Beiträge von Schmidt

    Sind die Schüler danach eingeschränkt, was die Aufnahme von Ausbildungen angeht (z.B. nur kaufmännische Berufe), oder dürfen sie mit Absolventen allgemeinbildender Schulen konkurrieren? Wenn ja, weiß ich nicht, ob das wirklich fair ist, gerade wenn die Mathematikanforderungen (keine Ahnung, wie es bei anderen Fächern aussieht) sehr schwankend seien.

    Mit dem Abitur von einem Berufliche Gymnasium darf man auch alles studieren. Warum auch nicht?

    Ende April/Anfang Mai gibt es die "Goldene Woche" mit vielen aufeinanderfolgenden Feiertagen und Brückentagen, die kann bis zu 10 Tage lang werden. Das O-Bon-Fest im Sommer dauert auch noch mal 3 Tage, manche Arbeitgeber geben die ganze Woche frei. So relativiert sich das mit den wenigen Urlaubstagen wieder etwas.

    Bayern hat auch 12 Feiertage. Zusätzlich zu mindestens 20 Tagen, meist deutlich mehr Urlaubstagen, die genommen werden müssen.

    Ja, die japanischen Feiertage relativieren etwas, aber nicht viel.

    1) Das musst du an der Uni erfragen. Sprich einfach mal mit der WiPäd Studienberatung.
    https://www.uni-muenchen.de/adressen/fachs…paed/index.html

    Ich tippe, ohne Kenntniss des bayerischen Systems, darauf, dass du (unter Umständen mit Auflagen) direkt zum Master zugelassen werden kannst.

    2) Ja, gibt das selbe Geld.

    3) Es gibt an beruflichen Schulen den Bildungsgang Berufliches Gymnasium, dort wirst du auch arbeiten.

    Ein normales Gymnasium ab Klasse 5 wirst du wohl nicht von innen sehen.

    Aus dem Fakten-Thread:

    https://www.news4teachers.de/2020/07/in-den…ach-den-ferien/

    86 Schulen wurden ganz oder teilweise geschlossen, und das nur in BW.

    Mal schauen was wird, wenn alle Schüler wieder in der Schule sind.:(

    Zur Einordnung:

    B-W hat insgesamt 3349 Fälle pro Million Menschen.

    Wenn die Hälfte davon in den letzten drei Monaten (Mai, Juni, Juli) hinzugekommen ist, sind 82 Fälle bei über 1 Million Schüler in B-W nicht viel.

    Von den 3500 Schulen in B-W mussten 86 / ca. 2,5% vorübergehende geschlossen werden. Auch das ist nicht viel und war zu erwarten.

    Schüler sind nicht immun gegen Covid-19.

    An die Effizienzargumentation glaube ich auch eher, denn wenn Supermärkte, angenommen, von 8-20 Uhr und Montag bis Samstag geöffnet haben, sind es bei der klassischen 40h-Woche bleiben rein rechnerisch noch 32h (man müsste hier noch Pausen- und Fahrzeiten abziehen), die zum Einkaufen zur Verfügung stehen. Die Meisten von uns schaffen das ja dann doch, scheint also hierzulande gut zu klappen.

    Hä?

    Wenn du nicht an beruflichen Schulen Wirtschaft unterrichten willst, sondern Sport und Italienisch an Gymnasien (wovon ich abraten würde), wirst du nicht um ein komplettes Studium herum kommen. In Bayern kannst du diese Kombination nicht studieren (Englisch / Sport geht meines Wissens), in Hessen ginge das.

    Beamter kannst du auch als EU-Ausländer werden, in Bayern gibt es aber ein Altersgrenze von derzeit 45 Jahren. Zum Wintersemester 2020/21 könntest du dich jetzt noch schnell bewerben (in Hessen jedenfalls; wenn du das Sportabzeichen und den Rettungsschwimmer schon hast), 5 Jahre Studium (eigentlich weniger, aber Prüfungsvorlauf und Ref-Vorlauf sind ein paar Monate), 2 Jahre Ref, dann bist du 44. Das dürfte für Bayern zu spät sein. In Hessen ist die Alteregrenze zur Zeit 50 Jahre, das dürftest du schaffen.

    Italienisch/Sport oder Spanisch/Sport würde ich sein lassen. Englisch/Sport ist eine häufige Kombination, die zwar keine bombastischen, aber ganz oke Einstellungschancen mit sich bringt.

    Ich hatte letztes Jahr ein paar TN aus Shanghai, die meinten, sie hätten immer geglaubt, dass die Deutschen so extrem fleißig seien und warum seien dann die Supermärkte sonntags komplett zu und werktags bereits ab 20:00 h geschlossen.

