Anfangs dachte ich an den überengagierten Studenten. Jetzt langsam an einen Troll.
Beiträge von state_of_Trance
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Ja. Dann zeichne mal sin(1/x) um 0 herum oder betrachte die Fkt dort und sag mir, ob man den Stift absetzen muss oder nicht. Du wirst es nicht können.
"Da muss ich den Stift doch nicht absetzen, sondern nur immer schneller zwischen 1 und - 1 pendeln."
Was entgegnest du diesem Schüler? Etwas, was ihn wirklich überzeugt? -
Sei doch mal ehrlich: Haben deine Kommilitonen die Epsilon-Delta-Definiton auf Anhieb oder auch nur annähernd problemlos verstanden? Das ist doch genau wie beispielsweise die Begriffe injektiv, bijektiv und surjektiv (hast du die auch eingeführt?) eine der größeren Verständnishürden des ersten Unisemesters.
Ich rate dir wirklich davon ab, zu versuchen eine Analysis I Vorlesung aus dem Unterricht zu machen. Auch im LK in Bayern. Meine Meinung.
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sin(1/x)...Nein, afaik steht es nicht explizit im Lehrplan, aber die „Nicht-absetzen“-Definition ist halt Müll..
Sin(1/x) wird in NRW niemand zu sehen kriegen. Nichtmal mehr sin(2x).
Gewöhne dich dran oder stelle dich auf viele harte Kämpfe ein.
Achso und @sin(1/x). Die ist doch an jeder Stelle ihres Definitionsbereiches stetig, und das ist gut nachvollziehbar mit dem Stift
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Mathematisch exakt kann man das nicht, klar. Aber (zumindest in NRW) wird kein Schüler jemals eine Funktion sehen, wo die Vorstellung "in einem Zug zeichnen" nicht greift... Zumal das Thema bei uns nicht mehr behandelt wird.
Steht es explizit im bayrischen Lehrplan? Könnte ja durchaus sein, aber wenn es das nicht tut, würde ich das Thema wirklich aufgeben. -
Du bist neu und/oder Student, richtig?
Schüler sind in der Regel (auch im LK) bereits mit viel weniger Abstraktion überfordert. -
Ich würde an einer Stelle mal die ersten Prüfungen abwarten und schauen, was diese Schwätzer dann sagen. In der Regel offenbart sich, dass meist gar nicht so viel dahinter ist, wie es den Anschein erweckt

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Ich will auch gar nicht abstreiten, dass es auch anders geht. Aber bei uns war den Lehramtsstudierenden allen völlig klar, dass sie niemals in der Forschung ihre Abschlussarbeiten schreiben würden, da das viel zu anspruchsvoll wäre. Dann lieber in der DIdaktik "aus 10 Büchern 11 machen".
Wie gesagt, ist nur meine Beobachtung einer kleinen und nicht repräsentativen Gruppe. Trotzdem prägt es irgendwie das Gesamtbild.
Krieg ich jetzt eins auf die Mütze, wenn ich zugebe, dass ich auch meine Masterarbeit lieber in der Didaktik der Physik gemacht habe?

