Beiträge von s3g4

    Anscheinend konnte ich mich vorher nicht richtig verständlich machen, aber für mehr Nähe müssen beide Seiten bereit sein. Und gerade Schülerinnen fühlen sich bei einem auf Kumpel machenden Kollegen oft unwohl, wissen aber nicht, wie sie es verständlich machen sollen. Andere lästern über diesen Kollegen (höre ich immer wieder auch wenn ich gleich sage, dass ich das nicht möchte. Es gibt sicher auch einige Schüler, die es gut finden.

    Doch ich verstehe das schon. Ich verhalte mich oberflächlich ja auch so. Ich sieze alle und werde auch von denen gesiezt. Damit umgehen solche Probleme. Es kommt ja auch auf die Schulkultur an. Wir machen das in der Schule alle, also möchte ich keine unnötige Verwirrung stiften, wenn ich was anderes mache. Mein Umgang mit meinen Lerngruppen ändert sich aber dadurch auch nicht (zumindest bilde ich mir das ein).

    Ich mag die Analyse von Kris, weil es tatsächlich genau das war: zuviel Nähe im Schulkontext war mir nicht geheuer. Und im Verein auch, aber da duzt man sich. Körperliche Nähe hätte ich auch im Sportunterricht nie in dem selben Maßen "akzeptiert", wie es nunmal beim Turnen fürs Absichern notwendig gewesen sein mag.

    Sport ist da nochmal ein spezielles Thema. Ich vermeide so oder so Körperkontakt mit Menschen, die nicht in meinem engsten Kreis sind.

    Ich glaube wir meinen alle das Gleiche, aber aus anderen Richtungen?!

    Du bleibst noch immer eine Antwort darauf schuldig, in welcher Hinsicht das denn für den Beruf als Lehrkraft förderlich wäre.

    Das Kennenlernen und Erleben von andere Berufs- und Lebensbereichen sind wertvolle Erfahrungen, die zur Persönlichkeitsbildung betragen. Es wird der Horizont erweitert, man kann deutlich authentischer auftreten wenn man schonmal etwas anderes gemacht hat.

    Viele Lehrkräfte, die ich kennengelernt habe, hätte es bitter nötig die Bildungsblase für eine Zeit zu verlassen.


    On topic: Ich war 32, als ich ins Ref gestartet bin. Bin also nicht besonders alt gewesen, wenn ich mir die anderen hier anschaue. :D War aber trotzdem in Ordnung.

    Ich bin an meinem Gymnasium zuständig für die Wartung der iPads, Computerräume, der Beamer, des WLAN und ich schreibe das Medienkonzept. Im Prinzip das technische Mädchen für Alles.

    Ist das dann nicht deine Funktion(-sstelle)? Ich weiß nicht ob es da dann noch eine Unterscheidung zwischen der Beförderung auf A14 ohne Funktionsstelle, aber mit feste Zusatzaufgaben und mit Funktionsstelle. Mich würde aber der Unterschied interssieren.

    Während es einer Mitschülerin ganz leicht über die Lippen ging, wäre es für mich absolut unmöglich gewesen, "Du" im Schulkontext zu sagen. Leider war ich aber auch nicht in der Lage "Sie" zu sagen, also habe ich ein Jahr lang unpersönliche Formen benutzt.

    Was hast du denn dann gemacht? "Hey" gerufen oder vielleicht in der dritten Person angesprochen.

    Also für mich ist das schulische Umfeld nichts anderes als im Betrieb, Verein oder sonst irgendwo wo Menschen zusammen kommen. Hier der Fokus halt mehr aus Lernen, wobei das ja auch in den anderen Umfeldern durchaus vorkommt :D. Von daher, hätte ich gar kein Problem damit gehabt. Lehrkräfte sind auch Menschen und möchten auch so behandelt werden (ich zumindest). Wenn ich einen Schüler auf der Straße sehe, dann rede ich mit ihm/ihr genauso wie ich es in der Schule machen würde. Eben wie mit jedem anderen Menschen den ich eben so gut oder schlecht kennen, wie es auf diese Person zutrifft.

    Das hat mir in meiner Schulzeit sehr gefehlt, denn das zwischenmenschliche Verhältnis zu fast alle Lehrkräften war sehr merkwürdig. Also als ob das gar keine echten Menschen gewesen sind. Vielleicht lags aber auch an mir :)

    Ich habe Klassen mit einer ähnlichen Altersstruktur und spreche sie mit Vornamen und Sie an.

    Ja habe ich auch schon gesehen/gehört. Find ich persönlich merkwürdig, aber wenn es für dich ok ist wieso nicht?

    Finde das Siezen in eine Richtung und Duzen in die andere auch komisch.

    Ja finde ich auch. Mache ich auch nicht.

