Beiträge von Tom123

    In NDS gibt es noch keine Ansage, da am nächsten WE Landtagswahlen sind. Danach sortieren sich die Ämter ggf. neu und erst danach wird es wohl wieder Freitagnachmittag-Briefe geben. Bei einer erwarteten Umsetzung über das WE sollte man im Ministerium zuständige Mitarbeitende 24/7 erreichen können, um

    Unstimmigkeiten melden und Nachfragen stellen zu können.

    Ich erwarte eine Ansage, dass die Lehrkräfte die Lüftungsintervalle weiterhin einhalten und dabei gleichzeitig für angemessene Temperaturen sorgen.

    Bei uns gab es schon eine Ansage, dass die Temperatur gesenkt werden soll. Ist aber noch in der Feinabstimmung. Das wird auch kaum Land entscheiden sondern fällt eher in die Zuständigkeit des Schulträgers. Zumal die räumliche Situation an den Schulen auch sehr unterschiedlich sein wird. Das Land könnte aber beispielweise eine Mindesttemperatur vorgeben.

    Das Lüften wird sicherlich so bleiben und sollte grundsätzlich auch im Aufgabenbereich des Landes liegen. Das ist eine Anweisung an die Lehrer während das Heizen eine Aufgabe des Schulträgers ist.

    Das sie es ablehnen, war doch zu erwarten. Letztlich geht es darum es erstmal zu melden. Jetzt würde ich abwarten, wie es sich entwickelt. Wenn XY Jahren raus kommt, dass Corona die und die Langzeitfolgen und ich darunter leider würde ich mich auf die damals gemachte Meldung berufen. Letztlich muss es dann an ein Gericht klären. Ich denke zum beispielsweise an die Entschädigung für Opfer von Radarstrahlung bei der Bundeswehr.

    Durch die Meldung kannst du nachweisen, dass Du es damals gemeldet hast und warum es aus deiner Sicht eine Infektion in der Schule ursächlich ist. Die Gegenseite wird ggf. argumentieren, dass man sich auch außerhalb der Schule hätte anstecken können. Kritisch könnte es auch sein, wenn Du deine Maskenablehnung in der Schule genauso wie Forum publik machst. Gerade wenn eine Empfehlung aber keine Pflicht da war, könnte man argumentieren, dass es deine eigene Entscheidung war das Risiko einer Infektion einzugehen.

    Es ist grundsätzlich sinnvoll Corona als Dienstunfall zu melden. Die Problematik ist in der Regel, dass man nicht nachweisen kann, ob es wirklich in der Schule passiert ist. Du könntest dich genauso gut nachmittags beim Einkaufen etc. angesteckt haben. Ein reines wahrscheinlich wird da kaum ausreichen.

    Igitt, so eine Haltung finde ich widerlich.

    Es war sicherlich widerlich aber alternativlos. Letztlich konnte man nur die schlimmsten rausziehen, damit das System am Laufen bleibt. Ähnliches jetzt bei den Atomkraftwerken. Die Realität holt die Wünsche ein. Es war von Anfang an problematisch, dass man auf der einen Seite den Atomausstieg wollte aber auf der anderen Seite der Ausbau der erneuerbaren Energien stockte. Man hätte schon vor 2-3 Jahren damit anfangen müssen, den Ausbau erneuerbarer Energien zu fokussieren.

    Im Vergleich zu was? Mich stören in letzter Zeit (auch in anderen Medien) solche Pseudovergleiche ohne Angabe der Referenzgröße.

    Im Vergleich zu dem, was die Ressourcen der Erde hergeben? Im Vergleich dazu, was wir verbrauchen sollten, wenn wir den Klimawandel eingrenzen wollen?

    Dass der Verbrauch von Energie grundsätzlich problematisch ist und wir grundsätzlich versuchen sollten unsere Energieverbrauch zu reduzieren sollte doch inzwischen bei jedem angekommen sein. Unabhängig von Russland und Ukraine-Krieg.

