Beiträge von Jubi87

    Das Erstaunliche daran ist oftmals, dass die meistens vorgeschlagenen Themen schon den Jugendlichen vertraut sind. Ist ja auch klar, wenn man in diese Thematik hineinwächst. Das Arbeiten mit dem Internet im Unterricht ist wichtig und gehört auch gefördert. Vor allem der Umgang mit personenbezogenen Daten sollte angesprochen werden. Mobbing im Internet ist zudem auch ein noch heikles Thema. Die Vorschläge mit der "Überwachung der Bürger" sind jedoch auch sehr gut. Denke vielen SuS ist es gar nicht bewusst, wie viele Daten im Verborgenen archiviert werden. Informatik ist ein wichtiges Fach, das auch viele Schüler fesseln könnte. Je früher man damit konfrontiert wird, desto besser.


    Kann dir zum Thema Überwachung einen Vortrag des Media CCC's empfehlen. Es gehtum die Nutzung anonymisierter Daten, gesammelt von Datenkraken, welche anAusländische Unternehmen verkauft werden (keine deutschen Firmen, da dies gegenunsere Gesetze verstößt). Reporter des öffentlichen Rundfunks erstellen einProfil, einer Scheinfirma, welche im Ausland lokalisiert ist und tatsächlichkönnen diese sich Zugang (Trial Zugang) zu den anonymisierten Daten von ugf. 3Millionen Deutschen beschaffen.
    Interessante Inhalte des Vortrags:
    Woher kommen die Daten?
    Wer schafft sich einen Vorteil durch die Nutzung dieser sensiblen Daten?
    Wie funktioniert ein Deanonymisierungsverfahren?
    Wie schützt man sich gegen diese Datenkraken?
    etc....


    Bei stets beständigem Interesse :)
    https://www.youtube.com/watch?v=K36fe7txXhQ (Build your own NSA)

    Echt eine gute Idee mit der Anordnung der Stühle. Ich bin zwar keine Religionslehrerin, jedoch würde ich behaupten, dass sich beide Ideen gut anhören. Ich würde mich jedoch für die zweite Variante der Arbeitsphase entscheiden, da in dieser eine gemeinsame Interaktion unter den Schülern stattfindet. Zudem ist Hoffnung etwas Positives. Somit können die Emotionen der Kinder auf die Prüfer einwirken. Viel Glück und Spaß bei der Prüfung :)

    Bisschen OT, oder?
    Zum Thema: Wo ist denn deiner Erfahrung nach die Grenze erreicht? Wie viele Schüler pro Klasse verkraftet eine Lehrkraft? Wie viele davon mit anerkanntem Förderbedarf? Wie könnte Inklusion gelingen? Warum werden Sonderpädagogen gebraucht und wie viele? Wie viele Stunden? Was erwartest du von Sonderpädagogen? Wie viel Heterogenität ist einem Grundschullehrer zuzumuten?

    Ich denke wir sind uns alle einig, dass der größtmögliche Lernerfolg bei einer homogenen Klasse zustande kommt. Inklusion gelingt solange andere Schüler der Klasse nicht durch die langsamere Arbeitsweise gestört beziehungsweise ausgebremst werden. Ist die Klassengröße zu klein, so kooperieren Kinder besser mit den Lehrkräften. Resultat: Die Mitbeteiligung am Unterricht steigt. Jedoch verschlechtert sich dabei die Beziehung zwischen den Schülern, sodass sich Gruppenarbeit nur erschwert umsetzen lässt. Bei einer zu großen Klasse stellt man offensichtlich genau das Gegenteil fest. Es ist also wichtig einen Ausgleich zu finden. Nach den Erfahrungen an unserer Schule, liegt dieser Wert leicht über 20 Schülern. Bei Klassen mit sonderpädagogischen Bedürfnissen, sollte die Klasse wesentlich kleiner sein. Zu der Frage, wie viele Kollegen mit einer sonderpädagogischen Ausbildung benötigt werden, kann ich leider keine exakte Antwort treffen. Mich persönlich würde interessieren, wie deine Erfahrungen waren beziehungsweise sind und wie du die Pädagogenfrage beantworten würdest.

    Also die Interessen unserer Schüler sind: Handy, chillen und äääh... Handy.

    Ich bin der Meinung, dass das Heranführen der Kinder an die Technik in den frühen Jahren sehr hilfreich und wichtig ist. Jedoch hat das Handy nichts im Unterricht zu suchen. Dieses Problem fällt uns selbst in den Grundschulen schon auf. Solange die Schüler im Unterricht die Handys nicht verwenden ist es jedoch akzeptabel.

