Beiträge von s3g4

    So pauschal kann man das gar nicht sagen. Ich würde meine Kinder auch sofort wieder in der GKV versichern. Ich habe bisher keinen Vorteil der PKV gesehen (meine Kinder waren schon in beiden Versicherungen). Besonders mit meiner Tochter sind wir relativ oft bei Ärzten und hier kommt halt immer noch dazu, dass man mit der Beihilfe rumdiskutieren muss und manchmal auch auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt. Der bürokratische Aufwand ist auch nochmal zu beachten.

    Eine PKV bringt für sich schon bessere Leistungen, aber zusammen mit der Beihilfe... naja, da sehe ich die GKV weitaus besser. Besonders, weil hier für die Kinder keine weiteren Beiträge anfallen und man sich nicht mit den Rechnungen rumschlagen muss. Die Zusatzversicherung muss man sich dann im einzelnen überlegen.

    Ich kann das Gejammer bei 19 Grad daheim echt nicht so ganz nachvollziehen. Es ist halt nicht muckelig warm, aber mit Decke/Pulli und dicken Socken geht das doch. Wenn wir schon bei 19 Grad rumjankern, dann sehe ich schwarz, was die Einsparungen im Winter betrifft, wenn es nicht nur mal ein paar Tage, sondern vielleicht dauerhaft richtig kalt ist. Die Russen lachen sich schlapp.

    Die Raumtemperatur trägt maßgeblich zur Behaglichkeit bei. Und die Temperatur liegt da bei jedem anders. Ich find 19°C völlig in Ordnung, für andere sind 22°C zu kalt. Ich kann denen nicht aufdiktieren, wann sie sich wohl fühlen sollen und der Staat kann das auch nicht.

    Wir hoffen, dass wir mit der neuen Gasheizung plus Solarthermie (Röhrenkollektoren) durchaus spürbar noch was einsparen können, insbesondere Warmwasser läuft dann endlich nicht mehr über Gas.

    Neue Gasheizung bringt schon ein bisschen was. Die Solarthermie habe ich jetzt bei einigen gesehen und wir haben auch mal nachgemessen. Die bringen im Winter nur sehr wenig zur Heizlast bei. Die bringen am meisten in den Übergangszeiten bzw. im Sommer fürs Brauchwasser.

    Ich habe nicht den Eindruck, als wollten die männlichen Diskussionsteilnehmer hier uns Frauen was Böses.

    Nein überhaupt nicht. Ich möchte nur relativieren und die Emotionalität heraus nehmen. Ich kann es verstehen, wenn ich mich selbst ungleich behandelt fühle, dann würde ich auch emotionaler reagieren als nicht betroffene. Als überpriviligierter Mann kann ich da über den Dingen stehen ;)

    Würde mich unter all den Frauen auch nicht gut fühlen, ebenso wenig als einzige Frau unter Männern.

    Und wieso nicht? Ich kommen ja aus dem Maschinenbau. Hier gibt es traditionell wenig Frauen. Trotzdem gibt es ein paar Frauen und die fühlen sich alle (zumindest nach meinen Gesprächen und Beobachtungen) wohl unter der männlichen Mehrheit. In meinen Klassen sieht es aktuell ähnlich aus. In jeder Klasse sind 1-2 Frauen und der Rest sind Männer. Vielleicht liegt es aber auch an der Mentalität von Leuten aus der Technik. Uns ist das Aussehen, Geschlecht und Herkunft ziemlich egal. Wichtig ist was man kann. Alle Frauen in meinen Klassen sind automatisch in die Klassengemeinschaft integriert, da brauche ich gar nix machen.

    Ich würde nie an eine Grundschule gehen, weil mir die Arbeitsbedingungen nicht gefallen. Das Geschlecht meiner KuK ist mir ziemlich egal, mit denen habe ich im Unterricht ja nix zu tun. (und ich will nicht mit Kindern arbeiten müssen)

    ??? Wenn ich jemanden nicht wirklich akzeptiere, bedeutet es doch, dass ich sie oder ihn nicht wirklich ernst nehme. Ich verstehe den Unterschied, den du da machst, nicht, tut mir leid.

    Nö, also für mich zumindest nicht. Ich habe einen Vorgesetzen, den akzeptiere ich nicht, weil ich Ihn menschlich nicht leiden kann. Ich nehme seine Anweisungen aber trotzdem ernst, weil es mir Weisungsbefugt ist und die Anweisungen mir auch sinnvoll erscheinen. Zumindest so interpretiere ich das für mich. Kann man aber auch vermischen und manche sind halt nicht professionell genug und ziehen ihr Befindlichkeiten mit zur Arbeit.

    Zum Beispiel diese Studie, die zeigt, dass Frauen in Führungspositonen weniger akzeptiert werden als Männer: https://docs.iza.org/dp12611.pdf (Nein, ich habe mir nicht die komplette Studie zu Gemüte geführt, aber darüber in einem Online-Artikel gelesen!)

    Niedrigere Akzeptanz bedeutet nicht gleichzeitig, dass sie weniger ernst genommen werden.

    Vier von zehn Politikerinnen haben Erfahrungen mit Sexismus (was ja wohl auch zeigt, dass sie von Männern häufig nicht ernst genommen und mit blöden Sprüchen u. ä. bedacht werden): https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…studie-101.html

    ok, kann ich mir bei Politikern auch sehr gut vorstellen.

