Beiträge von Schmidt

    Du verstehst nicht; nicht jeder der gegen die derzeitige Migrationspolitik ist ist rechtsextrem. Diese vorschnelle Kategorisierung führt gerade zu der Situation die wir haben.

    Es ist auch jeder ein Nazi und Antisemit, der nicht mit * oder : gendert, der anerkennt, dass der Nahost Konflikt etwas komplexer ist als Palästina = Hamas = Judenhasse = alle dort müssen vernichtet werden, der möchte, dass Menschen ohne Bleiberecht konsequent abgeschoben werden etc. Nazi/Rechtsextremer ist mittlerweile genauso ein inhaltsleerer Kampfbegriff, wie "woke".

    Kann ich dann auch meine Verwandten anweisen gefälligst nur in den Schulferien zu versterben, damit ich zu deren Beisetzung fahren kann? Denn ja, den Fall hatte ich gerade. Gab da kein Frei dafür, weil der Verwandtschaftsgrad eine Ecke zu weit war, als das es einen Anspruch auf Sonderurlaub gegeben hätte. :daumenrunter:

    Das kann dir auch in der freien Wirtschaft passieren. Bei der Beerdigung meines Schwiegervaters war sein Neffe auch nicht dabei, weil er als Koch arbeiten musste.

    Zitat

    Aber wenn wir schon bei den "wichtigen betrieblichen Belangen" und der Teilzeit sind, sollten wir demnächst Studienplätze nicht mehr nach dem NC vergeben sondern vorab von allen Studenten eine Verpflichtungserklärung einfordern, in der sie sich dazu bereit erklären nach dem Studium im studierten Beruf Vollzeit zu arbeiten oder wahlweise Konventionalstrafe in Höhe der Kosten des Studiums (also ein sechsstelliger Euro-Betrag) zu zahlen.

    Was nutzt mir die ausgebildete Ärztin mit 0,7er Abitur, die nach ihrem Studium nur noch 5 Stunden/Woche arbeitet, durch ihr Studium aber einem anderen Bewerber mit etwas schlechterem Abitur, der nach dem Studium aber vollzeit gearbeitet hätte, den Studienplatz weggenommen hat? Da gilt es aus den sehr begrenzen Ressourcen das Maximum für die Gesellschaft rauszuholen.

    Wie bitte? Oder auf Hessisch: Hä?

    Ich bin nicht sicher, was du hier sagen willst. Jemand mit 1,5er Abi bekommt mit der richtigen Vorbereitung und Hochschulwahl auch einen Medizin Studienplatz. Mit einschlägiger Ausbildung reicht auch ein deutlich schlechteres Abi. Aber wie gesagt: hä?

    Darüber, dass wohl überlegt sein will, ob sich der Ausländer auch rentiert, sind sich die AfD und AfD-Gegner ja zumindest einig.

    Meiner Ansicht nach ist es generell wünschenswert, wenn sich Menschen irgendwie positiv in die Gesellschaft einbringen, in der sie leben. Das kann man "nützlich sein" nennen. Für mich ist es aber auch ok, wenn Menschen das nicht wollen. Mit dem Asylstatus, der Herkunft oder der Nationalität hat das nichts zu tun.

    Hilfreich wäre es nur, wenn Menschen sich nicht schwerer Straftaten schuldig machen würden.

    Sorry, waren nicht 2/5 sondern 3/5. Die Arbeitnehmer mit WErksferien dürfen also über die verbleibenden 2/5 frei verfügen.

    Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass maximal 3/5 des Jahresurlaubs als Betriebsurlaub definiert werden dürfen (Beschluss vom 28.07.1981, 1 ABR 79/79).

    In dem Beschluss steht nicht das, was du behauptest. Hast du den Beschluss selbst gelesen oder nur eine Zusammenfassung/Behauptung auf irgendeiner Website? Grundsätzlich können wichtige betrieblich Belange die Wahlmöglichkeit des Urlaubs der Mitarbeiter einschränken. Vom Land festgelegte Schulferien sind solche wichtigen berieblichen Belange. Zudem wird dein Urlaub nicht festgelegt. Innerhalb der Schulferien kannst du deinen Urlaub frei verteilen.

    Also war es eine rhetorische Frage, da du die Antwort "Nein." bereits wusstest?

    Ja, war es. Es war ein als Frage verpackter Hinweis darauf, dass Realschule nicht gleich Gesamtschule ist und es für Eltern durchaus Sinn ergibt, ihre Kinder bei fehlender Gymnasialempfehlung an einer Schulform anzumelden, die ohne Schulwechsel und Zeitverlust auch das Abitur ermöglicht und zumindest theoretisch auch schon während der laufenden Sek I durchlässig ist.

