Beiträge von Schmidt

    Wenn ihr was zum Lachen haben wollt:

    https://www.nzz.ch/zuerich/zuerch…srat-ld.1563962

    Frau Rickli fühlt sich schlecht informiert. Damit war auch gar nicht zu rechnen, dass so ein Nachtclub eine lustige Virenbrutstätte ist! :doc:

    Also darauf, dass ein enger, dunkler Club, in dem Menschen miteinander und mit Fremden auf Tuchfühlung tanzen, Alkohol trinken und schwitzen wie Sau eine Virenbrutstätte sein könnte, kann man doch nicht von selbst kommen. Da tust du der armen Frau Unrecht.

    Die sind in der Regel aber für die Angestellten der Uni.

    Du willst ja dein Kind dann nicht in der vorlesungsfreien Zeit oder am vorlesungsfreien Tag auch immer zur Uni bringen müssen, falls diese weiter weg ist.

    Was es aber gibt: Spezielle Räume in den Bibliotheken, wo Kinder erlaubt sind und auch Spielzeug vorhanden ist.

    An meiner alten Uni (Frankfurt) sind die Kitas auch für Kinder von Studenten, dafür gibt es, meines Wissens, keine Kinderräume in den Bibliotheken. Ich weiß allerdings auch nicht, wie einfach es ist, dort überhaupt einen Platz zu bekommen.

    Weißt du, wie die Spätfolgen von sozialer Isolierung und Maskenpflicht sein werden?

    Wir sind in Deutschland nicht sozial isoliert. Wie kommst du darauf? Für ältere Menschen, die, im Pflegeheim/Altenheim/zuhause keinen Besuch empfangen dufte, war die Zeit des Kontaktverbots sicher hart, keine Frage. Aber die restlichen Menschen waren nie wirklich isoliert. Welche Spätfolgen soll es durch Kontaktbeschränkungen, die mittlerweile kaum noch gelten, denn deiner Meinung nach geben? Bedenke, dass wir hier nicht von andauernder, totaler Isolation, wie bspw. in Einzelhaft im Gefängnis reden.

    "Spätfolgen durch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes beim Einkaufen und im ÖPNV" verbuche ich mal unter dem Versuch, witzig zu sein. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Grundsätzlich ist das Alter, wie bei den meisten Dingen, natürlich kein Problem.

    Die Frage ist auch, was die Alternative ist. Mit einem Lehramtsstudium ist zumindest gesichert, dass du nach dem Studium

    einen vernünftig bezahlten Job findest.

    Bei der Einstellung nach dem Ref ist das Alter meiner Erfahrung nach nicht relevant (davor so oder so nicht). Entweder wird, je nach Stelle, so oder so nach Leistung eingestellt oder der Nasenfaktor spielt auch eine Rolle, dann kann das Alter ein Vorteil/ein Nachteil/irrelevant sein.

    Im Studium musst du damit leben, dass du in einem anderen Lebensabschnitt als die meisten deiner Kommilitonen bist, das ist aber nicht unbedingt ein Problem.

    Aspekte, die für dich relevant sein können (die Liste lässt sich sicher noch erweitern):

    - Finanzierung

    - Kinderbetreuung

    - Wenn ein Partner vorhanden ist, unterstützt er/sie dich oder ist er/sie dagegen?

    Die allermeisten Menschen sind inzwischen von den Masken genervt und warten auf den Tag, an dem das Ende der Maskenpflicht verkündet wird.

    Die "allermeisten Menschen" haben kein Problem mit dem Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Die "allermeisten Menschen" sind psychologisch unauffällig und regen sich nicht über vollkommen irrelevanten Quatsch auf. Die Verschwörungstheoretiker und Wissenschaftsleugner, also diejenigen, die sich so ernsthaft durch die MNS Pillepalle gestört fühlen, dass sie das lautstark äußern, wirken dank Internet nur zahlreicher, als sie tatsächlich sind.