    Warum verwenden wir heute keine/kaum noch konventionellen Glühlampen mehr?

    Warum sollen wir das Licht aus machen, wenn wir rausgehen? Warum die Tür zum Kühlschrank nicht zu lange offen lassen? Warum richtig lüften statt dauerlüften und Heizung an?

    Grundsätzlich ist doch jede Einsparung unnötiger "Energieausgaben" sinnvoll. Die Frage ist eher, wenn ist sinnvoll und was nicht. Kaum einer möchte frierend zu Hause sitzen. Andererseits muss man auch nicht die Heizung aufdrehen, wenn man unterwegs ist. Wo die Grenzen liegen, ist dann eher die Frage als die grundsätzliche Frage des Energiesparens.

    Kinders... jetzt komm ich gerade von einer " kulturellen Veranstaltung " und endlich verstehe ich euch...

    DARUM tragt ihr wohl alle so gerne die Maske...das konnte ich ja nicht wissen😉.

    Meinst Du zufällig eine solche Veranstaltung:;)

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    Frau Boes hat sich übrigens während der Pandemie auch durchaus anders engagiert. Ich glaube bei ihr geht es nicht um eine politische Aussage. Zu mindestens habe ich sie bisher nicht als Querdenkerin wahrgenommen ...

    Ich sehe das generell hier. Jeder erzählt, welche Temperatur sie jetzt daheim haben und wieviel Heizung gespart wird. Dann wurde gesagt, dass es unsozial wäre nicht auch zu sparen. Das sehe ich nicht so, denn nicht jeder Energieverbrauch ist unnötig und kann auch eingespart werden.

    Ich würde sagen, dass es unsozial ist die Notwendigkeit von Energieeinsparungen generell abzustreiten. Jeder sollte sehen, was er persönlich in der Situation machen kann. Was nun angemessen ist oder nicht, liegt auch an den Rahmenbedingungen. Und letztlich muss es momentan noch jeder selber entscheiden. Für den einen ist es wichtig, auch im Winter im T-shirt in der Wohnung rumlaufen zu können, andere duschen sowieso mit kalten Wasser. Wenn natürlich Schwimmbäder geschlossen werden und/oder die Heizungen in den Schulen runtergedreht werden, ist es nicht mehr meine freie Entscheidung. Persönlich würde ich lieber im privaten etwas mehr einsparen als das Hallenbad schließt. Aber diese Entscheidung haben wir leider nicht.

    Mir gefällt der Tenor hier irgendwie nicht mehr. Ja Energie sparen ist immer sinnvoll, aber nicht jeder macht das auf die gleiche Art und Weise wie ihr es gerne wollt. Ich bin mir zu 100% sicher, dass jeder der sich hier als toller Energiesparer darstellt, das ein oder andere Sparpotenzial hätte, es aber nicht nutzt.

    Auf welche Beiträge beziehst Du dich?

    Mir würde nur der Beitrag von NRW-Lehrerin einfallen und da ist ja eher andersrum. Wer Energie spart, schränkt sich massiv ein.

    Dass das alles sehr individuell ist, wird doch den meisten klar sein. Trotzdem ist es interessant sich mal auszutauschen...

    Ich bezog mich allerdings eher auf gestrige Gespräche im LZ, wo unsere zwei "militanten Maskenträgerinnen" sich darüber aufregten, dass andere es seltsam finden, dass die Heizung bei denen schon läuft. "Das ist doch wohl meine Sache, ob ich 20 Grad zu kalt finde." Herrlich. Mir hat beim Beobachten nur das Popcorn gefehlt und ich war froh, dass man mein Grinsen hinter der FFP2 nicht sehen konnte. Manchmal sind die Dinger dann doch ganz praktisch.

    Hier scheint es doch genau andersrum zu sein?

