Wenn der schulische Religionsunterricht wegfallen würde, würden private Anbieter kommen und hier ansetzen. Da wäre die Frage, ob das wirklich so der Hit ist, da kaum staatliche Kontrollen möglich wären. Außerdem: Wie sollen junge Leute die religiösen Hintergründe unseres gesellschaftlichen Treibens verstehen, wenn sie weder in der Schule, noch in der Familie eine Rolle spielen? In der Gesellschaft tun sie es ja an diversen Stellen, wurde ja auch hier bereits erklärt (Feiertage, "so wahr mir Gott helfe", Tanzverbot, Rolle des Sonntags,...).
Genau:
- katholische und evangelische Gemeinden, die Konfirmandenunterricht, Kindergottesdienste etc. anbieten, sind private Anbieter
- nur durch konfessionell gebundenen Religionsunterricht kann Schülern vermittelt werden, was es mit dem Tanzverbot aufsich hat, ein Ethikunterricht (und/oder ein religionswissenschaftlicher Unterricht) kann das keinesfalls leisten (und wozu müssen Schüler, die nicht am evangelischen oder katholischen Unterricht teilnehmen das auch wissen?)
- außerdem gibt es neben katholisch und evangelisch keinerlei andere Glaubensrichtungen, Gemeinden etc., weshalb nur durch einen konfessionellen evangelischen/katholischen Religionsunterricht ein privater/kirchlicher Einfluss verhindert werden kann
![]()
Ohne dir zu nahe treten zu wollen: hast du nachgedacht, bevor du diesen Beitrag verfasst hast, oder hast du damit bereits aufgehört und wiederholst jetzt nur noch die immer gleichen Pseudo-Argumente?