    Gier fängt aber doch letztlich unten an und geht nur durch alle Einkommens- und Bildungsschichten durch; das einfach einer Gruppe anlasten zu wollen ist deutlich zu verkürzt, vor allem, da wir hier in Deutschland- anders als in anderen Staaten- eine vollwertige Demokratie haben, ergo etwas ändern können an politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen durch unsere Wahlentscheidung und durch unsere alltäglichen Entscheidungen, die eben geprägt sind von unseren Werten und Haltungen. Eben diese entscheiden dann halt auch darüber, ob man auch mit geringem Einkommen eher etwas nachhaltiger konsumieren möchte oder doch lieber Geld für Zigaretten oder Alkohol oder Statussymbole (die in allen sozioökonomischen Schichten ihre spezifische Ausdrucksweise, Ausgestaltungsform und Relevanz haben) etc. ausgibt.

    Dabei ist gerade der nachhaltige Konsum etwas, was man durchaus auch als Statussymbol unserer sozioökonomischen Schicht betrachten könnte und als bewusstes Abgrenzungsmerkmal von anderen Bildungsschichten, für die eben andere Statussymbole im Vordergrund stehen, die unter Akademikern durchaus auch zu gerümpften Nasen führen können (auch wenn man sie womöglich selbst ganz genauso praktiziert).

    Um Werte und Haltungen vorzugeben, die geselleschaftlich/moralisch erwünscht sind, gibt es unter anderem Gesetze. Die müssen so ausgestaltet sein, dass tote Lebewesen, die wir verzehren, nicht verramscht werden, nachdem sie ihr Leben lang gelitten haben.

    Das hat eigentlich nichts mit Statussymbolen zu tun und auch wenig mit der sozio-ökonomischen oder Bildungsschicht. Es gibt unzählige studierte Menschen, denen Nachhaltigkeit und Tierwohl vollkommen egal sind, zahlreiche studierte Menschen, die prekär beschäftigt sind und kaum über Mindestlohn verdienen und zahlreiche un-studierte, die sehr nachhaltig leben.

    Der Metzger hier macht neuerdings Werbung, dass er seine Schweine von einem örtlichen Bauern bezieht. Geschlachtet wird auch vor Ort. Das Rindfleisch ist Weidefleisch. Bio ist es nicht. Ist bei Hochlandrindern auf der Weide auch eigentlich wurscht, ob die ne Ökozertifizierung haben.

    Ich hab bei dem Metzger heute für 4 Weißwürste 3,78 bezahlt. Das ist genau doppelt so teuer wie beim Aldi (1,89). Dafür, dass die Schweine vor Ort aufgezogen und geschlachtet wurden und die Würste mindestens doppelt so lecker sind wie die bei Aldi, müsste das zumindest eigentlich für jeden Durchschnittsverdiener drin sein.

    Ich zahle hier vor Ort für 500g Hackfleisch vom relativ glücklichen Schwein (Rind kostet dasselbe) 7,50€. Keine Ahnung, was das bei Aldi oder Rewe kostet, aber mir kann niemand erzählen, dass die 3,75€ für 250g totes Tier für die Bolognese oder den Auflauf zu viel sind. Man muss nicht 7 Tage die Woche 500g Fleisch pro Person zu sich nehmen.

    Schmeili: Je nachdem, ob ihr eher südlich oder eher nördlich seid, könnt ihr ja mal bei den Unis in Frankfurt oder Gießen anfragen. Ich bin mir sicher, dass es dort Lehramtsstudenten geben wird, die sich gerne etwas dazuverdienen möchten.

    Wenn man die Schule nicht in 30 Minuten mit dem (häufig fahrenden) ÖPNV erreichen kann (vom jeweiligen Wohnort des Studenten aus gesehen), ist es schwierig bis unmöglich jemanden zu finden, der dort arbeiten möchte. Es gibt genug gut erreichbare VSS/TV-H Stellen für interessierte Studenten.

