eltern auch gerne mal eine Diskussion.

    Status quo ist (nach meinem Kenntnisstand), dass in Deutschland niemand dazu genötigt werden kann, sich auf Corona testen zu lassen.

    Das ist so absolut nicht richtig. In Niedersachsen brauchst du zum Beispiel einen negativen Test, wenn du ernsthafte Krankheitssymptome hast und wieder zur Schule möchtest. Alternativ ist auch eine ärztliche Abklärung (mit oder ohne Test) möglich. Dazu kann das GA auch Test anordnen. Da gab es in unserer Nähe eine Klage, weil das GA Kinder ohne Zustimmung der Eltern getestet hat. Ein Querdenkeranwalt hat das damals bis zum OLG durchgeklagt.

    In der Praxis ist es natürlich tatsächlich so, dass man sich gut vor einem Test drücken kann. Wenn man nicht gerade ins Pflegeheim oder so möchte...

    Argumentation?

    Ich wüsste gar nicht, dass ich mich groß erklärt hätte...das wurde ja damals immer gefordert....ich MÜSSTE erklären warum ich tue was erlaubt ist * total strange*...

    Du hast sogar irgendwelche Fake-News-Seiten als Beleg für deine Aussagen zitiert. Du hast auch darauf verwiesen, dass das Infektionsrisiko in der Schule gar nicht so groß ist. Letztlich wurde dir auch nur gesagt, dass du als Lehrkraft auch eine Verantwortung für die Gesundheit deiner Schüler hast und es nicht nur um dich geht.

    Willst du mich veräppeln? Es gab keine Mehrheit für diesen bestimmten Vorschlag bei der Abstimmung, mehr nicht. Gerne noch mal extra für dich:

    Keine Mehrheit bei der Abstimmung = keine Mehrheit. Letztlich ist die Abstimmung im Bundestag relevant. Alles andere ist Nebensache.

    Ich hatte ja ursprünglich auch nur angegeben, dass ich mich gegen Grippe impfen lassen habe, und gesagt, dass eine Corona-Auffrischungsimpfung bei mir erst mal nicht geplant ist. Daraufhin musste ich mich dann gegen viele Seiten rechtfertigen, wie es denn nur sein könne, dass ich mich gegen Grippe impfen lassen habe, aber VORERST nicht gegen Corona auffrischen lassen will.

    Ja, das ist mir hier auch schon öfter passiert.

    Es geht nicht um deine Entscheidung keine vierte oder dritte Impfung zu machen. Es geht auch nicht darum, wenn sich jemand nicht impfen lassen will oder keine Maske tragen will. Das Problem ist, dass ihr das beide mit irgendwelchen sachlich falschen Aussagen garniert mit dem üblichen Querdenker-Argumenten begründet habt. Wenn du irgendwas Notfallzulassung oder nicht getesteten Impfungen erzählst, ist das schlicht falsch. Damit verunsicherst Du Menschen, die das lesen, und dir glauben. Es hat keiner kritisiert, dass du dich impfen lassen möchtest. Deine Argumente wurden kritisiert.

    Dieser Argumentation kann ich nicht mehr folgen. Meiner Meinung nach widersprichst du dir mit dem ersten und dem letzten Satz, denn eine Versetzung entspricht doch einer "Verschiebung" des Arbeitsortes, oder nicht?

    Genau, mir geht es darum, dass man keinen Anspruch auf eine Versetzung haben kann, nur weil man kein Auto fahren möchte. Das Argument ist nicht da. Man kann sich natürlich trotzdem versuchen versetzen zu lassen. Aber ich kann nicht sagen, ich ziehe um und ich fahre kein Auto und es gibt kein ÖPNV deswegen kann ich nicht mehr zur Arbeit kommen. Dann sagt der Chef zu Recht, dass das Problem des AN ist. Taxifahren, Fahrgemeinschaften oder Auto kaufen. Nicht das Problem der Schule.

    Dass trotzdem noch so verhältnismäßig viele Abgeordnete für eine Impfpflicht (wenn auch eine abgespeckte) gestimmt haben, lässt tief blicken.

    Denn man muss sich mal klar machen, was so eine Impfpflicht bedeutet hätte:

    Dir ist aber schon bewusst, dass wir zum Beispiel eine Impfpflicht gegen Masern haben? Nach deiner Argumentation ist das auch der Untergang der Demokratie.

    Es geht mir darum, dass man Leute, einerseits dazu verpflichtet sind, sich sofort zu isolieren, diese andererseits dann aber einen PCR-Test machen müssen und dafür raus dürfen - sogar müssen.

    Was macht man z.B., wenn man keinen Führerschein oder Auto hat und der Arzt oder die entsprechende Stelle nicht gerade um die Ecke ist? Mit der Bahn fahren? Ein Taxi nehmen?

    Wenn du kein Auto hast, rufst das Gesundheitsamt an und fragst, was du machen sollst. Ggf. kommt der Onkel Doktor sogar zu dir nach Hause. Oft muss aber gar keinen PCR-Test mehr machen. Was machst du, wenn Du andere ansteckende Krankheiten und kein Auto hast? Wo ist der Unterschied?

    Muss man sich bei anderen Krankheiten (z.B. Grippe) auch isolieren? Nein!