An meiner Uni hat man die Klausuren und Prüfungen unter meist gleichen Bedingungen absolviert, aber aufgrund des Studiums zweier Fächer war es mengenmäßig natürlich ein großer Unterschied. Ich hatte bis zum Master weniger reine Fachvorlesungen als ein "normaler" Student bis zu seinem Bachelorabschluss. Demnach empfand der Großteil es mit Recht als zu anspruchsvoll in den Fachwissenschaften, da ja auch einiges an Grundwissen einfach nicht vorhanden war / sein konnte.
Die Sprüche "ich werde Lehrer, interessiert mich nicht" kenne ich allerdings auch gut. Das ist natürlich albern.
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1. Bei den ganzen Tippfehlern in deinem Ausgangspost würde ich mal den Ball flachhalten! (Bewusstes Ausrufezeichen).
2. Ich glaube meine Zeugnisse brauche ich dir nicht einzureichen.
Noch viel Spaß im Forum wünsche ich dir.
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- Quereinstieg an der Grundschule finde ich nur für Musik, Sport, Religion ok, alles andere empfinde ich als gefährlich. Das ist einfach eine andere Hausnummer, als Sek I und Sek II
Das ist ein wirklich bedenkenswerter Punkt. Ich habe das an andere Stelle mal erwähnt, dass ich mich als ausgebildeter Gymnasiallehrer nicht ansatzweise befähigt sehe, in einer Grundschule zu unterrichten. Ich denke, da stimmen mir viele der Kollegen weiterführender Schulen zu.
Die "Abwertung" der Grundschule getreu dem Motto, man könne da ja jeden hinschicken, da könne man ja nicht viel falsch machen und fachlich ist es auch kein Problem, sehe ich mehr als kritisch.
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Aus dem gleichen Grund wurden in meiner Schulzeit auch alle 2 Jahre die kompletten Lehrer getauscht. Es gab also eine komplette Neubesetzung von Klassen- und Fachlehrern.
Ich meine, dass das heute an vielen Schulen immer noch so ist. Und ich finde es auch gut.
Man darf sich übrigens auch als Lehrer mal freuen, gewisse Klassen endlich loszuwerden.
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Wieso ist das finanziell nicht drin. Gerade Dortmund ist doch vergleichsweise bezahlbar.
Es gibt da so was, das nennt sich arbeiten. Ist auch Studenten erlaubt.
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Dazu die ganzen UV`s und Prüfungen. Bereits im 1. Referendariatsjahr muss man innerhalb von 6 Wochen die Jahrespläne seiner Fächer abgeben.
Und: Jedes Arbeitsblatt braucht einen genormten Trauerrand, war zumindest bei meiner Tochter so. Woanders ist der Rand nicht Pflicht, habe ich gehört, also es kommt auf die Schule an.Man muss schon sehr an Bayern hängen, dass man sich das freiwillig antut. Jahrespläne, genormter Rand. Wenn ich das jetzt einem beliebigen Kollegen erzählen würde, die würden denken ich mache Witze.
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Sehe ich genauso, dieses Profilstudium klingt für mich nach Unsinn. Schulen suchen Fächer, alles andere ist zweitrangig.
Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass das Drittfach wirklich nötig ist (es sei denn, du möchtest es aus eigener Überzeugung).
An Sek1 Schulen wird doch alles mögliche immer gesucht, nur das Gymnasium ist überlaufen. -
Gerade in NRW geht das doch alles bei guter Fächerwahl (und Schulwahl) schnell. Zwei mal im Jahr Ref, Einstellung zu (mindestens) vier Terminen.
Ich konnte hier nahtlos vom Ref in die feste Stelle übergehen. Und da bin ich nicht alleine.
Und nochmal @NRW. Ich sehe uns absolut nicht im Nachteil gegenüber den OBASlern. Die halten soweit ich weiß 19 Stunden von Anfang an eigenverantwortlich und haben Seminar. Was machen Refis? Ein Jahr lang lächerliche 9 Stunden BDU, den Rest angeleitet wo man auch mal noch hospitieren kann. Da finde ich das mit der Bezahlung schon in Ordnung.
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Es gibt den Spruch "Die Schüler überleben auch mal schlechten Unterricht". Und genau so ist es, meist merken sie es nicht mal.
Also da schließe ich mich den Vorpostern an. Da kann nicht viel dramatisch schief gehen. -
Die Beraterin meinte zu mir, dass es unklug wäre, das Ref. anzufangen, wenn ich mir nicht zu 100 % sicher wäre. Weil die freie Wirtschaft anders funktioniert und ein abgebrochenes Ref. im Lebenslauf für viele Arbeitgeber wohl ein rotes Tuch wäre.
Und das weiß diese Beraterin aus empirischer Erfahrung? Oder ist das wohl doch nur eher eine Mutmaßung von ihr.
Außerdem:1. sagt niemand, dass das Ref vorzeitig abgebrochen wird
2. Falls du es abbrechen solltest, bin ich mir ziemlich sicher, dass man das in Bewerbungsgesprächen positiv auslegen kann, nach dem Motto "der Beruf war nichts für mich, daher denke ich, dass ich mich bei Ihnen aufgrund dieser und jener meiner Fähigkeiten viel besser einbringen und entfalten kann".
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Einwurf zur Schweiz:
Ich komme irgendwie nicht drüber hinweg, dass man den Spruch: "In Maßen statt in Massen" ohne das "ß" doch gar nicht schriftsprachlich uneindeutig ausdrücken kann

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Inwiefern der falsche Zeitpunkt?
Die Frage ist, was ich mache, wenn ich sehe, dass es nicht das Richtige für mich ist? Dann wäre ich bereits 34 und würde wieder dort stehen, wo ich mich jetzt befinde. Eine Bekannte meinte zu mir, dass ich es mal mit einer Stelle als Vertretungskraft versuchen soll (wird bei uns überall händeringend gesucht).Weil nach dem Studium ja der Moment ist, wo man wirklich im Referendariat entscheiden kann, ob einem der Lehrerberuf liegt.
Gegenfrage: Was bringt es dir, den Kopf in den Sand zu stecken ohne jemals versucht zu haben, ob es dir nicht doch Spaß macht bzw. zumindest gut läuft? Das fände ich wesentlich unangebrachter.
Edit: Jetzt in eine Vertretungsstelle zu gehen ist meiner Meinung nach das absolut falscheste, was du nur tun kannst.
DA bist du wirklich unvorbereitet, ich vermute, dass diese Erfahrung dich für immer abschrecken wird, je nachdem in welche Klassen man dich mal eben reinwirft.
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