Beiträge von Schmidt

    Die Gruppe war gemischt, die Lehrerin kannte sie SuS nicht als Klassenlehrerin. Es gab einen Elternabend, an dem darüber gesprochen wurde, die Kindeseltern hielten es nicht für nötig, über eine lebensbedrohliche Erkrankung ihres Kindes zu informieren und dass das Mädchen offenbar nicht in der Lage ist, diese adäquat zu handeln.

    Es gibt an der Schule ein Formular, das verpflichtend einzusetzen ist. Das haben die Lehrerinnen nicht getan, sie wären aber dazu verpflichtet gewesen. Dieses Versäumnis hat die Kausalkette in Gang gesetzt, die dann letztendlich zum Tod der Schülerin geführt hat.

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    Die Jugendlichen waren in einem Restaurant, alle hatten Magen-Darm-Beschwerden hinterher.

    Die aber bei allen außer der verstorbenen Schülerin schnell wieder vorbei waren.

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    Also wirklich, man kann diese Situationen so und so darstellen, wir waren nicht dabei.

    Im Urteil wird die Situation nachvollziehbar aufgearbeitet.

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    Mir geht es dabei weiß Gott nicht darum, die Fälle zu verharmlosen, sondern darum, womit ich zu rechnen habe, wenn ich IRGENDWAS mit meinen Schülern unternehme. Was, wenn ich mal Pipi muss, die Kinder 3 min unbeaufsichtigt im Klassenzimmer lasse und jemand an einem Radiergummi erstickt? Ich meine das nicht zynisch sondern sehr ernst. Woher nimmst du denn deine Gewissheit, alles richtig zu machen und alles vorherzusehen?

    Man muss nicht alles vorhersehen, aber sich an festgelegte Vorschriften halten, gesunden Menschenverstand haben und vernünftig nachdenken.

    Hat hier eigentlich schon jemand das Urteil zum Diabetes Fall geteilt? Wenn nicht, suche ich das nachher mal raus.

    Was ist unverständlich daran, dass gegen den Willen der (bei uns volljährigen) Schüler die Lehrkraft die Inhalte der Krankenakte gar nicht kennen darf?

    Es ging in dem Fall nicht um volljährige Schüler. Das macht aber gar keinen Unterschied. Wenn Eltern oder volljährige Schüler lügen, dann habe ich trotzdem meine Pflicht erfüllt, indem ich nachgefragt habe.

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    Dann würde ich als Schüler "gesund" ankreuzen, egal was ich habe.

    Die Frage lautet nicht auf gesund oder nicht, sondern darauf, ob es Erkrankungen gibt, die unter Umständen Aufmerksamkeit erfordern können. Bei meinem minderjährigen Kind würde ich in jedem Fall wollen, dass die Lehrkräfte wissen, wenn es Diabetes oder Epillepsie hat. Psychotherapien sind in der Regel für die Durchführung der Klassenfahrt irrelevant.

    Was ist jetzt eigentlich mit dem Tauchen?

    Und warum stellst du dich schon wieder absichtlich doof?

    Und genau deswegen denke ich, dass die Kinder zum Amtsarzt müßten. Allein er weiß welche Erkrankungen alle abzufragen sind. Es geht ja nicht darum allgemein zu fragen unter welchen Erkrankungen die Kinder gelitten haben. Es ging darum, wenn ich das Urteil richtig gelesen habe, dass vorab explizit alle möglichen (und unmöglichen) Krankheitsbilder hätten abgefragt werden müssen. Diese explizite Abfrage ist unterblieben.

    Von welchem Fall redest du?

    In dem Fall mit der an Diabetes erkrankten Schülerin ist niemand getaucht.

    Was ist eigentlich unverständlich daran, dass man als Lehrkraft wissen muss, welche Erkrankungen Schüler haben? Deshalb fragt man vor Klassenfahrten danach und ruft im Zweifelsfall auf der Fahrt ein Mal zu viel als zu wenig den Rettungswagen/stellt ein Mal zu viel als zu wenig beim Arzt vor.

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    Ich sehe mich als Lehrkraft nicht ansatzweise hinreichend dazu ausgebildet abschätzen zu können welche Krankheiten beim Schwimmen zu einem Problem werden könnten. So einen Fragebogen zu erstellen und den dann auch zu beurteilen obliegt einem Arzt.

    Deshalb kommuniziert man mit den Eltern und fragt bei denen nach, ob es Aktivitäten gibt, die aufgrund einer Erkrankung vermieden werden sollten, welche Erkrankungen das Kind hat, ob es bestimmte Lebensmittel nicht konsumieren darf etc.

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    Nur mal so als Tipp: Der VDST schreibt eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung beim entsprechenden Facharzt vor Beginn der Ausbildung vor. Warum sollte man da im Schulsport von solchen Regelungen abweichen? Allein das Abweichen dürfte von Seiten de Gerichte doch erneut als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden.

    Was hast du dauernd mit Tauchen?

