Genau....warum auch sachbezogene Anwendungen, Argumentation u.ä. vermitteln, wenn die rein mechanische Abarbeitung von Kalkülen auch reicht....die dann später ohnehin niemand mehr verwendet. Das bereitet mit Sicherheit gut auf das Berufsleben vor.
Die Betrachtung von kubisch wachsenden Pflanzen oder periodischen Tageslängen ohne Sinusfunktion trägt sicherlich zum Berufsleben bei. Oder Verschlüsselunhsverfahren als das Volumen einer Pyramide. Alle diese Dinge kamen im NRW Abitur bisher vor. So läuft das Berufsleben also.
Ich bin für Anwendungen, da wo sie wirklich Sinn ergeben und nicht konstruiert sind. Beispielsweise bei exponentielles Prozessen.
Argumentationen gehören selbstverständlich zum mathematischen Inhalt. Aber die Kalküle müssen nunmal auch beherrscht werden und da sehe ich große Defizite, sehe mich aufgrund der erwarteten Aufgabentypen im Abitur aber auch außer stande an allen Baustellen gleichzeitig zu arbeiten.