Beiträge von s3g4

    Ich hab das von der GEW jetzt überflogen, sehe aber die Gefahr nicht so. Dann werden halt Ziele vereinbart, als verbeamteter Lehrkraft kann mir mein Chef ja wenig disziplinarisch anhaben, wenn ich Zielvereinbarungen nicht einhalte.

    Und natürlich kann man selbst Protokoll führen oder einfach mit einem Mitglied des PR aufschlagen. Man muss ja nicht immer alles so mitspielen, wie ein SL sich das so vorstellt

    Ich würde bei sowas immer einen Personalrat mitnehmen. Ich komme recht häufig mit zu Mitarbeitergesprächen dazu und denke das ist auch der richtige Weg.

    Welche Anrede würdest du dir den wünschen, wenn der Vorname alleine nicht möglich ist? Wäre ggf. Vorname + Nachname und Siezen ohne weitere Anrede eine gute Lösung für dich, nachdem es das bereits im Studium gegeben hat?

    Genau das hätte ich auch gedacht. Ich würde mich so anreden lassen, wie ich es gerne möchte.

    Persönlich halte ich das Referendariat für die denkbar ungünstigste Situation, um so einen Kampf zu führen. Du bist angreifbarer als in anderen Rollen, du bist emotionaler belastet als sonst. Da würde ich mir vermutlich so einen Kampf nicht antun wollen. Da du aber schreibst, dass es für dich eine so enorme emotionale und mentale Belastung ist, mit der falschen Anrede angesprochen zu werden, hast du vielleicht auch einfach nicht die Wahl, diese Entscheidung so nüchtern zu treffen.

    Das stimmt leider auch. Ich hoffe das Studienseminar bzw. die beteiligten Ausbilder kommen damit zurecht. Also nicht weil es ihnen schwer fallen sollte, aber damit der TE keine unnötigen Steine im Weg hat.

    Ich hatte bisher auch eins mit meinem Abteilungsleiter. Fand ich auch recht sinnvoll, da hier die groben und zukünftigen Dinge besprochen wurden und man danach die grobe Richtung für die nächsten Jahre kennt.

    Mir tun die Kinder in NRW Leid, die jetzt doch wieder G9 über sich ergehen lassen müssen.

    Da hat mal wieder die ungeeignete Masse für die Begabten mitbestimmt. Kein Schüler, der nach Stand von vor 20 Jahren abiturgeeignet war, hat ein Problem mit G8 gehabt. Da geht es nur ums Mitschleppen.

    Das mag schon, dass einige SuS die 13 Jahre in der Schule nicht brauchen. Sie brauchen die aber um einigermaßen alt genug für ein Studium zu sein.

    Warum, wenn ich fragen darf?

    Unsere Refis sind zu Beginn ihrer Ref-Zeit auch erstmal eine Woche lang jeden Tag im Studienseminar. War bei mir damals (anderer Seminarstandort) auch so. Allerdings sind die Refis dann nur von morgens bis zum frühen Nachmittag (ich meine von 8 bis ca. 14 Uhr) im Studienseminar.

    Ich finde diese Einführungswoche super, um Infos über das Ref. zu bekommen, die anderen Refis - die man ja ansonsten meist nur einmal die Woche trifft - wie auch die Fachleiter*innen kennenzulernen usw. Ich habe diese Woche damals ähnlich gut gefunden (und empfunden) wie die "O-Woche" in der Uni.

    Weil 2 Wochen viel zu lang sind und ich es mit den Seminarmenschen nicht so lange ausgehalten hätte. Wir hatte 3 oder 4 Tage Einführung und damit war alles geklärt. Wenn so einfache Sachverhalte über 2 Wochen breit getreten werden, würde ich wahnsinnig werden. Man verschwendet im Seminar genug Zeit über die Ausbildungszeit. Manchmal kommt auch was gutes, aber meistens waren wir uns einig dass man die Zeit deutlich sinnvoller hätte verbringen können.

    Ich hatte entgegen der üblichen Vorurteile bisher ausschließlich Kevins, die ich als freundlich, angepasst und unauffällig beschreiben würde. Ganz im Gegensatz zu den Kindern namens Max/ Maxi/ Maxim/ Maximilian - da fallen mir ganz andere Adjektive ein. :zahnluecke:

    Ja ich hatte bisher auch nur Kevins (also die hießen so), die ich nicht als den stereotypischen Kevin bezeichnen würde. Wie gesagt jeder kann ein Kevin sein, egal wie er heißt.

    ach so

    entschuldige die polemik :)

    Ähm, nein, um die Wichtigkeit von "Befindlichkeiten" geht es nicht.

    Soll ich mich da jetzt angesprochen fühlen? :rotfl:

    nein sollst du nicht. Worum geht es denn dann? Wenn es nicht um Befindlichkeiten geht, dann braucht es das ganze ja gar nicht.

    Mir ist nur aufgefallen, dass sich hier immer nur nicht betroffene für stark machen. Wenn man mit betroffenen darüber redet, dann ist denen dieses Thema tendenziell eher unangenehm. Natürlich nur meine Beobachtung

    Tatsächlich? Ich habe seit einigen Jahren schon den Eindruck, die Zeit der "Kevins" ist vorbei; hatte schon seit Längerem keinen mehr in den Klassen, die ich unterrichtet habe.

    Nur weil jemand nicht Kevin heißt, bedeutet nicht dass er kein Kevin ist ;)

    Wo bist du und wer sagt das?

    Wahrscheinlich die Schulleitung im voreilendem Gehorsam. Werden denn überhaupt die Temperaturen in Klassen gemessen?

    Nein. Du bist lediglich der Meinung, dass das so sei. Akzeptiere also bitte, dass es Menschen gibt, die nicht deiner Meinung sind und die maskuline Form nicht als die "einzig Wahre" und "normale" empfinden.

    Es ist halt die Frage wessen Befindlichkeiten hier wichtiger sind. Mich langweilt diese Debatte nur, weil sie von wirklich wichtigen Themen ablenkt und sich immer nur leute darauf stürzen, die sonst nicht gebacken bekommen.

    Es soll sogar Lehrkräfte geben, die gerne mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt fahren...

    Ja total. mir haben die Klassenfahrten bisher immer sehr viel spaß gemacht. Bezahlen muss aber der Dienstherr für diese Reise, da es sich nicht um eine Privatveranstaltung handelt.

    wenn dann aber andere Aufgaben liegenbleiben (Unterricht z. B.), hat der eigene Spaß Nachrang.

    Verstehe ich nicht.

    Cool. Wie an der Uni in einer Vorlesung. Wie geht sie mit Rückfragen um? Oder sind die 100 SuS alle so schlau, dass die nix fragen?

    Mich würde wundern, wenn das verordnungskonform wäre.

    Mir ist noch keine Verordnung zum Online-Unterricht bekannt. Ist eine Grauzone. Ich fände 100 SuS aufeinmal schwierig, weil man dann wahrscheinlich gar nicht vom Fleck kommt oder nur ein sehr kleiner Teil was mitnimmt.

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