Beiträge von state_of_Trance

    Da hier mehrfach behauptet wurde, dass US-Amerikaner, die im Ausland - zum Beispiel in Deutschland - leben, auf ihr in Deutschland erzieltes Einkommen in den USA Steuern zahlen müssen, habe ich nach dem Thema gegoogelt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Aussage korrekt ist, und sie ist i. d. R. auch nicht korrekt.

    Richtig ist, dass die Betroffenen in den USA jährlich eine Steuererklärung einreichen müssen. Steuern müssen dann aber nur gezahlt werden, wenn der ausländische Steuersatz niedriger ist als der amerikanische. Da die amerikanische Einkommensteuer im weltweiten Vergleich bereits sehr niedrig ist, muss in der Regel nichts gezahlt werden. Die Regelung trifft nur diejenigen Bürger, die in ausgesprochene Steueroasen wie zum Beispiel Dubai ziehen.

    Richtig. Mein Freund hat die US-Staatsbürgerschaft und zahlt keinen weiteren Cent Steuern in den USA.


    Amerikaner sein ist aber trotzdem scheiße. Er kann beispielsweise nicht sein Geld über deutsche Banken und Broker investieren. Die lehnen alle pauschal Amerikaner ab, wegen diesen seltsamen Steuerregelungen.

    Ganz generell muss man meines Erachtens aufpassen, nicht jedem Wehwehchen übermäßig viel Bedeutung beizumessen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung, die ich etwas merkwürdig finde..

    Ach was, heute sind doch alle "neurodivers" und generell liegt die Schuld niemals bei sich selbst, sondern allenfalls am bösen "System" (Was auch immer damit gemeint ist).

    Im Ref verdient man ja auch nicht gerade üppig.

    Du hättest meiner Meinung nach auch die Möglichkeit, etwas anderes zu beginnen oder zu probieren und könntest das Ref auch aufschieben.

    Das halte ich für eine schlechte Idee. Was soll man da ohne Umschulung mit einem Lehramt Grundschule schon spontan finden. Ich würde wirklich ganz stark dafür plädieren erst einmal den Beruf richtig zu erlernen, und zwar im Referendariat. Wenn sie ihn dann immer noch nicht mag, dann kann man sich den Alternativen zuwenden.

    Edit: Als ich gerade nachlesen wollte, was der Brötchengeber eigentlich so an Vorbereitungszeit vorsieht, bin ich auf diesen Thread von vor 5 Jahren gestoßen...

    Lucy01
    20. Januar 2020 12:42

    Ich bin stolz auf mich, auch 2020 habe ich schon realitisch gepostet. Dabei war das erst mein drittes Dienstjahr.

    wie gesagt: man muss erstmal Ressourcen reinbuttern. Also gute Vorbereitung: prüfen, ob die Personen bei anderen Klausuren mitschreiben können, ggf weitere Aufsichten organisieren und Klausurenvarianten erstellen. Kann man sein lassen, wenn es einen nicht stört, dass immer die selben SuS beim regulären Termin krank sind und es nach Corona mit den zusätzlichen Nachschriften nicht so ausgeartet ist, dass drei Nachschreibetermine nicht mehr ausgereicht haben.

    Bei uns haben drei Nachschreibetermine noch nie ausgereicht. :D Wir haben Schüler die schreiben pro Halbjahr locker 6 Klausuren nach.

    bei uns hat es Wunder bewirkt, die notorischen SpontanheilerInnen unmittelbar bei Rückkehr zT aus dem Unterricht zu holen und nachschreiben zu lassen. das ist zunächst ne Menge Ressourcen- und Planungsaufwand, aber wenn man es ne Weile durchzieht und es sich rumspricht, dann werden es deutlich weniger Termine.

    In der Einführungsphase mache ich das immer so. Aber wie organisiert ihr das für die ewig langen Klausuren in der Q-Phase?

    Ein Problem ist auch häufig die schiere Masse der Nachschreiber: Dass die alle zufällig am nächsten Tag da sind ist auch eher eine Seltenheit. Und wenn ich sowieso ein paar in den zentralen Termin setzen muss, kann ich sie auch gleich alle dort rein setzen. :/

    Mal ernsthaft: Du arbeitest aktuell ohne Referendariat als Vertretungslehrerin? Da hat man dich kalt erwischt, du kannst es (noch) nicht, woher auch?


    Im Referendariat wirst du lernen, wie der Beruf wirklich funktioniert. Dabei und in den folgenden Berufsjahren wird sich auch deine Lehrerpersönlichkeit formen. Ich würde nicht aufgeben, bevor du dem Referendariat nicht wenigstens eine Chance gegeben hast.

    Seph

    du glaubst doch nicht ernsthaft, dass diese Schüler alle ernsthaft "krank" wären. Bei uns am Weiterbildungskolleg kommt es regelmäßig vor, dass von so einem Mathe GK glatt die Hälfte bei der Klausur fehlt. Am Folgetag haben diese Schüler dann Wundergenesungen erlebt und fragen dreist, wann denn nachschrieben wird. Das ist in der Regel erst Wochen später. Denkst du, dass die dann eine vom Niveau gleiche Klausur bekämen, am besten nachdem die reguläre bereits zurückgegeben ist.

    Meist ist es Pflegen, eigene chronische Krankheit oder Kinderbetreuung.

    Das könnten ja valide Gründe sein, bei den vielen Teilzeitkräften ist das aber eben nicht der Fall.
    Da wird die Teilzeit beibehalten, obwohl die Kinder aus dem Haus sind, weil man sich in den Teilzeitjahren daran gewöhnt hat, jedes Arbeitsblatt zu optimieren und Vollzeit zeitlich gar nicht mehr schaffen würde.

    Das weiß ich nicht.

    Ich gehe davon aus, dass dein Unterricht etwas komplett anderes ist als meiner.

    Es würde mich doch sehr wundern, wenn dein Unterricht der gleiche wäre bei Grundschülern wie meiner bei ausschließlich “erwachsenen“ Schülern.

    Es geht darum, dass du scheinbar auch eine fertige Menge an Material hast, was du flexibel einsetzen kannst.

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