Beiträge von Schmidt

    Ist es eigentlich bei euch auch Pflicht, seine Daten im Restaurant zu hinterlassen? Wir müssen das gar nicht.

    Ja, bei uns muss man das. Am Tisch liegt meistens ein Zettel, den alle ausfüllen müssen. Ich war zwar seit dem die Restaurants wieder offen haben erst drei Mal essen, aber bei allen drei Restaurants wurde der Zettel sofort bzw. als wir den Tisch verlassen haben wieder eingesammelt, war also auch in dieser Hinsicht kein Datenschutzproblem.

    Die Plätze stehen ja eben nicht mehr für andere Erkrankte zur Verfügung! Das ist ja der eigentliche Skandal!

    Bei unaufschiebbaren Operationen standen die Betten zu jedem Zeitpunkt auch anderen Patienten zur Verfügung.

    Mittlerweile werden Operationen wieder regulär durchgeführt und wir haben eine Auslastung der Intensivbetten von ca. 65%.

    Zitat von Herr Camp

    Zu Italien sei jetzt noch auf Prof. Walter Ricciardi, Berater des italienischen Gesundheitsministeriums, verwiesen, der erläuterte, dass 88% der italienischen Corona-Toten nicht ursächlich an den Corona-Viren gestorben sind.

    Der Frage, warum ausgerechnet die Lombardei und die Emilia Romagna von einer Überlastung der Krankenhäuser betroffen war, könnte besonders betrachtet werden.

    Quelle: https://www.telegraph.co.uk/global-health/…nts-died-italy/

    "This does not mean that Covid-19 did not contribute to a patient's death, rather it demonstrates that Italy's fatality toll has surged as a large proportion of patients have underlying health conditions."

    Direkt der Satz nach dem, was du übersezt hast. An HIV stirbt auch niemand. Wer HIV infiziert ist, bekommt nur irgendwann AIDS (was durch Medikamente mittlerweile glücklicherweise deutlich seltener ist) und stirbt dann an Tuberkulose, Krebs oder einer der anderen zahlreichen Krankheiten, die Menschen bekommen können.

    Und das alles ändert nichts daran, dass den Italienern die Leute auf den Fluren weggestorben sind und Leichen tagelang herumlagen, weil die Totengräber nicht nachgekommen sind. In New York mussten ungekühlte Transporter zur Leichenaufbewahrung angemietet werden (die gekühlten waren alles ausgebucht) und standen dann mit vergammelnden Leichen herum. Um das zu vermeiden trage ich gerne einen Mund-Nase-Schutz beim Einkaufen, verzichte noch eine Weile auf Festivals und einen Handschlag bei der Begrüßung.

    Zitat

    Als Deutscher kann man z.B. seit dem 13. März nicht mehr in die USA einreisen. Da Amerika ein föderaler Staat ist, entscheiden die Gouverneure über z.B. einen Shutdown in Kalifornien.

    Ich habe doch bereits deutlich dargelegt, was meine Meinung ist. Zur Not sei auf Schäuble verwiesen.

    Wir haben Positionen ausgetauscht und die Fronten sind ein wenig verhärtet. Wir sind unterschiedlicher Meinung und es bedarf keiner Replik mehr!

    Aber selbstverständlich muss darauf geantwortet werden.

    Welche aktuellen Einschränkungen sind denn deiner Meinung nach so schrecklich, dass sie auf der Stelle abgeschafft werden müssen?

    Ich habe das verlinkte Dokument nur kurz überflogen, kann es deshalb überlesen haben.

    1. Bezieht sich das auch auf TV-H?

    2. Wenn ja: offenbar ist da nur die Rede von mindestens einem abgeschlossenen Studium (auch Bachelor) oder einer Berufsausbildung. Dass jemand ohne Qualifikation Lehrer ist, wird da meine ich nicht abgebildet.

    Gut, drehen wir es dann mal um: Da ja bei dir Englisch und Gymnasium im Profil steht, was ist dir wichtig, was die Schüler am Ende aus dem Literaturunterricht mitnehmen an Literaturerfahrungen?

    Eigentlich beantwortet man ja erst mal Fragen, die man gestellt bekommen hat, bevor man selbst welche stellt. Aber nun gut.

