Das Problem mit Ironie/Sarkasmus in Internetforen bzw. in rein schriftlicher Form ist dir bekannt?
An meiner von dir bearbeiteten Aussage war nichts ironisch oder sarkastisch.
Das Problem mit Ironie/Sarkasmus in Internetforen bzw. in rein schriftlicher Form ist dir bekannt?
An meiner von dir bearbeiteten Aussage war nichts ironisch oder sarkastisch.
Ich musste zum Glück für mein BBS-Lehramtsstudium keine Lateinkenntnisse vorweisen (nichts wäre für mich schlimmer gewesen, als solch eine "tote" Sprache lernen zu müssen...), aber gemäß Duden ist die Schreibweise "subsumieren" mit einem M richtig (siehe dazu: https://www.duden.de/haeufige_fehler/subsummieren)
Besserwissermodus off
!
Es kommt ja auch von sumere, nicht von summa, wie wir hier gelernt haben. ![]()
@Wollsocken80 Aber 2000 Jahre europäische Kulturgeschichte (Literatur, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Religion, ...) kann man nur mit 'modernen' Sprachen halt nicht im Original rezipieren.
Ich bezweifle, dass der gemeine Abiturient mit Latinum dazu in der Lage ist, diese "2000 Jahre europäische Kulturgeschichte (Literatur, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Religion, ...)" im Original zu rezipieren. Mit Englisch bis zum Abi und B2 Endniveau reicht es ja schon kaum, um Nuancen Englisch sprachiger Texte zu erfassen. Selbst Muttersprachler können das häufig in deutscher Sprache kaum.
Und um Inhalte und Zusammenhänge zu erfassen, tuts eine gute Übersetzung allemal.
Glaube ich nicht.
Schon mit nem Bachelor in Germanistik kriegt man nur schwer was außer irgendwelche prekären Stellen oder ausbeuterische Volontariate. Zeig mir bitte eine Stellenausschreibung, wo nur ein Bachelor in Anglistik gefordert wird und eine Vollzeitstelle angeboten wird, von unbefristet reden wir erst gar nicht.
Nein, was du nicht sagst. ![]()
Richtig, auf Ingenieur-Bachelor-Abschlüsse trifft das sicher meist zu. Auch auf einige Abschlüsse im Sozial- oder pflegerischen Bereich. Und mit nem Chemie-Bachelor dürfte sich wahrscheinlich auch recht schnell was finden lassen.
Mit einem Bachelor in Chemie findet man genau so gut etwas Fachnahes, wie mit einem Bachelor in Anglistik.
ZitatDuale Studiengänge zähle ich nicht dazu, da man diese nicht frei (ohne Arbeitgeber, dem man sich auf Jahre verpflichtet) studieren kann. Der große Pluspunkt des dualen Studiums sind die Praxiserfahrung und die Kenntnisse der betriebsinternen Vorgänge. Das hat man eben bei den anderen Studiengängen bei weitem nicht so und das sieht man dann z.B. daran, dass jemand mit einem Bachelor in BWL (wenn nicht spezialisiert in einem gefragten Bereich) nicht unbedingt die besten Chancen hat gegenüber Leuten mit dualem Studium oder sogar klassischer dualer Ausbildung in diesem Berufsfeld.
Kommt immer drauf an. Einfach nur zu studieren bringt natürlich wenig.
Genau so kannt das Lehramtstudium für berufliche Schulen in Hessen organisiert werden. Da hier immer zu wenige einen Lehramtsbachelor machen, kann man mit einem Maschinenbaubachelor fast reibungslos in den Lehramtsmaster übergehen. Alle anderen Lehrämter machen noch das Staatsexamen.
In Wirtschaftspädagogik (Uni Frankfurt) ist es auch möglich, nach dem Wiwi Bachelor den WiPäd Master zu studieren. Man muss einen geringfügigen Anteil Berufspädagogik und Unterrichtsfach nachstudieren, ist aber kein Problem.
Der WiPäd Bachelor entspricht zu ca. 80% dem Wiwi Bachelor.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wurde es digital erfasst, also nichts mit notieren. Und es gibt Leute, die tatsächlich mehr als 250 Tage arbeiten, einfach weil sie ihren Job lieben. Man musste auch jeweils die Art der Arbeit (z. B. Korrektur) angeben.
Bist du wirklich Lehrer?