    In der großen Stadt haben die Supermärkte sogar bis 24 Uhr offen (Samstag bis 23:30 Uhr)! :ohh:

    Vielleicht sind Deutsche insgesamt effizienter. Wir arbeiten viel weniger, als so manch andere Nation und haben trotzdem eine hervorragende Wirtschaftsleistung. An irgendwas muss das ja liegen. An der grundsätzlichen Intelligenz der Menschen liegt es jedenfalls nicht.

    Nun, haben Japaner nicht bloß 10 bezahlte Urlaubstage/Jahr? Wenn du dann noch die Flugzeit mit einrechnest, ist es kein Wunder, dass sie dann versucht haben "Europa in 5 Tagen" zu machen (1-2 Tagen waren dann noch notwendig für das Bearbeiten der Fotos :D)

    10 Tage Urlaub sind üblich, manchmal gibts etwas mehr. Aber je nach Unternehmen kann es sein, dass man sich dafür rechtfertigen muss Urlaub tatsächlich zu nehmen.

    In anderen Ländern ist das zum Teil auch nicht besser. Ich habe Bekannte, die nach dem Studium in den USA bei kleineren Unternehmen als Softwareentwickler gearbeitet haben. Die hatten 10 - 15 Tage bezahlen Urlaub im Jahr und 5 Krankheitstage (d.h. ab dem 6.Krankheitstag keine Bezahlung mehr). Wir haben es hier schon extrem luxuriös, was das Arbeitsrecht angeht.

    Japan und Südkorea haben kaum Reisebeschränkungen gehabt und arbeiten vornehmlich über Masken, Nachverfolgung und Abstand und haben ihren Quatsch unter Kontrolle.

    Japan hat seit Ende März ein striktes Einreiseverbot für die meisten Nicht-Japaner. Das würde ich nicht als "kaum Reisebeschränkungen" bezeichnen. Außerdem wird dort überall die Devise ausgegeben, auch als Japaner nicht unnötig, also z.B. als Tourist, ins Ausland zu reisen. Das ist in Japan so oder so nicht so beliebt, wie zum Beispiel bei uns. Außer mal schnell rüber nach China kommen die meisten Japaner kaum aus ihrem Land raus.

    Ach, komm schon, was ist denn daran frauenverachtend? Es wurden doch auch Männerpendants geliefert... Du darfst auch noch gerne Pendants für diverse Lehrer liefern, wenn du welche kennst.

    Der Ton und der Kontext machen die Musik. Was unter guten Kollegen oder Freunden im richtigen Kontext witzig ist, ist es noch lange nicht, wenn es mehr oder weniger random in einem Forum oder in einem eigentlich professionellen Kontext kommt.

    Wenn man 40+ Stunden in einem Job arbeitet, den man kacke findet, der aber das Dach über dem Kopf und das Essen auf dem Tisch finanziert, ist der Jahresurlaub im Sommer am Strand vielleicht das einzige, auf das sich die Menschen freuen.

    Ich war nicht besonders lange in der freien Wirtschaft tätig, aber in allen Jobs gab es Kollegen, für die das so war. In furchtbar ermüdenden und langweiligen Jobs wie im Call Center oder in der Fast Food Branche waren das der überwiegende Teil der Kollegen. Aber auch im Software Startup und Konzern gab es da einige.

    Nebenbei: aus diesen Kreisen aber auch aus anderen kenne ich einige "Vollwaldis", also ehemalige Schüler*innen einer Waldorfschule mit externem Schulabschluss. Zwei davon sind promovierte Volljurist*innen mit Spitzenexamen (eine davon übrigens aus dem Arbeitermilieu), einer ist "Lehrer" in einer reisenden freien Schule (nach 2. Staatsexamen, auch wenn es ihm sehr schwer fiel), viele leben ein "ganz normales" Leben.

    Mit mir fing im Studium ein ehemaliger Waldorfschüler an, der bis zum Abi an der Waldorfschule war. Für den war es deutlich leichter, den Studieneinstieg zu managen, weil er schon dran gewöhnt wsr, alles selbst zu organisieren. Der hat auch nicht, wie viele Kommilitonen, erwartet, alles portionsgerecht präsentiert zu bekommen, sondern sich Stoff selbst zu erarbeiten.

    Alle Schulformen haben Vor- und Nachteile und für unterschiedliche Schüler passen unterschiedliche Formate. Meiner Meinung nach ist es gut, dass es verschiedene pädagogische Konzepte gibt.

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