    Das wird ja zeitlich nur schwer klappen mit den Führungszeugnissen, außer man peilt die Herbstferien an. ;)

    Das dauert bei uns in einer hessischen Großstadt ca. 1 Woche. Wir arbeiten mit Studenten/Leuten, die gerade das 1.Stex erfolgreich abgelegt haben, die bekommen 20 Euro pro Unterrichtsstunde und müssen auch ein Führungszeugnis vorlegen (wie auch VSS Kräfte und jeder mit TV-H Vertrag).

    Naja, das kann ich schon nachvollziehen. Es kommt ja auch auf das Futter an, sonst schmecken die Eier komisch.

    Bei einer knappen Antwort würde ich im Zweifel dann auch davon ausgehen, dass solche Hühner mit irgendwas, z.B. Fischmehl, zugefüttert werden und die Eier nicht kaufen. Das ist auch eine Frage welches Risiko man beim Geschmack eingehen will.

    Dann kann man einfach nachfragen, was die Hühner zu futtern bekommen. Bei unserem Eier"lieferanten" (der auch kein Bio-Siegel hat), kann man die Tiere auch besuchen und sich ganz genau angucken, wie sie leben.

    Bio-Siegel sind für ein anonymes Geschäft durchaus sinnvoll, sie kosten aber auch einen Haufen Geld. Wenn man persönlich zum Hofladen gehen kann, braucht es solche Siegel aber nicht.

    Es gibt berufsjäger?

    Musste ich auch erst mal googlen. Das ist wohl eine 3-jährige Ausbildung. Einen Jagdschein muss man bereits als Voraussetzung mitbringen. Faszinierend.

    Zitat von Lehramtsstudent

    Kinder spielen ja gerne "Wenn ich einmal reich wäre...". Wenn ich einmal reich wäre, würde ich bestimmt nur im Biosupermarkt einkaufen

    Auch im Bio Supermarkt gibt es viele Produkte, die nur ein EU-Bio Siegel haben. Das ist besser als konventionelle Haltung, aber da geht noch einiges.

    Rewe hat mittlerweile auch einige Bio-Produkte (Aldi auch, aber wenige), die immerhin das Naturland Bio-Siegel haben. Wenn man nicht selbst zu Höfen fahren und sich die Sache selbst angucken will, ist es schon mal besser, wenigstens diese Produkte zu kaufen.

    Die Bedingungen der Schlachter sind da sicher auch nicht besser, aber wenigstens geht es den Tieren etwas besser.

    Beim Metzger Fleisch zu kaufen ist übrigens nicht besser, als bei Aldi und co. Das meiste, das dort angeboten wird kommt aus konventioneller Tierhaltung.

    Edit: habe kurz überlegt, die Häufung des Wortes "besser" zu verbessern, mich dann aber aus Faulheit dagegen entschieden.

    Die Gleichstellungsgesetzgebung hat das erklärte Ziel, dass niemand benachteiligt werden soll, unter anderem aufgrund einer Schwangerschaft.

    Du sagst, du würdest zwar nicht direkt danach Fragen, meinst aber auf irgendwelche Fragen nach Übernahme von Klassenenleitung wäre die Bewerberin moralisch verpflichtet dir die Wahrheit zu sagen, nämlich das sie das nicht könne, weil sie schwanger sei. Du würdest sie dann nicht einstellen. Wenn sie in der Situation nicht die Wahrheit sagt (was sie aus genau diesem Grund nicht muss), wäre für dich das Vertrauensverhältnis zerrüttet und du könntest nicht mehr mit ihr zusammen arbeiten.

    Das ist ein glasklarer Versuch das Gleichstellungsgesetz zu umgehen, mit dem Ziel eine Bewerberin zu diskriminieren, die einem eindeutigen Schutzgrund des AGG unterliegt, da gibt es überhaupt nichts schön zureden.