Ja, wenn die Arbeitszeit elektronisch erfasst wird und man auch noch angeben muss, welche Art Arbeit gerade gemacht wird, kann da natürlich niemand lügen.
Wieso muss denn die Lehrereigenschaft hinterfragt werden, weil jemand 3500 Stunden Jahresarbeitszeit für ein Gerücht hält?
ZitatEine Mutter meinte einmal zu mir, Kollege XY würde wenig arbeiten, sie sehe ihn am Donnerstagmittag beim Fußball. Dass er unterhälftig arbeitet, wusste sie nicht
Das ist sehr frech von der Mutter. Vollkommen egal, ob der Kollege ein volles Deputat hat oder nicht. Immerhin schein sie ja selbst faul zu sein, wenn sie mittags bei Fußball vorbei-/zuschauen kann.
ZitatIch möchte nicht in eine Versicherungsgesellschaft wie meine Mathekommilitonen, auch wenn sie mehr verdienen und ihren Job ebenfalls sicher haben. Für mich ist nicht nur Geld wichtig
Für die Komilitonen vielleicht auch nicht? Es soll Menschen geben, die gerne als Versicherungsmathematiker arbeiten. Und auch Menschen, für die die Arbeit als Lehrer die Hölle wäre. Selbst, wenn den Komilitonen Geld im Bezug auf die Arbeit am wichtigsten ist, was ist daran schlimm?
Nein, 3.500 Stunden sind völlig unrealistisch. Das wäre in der freien Wirtschaft eine 70 Stundenwoche (250 Tage * 14 Stunden). Über ein ganzes Jahr!
Oder bei 46 Wochen (52 Wochen - 6 Wochen Urlaub) 76 Stunden pro Woche, also jeden Tag (Mo - So, Feiertage, Geburtstage etc.) knapp 11 Stunden. Jeden Tag.
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Wie schaut es denn mit den Ferien aus. Hab einen Vertrag bis zum 12.09.21 unterschrieben. Dann müssten mir doch alle Ferien bezahlt werden oder?
Ja
Mit 20 Unterrichtsstunden hast du einen eine 5/7 Stelle und wirst entsprechend bezahlt.
Verbeamtete Lehrkräfte haben eine Wochenarbeitszeit von 41 Stunden.
Kann mir mal jemand erklären, was im 1. Beitrag mit "Token" gemeint ist ?
Ich kenne nur:
Was bitte hat das mit Unterricht zu tun?
Wenn du schon im Internetz eine Definition heraussuchst, dann google doch einfach gleich das, was du suchst. ![]()
Zum Beispiel
"Token Pädagogik".
https://lexikon.stangl.eu/4760/tokensystem/
oder
"Token Unterricht"
Das Schneiden von Videos ist schon etwas weniger komplex, als das Bauen eines Hauses. Ich hoffe, dass du den Unterschied auch siehst.
Dagegen, dass Schüler im Rahmen einer AG einen Imagefilm für die Schule erstellen, ist gar nichts einzuwenden. Im Gegenteil. Die SuS lernen praktisch anwendbare Fähigkeiten und können stolz darauf sein, dass ihre Arbeit tatsächlich im Einsatz ist. Unsere Schulwebsite wurde auch im Rahmen einer AG erstellt, obwohl es Unternehmen gibt, die das natürlich hätten machen können.
Welches Material bereits da ist, tur gar nichts zur Sache. Der TE hat nach Tutorials oder Büchern zum Schneiden von Videos gefragt. Nicht danach, wie sie die AG aufbauen soll, wie man eigentlich Videos schneidet oder nach sonstigen Ratschlägen.
Wie man es dreht und wendet, ich finde deinen Beitrag frech und realitätsfern.
Ich meinte insbesondere MarPhy.
Es ist auch möglich, Videos einfach mit bereits vorhandenen Samrtphones aufzuzeichnen und danach am Schul-PC zu bearbeiten. Ja, die Qualität der Aufnahmen bewegt sich dann nicht im Profi Bereich und das Schneiden auf möglucherweise recht schwachen Rechnern dauert etwas, aber machbar ist das allemal. Dafür werden keine mehrer Tausend Euro für Hard- und Software benötigt.
Wenn ich eine Video AG betreiben wollen würde, müsste ich mich auch nach Tutorial oder Literatur erkundigen. Ich hätte nämlich weder Zeit noch Lust, selbst Tutorials zu erstellen, würde aber durchaus wollen, dass SuS mit Videoturtorials arbeiten. Ich selbst verwende nur Englisch sprachiges Material. Insofern kann ich auch nicht nachvollziehen, wie man jemanden, der danach fragt sofort als inkompetent hinstellt.