    Deine Aussagen sind sachlich immer wieder falsch. Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl von Krankheiten, bei denen du dich isolieren musst. Das kann das Gesundheitsamt ggf. anordnen. Aber Du kannst dich auch sonst strafbar machen, wenn du bewusst krank raus gehst und andere Leute ansteckst. Das Thema hatten wir schon vor kurzem. Wenn dein Arzt dir sagt, dass du eine normale Grippe hast und zu Hause bleiben sollst und Du gehst damit in die Schule und steckst andere an, hast Du ein Problem. Das war auch vor Corona schon so. Neu ist nur, dass man nun viel mehr testet. Normal weiß man halt gar nicht, dass eine ansteckende Krankheit hat. Dann denkt man, dass man einen Schnupfen hat und geht zur Schule. Das ist natürlich nicht strafbar.

    Habe ich gerade getan. Entschuldige bitte, dass ich so langsam tippe...:rolleyes:

    Ich hatte sogar gewartet aber ich dachte, dass nichts mehr kommt. Aber so ist doch viel besser.

    Äh, doch, warum nicht? Was unsere Schule angeht, so ist diese gut mit ÖPNV zu erreichen (per Bus und per Bahn).

    Also wenn ich jetzt für unsere Friesland, Ostfriesland aber auch Landkreis Leer spreche, dann sind Schulen an sich meistens an den großen Orten, wo es auch ÖPNV gibt. Die Kollegen wohnen aber in den Dörfern. In den meisten Dörfern gibt es keine vernünftige Busverbindung. Viele sind da halt auch groß geworden und möchten da nicht weg. Im Studienseminar hieß es damals auch: Besorgen Sie sich ein Auto oder es wird schwierig. Ich bin durchaus dafür Angestellten entgegen zu kommen. Nun es geht halt oft nicht. Bei uns ist nur 10-20% der Grundschulen mit dem ÖPNV erreichbar. Viele müssen mit dem Auto zur Arbeit. Ob sie wollen oder nicht. Selbst wenn Du in den größeren Städten wohnst, hilft es dir wenig. Die meisten freien Stellen sind auf dem Land, wo keiner hin will.

    Ich finde, dass man da ähnliche Maßstäbe wie in der freien Wirtschaft ansetzen sollte. Wenn es möglich ist, unterstützt man die Lehrkraft mit einer Versetzung. Aber nur weil jemand kein Auto fahren möchte, kann man nicht seinen Arbeitsort verschieben. In Wilhelmshaven gibt es zum Beispiel etliche Kollegen, die rund um Oldenburg wohnen. Ich mag bezweifeln, dass die alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln pünktlich kommen könnten. Wenn man deiner Argumentation folgen würde, würde ich das Auto verkaufen und auf die sofortige Versetzung nach Oldenburg bestehen.

    Humblebee: Statt verwirrend zu drücken, wäre es viel besser, wenn du meine Frage beantworten würdest. Wie machst Du es wenn Kollegen ohne Auto und ohne Möglichkeit des ÖPNV sind. Wie soll die Schule dann reagieren? An der BBS ist es doch viel schlimmer als bei uns an der GS. Wir haben BBS nur in den großen Orten. Wenn du irgendwo auf dem Land wohnst, hast du null Chancen dort ohne Auto hinzukommen. Was machen wir mit der BBS-Lehrkraft ohne Auto, die nun Landwirt vom Dorf heiratet und auf den Hof zieht?

    Meine Wenigkeit und auch eine ganze Reihe von KuK pendeln auch um die 50 km zum Schulort. Nichtsdestotrotz fände ich es vermessen einer Lehrkraft quasi vorzuschreiben den Führerschein zu machen und sich ein Auto anzuschaffen.

    Das finde ich absolut zum K...en von der SL!

    Aber was wäre, wenn Du jetzt dein Auto abgibst. Oder nicht mehr fahren möchtest. ÖPNV kommt doch für die meisten nicht in Frage. Wie soll es dann mit der Arbeit klappen? Entweder umziehen oder Auto oder halt irgendwie anders zur Schule. Das ist dann die eigene Entscheidung.

    Seph hat doch vollkommen recht. Wir werden in den nächsten Jahren keine günstige Energie mehr aus Osteuropa erhalten. Gleichzeitig werden wir weniger in Billiglohnländern produzieren. Mehr Lohn führt wieder zu mehr Inflation. Am Ende wird daher für die meisten ein Verlust von Realeinkommen stehen. Am besten ist es natürlich, wenn wir 15% mehr bekommen und alle anderen Berufe eine Nullrunde machen. Das könnte das Problem lösen. Da das nicht passieren wird, ist es aus meiner Sicht wichtig, dass wir uns in ähnlichen Dimensionen wie andere Branchen bewegen.

    Tatsächlich ist das aber nicht so einfach. Im Grundsatz hat Plattyplus schon recht. Bei uns auf dem flachen Land ist es mit dem ÖPNV schon schwierig. Wir hatten eine Kollegin, die eine Abordnung mit der Begründung ablehnen wollte, dass sie kein Auto hat und der ÖPNV nicht zur Verfügung steht. Damals hieß es, dass es grundsätzlich das Problem der Lehrkraft ist. Was anderes ist sicherlich, wenn man eine Behinderung oder ähnliches hat oder die Strecke zu weit ist. Uns wurde damals erklärt, dass Grundlage ist, was man einem normalen Berufstätigen als Anreiseweg zumuten kann. 70 km wären aus meiner Sicht auch schon weit. Andererseits habe ich schon viele Kollegen kennen gelernt, die um die 50 km pendeln. Zu mindestens bei uns auf dem Land, ist das für viele normal.

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