    Ich war einmal als Betreuer auf einer Jugendfreizeit, bei der die Jugendlichen die Möglichkeit hatten, an einem Tauchkurs teilzunehmen. Dafür war natürlich eine Tauglichkeitsbescheinigung notwendig. In der Schule habe ich noch keine Fahrten oder ähnliches mit Tauchmöglichkeit erlebt, aber auch dafür wäre eine Taiglichkeitsbescheinigung sicher nicht zuviel verlangt.

    Das ist richtig. Ich habe einen (zum Glück nur noch sehr sehr leicht) seit etwa 20 Jahren. Unternommen wurde dagegen nichts. Das hat sich mit der Zeit gelegt und es ist für mich ein guter Indikator für mein Stresslevel und wann ich kürzer treten muss.

    Bei mir ist das so ähnlich. Meiner kommt von Muskelverspannungen im Kiefer und Nacken. Wenn er sich wieder meldet, weiß ich, dass es Zeit wird, die Arbeit einzustellen und mich zu bewegen.

    Das erkläre mal den Kolleginnen, die bei der Klassenfahrt eine Schülerin verloren haben, weil die Eltern vorsätzlich ihre Diabetes-Erkrankung verschwiegen haben.

    In dem Fall, um den es geht, hat niemand irgendetwas verschwiegen. Die Lehrkraft hat nicht ordnungsgemäß nachgefragt und dem Mädchen dann nicht geholfen, als es Hilfe benötigt hat. Zudem war es schulweit bekannt, dass das Mädchen Diabetes hatte, die Eltern sind also davon ausgegangen, dass auch die begleitenden Lehrerinnen das wissen.

    Wird nicht helfen, aber ich finde es befremdlich, wie viele hier gegen religiöse Menschen und kirchliche Mitglieder pauschal hetzen und alles verteufeln.

    Feststellungen sind keine Hetze. Das Kirchen Zeit ihrer Existenz Ängste von Menschen ausnutzen, um sie zu kontrollieren ist doch kein Geheimnis. Es hat einen Grund, dass es in ungebildeten und armen Gesellschaften erheblich mehr Anhänger von Kirchen gibt, als in wohlhabenderen Gesellschaften.

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    In Deutschland gilt Religionsfreiheit, man muss keiner bestimmten Glaubensrichtung angehören, man wird nicht als Ketzer verbrannt,

    man muss aber auch nicht gegen Gläubige und kirchlich Organisierte hetzen und die alleinige Meinung über alles stellen und allen vorgeben wollen, was sie zu denken haben.

    Man darf seine Meinung haben und diese auch äußern, aber niemand hat das Recht darauf, seine Ansichten kommentarlos äußern zu dürfen. Insofern darfst du es natürlich doof finden, dass andere die Kirchen und ihre Mechanismen (nicht zwangsläufig auch alle Gläubigen) scharf kritisieren, das ist dein gutes Recht. Du musst aber auch damit leben, dass Menschen diese begründeten Ansichten haben und äußern.

    Aber die Grundlagen des Christentums und Gott sind für mich weit überzeugender als Atheismus. Ein sehr gläubiger Freund sagte mal treffend, dass das Abstreiten von Gott auch ein Glauben ist. Alles auf Zufall hinzunehmen ist für mich sehr wenig überzeugend.

    Was genau ist an den ausgedachten Geschichten ohne Nachweise überzeugend?

    Viele Menschen, die das Christentum (und die anderen Religionen der Welt) ablehnen, leugnen gar nicht grundsätzlich, dass es etwas geben könnte, das unsere Existenz erklärt. Sie lehnen nur die Pseudo-Erklärungen der Religionen ab, die sich irgendetwas ausgedacht haben, um auszunutzen, dass es vielen Menschen gibt, die mit Ungewissheit nicht klar kommen. Solche Menschen konnten die Kirchen prima für ihre Zwecke benutzen.

    Ich kann mich nur der Empfehlung anschließen, euch einen Anwalt zu nehmen.

    Meine Mutter war aus verschiedenen Gründen nicht krankenversichert und trotz Versicherungspflicht wollte sie keine gesetzliche KV aufnehmen. Ich habe zahlreiche Briefe verfasst, war in Sprechstunden, habe telefoniert. Es wurde monatelang einfach abgeblockt. Wir haben das dann einer Anwältin übergeben und siehe da, drei Wochen später lag auf einmal die neue Versichertenkarte im Briefkasten. Das ist mittlerweile 10 Jahre her, es ist aber wahrscheinlich eher schlimmer geworden, als besser.

    Ich verstehe, dass man sich selbst kümmern will, so bin ich auch. Aber bei manchen Angelegenheiten bringt es einfach nichts. Briefe von Anwälten werden ernst genommen, Briefe von Privatpersonen häufig nicht. Manchmal reicht es schon, den Gang zum Anwalt anzudrohen, bei so etwas Wichtigem kann man den Zwischenschritt auch auslassen.

    Tatsächlich ist (bzw. war) die Bekannte Anwältin im passenden Bereich und wird den Schrieb gegenlesen. Ich schreibe diesen nur vor.