Wir haben schon auch eine Kollegin, die ein Herbarium verlangt. Sie stammt aus Thüringen. Für die anderen Biokollegen fällt das Herbarium tatsächlich unter "Ding, das dazu da ist, um Eltern das Wochenende zu versauen".
Herbarien sind anstrengend aber eine tolle Sache. Das Erstellen des Herbariums (mit annähen, nicht kleben der Blätter), ist eine der wenigen Erinnerungen, die ich an den Bio Unterricht habe. Das Ding stand noch jahrelang bei uns im Regal und wurde regelmäßig angesehen. Vielleicht existiert es sogar noch (mentale Notiz: Herbarium suchen).
Ich bin in Hessen zur Schule gegangen und mein Bio Lehrer stammte aus Bayern.
In Klasse 6 hast du vermutlich noch das Problem, dass es wenig gemeinsame Jungen- und Mädchen-Bücher gibt.
Es schadet 12-Jährigen Jungen nicht, Geschichten mit weiblichen Protagonisten zu lesen und 12-Jährigen Mädchen nicht, Geschichten mit männlichen Protagonisten zu lesen. Im Fach Englisch habe ich damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Interessant, dass du weißt, was ich unterrichte. Ich unterrichte Informatik im Schwerpunktfach. Wir programmieren mit richtigen Programmiersprachen, stell dir mal vor.
Habe am Smartphone geschrieben und nicht extra im Profil aufs Fach geschaut. Asche auf mein Haupt.
Wir schreiben jedenfalls Klausuren auf Papier und programmieren in der Oberstufe eher wenig.
Krass und das am BK? Ggf sogar bei angehenden Fachinformatikern? 😉
Ach ich vergaß mache ich ja auch, und dann noch als Frau 😂
Das glaube ich nicht. Wie kann es sein, dass dein Mann dir das erlaubt hat?
@samu
Ich lese das so, dass nur noch 40% der jungen Lehrer regelmäßig am Tag Nachrichten lesen, sondern irgendwo dazwischen sich informieren.
Also nicht mehr das 20:15 täglich Tagesschau oder am Abend im Ohrensessel Zeitung lesen.
Ich finde das auch alarmierend.
So verstehe ich das auch.
Daran ist aber nichts alamierend. Ich sehe die Tagesschau von 20:15 Uhr manchmal um 20:15, manchmal im Laufe des Abends auf youtube, manchmal drei Sendungen hintereinander ein paar Tage später. Hinzu kommen diverse online Angebote verschiedener Verlage in verschiedenen Ländern (und Sprachen). Das gibt ein ganz guter Rundumschlag. Dazu brauche ich aber nicht einen festen Termin zum Nachrichtenkonsum.
Ich finde nicht, dass man besagten Artikel per se als Satire abtun kann. Wenn man die Polizisten durch eine andere Bevölkerungsgruppe (z.B. Flüchtlinge) ersetzt, wäre es dann immer noch halb so schlimm?
Ich hatte angefangen, eine Erklärung zu schreiben. Dann ist mir aufgefallen, dass ich hier gar nicht dafür bezahlt werde, Erwachsenen den Unterschied zwischen Polizisten und Flüchtlingen zu erklären und es vermutlich so oder so vergebliche Liebesmüh wäre. Dann habe ich mich dagegen entschieden. Wer das Ding zwischen den Ohren nicht verwenden will, tut es eben nicht.
Selbst wenn der Text von Anfang an als Satire gekennzeichnet wäre, heißt das aber trotzdem nicht, dass man alles sagen kann. Darauf will ich hinaus.
Wenn man eine Gruppe von Personen mit Müll gleichsetzt und ihnen somit implizit die Lebensberechtigung abspricht (so extrem hat das selbst Hitler in M.K. noch nicht getan), ist das nicht mit Satire zu rechtfertigen oder zu entschuldigen PUNKT
Wo wird Polizisten die Lebensberechtigung abgesprochen? Lies den Text bitte. Dort steht explizit, dass sich Polizisten auf der Müllhalde unter sich befänden. Das Absprechen der Lebensberechtigung hast du dazu erfunden.
Aber gut, dass du mit diesem enthusiastischen PUNKT deine Ansicht für durchgesetzt hältst. ![]()
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