https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/me…lgen-alarmiert/
Das ist keine Glaubenssache.
"Auch Patienten in Deutschland, die zunächst nicht schwer erkrankt schienen, erlitten Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenembolien oder Beinvenenthrombosen, berichtet Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie an der München Klinik Schwabing. Die Zahl der Betroffenen sei gering. Sie liege deutlich unter zehn Prozent der Patienten in der Klinik - und damit etwas unter einem Prozent aller registrierten Infizierten."
Der Text ist im wesentlichen eine Beschreibung von 2 oder 3 individuellen Fällen und ein Hinweis darauf, dass man nichts genaues weiß. Hinzu kommt, dass der Artikel 2 Monate alt ist, was in der Corona-Forschung eine lange Zeit ist.
Noch mal: wenn sich bestätigt hätte, dass eine Corona Infektion in einer nennenswerten Anzahl der Fälle für längerfristig anhaltende Folgen verantwortlich wäre (und damit meine ich nicht, dass eine Beatmung notwendig ist und dadurch Folgeschäden auftreten), dann wäre das groß in den Medien kommuniziert worden, um ein regelkonformes Verhalten zu unterstützen. So, wie zu Anfang der Pandemie die regelmäßigen Berichte mit unzensierten Bildern von "Covid-19-Stationen" und Menschen an Beatmungsgeräten.
Ich will nicht ausschließen, dass einfach noch keiner auf die Idee gekommen ist, Verläufe, Behandlungen und Folgen mal statistisch zu erfassen und zu analysieren. Das ist abe in einem Land wie Deutschland, wo eigentlich alles erfasst und analysiert wird und die Ärzte zu den besten der Welt gehören, eher unwahrscheinlich.