Beiträge von Schmidt

    Nichts für ungut, aber damit steigt doch auch das "Burnout"-Risiko von den untergebenen Lehrkräften, an die die Aufgaben delegiert werden. Es ist ja nicht so, dass die nicht auch schon genügend leisten müssen.

    Vorgesetzte delegieren Arbeit. Das ist normal. Gute Vorgesetzte achten natürlich darauf, ihre Mitarbeiter nicht mehr als nötig zu belasten. Und die Mitarbeiter selbst müssen auch nicht alles machen. Aber grundsätzlich ist es der Normalfall, dass delegiert wird. Ein Schulleiter kann und soll gar nicht alles alleine machen.

    Meine Kollegin ist von jemandem geschieden, der eigentlich fast immer arbeitslos war. Seit Jahren prozessiert sie/streitet darum, dass sie ihm nichts von ihrer Pension abgeben muss, wenn es denn mal so weit ist.

    Das zeigt den Zeitgeist sehr gut.

    Dass Frauen nicht oder nur sehr wenig arbeiten und sich von ihrem Mann aushalten lassen, ist "normal". Ist es andersrum, ist er ein arbeitsloser Versager.

    Wäre die Situation andersrum, hieße es, was er doch für ein Schwein sei, dass er versucht, seine Pension vor ihr in Sicherheit zu bringen.

    Auf welcher Plattform hörst du es? ich frag, weil Ich die "Sag mal du als..." auch mal gesucht hatte und nur kostenpflichtig gefunden hatte.

    "Sag mal du als Physiker" ist ein Audible Original Podcast. Den wirst du legal nicht komplett kostenlos finden.

    Audible kann ich persönlich allerdings sehr empfehlen. Seit dem ich Bücher höre, "lese" ich wieder mehr.

    Könntet ihr bitte eine Aussage oder Anfrage formulieren, wenn was unklar ist? Manche User*innen sind vielleicht prinzipiell dauernd verwirrt, aber diese Mitteilung trägt halt nicht zur gelingenden Kommunikation bei.

    Ich würde in einer Hausarbeit keinen Text zitieren, zu dem es nur Tim123 als Autor gibt. Sonst könnte ich ja selbst so eine Homepage erstellen und unter Tim123 irgendwas erzählen, womit ich mich dann selbst zitiere.

    Es kommt darauf an, wie du mit dem Material arbeitest.

    Als Nachweis für irgendwas sind solche Quellen natürlich nicht geeignet. Aussagen wie "Wie biggus dickus 1337 in seinem Blog nachweist ..." sind Unsinn. Was aber sehr wohl geht, ist bspw. über das Bloggen zu einem bestimmten Thema zu schreiben und im Zuge dessen auch den Beitrag von biggus dickus 1337 zu verwenden. Man schreibt also über diese Blogs und verwendet sie nicht inhaltlich als Nachweis.

    Dann kommt es noch darauf an, wie vertrauensvoll die Quelle ist. Beim Zdf würde ich keine wissenschaftlichen oder statistischen Aussagen übernehmen; die sind dort aber meistens mit Quellen belegt, sodass man dort nachgucken sollte. Informationen zu tagesaktuellem Geschehen, wie bspw. der Wahl in Brasilien, kann man aber grundsätzlich schon zitieren. Wobei es da auch auf den Kontext ankommt. Mir vielen wenige wissenschaftliche Kontexte ein, in denen Berichte über tagesaktuelles Geschehen relevant wären. Dort kommen diese eher als Gegenstand der Betrachtung vor ("Wie wird wo über was bereichtet?" bspw.).

    fussballtraning.de halte ich hingegen nicht für seriös. Von dieser Seite würde ich nichts zitieren. Wohl aber bspw. vom DFB, der auch Informationen zu Life Kintik zur Verfügung stellt https://www.dfb.de/trainer/a-juni…schiessen-2379/

    Das Bewerten von Quellen ist auch etwas, das Schüler in der Schule lernen sollten.

