Sollten es wirklich Bereitschaftsstunden sein, die hier abverlangt werden, müssten diese bezahlt werden. Selbst wenn keine Vertretung geleistet werden musste.
Beiträge von Freakoid
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Die Abneigung gegen Lehrer, die es als "Berufung" auffassen, in allen Ehren. Aber ich denke, manchmal geht eine Unterstellung auch ein bisschen weit.
Wie kommt es denn deiner Meinung dazu, dass ungenügende Leistungen von Kollegen oft mit ausreichend bewertet werden? Denn Buntflieger ist da nicht alleine mit seiner Erfahrung.
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... auch wenn er im Unterricht weder Blatt noch Stift zur Hand nimmt und das über Monate hinweg. Und fürs G-Niveau ist selbst das ausreichend, da kann man quasi nicht nicht bestehen.
Das dürfte aber nicht sein. Wahrscheinlich liegt es an zu viel "Berufenen", die diesen Job ausüben.
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Wir können heute schwierige, renitente SuS nicht mehr einfach so abschulen oder knallhart mit Notendruck arbeiten, wie das unsere Lehrer früher ganz selbstverständlich getan haben.
Warum eigentlich nicht? Wer hindert uns daran?
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Ich bin der Meinung, dass gerade im Lehrberuf viel mehr Berufung als reiner Beruf im Spiel ist (bzw. sein sollte).
Warum gerade dort?
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Je nach Fach ist es auch sogar erforderlich, zum Beispiel Werken oder Kochunterricht (Haushaltslehre). Oder man macht mit der Klasse eine Fastnachtsparty o.ä.
Werken/Technik: Fegen wirbelt die ungesunden Holz- und anderen Stäube auf. Deshalb muss mit einem Industriestaubsauger gesaugt werden.
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Das Problem in meinem alten Beruf ist die fehlende Sinnhaftigkeit. Ich will etwas für die Gesellschaft und die Menschen tun, jedoch etwas, dass auch mich gewissermaßen erfüllt. Dieses Empfinden ist natürlich absolut subjektiv.
Pass´ auf, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht. Kenne viele Leute, nicht nur Lehrer, die das auch wollten und jetzt einen burnout haben, weil sie von der Gesellschaft, für die sie so viel Gutes tun, nichts zurückbekommen.
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Wie schon oft erwähnt, sammeln sich an GMSen alles, was an anderen Schularten aussortiert wurde oder die keiner wollte.
Tatsächlich würde es mich mal interessieren, ob es in Deutschland aktuell und flächendeckend eine Studie gibt, die erforscht, wie es mit diesen und ähnlichen Schulen weitergehen soll.
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Zu Beginn meiner Karriere hatte ich auch blöderweise laufend „schwierige“ Klassen... Mit zunehmender Erfahrung und nach schrittweisem Überdenken meines Classroom Managements und meines Unterrichts habe ich heute keine einzige „schwierige“ Klasse mehr. Sicher ein Zufall...
Dann hattest du nie schwierige Klassen, denn diese lassen sich durch pädagogischen Neusprech, wie z.B. classroom management, nicht beeindrucken.
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Unsere Lehrertoiletten sind ok, ...
An den Toiletten kann man die Wertschätzung des Arbeitgebers/Dienstherren erkennen. Ich konnte schon einige Personaltoiletten in der freien Wirtschaft betrachten und auch nutzen. Da war alles dabei, bis hin zu dezenter Hintergrundmusik, Topfpflanzen und edlen Duftsprühern. Wenn ich jetzt auf´s Lehrerklo gehe, das seit 50 Jahren nicht saniert wurde und zum Himmel stinkt ... Guten Rutsch euch allen.
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Eine These in den Raum werfen, auf Nachfrage eine Behauptung ohne Beleg in den Raum werfen und dann auf eine gleichartige Antwort schnippisch werden.
Männer können gar nicht schnippisch sein.
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Diese Kämpfe sind halt Teil des Erziehungsauftrags.
Nein, für mich nicht mehr, seit ich merke, dass in diesem Kompetenzbereich kein Lernzuwachs mehr zu verzeichnen ist.
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Da prallen einfach nur piefige Mittelschichtdenke der Lehrerschaft und moderner Pragmatismus der Schüler aufeinander. Der gesellschaftliche Wertekanon ist in beständigem Wandel.
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Hab ich bisher nicht feststellen können.
Dann ist ja alles gut!
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Okidoki, dann viel Erfolg!
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Das Thema der Zula beschäftigt sich mit Mobbing in der Grundschule.
Und die Arbeitsgrundlage deiner Zulassungsarbeit sind ein paar Zurufe aus dem Internetforum, bei so einem sensiblen Thema? Rein interessehalber gefragt.
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Warum nicht?
Weil es der persönlichen Entfaltung des Individuums entgegensteht. Egal, welches pädagogische Konzept hinter dem Ganztag steht.
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Ich schrieb sinnvoller Ganztagesbetrieb. Sinnvoller. Dann geht auch keiner vor die Hunde.
Ich halte es grundsätzlich nicht für sinnvoll, Kinder ganztags in Schulen zu halten. Das wird auch schwierige Familiensituationen nie kompensieren können.
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