Beiträge von state_of_Trance
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Die Tatsache, dass mir ein Kollege kurz vor der Rente und mit 65 sagte, dass er heute noch Puls bekommt, wenn sich SuS zickig verhalten hat mich nicht unbedingt positiv gestimmt, dass dies jemals ändern wird.
Seine Aussage: Je älter, je dünnhäutiger würde man werden.
Das kann ich in der Allgemeinheit nicht bestätigen. Man wird mit den Jahren deutlich souveräner im Umgang damit.
Ich nenne es: Die Bullshit-Toleranz nimmt ab, man ärgert sich aber weniger darüber.
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Ganz genau das ist gemeint
Neben der durch möglichst gute Kenntnis schulrechtlicher Vorgaben bedingten Handlungssicherheit ist als Lehrkraft zudem eine gewisse emotionale Distanz zu Vorkommnissen in der Schule ratsam. Mir persönlich hilft es sehr, mir immer wieder zu verdeutlichen, dass es in Konfliktsituationen in der Regel eher um die Rolle als Lehrkraft und nicht um die eigene Person geht.Ich hatte kürzlich "Stress" mit einer Klasse, die der Meinung war wir sollten die Klausur verschieben und es wäre alles zu schnell und zu viel. Was bisher im Unterricht gelaufen war, war allerdings ausgesprochen wenig. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich nicht mehr darüber zu ärgern. Auch nach 10 Jahren im Beruf kann das noch passieren. Auch Lehrkräfte lernen nie aus.
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Schlechte Entwicklung. Wer den Beruf in Teilzeit beginnt, lernt doch nie sich zu organisieren und schnelle Entscheidungen zu treffen. Teilzeit begünstigt wie im Referendariat an jedem Arbeitsblatt stundenlang zu feilen. Diese Leute halten dann die Vollzeit für völlig unmöglich.
Ich kann allerdings auch nicht bestätigen, dass Neueinsteiger vorrangig in Teilzeit starten würden. Ist eher die Ausnahme.
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Es gibt keinen Konsenz, was da auf die Titelseite gehört.
Ich habe auch für meine Beförderung auf A14 keine "Titelseite" gemacht.
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Vielleicht haben wir auch besonders schlechte. Die Reihe von Bigalke/Köhler oder auch Fundamente der Mathematik ist halt einfach nicht gut. Da muss man halt selber ran.
Bibalke ist ziemlich miserabel, ja.
Die Lambacher Schweizer finde ich aber wirklich gut. Passen zum Lehrplan und es werden in den Aufgaben auch immer wieder alte Inhalte reaktiviert.
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Wenn man das weiter spinnt, kommt Mathe da sogar noch ganz gut weg. Das sind immerhin Grundlagen für ein Naturwissenschaftliches Studium.
Die Gedichtsanalyse ist da noch weniger alltagsrelevant.
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Das denkst du. Wenn du damit beschäftigt bist, dich wieder mit dem Rollstuhl Fortbewegen zu können, hast du so viele Sorgen, dass du nicht auch noch den Stress ums Geld haben willst.
Außerdem kostet Pflege immer privat, Kassen zahlen nie alles. Wenn du dann etwa den leichtesten Rollstuhl haben willst und nicht nur den billigsten, hast du Kosten. Für Beihilfe/Kasse gilt dasselbe: was die alles nicht bezahlen, weil es angeblich Privatvergnügen ist, kostet manches Mal viel Geld zusätzlich.
Wenn man nix hat, zahlen die Kassen alles. Das ist doch hinlänglich bekannt. (Du hast natürlich damit Recht, dass es dann nicht den Luxusrollstuhl gibt).
Deshalb überschreiben die Leute ja auch ihre Häuser und ballern ihr Vermögen raus, bevor es ins Heim geht. -
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Deswegen habe ich zum Beispiel eine Dienstunfähigkeitsversicherung um diese Lücke im Ernstfall zu schließen.
Das sehe ich anders.
Wenn etwas derart gravierendes eintritt, dass man mich nicht mal mehr im Rollstuhl ins Klassenzimmer schieben kann, dann ist Geld meine kleinste Sorge.
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Und in welchem Alter?
Wenn man dienstunfähig wird natürlich direkt. Nicht mit 67.
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Ich würde mich fragen, wieso es hier 1 statt 0 Punkte für eine komplett falsche Antwort gibt, aber ok.
Netter Lehrer 😊
Sicher NRW. Wenigstens "irgendwas" vergleichbares wurde gemacht, damit ist es zumindest schonmal nicht 6.
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Ca. 17% der Männer haben eine höhere Rente als 1.800 Euro pro Monat, bei den Frauen sind es nur ca. 6%. Insgesamt dürften mehr als 90% der Rentner weniger als 1.800 Euro Rente erhalten.
Da gibt es aber bei so einigen noch üppige Betriebsrenten drauf. Mein Vater ging mit 60 in den Ruhestand und erhält ein Äquivalent zu einer ordentlichen Beamtenpension als Handwerker in der Industrie.
Aber ja, die gesetztliche Rente ist bei vielen sehr traurig.
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Man sollte generell um Gottes Willen solche Fragen nicht versuchen mit ChatGPT zu beantworten, sondern die entsprechenden Verordnungen selbst lesen.
Die Mindestpension bekommt man tatsächlich nach 5 Jahren. Das ist mehr als manch anderer jemals Rente bekommt.
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Und das sage ich mit dem Wissen, dass ich immernoch aus Stunden rausgehe und denke: das war Mist! Insbesondere bei neuen Lerngruppen und Themen ist der erste Unterricht sicher nicht perfekt.
Das ist ein gutes Zeichen, bedeutet es doch, dass du auch als gestandene Lehrkraft immer noch deinen Unterricht reflektierst.
Da gibt es ja ganz andere Beispiele, die denken, alles was sie unterrichten wäre toll. Ausgerechnet bei denen kommen dann oft sogar Schülerbeschwerden.
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Mein Mann meinte neulich, dass es schon bemerkenswert sei, dass ausgerechnet Lehrkräfte so empfindlich auf Beurteilung reagieren würden, die ja selbst ständig mit Beurteilen zu tun haben.
Gibt es Berufe und insbesondere Ausbildungen, in denen man nicht beurteilt wird?
Interessanter Punkt, habe ich so noch nie drüber nachgedacht. Die Schüler befinden sich ja in einem permanenten Zustand der Beurteilung.
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