Das Singular "they" ist doch schon lange völlig üblich, auch bei nicht-nicht-binären Personen, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt oder es gar nicht verraten werden soll.
Beiträge von state_of_Trance
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Ich finde, und das wurde bereits oft genug hier in Foren dargestellt, dass man sich nach dem schulinternen Curriculum bzw. dem eigenen Ermessen richten sollte. Deshalb ist es mir herzlich egal ob da jemand sauer wird.
Das Kollegen an Oberstufenzentren da stärker betroffen sind, als Gym-Kollegen ist aber auch klar.
Nein, moment. Sauer wurde ICH. Weil ich es so unverschämten fand sich über einfachste Inhalte auch noch zu beklagen.
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Nein nein, wenn, dann nur grob, es wird mit Glück erkannt, dass lineare Funktionen gerne nach diesem "Schema" funktionieren

Das "gefällt mir", weil "Zustimmung". Das gefällt mir persönlich ganz und gar nicht.
Ich habe mit einer Einführungsphase vor den Ferien richtig Stress gehabt, weil sie der Meinung waren es wäre alles zu viel, zu schwer, zu schnell. Wir haben ausschließlich Sek1-Stoff gemacht, vorrangig Klasse 8. Da war ich ganz schön sauer. (Bei uns am WBK ist es normal, dass wir mehr wiederholen müssen aufgrund der extremen Heterogenität, unsere Stundenzahl in der EF ist durch Vertiefungsstunden aber auch höher).
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Was ich hier an der Gesamtschule mitbekomme, ist, dass Kenntnis über y = m*x + n schon oberes Realschulniveau ist.
Meinst du im Sinne von "Kenntnis darüber" oder gar etwas, was darüber hinaus geht? :O
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Du kannst froh sein, wenn sie die absoluten Grundlagen, die ALLER absolutesten Grundlagen von linearen Funktionen drauf haben. Aber so wie die ZP10 in der Regel, zumindest bei uns, ausfällt, ist auch das zweifelhaft.
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In Bayern läuft in Mathe mehr als in NRW, das wissen wir glaube ich alle. Das sieht man an den Abituraufgaben ja sehr gut.
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Das verstehe ich ja, aber ich höre auch immer wieder, dass sich Anwärter anfordern lassen, die überhaupt keinen Bezug zu der konkreten Schule haben außer vielleicht gehört zu haben, dass sie "gut" wäre.
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Und auch in der Einführungsphase kommt der Sinus eher zu kurz.
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Kann mir jemand mal diese "Anfordern" erklären?
Was bringt es einer Schule einen Neuling "anzufordern", der hat doch eh noch keinerlei Erfahrung oder Referenzen vorzuweisen. Was will die Schule also mit dem einen "bestimmten" Referendar?
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Zum Thema Vertretungen in Mathe:
Wenn man da IRGENDWAS zu einem der Themen: Bruchrechnung, Klammern auflösen, Gleichungen lösen macht, macht man NIE was falsch.

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Bei Krankheit bleiben wir zuhause, Gerede gibt es deswegen nicht.
Das glaube ich aber auch erst, wenn ich auch nur ein Kollegium auf diesem Planeten sehe, wo nicht "geredet" wird, wenn jemand häufiger mal fehlt.
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Ist halt die falsche Richtung.
Statt KI in Präsentationsprüfungen zuzulassen würde ich es genau andersrum machen. Ausschließlich in der Schule ohne KI erarbeitete Produkte bewerten, Klausuren eher reduzieren dafür mündliche Abfragen ohne Hilfsmittel.
Aber ja, immer noch besser KI aktiv einzubeziehen als bei den alten Formaten dem Schummeln nicht mehr Herr zu werden.
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Ich erinnere mich noch genau an den PISA Schock 2002. Das wurde die Jahre danach immer wieder in der Uni zitiert. Asien und deren Leistungsorientierung war verpönt. Asiatische Länder standen damals auch oben. Und sie stehen heute immer noch oben.
Wenn wir Migranten haben, die eine Schule in China, Japan, Korea, Iran oder auch Ukraine, Russland etc. besucht haben, können die immer gar nicht glauben, wie wenig in Mathe bis zum Abitur verlangt wird und lernen in der Regel auch von der EF bis zum Abitur nichts mehr hinzu.
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Die im von k19 verlinkten Aufgaben könnte keiner meiner Abiturienten unfallfrei lösen. Keine einzige.
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Handy und Taschenrechner haben schon früh dafür gesorgt, dass die Grundfähigkeiten des Rechnens verkümmerten. Wikipedia und KI sorgen jetzt dafür, dass die SchülerInnen auch in den nicht mathematischen Bereichen nicht mehr selbst denken sondern (vermeintlich) denken lassen.
Das ist in meinen Augen eine gefährliche Entwicklung. Die weitgehend unkritische Technikgläubigkeit und -hörigkeit in Verbindung mit pervertierter Meinungsfreiheit, die ja im Grunde Faktenfreiheit meint, ist eine wunderbare Grundlage für eine gesellschaftliche Entwicklung hin zu autoritären Systemen.
Selbst die Boomer entdecken ja jetzt KI. Konnte man im Forum ja bereits beobachten. Grüße gehen raus.

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Die würde ich gar nicht mal als "verloren" bezeichnen. Solche Konstellationen haben wir natürlich auch - da muss man dann ggf. schauen, wie man den KollegInnen dabei helfen kann, dass sie weniger überfordert sind.
Ich frage mich halt, inwiefern da noch Veränderung erreichbar ist, wenn teilweise Jahrzehnte verschlafen wurde zu erlernen, wie der Job im Alltag zu funktionieren hat. Dazu gehört an einer Einzelklausur (nicht Klausursatz, Einzelklausur) sechs Stunden rumzuwerkeln und es dann 5 zu nennen oder für jede Lerngruppe den Anfangsunterricht der Fremdsprache neu zu planen.
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Was macht man eigentlich mit verlorenen Schafen, die keinerlei Zusatzaufgaben mehr erledigen, weil sie selbst in massiver Teilzeit mit ihrem eigentlichen Unterricht überfordert sind und bereits zu viele Stunden arbeiten?
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Ja das dauert manchmal länger, gerade wenn der Bereich neu ist.
Dann hat man aber in der Regel damit für die Folgejahre ausgesorgt für diese Reihe. Das ist also in dem Sinne gar keine verlorene Zeit.
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Wer denkt jede einzelne Unterrichtsstunde deckt immer alle 3 AFB ab, kann noch nicht viele Stunden selbst unterrichtet haben.
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