    Oder auch ganz simpel: Frauen, die Schmerzen haben, werden weniger ernst genommen (https://www.welt.de/wissenschaft/p…t-genommen.html).

    Ist leider hinter einer paywall.


    Also ja natürlich gibt es in unterschiedlichen Bereichen Benachteiligungen. Aber das gilt für beide Seiten. Diese absoluten Aussagen stören mich halt.

    Frauen sind nicht immer und überall benachteiligt und Männer sind nicht immer und überall besser gestellt. Es werden einige Zahlen immer noch durch die Gegend geworfen, die längst nicht mehr stimmen oder schon immer falsch interpretiert weiter gegeben werden.

    Ich bin immer dafür Menschen in gleichen Situationen auch gleich zu behandeln. Das wollen die radikaleren Feministen aber überhaupt nicht. Die wollen überall besser gestellt werden und da wo sie schon besser gestellt sind, dürfen Männer auch nicht gleichgestellt werden, wegen Patriachart.

    Oh, das finde ich dann aber doch ungewöhnlich. Gerade in den BES- und teilweise auch in den B1-Klassen finden bei uns ab und an Ordnungsmaßnahmen-Konferenzen statt, wenn sich SuS gehörig daneben benehmen, sich prügeln o. ä. Aber - wie gesagt - allzu oft kommt das glücklicherweise nicht vor.

    Solche Schulformen haben wir halt nicht. Ich könnte mir höchstens in der HBFS sowas vorstellen, aber habe davon auch noch nicht gehört.

    Sorry,
    ich meinte die Familienkasse. Wenn die noch unter 18jährigen "Kinder" nicht regelmäßig zur Schule kommen, gibt es halt kein Kindergeld. Wobei da die Grenze wohl bei 30% unentschuldigter Fehlstunden liegt. Damit soll wohl verhindert werden, daß Kinder, die eigentlich gar nicht in Deutschland leben, hier Kindergeld bekommen (bzw. deren Eltern). Wir haben halt sehr viele "Kinder", die am ersten Schultag nach den Sommerferien gleich nach einer Schulbescheinigung schreien und danach nie wieder gesehen werden.

    Hast du da eine Quelle für? Soweit ich es finden kann, gilt für Kinder unter 18 nur die Bedingung, dass sie im Elternhaus (in Deutschland) wohnen. Für die Weiterzahlung für über 18 Jährige ist eine Ausbildung, Studium oder weiterer Schulbesuch notwendig.

    Wir haben 5 Konferenzen im Jahr: 2 Anfangskonfis, 2 in der MItte und eine am Schluss.

    Die beiden am Anfang haben je 45 Minuten gedauert :)

    Hört sich vernünftig an. Unsere GeKo zu Schuljahrsbeginn hat 3 Stunden gedauert. Habe ich mir sagen lassen, ich konnte LEIDER nicht teilnehmen :D

    Ordnungsmaßnahmen-Konferenzen werden in NDS aber ja auch nur bei "graviererendem" Fehlverhalten einberufen. Das ist - zumindest an meiner Schule - eher selten der Fall.

    Vielleicht bin ich ja der einzige, aber ich kennen Ordnungsmaßnahmen nur in der Theorie. Habe noch nie bei einer mitgewirkt und auch bei uns an der Schule noch nie mitbekommen

    An Beruflichen Schulen vielleicht nicht. Aber wenn ich hier sage "ständiges Konferieren ist unnötig" kommen hier ständig "Gegenbeispiele" der Form "aber der Schüler hat.... da müssen wir ... zusammsetzen ... Ordnungsmaßnahme..." was weiß ich.

    Gruselig. :D also die Mehrheit des Kollegiums bei uns ist immer dabei, wenn Konferenzen nur so oft wie nötig stattfinden. Unsere Nachbarschule hat sogar ein Limit für ihre Konferenzen vorgesehen. Keine Konferenz darf länger als eine Stunde dauern, auch die GeKo. Ich finde super, weil dann nur das wichtige besprochen wird und jeder, der abschweifend wird wird direkt abgewürgt.

    Wobei - Auch hier gehe ich wieder von meiner Schule aus! - der Schuss nach hinten losgehen kann. Viele Kollegen trauen sich nicht, den Personalrat mitzunehmen, weil sie dann auf der schwarzen Liste stehen.

    Dann habt ihr scheinbar einiges bei der nächsten Personalversammlung zu besprechen.

    Ist dein Sohn in der 1. oder 2. Klasse einer Förderschule? Wäre es für dich in Ordnung, wenn er dann im Zweifelsfall nicht mit schwimmen gehen könnte? Um die Frage umgekehrt zu stellen, müsste es zuallererst mehr LEHRER im Primarbereich geben. Wäre das der Fall, müsste man die Frage aber gar nicht erst stellen, weil man ja einfach einen LEHRER zusätzlich zur LEHRERIN zum Schwimmunterricht schicken könnte.

    Nein ist er nicht und die Schulform spielt für mich bei der Frage gar keine Rolle. Sicherlich haben evtl. SuS an der Förderschule mehr Bedürfnis nach Hilfestellung. Das hat mit der Situation aber nichts zutun.

    Darf der Lehrer bei deiner Tochter in der 2. Klasse in die Umkleidekabine kommen? Es gibt gerade keine Lehrerin, dann ist das ja anscheinend in Ordnung.

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