    Dieser Typ ist nicht mehr tragbar. Maischberger fragt alles, was das Gros der Bevölkerung denkt und er rechtfertigt sich für jede unsägliche Maßnahme. Beziehungsweise: Versucht es.

    Ich finde, dass viele Aussagen schon nachvollziehbar sind. Beispielsweise der Unterschied zwischen freiwilligen Besuchen des Oktoberfestes und der Notwendigkeit den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

    Aber natürlich ist nicht alles toll, was er sagt.

    Für mich ist aber eher das Problem das ein Teil der Bevölkerung bestimmte Überlegungen nicht nachvollziehen kann. Dass auch Omikron gefährlich oder zu mindesten sein kann. Dass man noch nicht viel über Langzeitfolgen auch bei symptomlosen Verläufen weiß. Dass es nicht nur um einen selber sondern auch um andere geht.

    Aber einige scheinen dermaßen in einer Blase zu leben, dass sie sich ihre eigene Realität erschaffen und in Medien und Politkern gleich das personifizierte Böse sehen.

    Ich bin echt verwundert, dass hier viele sich so stark einschränken.

    Klar, für die meisten Lehrkräfte ist verkraftbar, wenn sie ein paar Hundert Euro mehr an Energiekosten haben.

    Aber für Deutschland insgesamt ist es wichtig, dass wir Energie sparen. Dabei ist euch vollkommen egal, ob ich Pro Ukraine oder Pro Russland bin. Unsere Industrie leidet unter den hohen Preisen und ein Gasmangeln würde die Situation noch verstärken. Am Ende hängt auch unser Job vom Wohlstand in unserem Land ab. Außerdem gibt es viele Menschen, die ein großes Problem mit den höheren Energiekosten haben. Für die ist es schwierig ihre Wohnung warm zu halten und die Rechnung zu bezahlen. Wenn sich nun alle ein wenig einschränken und ihren Verbrauch um 20% reduzieren, ist am Ende uns allen geholfen.

    Ich komme selber aus ärmeren Verhältnissen. Wenn einem kalt wurde, hat man sich erstmal einen Pullover angezogen. Ein Freund hat während seines Referendariats ein Jahr lang überhaupt nicht geheizt. Freiwillig. Wenn ich nun ein paar Tage später die Heizung anstelle, dusche statt baden und vielleicht mich beim Duschen noch ein wenig beeile, dann spare ich schon viel Energie und ich würde nicht sagen, dass ich mich stark einschränke.

    Wenn ich die Berichte der anderen lese, finde ich auch nicht, dass man sich dort stark einschränkt. Bei den meisten klingt es doch ganz vernünftig.

    Na dann sollten wir alle ganz dringend 24/7 FFP2-Maske tragen. Die Welt lacht sowieso schon über Deutschland, ganz besonders bezüglich Corona.

    Sagt das youtube? Oder woran machst du das fest? Tatsächlich ist Deutschland im Vergleich zu ähnlichen Ländern bisher ganz gut durch die Pandemie gekommen. Aber das sind natürlich Fakten, die man gerne ignoriert. Du kannst natürlich auch, schwedische Einöde mit deutscher Großstadt vergleichen und feststellen, dass es in Schweden auch Kontaktbeschränkungen toll klappt.

    Warum kennst du eigentlich nur extreme? Man kann sich überlegen, welche Maßnahmen in einer Situation sinnvoll sind. Ich würde momentan nicht auf dem Oktoberfest stundenlang im Bierzelt sitzen. Trotzdem laufe ich nicht den ganzen Tag mit Maske rum.

    Es ist aber auch ein Problem für den Symptomlosen. Es gibt immer noch die Frage, ob nicht auch bei symptomlosen Verläufen Zellen und Organe geschädigt werden und das später zu gesundheitlichen Konsequenzen führt. Das Problem ist, dass diese Aspekte aktuell in einer "Omikron ist harmlos"-Diskussion untergehen.

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