    Ich bin nicht die Schulleitung um die es geht, versuche also schon mal gar nicht, irgendwas zu umgehen. Ich erläutere nur, welche Überlegungen eine Schulleitung anstellen könnte, indem ich mich in ihre Lage versetze und aus meiner Erfahrung heraus beschreibe, wie es mit etwas Pech laufen kann. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich persönlich nicht mehr mit so einer Kollegin arbeiten könnte oder wollte, sondern dass es, wie selbst schon im direkten Umfeld erlebt, schwierig werden kann, das Vertrauensverhältnis wieder oder überhaupt herzustellen.

    Wenn du dir die Mühe machen würdest, nicht nur die Stellen wahrzunehmen, die dir nicht gefallen, hättest du auch gesehen, dass ich mehr als ein mal betont habe, dass es aus der Perspektive der TE nachvollziehbar wäre zu lügen. Und ja, es ist eine, wenn auch verständliche Lüge, zu behaupten jetzt und in der nahen Zukunft voll einsatzbereit zu sein. Das brauchst du dir nicht schön reden.

    Und jetzt höre ich auf den Frosch.

    Ich verstehe das schon genau, es ist sogar meine dienstliche Aufgabe mit genau diesen Gedankengängen um zu gehen.

    Würdest du verstehen, was ich schreiben, kämen von dir keine schrägen Behauptungen bezüglich irgendwelcher Pflichten. Du hast schon zu Anfang nicht verstanden, was ich schreibe, sonst hättest du dir deine Ausführungen zur juristischen Lage sparen können. Du willst es eben nicht verstehen und stattdessen lieber in deine unpassenden Schubladen einsortieren. Manchmal ist das eben so.

    Egal durch welche Hintertür du hier versuchst eine wie auch immer geartete Pflicht eine Schwangerschaft mit zu teilen herbei zu reden, sei es moralisch oder sonst wie - es gibt sie nicht. Und die gesetzlichen Regelungen die das eindeutig festlegen sind genau wegen Leuten erlassen worden, die so verquer denken wie du.

    Ok, du willst es nicht verstehen. Ist in Ordnung.

    Ja, es war dämlich, nicht warten zu wollen bis ich 35 bin und verbeamtet. Meine Mutter pflegt immer zu sagen, es gibt nicht den richtigen Moment für Kinder, aber was weiß sie schon? Ich bin dumm, bald arbeitslos und überhaupt, das arme Kind...

    Tut mir Leid, ich bin echt emotional im Moment und hatte gehofft, hier Frauen zu treffen, die so eine Situation schon hatten und mir Tips geben können.

    Stattdessen wurde mir nun wiederholt gesagt, ich bin eine Lügnerin und handle moralisch verwerflich.

    Übrigens, ist zwar etwas off-topic, aber alle Frauen in meiner Familie hatten Fertilitätsprobleme und meine beiden Schwester mussten sich, nach mehreren Jahren, künstlich befruchten lassen. Scheiße, dass ich da wohl die Aussahme bin und es einfach so geklappt hat. Ich hatte mit Jahren des vergeblichen Versuchens gerechnet...

    Naja, du hast ein Universitätsstudium geschafft, so furchtbar dumm wirst du schon nicht sein.

    Du hast hier doch ganz viel Zuspruch bekommen und mit einer Ausnahme ausschließlich die Meinung, dass es mindestens nachvollziehbar ist, die Stelle am BG anzunehmen (wenn sie dir angeboten wird). Wenn man nach Meinungen fragt, dann muss man auch damit leben, dass nicht alle sofort ja und Amen rufen.

    Der Zeitpunkt ist wirklich ungünstig, aber es gibt auch Hartz IV Familien, die ihre Kinder gut durchbringen. Mit einem Vater, der in Lohn und Brot steht und einer Mutter, die sich erstens soviele Gedanken macht und insbesondere Akademikerin mit fertiger Lehrerausbildung ist, wird es dem Kind schon nicht so schlecht gehen.

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