    Warum machst du den Zwischenschritt? Gib iht Geld, damit sie sich der Sache annimmt oder lass dir einen Kollegen von ihr empfehlen.

    und akzeptieren in Folge dann, dass die heutige Nichtschwimmer-Kinder im Erwachsenenalter ertrinken, weil sie ungewollt ins Wasser fallen?

    Schwimmen kann man auch als Jugendlicher/Erwachsener noch lernen. Habe ich auch, weil meine Mutter nicht schwimmen konnte und die Grundschule keinen Schwimmunterricht für Nichtschwimmer leisten konnte.

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    Ich denke, dass wir als Gesellschaft den Preis „ein totes Kind, dafür können 5 Mio. schwimmen“ zahlen sollten, weil ansonsten die Todeszahlen im Erwachsenenalter noch viel größer sein werden, weil dann doch mal einzelne Personen ins Wasser fallen.

    Das sagt sich natürlich leicht daher, wenn man selbst keine Verantwortung für Nichtschwimmer im Schwimmunterricht übernehmen muss. Als Lehrkraft würde ich mir den Schuh nicht anziehen. Ein Nichtschwimmer, der es nicht schafft, ruhig am Beckenrand zu sitzen solange er nicht dran ist, bleibt in der Schule und fertig.

    Ui, okay, das ist dann doch eher außergewöhnlich... Darf ich fragen, wie du dazu gekommen bist?

    Bevor da wieder alle den Verstand verloren haben, konnte man tatsächlich gut durch die Region reisen. Meine Schwiegereltern haben das ausgiebig gemacht und es auch mal mit einem Sprachkurs aan einer Sprachschule versucht.

    Beim Arabischen kommt erschwerend hinzu, dass wir ein völlig anderes Schriftsystem haben und eine mitunter völlig andere Grammatik.

    Das Schriftsystem sollte man nicht schwieriger darstellen, als es ist. In meinem Anfängersprachkurs war die Schrift in zwei Wochen abgehandelt, am Ende des Kurses saß sie.

    Die Grammatik ist gewöhnungsbedürftig, wenn man das Prinzip aber erstmal verstanden hat, ist das reine Übungssache und sollte auch nicht mystifiziert werden.

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    Ich könnte mir aber vorstellen, dass ausgehend von einem Lernertempo wie in der Mittelstufe, man durchaus drei bis vier Jahre braucht, bis man da halbwegs flüssig ist

    Glücklicherweise lernt man als Erwachsener (mit genereller Lernerfahrung) in der Regel deutlich schneller, als in der Mittelstufe.

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    und da sind dann die vielen Dialekte, die von der West-Sahara über Ägypten, den Irak und die arabische Halbinsel gesprochen werden, noch gar nicht berücksichtigt.

    Das sollte wirklich nicht davon abhalten, modernes Hocharabisch zu lernen, mit dem man doch überraschend weit kommt.

    Können wir uns darauf einigen, dass das Wort ein Kraftausdruck ist?

    Und du ihn verwendest bzw dich zumindest daran nicht störst. Und ich ihn nicht verwende und mich daran störe.

    Und ich einmal sage, dass er mich stört.

    Und du einmal sagst, dass er dich nicht stört.

    Das ist alles offensichtlich.

    Warum der Begriff aber aus dem Betreff entfernt werden sollte, sehe ich noch immer nicht.

    Wenn die Mehrheit der Menschen in der Lage wäre, vieles zu unterlassen, was andere Menschen stört, wäre die Welt sicher friedlicher. Kann doch keiner was dagegen haben.

    Kommt drauf an. Es ist nicht meine Aufgabe, mich den Befindlichkeiten aller Menschen zu beugen. Wenn Fremde im Internet wollen, dass man das Wort "Scheiße" nicht verwendet, weil sie es nicht sehen wollen, obwohl es im Thread gerade darum geht, dann ist das Unsinn, dem man sich sicher nicht beugen sollte.

    Wenn die ältere Kollegin darum bittet, in ihrer Gegenwart nicht zu fluchen, weil sie das nicht gut verkraftet oder nicht mag, dann ist Rücksichtnahme sicher angebracht.

    Wenn sie es einfordert und ihre Befindlichkeit als Maßstab ausgibt, dann müsste ich schwer darüber nachdenken, ob ich mich danach richte.

    Also die Überschrift heißt ja "Englisch ist Scheiße... Beleidigung im AH" - dem hat keiner widersprochen. Es ist also eine Beleidigung.

    "Englisch ist scheiße" ist nicht dasselbe wie, "die Lehrerin ist scheiße". Die erste Formulierung ist mangels menschlichem Ziel keine Beleidigung.

    Unabhängig davon wolltest du, dass die Fomulierung aus dem Beitrag entfernt wird. Was abwegig ist, weil man nicht über die Formulierung sprechen kann, ohne sie zu benennen.

    Du überhöhst deine eigenen Empfindungen. Die Forderung, dass sich Menschen uneingeschränkt deinen Befindlichkeiten anpassen sollen, ist absurd.

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