Beiträge von state_of_Trance

    Ob ich eine Gruppe wuseliger Erstklässler im Griff hätte, weiß ich wirklich nicht.

    Beim Rest hast du schon Recht.

    Verwaltungsvorschriften zur APO-SI (6.2.1)

    "6.1.2 Schriftliche Klassenarbeiten werden soweit wie möglich gleichmäßig auf die Schulhalbjahre verteilt, vorher rechtzeitig angekündigt, innerhalb von drei Wochen korrigiert, benotet, zurückgegeben und besprochen. Sie werden den Schülerinnen und Schülern zur Information der Eltern mit nach Hause gegeben. Erst danach darf in demselben Fach eine neue Klassenarbeit geschrieben werden."

    Das ist eben kein Urban Legend!

    Wir hatten das Thema glaube ich schonmal und ich glaube wir kamen zu dem Ergebnis, dass dies nur in der APO SI zu finden ist.

    Wer schreibt vor, dass Kalusuren immer innerhalb von 14 Tagen korrigiert sein müssen? Was passiert wenn, mal eine Klausur nicht nach 14 Tagen korrigiert ist?

    Nix. Das ist so eine Lehrerzimmer Urban Legend.

    Mein ehemaliger Schulleiter war sogar der Meinung die Klausuren müssten erst einmal "reifen" :D

    Diese Möglichkeit bietet dir keine andere Arbeisstelle und das ist nicht nur in Zeit und Lebensqualität aufzuwiegen, sondern natürlich auch in Geld und in der Wahl zwischen Lehramt oder nicht Lehramt. Ich nehme dir nicht so ganz ab, dass du "Beamtentum" als Arbeitsstelle gewählt hast. Wenn doch, dann ist es halt eine sehr individuelle Entscheidung.

    Ich habe nicht "Beamtentum" als Arbeitsstelle gewählt, aber für mich persönlich kam der Arbeitsplatz Schule nur verbeamtet in Frage, nicht aufgrund des Status, sondern aufgrund des besseren Nettobezahlung. Ich hänge aber nicht so sehr an dem Job, dass ich ihn unter schlechteren Bedingungen nicht auch verlassen hätte.

    Überstunden anhäufen und abfeiern in Form von Urlaub kann man übrigens auch in anderen Berufen. Mein Freund als Software-Entwickler macht das ständig.

    Als jemand, der bereits im Studium am Lehramt gezweifelt hat, ärgert es mich, dass du mir unterstellst ich würde andächtig das Angestelltengehalt akzeptieren.

    Ich habe das Äquivalent zu einem Bachelor in Mathematik mit Nebenfach Physik, ich wäre zurück an die Uni gegangen und hätte einen Master gemacht. Ich wäre sowieso so gut wie weg gewesen aus dem Job nach dem Referendariat, hätte ich nicht gemerkt, dass es (zum Glück) auch andere Dinge als Gymnasien und Gesamtschulen gibt, wo mir der Unterricht sogar Spaß macht.

    In der Industrie hat man die Möglichkeit ein besseres Gehalt auch als das Beamtengehalt zu bekommen. Da könnte ich dann auch mit sechs Wochen Urlaub leben.

    Danke übrigens für die Unterstellung ich würde meinen Job schlecht machen, weil ich ihn anders aufteile als du.

    Ich erinnere mich immer wieder nicht gern daran, wie wir in der Neunten oder Zehnten ausrechnen mussten, wie lange es dauert, bis ein Pudding abgekühlt ist, den man vors Fenster stellt.

    Ich habe über das selbe Thema sogar einen Unterrichtsbesuch gemacht im Referendariat. Ich habe total praxisnah gefragt, wie lange es dauert bis frisch gebrühter Kaffee die optimale Trinktemperatur hat. :thumbup:

    Mir wurde auch schon bei Fobis oder wenn man andere Lehrer:innen so trifft gesagt, dass sie für Angestelltengehalt den Job nicht machen würden. Gut, ok, das ist deren Einstellung, das sei jedem zugestanden. Ich persönlich kann aber für mich sagen, dass ich soviel verdiene, dass nur ca. 50% überhaupt zum Leben brauche (als Single, andere Situation) und den Rest sparen kann.

    Ich

    Ich verstehe natürlich, dass man mit mehreren eigenen Kindern in einer anderen Situation ist. Unterm Strich geht es aber, zumindest für mich, mehr

    um Zufriedenheit als um ein paar Hundert Euro mehr. Wenn man allerdings immer vergleicht, wird man vielleicht diese Zufriedenheit nicht erreichen.

    Es geht nicht um ein paar Hundert mehr, es geht um Dimensionen, in denen man auf dem Dorf Häuser kaufen kann. (GEW: ca. 300k Unterschied) und da ist noch kein Wort von der Pension oder gar den absurden Familienzuschlägen gesprochen.

    Also ich sehe es exakt genauso: Für das Angestelltengehalt würde ich morgens nicht aufstehen.

    Muss man da die eigene Antwort nur denken und ihre Korrektheit (Schreibweise, Exaktheit der Bedeutung) selbst ehrlich beurteilen oder muss man es ins Programm eintippen und es ist halt nur richtig, wenn es exakt richtig ist?

    Der Grundgedanke ist eigentlich, dass man es ehrlich einschätzt und nicht tippt, man kann aber auch Karten erstellen, wo man tippen muss.

    Werden diese jetzt bestraft, weil sie in der gewonnenen Zeit nun andere Tätigkeiten erledigen müssen, um auf ihre 41 Stunden zu kommen?

    Ja, so sehe ich das auch. Ich liege selbst mit diversen Sonderaufgaben, die ich übernehme, häufig unter der Regelarbeitszeit. Trotzdem leiste ich mehr, als das Gros meiner Kollegen, die unfassbar ineffizient sind. Das finde ich nicht gerecht. Der größte Vorteil ist die freie Zeiteinteilung und wenn man fertig ist, ist man fertig.

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