    Mir geht es in erster Linie darum, dass gelesen, verstanden und kommuniziert wird. Dabei ist mir relativ egal, ob wir "Klassiker" lesen oder nicht. Literatur ist in der Schule ein Vehikel für Inhalte und macht mit etwas Glück dem ein oder anderen Schüler etwas Freude. Halt dich fest, ich arbeite auch ganz gerne mit Graphic Novels. Das ist auch Literatur.

    Die Pflichtliteratur für den LK sind für das Abi 2021

    - "To Kill a Mockingbird" (1960er, kein "Klassiker" in deinem Sinne und auch noch amerikanisch)

    - "Mother to Mother" (1990er, kein "Klassiker", anglophon / süd-afrikanisch)

    - "Othello" (puh, richtig schöner britischer Klassiker)

    Im GK sind es nur die ersten beiden Titel.

    Die Auswahl zeigt gut, dass Literatur nicht mehr nur sogenannte "Klassiker" von irgendeiner arbiträren, verstaubten Liste sind, sondern lebendig ist und sich weiterentwickelt.

    (Ich persönlich habe gar nichts gegen Shakespeare. Besonders Macbeth lese ich immer mal wieder und ich habe im Studium viele andere "Klassiker" kennengelernt, die mir sehr gut gefallen haben. Das heißt aber nicht, dass ich damit unbedingt Schüler bespaßen muss. Und auch nicht, dass Schüler, die in der Schule kein Shakespeare gelesen haben kein Abitur bekommen sollten. Ich habe in der Schule im Unterricht auch keine sogenannten "Klassiker" gelesen).

    Was genau verwirrt dich daran denn nun schon wieder?

    Profi Tip #1: Mit anderen Erwachsenen so zu sprechen, als wären sie Kinder ist selten eine gute Idee. Aber ich finde es gut, dass du dir diesbezüglich Gedanken machst.

    Profi Tip #2: Genaugenommen denken Literaturwissenschaftler über Literaturkanons nach. Das wirkt nur in die Schule hinein.


    Zitat von Lehramtsstudent

    Ob das klassische Werk jetzt "Wuthering Heights", "Ulysses" oder "Macbeth" ist, ist Geschmackssache

    Das sind Werke aus drei vollkommen unterschiedlichen Epochen und zwei verschiedener Textarten. Langsam wird es willkürlich, wenn du sagst, dass es dir egal sei, welches davon gelesen wird, Hauptsache "Klassiker".

    Ich finde es gut, dass du dir diesbezüglich Gedanken machst. Ich weiß, dass die Kanonbildung durchaus ein Thema in der literaturdidaktischen Forschung ist und dass es da durchaus auch mit der Zeit Ab- und Zugänge gibt. Ob ein bestimmtes Werk jetzt als Standardwerk gilt oder nicht...

    Profi Tip #1: Mit anderen Erwachsenen so zu sprechen, als wären sie Kinder ist selten eine gute Idee. Aber ich finde es gut, dass du dir diesbezüglich Gedanken machst.

    Profi Tip #2: Genaugenommen denken Literaturwissenschaftler über Literaturkanons nach. Das wirkt nur in die Schule hinein.

    Das wäre absolut zu wünschen.

    Ich bezweifle nur, dass der Englischunterricht der richtige Ort für realpolitische Diskurse ist, da dort eben das Erlernen einer Sprache uneingeschränkt im Vordergrund stehen muss.

    Wozu lernt man denn eine Sprache? Richtig, um darin zu kommunizieren. Und über was kommuniziert man so? Richtig, über alles mögliche, zum Beispiel Politik, Literatur, Videospiele, Umwelt, Musik, Lego etc. pp.

    Ganz schön schlimm, wenn man in der Schule über aktuell relevante Themen spricht.

    Wenn Wirtschaftslehre, Ernährung oder Nachhaltigkeit "Spezialwissen" sind, dann aber erst recht Shakespeare und Goethe. Das Wirtschaftssystem in dem wir leben, unsere Gesundheit, die wir mit unserer Ernährung maßgeblich beeinflussen und die Erde, mit der wir noch eine Weile auskommen müssen, sind allgemeinere Wissensgebiete, als tote Dichter.

    Ich bin in Hessen von einer IGS nach der 10. Klasse an ein Berufliches Gymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaft gewechselt. Damals gab es noch kein Zentralabitur und kein G8. Das ist alles schon ein bisschen her, kann sich also durchaus geändert haben.

