Die Gruppe war gemischt, die Lehrerin kannte sie SuS nicht als Klassenlehrerin. Es gab einen Elternabend, an dem darüber gesprochen wurde, die Kindeseltern hielten es nicht für nötig, über eine lebensbedrohliche Erkrankung ihres Kindes zu informieren und dass das Mädchen offenbar nicht in der Lage ist, diese adäquat zu handeln.
Es gibt an der Schule ein Formular, das verpflichtend einzusetzen ist. Das haben die Lehrerinnen nicht getan, sie wären aber dazu verpflichtet gewesen. Dieses Versäumnis hat die Kausalkette in Gang gesetzt, die dann letztendlich zum Tod der Schülerin geführt hat.
ZitatDie Jugendlichen waren in einem Restaurant, alle hatten Magen-Darm-Beschwerden hinterher.
Die aber bei allen außer der verstorbenen Schülerin schnell wieder vorbei waren.
ZitatAlso wirklich, man kann diese Situationen so und so darstellen, wir waren nicht dabei.
Im Urteil wird die Situation nachvollziehbar aufgearbeitet.
ZitatMir geht es dabei weiß Gott nicht darum, die Fälle zu verharmlosen, sondern darum, womit ich zu rechnen habe, wenn ich IRGENDWAS mit meinen Schülern unternehme. Was, wenn ich mal Pipi muss, die Kinder 3 min unbeaufsichtigt im Klassenzimmer lasse und jemand an einem Radiergummi erstickt? Ich meine das nicht zynisch sondern sehr ernst. Woher nimmst du denn deine Gewissheit, alles richtig zu machen und alles vorherzusehen?
Man muss nicht alles vorhersehen, aber sich an festgelegte Vorschriften halten, gesunden Menschenverstand haben und vernünftig nachdenken.
Hat hier eigentlich schon jemand das Urteil zum Diabetes Fall geteilt? Wenn nicht, suche ich das nachher mal raus.