    Ich sehe das Problem nicht. Die Note ist dann eine 2 / gut. Die Tendenz mit +/- ist eine zustätzliche Information, die für den Schüler hilfreich sein kann, weil er besser einschätzen kann, ob er im "sicheren" 2-er Bereich ist, mit etwas mehr Arbeit in den 1er-Bereich kommen kann oder sich ranhalten muss, damit er nicht in den 3er-Berich abrutscht. Im Zweifelsfall sieht er das so oder so an den vergebenen Punkten und dem Notenschlüssel.

    Man kann deswegen ein Fass aufmachen, oder es einfach sein lassen.

    Das ist doch so oder so Augenwischerei. Eine Note ist nie nur das Ergebnis einer mathematischen Berechnung. Selbstverständlich fließt in die Endnote auch ein, ob Leistungen immer nur "ganz knapp" eine 2 oder "gerade so" keine 1 mehr waren.

    Wenn im Kopf verknöcherte Eltern nicht wollen, dass, eine Tendenz (die in der Regel auch so über den "Umweg" Punkte und Notenschlüssel ersichtlich ist) auf der Bewertung vermerkt ist, ja gut, dann lässt man es bei dem Schüler eben.

    In Hessen gibt es meines Wissens nur Richtlinien für die Vergabe von Noten, an denen sich die Vergabe zu orientieren hat.

    Bisher hat sich deshalb noch nie jemand beklagt. Nicht mal die sehr involvierten Helikopter-Eltern oder die Anwalts-Eltern.

    Also ob die Lampe anzudübeln und jeden Tag an alles denken zu müssen von Kieferorthopädentermin über Balettstunde bis Schwiegermutterweihnachtsgeschenk wirklich ausgewogen ist.

    Solche Aussagen regen mich auf. Kein vernünftiger Mensch denkt jeden Tag an sowas. Dafür gibt es einen Kalender, der gut sichtbar oder digital verfügbar ist. Dort kommen alle Termine und Aufgaben rein, dann sind sie aus dem Sinn. Am Wochenende setzt man sich gemeinsam hin und teilt die Termine der kommenden Woche auf. Wenn ich damit dran bin, das Kind vom Musikunterricht abzuholen (hin kommt es alleine), dann hat meine Frau diese Aufgabe direkt aus ihrem Hirn gestrichen. Wenn sie dran ist mit Geschenk besorgen, dann macht sie das. Darum muss ich mich dann nicht mehr kümmern. Wir müssen uns auch gegenseitig nicht kontrollieren, sind alle Aufgaben, die der andere erledigt also komplett mental los.

    Ich merke mir auch auf der Arbeit keinerlei Termine. Die schreibe ich auf und habe sie im Kalender. Schon sind sie aus dem Sinn bis sie wieder relevant werden.

    Wenn man kein System nutzt, um sich mental zu entlasten, selbst schuld. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein.

    Okay, das ist interessant. Dann werde ich mich nicht mehr äußern, mich macht dieser Thread tatsächlich wütend, weil er so wahnsinnig unsachlich ist. Aggression untereinander finde ich aber kontraproduktiv

    "Sachlichkeit" heißt nicht, sich kleine Comics anzusehen und sich gegenseitig darin zu bestätigen, wie hart das Leben doch sei und wie sehr man doch von den Männern dieser Gesellschaft gebeutelt wird. Auch vom eigenen Mann (der das so wahrschinlich nicht zu hören bekommt, weil es unterbewusst klar ist, wie irrational diese Behauptung ist).

    Das Verhalten von Tom halte ich auch für unter aller Kanone.

    Natürlich kann man jemanden darum bitten, bei einem Gespräch eine Maske zu tragen. Dann muss man natürlich auch selbst eine tragen. Oder man verzichtet selbst auf eine Maske, dann kann man das aber sicher nicht von anderen Menschen erwarten.

    Wie sinnvoll es zur Zeit ist, in solchen Situationen zu verlangen, dass jemand eine Maske trägt, während man ständig maskenlosen Kindern und Jugendlichen, zum Teil recht nah, gegenüber steht, sei mal dahingestellt.

    Ich dachte, nach fast drei Jahren wäre jedem klar, wie Übertragung stattfindet.

