Anscheinend konnte ich mich vorher nicht richtig verständlich machen, aber für mehr Nähe müssen beide Seiten bereit sein. Und gerade Schülerinnen fühlen sich bei einem auf Kumpel machenden Kollegen oft unwohl, wissen aber nicht, wie sie es verständlich machen sollen. Andere lästern über diesen Kollegen (höre ich immer wieder auch wenn ich gleich sage, dass ich das nicht möchte. Es gibt sicher auch einige Schüler, die es gut finden.
Doch ich verstehe das schon. Ich verhalte mich oberflächlich ja auch so. Ich sieze alle und werde auch von denen gesiezt. Damit umgehen solche Probleme. Es kommt ja auch auf die Schulkultur an. Wir machen das in der Schule alle, also möchte ich keine unnötige Verwirrung stiften, wenn ich was anderes mache. Mein Umgang mit meinen Lerngruppen ändert sich aber dadurch auch nicht (zumindest bilde ich mir das ein).
Ich mag die Analyse von Kris, weil es tatsächlich genau das war: zuviel Nähe im Schulkontext war mir nicht geheuer. Und im Verein auch, aber da duzt man sich. Körperliche Nähe hätte ich auch im Sportunterricht nie in dem selben Maßen "akzeptiert", wie es nunmal beim Turnen fürs Absichern notwendig gewesen sein mag.
Sport ist da nochmal ein spezielles Thema. Ich vermeide so oder so Körperkontakt mit Menschen, die nicht in meinem engsten Kreis sind.
Ich glaube wir meinen alle das Gleiche, aber aus anderen Richtungen?!