Beiträge von Tom123

    Ich hatte den Fall im Ref.. Da hieß es für Niedersachsen: Vorhandene Mahlzeiten werden mit den tatsächlich entstehenden Kosten angegeben. Alles andere nach Reisekostengesetz. Fand/finde ich logisch.

    Aber ehrlich gesagt, sagt meine Erfahrung, dass das jeder Sachbearbeiter/Landkreis/Stadt anders sieht. Ich würde da einfach eine Mail hinschicken und fragen. Letztlich unterschreibst Du da für die Richtigkeit. Wir hatten da an unserer Grundschule schon mal Stress, weil eine Lehrkraft Geld, dass übrig geblieben war, ohne Rücksprache für den Kauf von Zirkeln und Heften für die Schüler genutzt hat. Irgendwann hat der Landkreis dann nachgefragt. Wir vermuteten damals, dass ein unzufriedenes Elternteil sich dort beschwert hat. Am Ende ist Sie mit einem blauen Augen davon gekommen. War aber nicht schön. Seitdem fragen wir immer brave nach. Meistens in der Landkreis dann mit allen einverstanden. Manche Sachen sind aber ein rotes Tuch.

    Das ist zu mindestens bei den Grundschulen bei uns anders. Da geben wir nur eine Stellungsname ab. Soweit ich weiß spielt da auch die Gesamtsituationen. Zu mindestens bei Versetzungen heißt es immer, dass die Situation im Landkreis beachtet werden muss. Ist aus meiner Sicht auch sinnvoll. Im Sek 1 Bereich ist das glaube ich aber auch bei uns anders.

    Grundsätzlich ja. Sollten die Pläne umgesetzt werden, wird sicherlich 1-2 Musterklagen durch die Gewerkschaften geben und irgendwann wird sich zeigen, welche Richtung die obersten Gerichte vorgeben.

    Frage wäre für mich sowieso noch vorher, ob man sich überhaupt als Beamte darauf berufen kann.

    Mal davon gesehen, kann ich mir kaum vorstellen, dass die einzelnen Schulen machen. Das wird sicherlich bei uns zentral von der Schulbehörde gemacht werden. Dein Arbeitgeber ist in Nds. auch das Land und die nicht die einzelnen Schulen. Am Ende sind die Schulen nur so etwas wie die Filialen einer Firma.

    In der freien Wirtschaft besteht durchaus gundsätzlich das Recht auf TZ, wenn der Betrieb mehr als 15 Mitarbeiter hat und keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen: https://www.finanztip.de/teilzeitarbeit/

    Mein "Betrieb" hat mehr als 15 Kollegen und organisatorisch spricht nichts gegen TZ. Also bestünde ein Rechtsanspruch.

    betriebliche Gründe nicht organisatorische Gründe. Ob es ein ausreichender betrieblicher Grund ist, dass bei Gewährung die Unterrichtsversorgung nicht mehr sichergestellt ist, werden sicherlich irgendwann die Gerichte entscheiden ...

    Ja. Einer der häufigsten Gründe ist tatsächlich „Mein Mann verdient genug“ und das finde ich aus mehreren Gründen nicht „gültig“. Zumindest eine genauere Prüfung wäre hier angebracht

    Und Du siehst nicht die Gefahr, dass man damit die Attraktivität des Berufes verringert und damit am Ende noch weniger Lehrkräfte hat? Und was ist mit dem Teil der Teilzeitlehrkräfte, die dann komplett aussteigen? Und dem Teil, der dann krank ausfällt? Inhaltlich bin ich ganz bei dir. Aber ich glaube kaum, dass uns das außer Frust, demotivierte Mitarbeiter und ein noch weniger attraktiver Lehrerberuf wirklich etwas einbringt.

    Wieso kommt es darauf an, wie man es definiert?

    Long-Covid 4 Wochen nach Infektion

    (Post-Covid ab 12 Wochen nach Infektion)

    Es gibt natürlich noch Leute, die nach 13 Wochen immer noch von Long-Covid statt Post-Covid sprechen.

    Oder gibt es irgendwelche offiziellen Definitionen, die später anfangen?