    Es gibt generell drei Übertragungswege: Aerosole, Tröpfchen und Schmierinfektion.

    Schmierinfektionen laufen überwiegend durchs Händeschütteln/Anfassen (und dann Kontakt mit den Schleimhäuten bspw. durch Augenreiben). Tröpfcheninfektionen passieren durch das Sprechen mit wenig Abstand. Jeder Mensch spuckt beim Sprechen mehr oder weniger. Aerosole sind in der Luft gelöste Tröpfchen.

    Die Infektionsgefahr durch Schmierinfektionen lässt sich dadurch reduzieren, dass man sich nicht gegenseitig anfasst. Daher die offizielle Empfehlung, das Händeschütteln zu unterlassen. Die Infektionsgefahr durch Tröpfchen lässt sich durch Abstand Reduzieren. Daher die offizielle Empfehlung, mindestens 1,50m Abstand zueinander zuhalten. Die Infektionsgefahr durch Aerosole lässt sich reduzieren, indem man die Konzentration von Corona Viren in der Luft verringert, bspw. durch regelmäßiges Lüften, um den Luftaustausch in geschlossenen Räumen zu fördern. Daher die offizielle Empfehlung, geschlossene Räume regelmäßig zu lüften und die lange generelle Abwesenheit von Einschränkungen im Außenbereich (der immer "gut gelüftet" ist).

    Masken können dazu beitragen, die Gefahr von Tröpfcheninfektionen (bei anderen) bei wenig Abstand zu reduzieren, weil die Spucke weniger in den Raum geschleudert wird. Auch die Gefahr von Aerosolinfektionen kann reduziert werden, weil weniger Flüssigkeit aus dem Mund in der Luft gelöst wird. Beim Maskenträger selbst ist die Schutzwirkung bei Tröpfchen noch messbar, bei Aerosolen hält sie sich sehr in Grenzen.

    Keine der Maßnahmen kann eine Infektion grundsätzlich verhindern. Auch, weil so gut wie niemand seine Maske richtig trägt, eine Maske trägt, die zuverlässig abschließt, die Maske oft genug wechselt usw.

    Keines der von dir beschriebenen Beispiele ist in irgendeiner Form verwunderlich.

    Bei meinem Hausarzt wird jeder PCR getestet, der irgendwelche Symptome hat, die etwas mit Covid zu tun haben könnten. Kostenlos natürlich. Dafür gibt es fast jeden Morgen eine extra "Infekt-Sprechstunde".

    Husten und leichte Schlappheit? PCR Test. Leichte Schlappheit und etwas warme Stirn? PCR Test. Mein Kollege ist positiv und ich habe leichtes Kopfweh? PCR Test. Leichtes Kopfweh und mir ist etwas warm? PCR Test.

    Ergebnisse gibt es am Abend, spätestens am nächsten Morgen via Online Abfrage beim Testlabor.

    Ich glaube du hast nicht ganz verstanden, was "Von der Steuer absetzen" bedeutet.

    Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was ich geschrieben habe.

    "Von der Steuer absetzen" heißt nichts weiter, als das zu versteuernde Einkommen zu reduzieren. Mehr als das zu versteuernde Einkommen um die tatsächlichen Ausgaben zu reduzieren, passiert da nicht. Um etwas anderes geht es hier offensichtlich nicht.

    Natürlich kommt von den abgesetzten Beträgen Pi x Daumen nur 25% (je nach Steuerklasse). Das ist hier aber nicht der Punkt. Dass es in jedem Fall günstiger ist, zur Arbeit laufen zu können, sollte klar sein.

    Falls es dir dann leichter fällt, zu folgen: ja, meine Lebenszeit ist auch mehr wert, als 20 Euro pro Stunde. Deutlich mehr. ;)

    Würden die Pkw-Fahrten zur Arbeit wegfallen, würde ich nur 10tkm/Jahr fahren und nicht 55tkm. Ich bräuchte entsprechend keinen Vielfahrer-Tarif bei der Versicherung und die PKWs würden auch sehr viel länger durchhalten.