    Es werden aber noch andere Fächer als die naturwissenschaftlichen unterrichtet.

    Klar, jedoch werden doch genau auf diese Noten geschaut. Ich denke nicht, dass ein Handwerker genau die selben mathematischen Aufgaben zu bewältigen hat, wie in der Schule. Es wird weniger auf die praktischen Kenntnisse und Eignungen geachtet, als auf die Noten, die nicht im Zusammenhang mit dem eigentlichen Berufsfeld stehen.

    Ich meinte auch vorwiegen den zitierten Part mit meinen Fragezeichen. Klingt sehr merkwürdig.

    Ach so, da habe ich wohl mitten im Satz, den Inhalt geändert. Wollte damit eigentlich nur sagen, dass Lehrern in inklusiven Klassen, unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeiten seitens der Schüler feststellen. Viele fühlen sich nicht genug gefordert. Es ist schwierig einen Ausgleich zwischen Über- und Unterforderung zu finden.

    Dem kann ich nur zustimmen. Nicht jeder möchte später einen Beruf ausüben, welcher gute Schulnoten in naturwissenschaftlichen Fächern voraussetzt. Lediglich die Benotung wäre demnach schwierig, da die Interaktion mit Schülern oder Menschen im Allgemeinen, manchmal nicht den Erwartungen entspricht. Nicht jeder Lehrer ist gleich und somit würde ins besonders die Benotung ein wahrhaftiges Bewältigungsproblem darstellen.

    Der grüne Teil einer Kartoffel enthält Solanin, welches glücklicherweise fast unlöslich in Wasser ist. Lediglich bei höheren Temperaturen, die beim Kochen erreicht werden, kann es zu einer Aufnahme des Solanins in das Wasser kommen. Mit dem Abschneiden der grünen Stellen kann man jedoch diese Gefahr beseitigen.

    ????
    Und ein Denkanstoß: Sollte Unterricht Spaß machen? Ich meine, ja, schadet nicht. Aber Unterricht sollte Wissen und Kompetenzen vermitteln, nicht unbedingt in erster Linie Spaß machen.
    Du schreibst, an deutschen Schulen sieht es nicht danach aus, dass Unterricht Spaß macht. An englischen Schulen schon? Japanischen Schulen?

    Selbstverständlich sollte der Unterricht den Schülern Wissen und Werte vermittelt. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass diese Dinge eine Selbstverständlichkeit sind. Weshalb sollte uns Interessieren was an ausländischen Schulen vor sich geht ? Das ist ein Problem welches wir nunmal in unserem Land haben. Es werden kaum die persönlichen Interessen der Schüler gefördert. Dieses Problem steht der Entwicklung der Kinder im Wege.

    Das ist problematisch. Klar, Auseinandersetzungen kommen vor. Dieser muss man auch als Aufsichtskraft gewachsen sein. Bei solchen Taten sollte die Schulleitung mit den Eltern sprechen und dann kann man weitere Entscheidungen fällen. Nachrichten wie diese hört man natürlich nicht gerne als Lehrkraft. :daumenrunter:

    Es fehle an allen Ecken an pädagogischen Mitarbeitern, um die Kinder unterstützen. Es gehe um die Masse an Schülern, die bewältigt werden müsse, da die Klassen immer größer würden. Der Landeselternat fordert deshalb kleinere Klassen, Vertretungunterricht und Ausfall müsse sich reduzieren.

    Das Kernproblem ist deutlich zu erkennen.

    Will ja nicht off-topic werden, aber eine Frage habe ich doch: Was machen diese Kinder nach der Schule? Arbeiten? Habe ja auch das Gefühl, dass immer mehr Kinder so sind...

    Grundsätzlich ist es in den späteren Klassenstufen der Primarstufe schwieriger Inklusion erfolgreich zu betreiben. Oftmals stellen Lehrer unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeiten in einer inklusiven Schulklasse fest. Es ist nicht einfach die Klasse gleichmäßig mit den Aufgaben und Bereichen des vorgegebenen Lehrplans zu versorgen. Das Schüler deutlich unkooperativer geworden sind und somit das Interesse am Unterricht verlieren, hängt mit anderen Faktoren zusammen. Unterricht sollte den Schülern Spaß machen und demnach sieht es nicht an deutschen Schulen aus. Vor allem nicht an den weiterführenden Schulen.

Werbung