    Die angebliche Häufigkeit von Bekannten, die an Covid gestorben sind oder an LongCovid erkrankt sind, ist statistisch gesehen unwahrscheinlicher als tatsächlich niemanden zu kennen, auf den dies zutrifft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier einzelne Personen gibt, die masslos übertreiben bzw. sich Geschichten ausdenken.

    Das kannst du doch sicherlich mal in Zahlen begründen? Die Zahlen liegen ja auf den Tisch. Das kann man ja relativ einfach ausrechnen. Ich habe es ja schon mal überschlagen.

    Man sollte vor allem die Betroffenen (wie auch bei Long-Covid) nicht im Regen stehen lassen, also weiter forschen und die Leute ernst nehmen.

    Da sind wir uns einig. Es gibt auch durchaus staatliche Stellen und Forschung dazu. Aber man muss auch sehen, dass 250 Impfschäden sehr wenige sind. Selbst mit abgelehnten Anträgen und Dunkelziffer ist es in Vergleich zu anderen Krankheiten extrem wenig. Man muss die Betroffenen ernst nehmen und unterstützen. Aber man muss das Problem auch nicht größer machen als es ist.

    Dann bist du leider furchtbar schlecht informiert. Auf die Demos in Berlin, wo übrigens für die bessere Erforschung von Impfschäden UND Long-Covid demonstriert wird (die zwei Gruppen von Personen müssten sich ja deiner Weltsicht nach spinnefeind sein), hatte ich bereits hingewiesen. Des Weiteren laufen auch Prozesse wegen vermeintlicher Impfschäden und der Staat hat sogar schon Impfschäden anerkannt, wenn auch bisher in geringem Maße:

    Vielleicht sollten wir diese Zahlen mal einfacher in Relation stellen:

    400 Fälle sind wohl inzwischen anerkannt.

    Nach den Links sind es wohl ungefähr 10.000 Anträge gewesen. Sagen wir einfach mal es waren 20.000 Anträge. Da muss natürlich durchaus davon ausgehen, dass bei jeder Impfung ein Teil der Anträge nicht auf die Impfung zurückgeht. Statisch gesehen ist es halt so, dass eine bestimmte Zahl an Herzinfakten etc. stirbt. Spannend wird es doch erst dann, wenn mehr Menschen an einer Ursache sterben als statistisch.

    Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass es wirklich 20.000 Schäden gegeben haben, dann sollten wir die ins Verhältnis zu den mind. 190 Millionen Impfdosen in Deutschland.

    Auch der LC-Vergleich passt natürlich nicht wirklich. Wenn wir von 10% aller Infektionen ausgehen, betrifft es in Deutschland 3.7 Mio Menschen. Selbst wenn es am Ende nur 1 Mio Menschen sind, ist im Vergleich zu vielleicht maximal 2.000 oder 3.000 Impfschäden minimal.

    Es gibt sicherlich Impfschäden. Aber ich denke man kann erstmal davon ausgehen, dass die Anzahl schweren Schäden äußerst gering ist. Auch aus dem Ausland gibt es in der Summe ähnliche Ergebnisse.

    Das ist hier ähnlich...in Coronahochzeiten kannten die ' sehr streng Maskenträger" etliche die bereits an Corona verstorben / schwer erkrankt waren - auch jüngere Personen.

    Ich kenne bis heute!! niemanden persönlich der an Corona gestorben/ schwer erkrankt ist oder Long covid hat.

    Das ist sicherlich möglich, aber wahrscheinlich statistisch eher unwahrscheinlich. Insbesondere wenn davon ausgeht, dass man als Lehrkraft in der Regel einen größeren Bekanntenkreis hat. Alleine über die Schule kenne ich über 200 Leute, wenn wir jetzt mal die Elternteile der Kinder mitrechnet, die man selber unterrichtet. Dann sicherlich privat über 100 Personen. Natürlich nicht eng. Aber soweit, dass man mitbekommen würde wenn jemand schwer erkrankt oder stirbt. Wenn ich jetzt rechne, dass wir rund 165.000 Sterbefälle haben, halte ich weitere 835.000 schwere Verläufe für nicht unrealistisch (Das wären rund 2,2 % aller Coronafälle.) Am Ende würde ich vermuten, dass mind. jeder 100. Deutsche schwer erkrankt war oder einen schweren Verlauf hat. Long Covid sollte noch deutlich häufiger sein. Letzte Studien sprachen von 10% aller infizierten. Dann wären wir rund bei 3,5 Mio in Deutschland. Also irgendwas zwischen jeder 20.-30..