    45.000 km für Fahrten zur Arbeit sind bei 210 Anwesenheitstagen pro Jahr ca. 214 km pro Tag. Das wäre mir dann auch zu viel und ich würde mich versetzen lassen oder näher an die Schule ziehen.

    - Treibstoff 5,5 Liter Benzin = 10,45 Euro (bei 1,90 € pro Liter; in der Regel weniger)

    - Wartung im Sinne von Inspektion machen wir nicht

    - Verschleißteile + notwendige Reparaturen + TÜV maximal 1500 Euro pro Jahr (am Anfang unseres Nutzungszeitraums weniger, am Ende mehr)

    - Versicherung anteilig sind ca. 300 Euro pro Jahr (insgesamt ca. 30.000 km Fahrleistung pro Jahr, davon 22.000 km Arbeitsweg; Teilkasko 650 €; bei ca. 12.000 km, die wir beim Pendeln mit dem ÖPNV fahren würden, läge die Teilkasko bei ca. 350 €)

    - Wertminderung/Rücklagen: wir kaufen ca. alle 6 Jahre einen Gebrauchten für maximal 8.000 Euro (der aktuelle hat nur 4500 gekostet, die Wiederbeschaffung eines ähnlichen Fahrzeugs läge im Moment bei ca. 8.000 Euro, wenn man etwas weiter fährt, auch weniger)

    Kosten pro 100 km

    10,45 € Sprit

    5,00 € Reparaturen

    1,36 € Versicherung

    4,40 € Rücklagen

    => 21,21 € Kosten pro 100 km / 29,69 € pro 140 km

    Wir fahren in der Regel zusammen, können also auch beide die Pendlerpauschale ansetzen => 25,- € pro Fahrt zur Arbeit. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten (4,69 €) rechnet sich raus, wenn man berücksichtigt, dass wir Fahrten bspw. zum Verwandtenbesuch auf der Strecke sonst gesondert mit dem Auto unternehmen würden. Vom Wert unserer Lebenszeit (die gesparten 1,5 Stunden sind deutlich mehr wert, als 4,69 €) und davon, dass man im Auto seine Ruhe hat (unbezahlbar), habe ich da noch gar nicht angefangen.

    Natürlich kann das individuell anders sein. Wer unbedingt einen relativ neuen VW Kombi fahren will, alleine pendelt, weniger sparsam fährt oder was auch immer, zahlt da sicher deutlich drauf. Ich spreche wie gesagt nur von unserer konkreten Situation.

    Das ist mir schon klar, dass es meistens Gründe gibt, mit dem Auto und nicht mit dem ÖPNV zu fahren, ich wollte nur auf die Absetzbarkeit der tatsächlichen Kosten von Monatskarten hinweisen.

    Ich kann (in meinem individuellen Fall) auch die tatsächlichen Kosten des PkW absetzen. Und ja, da ist bereits alles berücksichtigt: Versicherung, Sprit, Reparaturen, Anschaffungskosten, TÜV, regelmäßig neue Reifen usw.

    Ganz abgesehen davon, dass Versicherung, TÜV etc. auch anfielen, wenn wir den ÖPNV zur Arbeit nähmen. Ein Auto hätten wir dann nämlich immernoch.

    Dass die auch die tatsächlichen Kosten für die Monatskarte abgesetzt werden können, ist natürlich bekannt. Ich mache unsere Steuer nicht erst seit gestern.

    Die Förderschulen hatten mit Sicherheit ihre Berechtigung und haben sie in vielen Fällen auch heute noch, aber sie haben keinesfalls alle Probleme der Beschulung von Kindern/Jugendlichen mit Behinderungen gelöst. Es sind noch nicht einmal alle SuS mit Förderbedarf vom System erfasst worden geschweige denn, dass es für die im System in allen Fällen ein adäquates Bildungsangebot gegeben hätte.

    Weil das Förderschulsystem (teilweise erhebliche) Schwächen hat, ist es eine bessere Lösung, Kinder, mit Förderbedarf in Regelschulen zu stecken, ohne für eine entsprechende Personalausstattung zu sorgen?

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