Beiträge von state_of_Trance

    Also ich habe Lehramt für Gymnasium studiert, an einem normalen Gymnasium Referendariat gemacht und sehe mich nicht einmal annähernd dafür qualifiziert in einer Grundschule vernünftig zu unterrichten. Im Anfangsunterricht schonmal erst recht nicht.

    Das nur mal so von meiner Seite dazu...

    Ich würde den Plan Berufsschule unterstützen. Dort geht es nicht so hyperpädagogisch zu, das verkraftet die Klientel dort ohne weiteres.

    Da stimme ich xwaldemarx zu. Ohne mich jetzt mit der Grundschule auszukennen, kann ich mir vorstellen, dass es im "gehobenen" Einzugsgebiet besonders bezüglich der Empfehlungen mehr Stress geben wird.

    Ich bin selbst an einer extrem kleinen Schule gelandet, bin aber sehr glücklich mit meinen Kollegen.
    Läuft die "Dorfschule" denn Gefahr irgendwann aufgelöst zu werden? Diese Frage würde ich mir da noch stellen.

    Selbstverständlich muss man die Gesetze irgendwann beherrschen. Es geht vielmehr darum, dass man dazu aber (vorausgesetzt man versteht sie) nicht wirklich symbolisch auswendig lernen muss. Irgendjemand hat geschrieben, dass der log alle Operationen eine Stufe herunter setzt. Das reicht ja.

    Beim Thema Entdecken vs Übungszeit kommt es auch stark auf die Lerngruppe an. Grundkurse in der Oberstufe haben an allen Ecken Baustellen, da investiere ich auch lieber mehr in die Übungszeit.

    Flächenformeln, binomische Fomeln, Potenzgesetze.
    Das sind doch Sachen wo man weitestgehend eben NICHTS auswendig lernen muss, wenn man eben irgendetwas verstanden hat.
    Die, die in Mathe viel auswendig lernen, sind die, die nichts verstehen. Da sind wir doch in gewisser Weise bei der Kompetenzorientierung.

    Vielleicht macht ich es falsch, aber ich werde auch immer weniger und weniger Fan von solchen "Anwendungsaufgaben", außer sie sind WIRKLICH realistisch und keine billige Ausrede jetzt die pq-Formel zu verwenden.

    Diese Wurfaufgabe kommt im Einstieg ganz gut an, da beteiligen sich auch die "doofen". Dann geht es an die mathematische Erarbeitung und es wird genauso viel oder wenig verstanden wie immer. Und das zieht sich durch all solche Stunden, auch durch die Physik. Netter Einstieg, sobald gearbeitet werden muss, steigen die üblichen auch wieder aus.

    Fernsicht, du klingst als möchtest du Vollzeit arbeiten, aber für Teilzeit bezahlt werden. Bei deiner Aussage, dass du das Pensum dann schaffst, läuten bei mir alle Alarmglocken.

    Lass dich nicht ausbeuten, arbeite Vollzeit und drehe an den nötigen Stellschrauben, dass du innerhalb einer vernünftigen Wochenarbeitszeit das Pensum schaffst.

    Du unterrichtest Mathe, mach immer mal Übungsstunden ohne große Vorbereitung, nutze Material, das dir das Internet (oder von mir aus auch die Verlage) bereitstellt.

    Gestalte deine Klausuren korrekturfreundlich, mach Feierabend.

    cubanita1, es wird ja auch so gemacht. Es ging eher um die Tatsache, wie erschreckend das ist, welche Textqualität da abgeliefert wird. Nicht nur voller Fehler, sondern oft auch vom Ausdruck her. Ich bilde mir ein, das könnte auch beim spontanen aufschreiben ein wenig besser laufen

    Drittfach geht deutlich schneller, allerdings kenne ich aus Rheinland-Pfalz so, dass man dann auch nur die Lehrbefähigung Sek1 erhält?
    Ich hab allerdings kein Drittfach, also ist das nur aus zweiter Hand eine Info.

    Zum Thema Verbeamtung: Reicht es nicht, wenn man die Verbeamtung auf Probe dann mit 42 macht? Also der Beginn der Planstelle. Aber wieder nur eine vage Information von mir.

    Noch eine handfeste zum Schluss: Unabhängig von den Einstellungschancen ist Englisch Deutsch eine harte Kombination im Schulalltag, aufgrund der massiven Korrekturbelastung. Dazu wirst du hier im Forum etliche Threads finden und an jeder Schule Kollegen finden, die nicht nochmal ohne eine "Nebenfach" eine solche Kombination beginnen würden.

    Musik könnte da genau der richtige Ausgleich sein im Alltag.

    Philio: Er meinte sicherlich nicht Deutsch+beliebig, sondern ein anderes Fach fest ausgeschrieben.

    Dir Schulen bevorzugen immer erst Leute mit abgeschlossenem Ref, dann Leute mit abgeschlossenem Lehramtstudium.
    Nur sind die Leute mit abgeschlossenem Ref sowieso sofort in der Planstelle mit den Fächern und die mit Studium schnell im Ref.
    Sprich: Du hast sehr gute Chancen.

    Beachten musst du nur, dass du auch wirklich Vertretung im Stundenplan fest übernimmst. Eine Stelle, wo du nur spontan in unterschiedlichen Klassen vertrittst, wird dich eher abschrecken und spielt auch nicht den Alltag wider.

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