    Mir erschließt sich nicht, warum man auf diese Feststellung von oben herab erklären muss, dass man ja auch über die Realschule oder gar die Hauptschule zum Abi kommen könne und sich das wohl noch nicht herumgesprochen habe (haha). Ja. Das hat niemand bezweifelt. Darum geht es aber gerade gar nicht.

    Naja, es scheinen einige User dem Abitur schon einen sehr hohen Stellenvertreter zuzurechnen, sonst würde es nicht immer wieder um dieses Thema gehen, sonst wäre erst gar nicht die Frage aufgekommen, ob das Abitur überhaupt in oder über die Realschule erworben werden könne.

    Das Abitur ist der höchste zur Verfügung stehende allgemeinbildende Schulabschluss, der unter anderem den direkten Zugang zu Staatsexamensstudiengängen ermöglicht. Natürlich hat der Abschluss einen besonderen Stellenwert.

    Du hast gesehen, dass in dem Beitrag nicht "an Realschulen" sondern "über Realschulen" steht? Soll heißen, dass man nach erfolgreichem Abschluss der Realschule an einer anderen Schulform noch immer das Abitur machen kann.

    Der Beitrag bezog sich aber auf meinen Beitrag, in dem ich gefragt habe, ob man an Realschulen Abitur machen kann. Nein, kann man nicht. Dass man durch (ggf. mehrere) Schulformwechsel und eine insgesamt längere Schulzeit auch von einer Hauptschule zum Abitur kommt, war gar nicht der Punkt. Ich war selbst nicht auf einem allgemeinbildenden Gymnasium und habe Abitur.

    Wieviele Realschulen gibt es am Ort? Kann man dort auch Abi machen? Dass Eltern, deren Kinder keine Gymnasialempfehlung haben, ihre Kinder auf eine Gesamtschule schicken, weil sie dort auch Abi machen können, ist nicht ungewöhnlich.

    Letzte Woche habe ich meiner Klasse die Quartalsnoten mitgeteilt; eine Schülerin steht bei mir zwei minus, sie sieht sich besser, wollte eine eins.

    Heute kommt eine Mail der Mutter: "(...) scheinbar fließt in die Notengebung mit ein, dass meine Tochter ein Kopftuch trägt und dies scheint Ihre Notengebung negativ zu beeinflussen."

    Zwei Optionen

    Entweder ist empfundene Diskriminierung so internalisiert, dass sie überall gesehen wird, egal, ob sie wirklich existiert oder nicht.

    Oder die Diskriminierungsbehauptung wird bewusst ausgenutzt, um einen Vorteil zu erlangen.

    Beide Prinzipien sind auch bei jeder anderen Form der empfundenen, aber nicht real existierenden Diskriminierungen zu finden.

    Solange du deine Noten vernünftig erläutern kannst, ist alles in Ordnung. Den Schuh musst du dir nicht anziehen.

    Zitat

    Mittwoch kommt die Mutter in die Schule - wie würdet ihr das Gespräch angehen? Die Schülerin ist übrigens 16 Jahre alt und möchte ihre beiden Brüder auch mitbringen zum Gespräch. Auch das finde ich schwierig. Danke für Tipps.

    Eigentlich wurde schon alles gesagt:

    - Nimm in jedem Fall einen Kollegen m/w/d als Zeugen/Unterstützung mit

    - Die Brüder bleiben draußen

    - Leg dir vorher ganz genau zurecht, wie du zu den Bewertungen gekommen bist, damit du das nachvollziehbar erläutern kannst

    - Mache klar, dass sich an der Note, um die es geht nichts mehr ändern wird und gib Ratschläge, wie sich die Schülerin weiter verbessern kann.

    Wie ist die Schülerin denn sonst so drauf? Meinst du, dass das ihre Idee war oder dass die Behauptung eher von der Familie ausgeht?

    Aktuell ist zum Beispiel wieder so ein Fall: Ein Konzert unter der Woche hunderte Kilometer entfernt. Ich würde sehr gerne hin. Als Lehrer völlig unmöglich.

    100 km ist doch keine Entfernung. Ich bin schon mehr als einmal Abends nach Oberhausen auf ein Konzert gefahren (ca. 200 km), danach wieder zurück und nach drei Stunden Schlaf direkt wieder zur Arbeit.

    Während ich das aufschreibe fällt mir ein, dass du abends Schule hast. Das könnte natürlich problematisch werden.

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