    Wahrscheinlich liegt das Ganze aber auch nur an der unterschiedlichen Wahrnehmung. Also ob man Folgen auf Corona schiebt oder auf andere Ursachen.

    Nein, einfach nein.

    Sorry mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Ich habe geschrieben, dass ich es nicht für sinnvoll halte. Aber trotzdem sollte man sich über die Konsequenzen bewusst werden. Wir diskutieren darüber, dass wir uns plötzlich "aus Versehen" im Krieg im Russland befinden, weil Frau Baerbock unbedarfte Aussagen macht. Aber was würde das bedeuten? Will Russland wirklich Krieg gegen die Nato führen? Wie soll das gehen?

    Wo liegt das Problem mit Panzern, Jets, U-Booten, Atomwaffen. Liest sich wie zunehmende Eskalation, gefällt mir nicht. Ich finde es richtig, dass die Ukraine militärisch unterstützt wird. Trotzdem finde ich Selenskis Forderungen die ganze Zeit schon auch irgendwie schwierig.

    Was wäre wenn die NATO einfach millitärisch eingreift? Also in der Ukraine NATO-Truppen einsetzt und Ziele angreift. Ich denke, dass das Risiko zu groß ist. Aber andererseits was will Russland dann machen? Die NATO direkt angreifen? Atomwaffen einsetzen?

    Außenministerin Baerbock hat das öffentlich und in Ausübung ihres Amtes gesagt.

    Deshalb sollte man das besonders wörtlich nehmen, insbesondere bei deartig ernsten Themen.

    Dass die Formulierung unglücklich ist, sehen wir wahrscheinlich alle so. Aber man muss sie auch nicht aus dem Zusammenhang reißen, um irgendwas zu beweisen. Das macht die russische Propaganda. In D sollten wir die Aussage schon im Kontext betrachten. Da war sicherlich keine Kriegserklärung oder ähnliches. Gab dazu heute auch einen interessanten Bericht bei ntv. Kritisieren kann man sicherlich die Wortwahl. Aber auch Politiker sind nur Menschen.

    Die Formulierung, dass wir im Krieg mit Russland sind ist keine Unterstellung. Das hat sie so gesagt und das stimmt einfach nicht. Weder Deutschland noch die EU oder Nato sind im Krieg mit Russland. Das geht einfach nicht sowas.

    Vielleicht sollte man es einfach nicht wörtlich nehmen ...

    Wow, was ein inhaltlich adäquater Diskurs...

    Man muss nicht über jeden Blödsinn diskutieren. Jede darf seine Meinung haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass andere diese akzeptieren müssen. Willst du auch mit jedem Querdenker über irgendwelche Verschwörungstheorien diskutieren?

    Also gut ist der Vorschlag Lehrer von Verwaltungsarbeiten zu entlasten und Maßnahmen zur Gesundheitsförderungen umzusetzen. Dann hört es aber schon auf.

    Bei Teilzeit kann ich mir vielleicht noch vorstellen, dass man manche Modelle verbietet. Wir haben eine Lehrkraft mit einer Kommazahl also z.B. 16,5 Stunden. Das könnte man rauslassen. Oder ich könnte auch verstehen, dass man eine bestimmte Mindestanzahl vorgibt, damit Kollegen auch sinnvoll eingesetzt werden können. Ich weiß gar nicht, wo da aktuell die Grenze ist. Aber im Endeffekt schadet man sich mit jeder Einschränkung mehr als es hilft.

    Vielleicht sollte man einfach den Arbeitsplatz attraktiver gestalten...

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