    Wenn ich mir ansehe, was wir damals am BG gemacht haben, was Kollegen am BG machen und was ich jetzt am Gymnasium unterrichte, dann war und ist das Niveau am BG deutlich unter dem am Gymnasium. Vielleicht kennt jemand eine Statistik, ich meine nämlich auch, dass die Ergebnisse im Zentralabitur von BG Schülern schlechter sind, als die von "normalen" Abiturienten.

    Dass das Niveau so niedrig war, lag daran, dass am BG Schüler aus allen möglichen Schulzweigen zusammen gekommen sind. Die waren dann nach dem Hauptschulabschluss auf der höheren Handelsschule und danach sind sie zum BG. Oder sie sind nach der Realschule gekommen, einige konnten auch nicht vernünftig Deutsch. Wir sind an der IGS sogar von unseren Lehrern gewarnt worden, nicht in die Oberstufen regulärer Gymnasien zu wechseln, weil wir da stofflich deutlich hinterhergehinkt sind.

    Mehr Praxisphasen gibt es nicht. Wir hatten in den 3 Jahren BG keine Praktika mehr.

    Dass der Unterricht anwendungsorientierter ist, würde ich nicht sagen. Der Unterricht am Gymnasium ist, zumindest so, wie ich ihn mache, auch nicht übertrieben theoretisch.

    Der Reiz liegt sicher darin, dass man schon mal etwas zielgerichteteres macht, als am Gymnasium. Wenn man weiß, dass man sich für kaufmännische Berufe interessiert, egal ob Ausbildung oder Studium, dann ist es reizvoll, neben der allgemeinen Hochschulreife auch kaufmännische Kenntnisse zu erwerben. Mit dem, was ich am BG in Wirtschaftslehre und Rechnungswesen gelernt habe, konnte ich Nachhilfe für Büro- und Industriekaufleute geben, da die zumindest in diesen Bereichen nicht mehr gemacht haben. Dass BGs den Ruf haben, einfacher zu sein, kommt sicher noch hinzu.

    Anderes Szenario einer Personalratsfortbildung, die zeigt, warum man nie Geld über ein privates Konto laufen sollte. Mrs Pace fällt einen Tag, nachdem das Geld auf ihr Konto überwiesen worden ist, tot um. Eine Erbengemeinschaft aus Geschwistern und Eltern erbt. Natürlich auch das Geld auf ihrem Konto. Sehr komplizierte Rückabwicklung folgt.

    Ähm, ja. Das plötzliche Ableben sollte man immer berücksichtigen.

    Das erscheint mir ziemlich unlogisch. Es wäre doch viel sinnvoller, die direkten Kontaktpersonen eines Verdachtsfalls 2-3 Tage in Quarantäne zu schicken (bis das Testergebnis vorliegt) als zu riskieren, dass die Infektion weitergegeben wird und am Ende die halbe oder ganze Schule für mindestens 2 Wochen geschlossen werden muss.

    In KW22 waren ca. 1,1% der Tests positiv. Die Chance, dass ein Schüler mit typischen Symptomen tatsächlich infiziert ist, ist eher gering.

    Doch: Die Eltern stellen den Antrag auf Erstattung, geben darin ihre Kontonummer an und der Schulträger überweist das Geld an die Eltern, so wie es seine Aufgabe ist. Ich versteh das Problem nicht...

    Das Geld liegt, wenn ich den Ausgangspost richtig verstanden habe, nicht mehr beim Schulträger.

    Die Schulleitung hat keine Lust, sich selbst darum zu kümmern und will Verantwortung und Arbeit auf die Klassenlehrer abwälzen.

    Ich würde mich als Klassenlehrer weigern, derart hohe Beträge über mein Privatkonto zu verarbeiten.

    Das Konto habe ich zwar auch schon für Schulangelegenheiten genutzt, aber in deutlich kleinerem Maßstab und nur, um Geld, das ich bereits ausgelegt hatte einzusammeln, nicht, um es weiter zu verteilen.

    Hard-copy Überweisungsträger, die von der Schulleitung besorgt, über Klassenlehrer verteilt/eingesammelt und dann von der Schulleitung an die Bank weiter gegeben werden, sind mMn die einzig sinnvolle Möglichkeit.

    So, wie der Frosch es erklärt hat, ist es meines Wissens richtig.

    Wir haben auch Studenten mit TV-H Vertrag (nach dem Praktikum / den Praktika, andere werden bei uns nicht genommen), die ebenfalls in E6 eingruppiert sind.

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