Beiträge von state_of_Trance

    Also das finde ich echt unter aller Sau, da unterrichte ich aber 10 mal lieber in den heißen Räumen als aufgrund von Hitzefrei Minusstunden zu sammeln. Das ist echt unmöglich, unabhängig von der Rechtslage.

    Gibt es wirklich solche dresscodes? :staun: Bei uns am BK läuft von kuk bis SL jeder in kurzer Hose oder Rock herum. Ist ja sonst nicht auszuhalten bei der Hitze :angst:

    Na, in Bürojobs gibt es die schon. Da muss doch teilweise schon gefragt werden, ob überhaupt die Anzugjacke ausgezogen werden darf.

    Es soll auch ein paar "bessere" Gymnasium geben, wo das Tragen von kurzen Hosen nicht gerne gesehen ist, wir haben auch den ein oder anderen älteren Kollegen, der da kein Fan ist. Zum Glück ist das bei uns die Unterzahl :D

    Selbst ein Anruf in den Unternehmen hat größtenteils das bestätigt was ich vermutet habe.
    Sie haben es wirklich nicht so ernst genommen und dachten sich, irgendwie klappt das mit der Note schon.

    Ich frage mich halt nur, ob manche Schüler heutzutage nicht mehr bereit sind sich für bestimmte Dinge einzusetzen und die Schuld immer bei den anderen zu suchen.

    Ich will dass Schüler was lernen, aber ich habe das Gefühl, dass einige es einfach nicht wollen und gute Noten als Selbstverständlichkeit ansehen.

    Hättet ihr was anderes gemacht?

    Ich glaube, du hast alles richtig gemacht und die Schüler wollen einen Machtkampf austragen. Schülervorträge sind oft echt unterirdisch und sie sind es gewohnt, dass die Noten trotzdem passen.

    Du willst realistisch bewerten, das ist löblich. Da muss man den Gegenwind aushalten.

    Hast du nie typische Erkältungsymptome? Bzw. wenn du sie hast, gehst du direkt zum Arzt?

    Zum Arzt gehe ich, wenn der Verlauf der Erkältung mir Grund zur Annahme gibt, dass es doch etwas schlimmeres sein könnte (oder wenn ich tatsächlich ab Tag 4 das Attest brauche).

    Bisher hat es der Erholung aber oft gut getan einfach einen Tag im Bett zu bleiben, am Folgetag fühlt man sich doch oft gleich besser.

    Ich habe neulich erst einen Schüler dabei erwischt, wie er Marihuana konsumiert hat im "Dunstkreis" der Schule und es hat weitreichende Kreise gezogen (Gespräche, Klassenkonferenz wegen Missachtung der Schulordnung, pädagogische Maßnahmen). Ich hätte auch, wie der Kollege, mit dem ich Aufsicht hatte, so tun können, als hätte ich davon nichts mitbekommen, da hätte ich mir die Extraarbeit gespart.

    Ich weiß nicht. Er wird deshalb sicherlich nicht mit dem Kiffen aufhören, er wird nur mehr Abstand zur Schule halten.

    Ich glaube immer mehr, dass unser Einfluss darauf doch seeehr begrenzt ist.

    Also ich unterhalte in einer nicht unbedingt günstigen Wohnung auch ein häusliches Arbeitszimmer, welches ich nicht missen möchte. Es ist zwar im Endeffekt zu groß, da ich eigentlich nur noch digital arbeite, aber ich möchte trotz Laptop NICHT auf dem Küchentisch oder der Couch arbeiten, allein für die Psychohygiene und das Feierabendgefühl, womit wir wieder beim Ausgangsthema wären.

    Ich teile die Meinung keinesfalls am Listenverfahren teilzunehmen.

    Einer der großen Vorteile des Landes NRW ist nämlich die schulscharfe Einstellung. Diesen Luxus kennen viele andere Bundesländer gar nicht. Es werden sicherlich für den Termin 1.11., bzw. spätestens dann 1.2.20 passende Stellen ausgeschrieben werden. Zum Thema Ruhrgebiet kann ich nichts sagen, das hängt auch davon ab wo man wohnt. Im Rheinland gibt es auch genug Stellen. Kann sein, dass im nördlichen NRW wirklich weniger Stellen verfügbar sind (Ist ja auch weitaus schwächer besiedelt.)

    Es würde wirklich helfen, wenn mehr Kollegen sich wenigstens gedanklich mal eine Prioritätenliste anlegen würden.

    Der reguläre Unterricht und die schnelle Rückgabe von Allerweltsklausuren stehen da ganz unten, wenn Dinge wie externe Zeitkorrektur, mündliches Abitur oder jede Form von Konferenzen anstehen.

    Wenn diese Unternehmungen zu viel der Wochenarbeitszeit in Anspruch nehmen, muss am Rest gespart werden. Sehr leicht könnten auch manche Sprachenlehrer mal daran sparen, ständig Produkte der Schüler zuhause zu korrigieren oder die Naturwissenschaftlicher nehmen halt mal eine Simulation statt eines aufwendigen Experimentes. Oder man schiebt eine Übungsstunde ein (geht in jedem Fach).

    Es ist übrigens sehr erhellend, tatsächlich mal die Arbeitszeit zu tracken, ich kann dafür die Android App "Zeiterfassung" empfohlen.
    Dort kann man verschiedene Tasks definieren und sich in einer Taskmatrix beispielsweise anzeigen lassen, welchen Anteil an der Wochenarbeitszeit z.B. die Korrektur in Klausurphasen hat.

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