    Da ist es Ausdruck eines Hierarchiegefälles zwischen Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen.

    Muss es den geben? Flache Hierachien haben sich in vielen Bereichen bewährt.

    Hallo zusammen,

    Mich interessiert, ob eine Versetzung aus persönlichen Gründen (NRW, arbeitsweg über 35 km) auch als Inhaber des 1. Beföderungsamtes (A14, keine Funktionsstelle) möglich ist.

    Lieben Gruß

    Ich kann zwar nichts zu deiner Frage beitragen, aber was muss man denn machen um dieses Beförderungsamt zu bekommen?

    Ich verstehe absolut nicht, was dich daran aufregt. Natürlich ist Excel auch für Listen und Serienbriefe und Tabellen da. Oder was meinst du damit, dass es "nur um Berechnungen" geht?

    Ja kann man alles damit machen.

    Excel ist ein Tabellenkalkulationsprogramm, es ist ziemlich mächtig für die Verarbeitung und Aufbereitung von Daten. Wenn ich listen haben will, dann nehme ich ein Worddokument. Sieht halt immer alles sehr nach Amateurwurschtelei aus.

    Was mich eigentlich aufregt ist, dass sehr oft solchen Listen, die dann vom Schulamt oder anderen Lehrkräften im excel-Format rumgeschickt werden. Auch Worddokumente werden einfach so versendet. Aber da braucht man sich auch nicht zu wundern, dass die Schüler es nicht richtig können hinterher.

    Aber dazu braucht man doch keinen Cloudserver eines Drittanbieters.

    Wenn der aus irgendeinem Grund den Geist aufgibt, wisst ihr, wovon ich spreche ...

    Dazu gibt's vertraulichere Speichermöglichkeiten.

    Das ist ein großes Problem unserer Zeit. Keiner will mehr Verantwortung für sich und seine Angelegenheiten übernehmen. Deswegen sollen das lieber Dritte machen.

    Ich habe von meinen Daten jeweils eine Kopie bei mir und eine weitere wo anders liegen. Das ist kein großer Aufwand und ich habe zu jederzeit die Kontrolle darüber.

    Seit meine Identität vor ein paar Jahren irgendwo durch ein Datenleak geklaut wurde, bin ich da sehr sehr vorsichtig. Ich bekomme noch heute Rechnungen von Dingen die ich nie bestellt habe. Ich finde es fatal mit seinen Daten so leichtfertig um sich zu werfen.

    Darf natürlich jeder machen wie er mag. Ich vertraue da eigentlich nur noch mir selbst.

    Ich sehe, dass du Technik und Mathe unterrichtest. Wie fandest du die Komi im Studium? Und falls du nicht Lehramt studierst hast, ursprünglich, wie würdest du - weil Technik wirst du sicherlich studiert haben - diese Kombi bewerten? Machbar, mit normalen Fähigkeiten, oder eher unrealistisch?

    Kann ich dir nicht sagen, ich habe Mathematik nicht studiert. :D Ich bin Maschinenbauingenieur.

    Es gibt aber viele Gemeinsamkeiten, deswegen ist es wahrscheinlich leichter als Maschinenbau und Englisch.

    Herzlichen Dank für die Antworten... Aber so ein Tool, speziell dafür, wäre nicht schlecht. Weder die LBV, noch meine PKV bieten das an. Finde ich im Zeiten der Digitalisierung erbärmlich.

    Seine Daten nimmt man immer selbst in die Hand! Ich würde von der Versicherung oder gar Drittanbietern nix verwenden und empfehlen allen anderen auch.

    Wer sich mit Axel nicht so auskennt, kann das auch ganz einfach mit Tabellen in Word oder dem LibreOffice Writer z.B. machen.

    Excel oder Tabellenkalkulationsprogramme, sind nicht dafür da um dort Listen oder Tabellen zu erstellen. Sehe ich so oft und regt mich immer unendlich auf. Es geht um Berechnungen und sonst nix.

    Danke für eure ganzen Rückmeldungen. Erstaunlich, dass man mit Deutsch - zumindest regional differenziert - scheinbar bessere Voraussetzungen hat als mit Mathe.

    Das hat nicht mal unbedingt was mit der Region zu tun, sondern mit der Schulform.

    Dann aus reinem Interesse meinerseits: wie sieht es denn mit Technik aus? Also Metall-, Elektrotechnik bzw. Mechatronik?

    Besser gehts eigentlich fast nicht. Informationstechnik ist vielleicht ein bisschen besser, aber hier hat man eigentlich eine Planstellengarantie im näheren Umfeld.

    Denkt ihr, der Bedarf an technischen Fächern wird auch irgendwann beseitigt sein oder chronisch mit Mangel bestückt bleiben?

    Keine Ahnung. Ich denke der Mangel wird erhalten bleiben, wenn nicht mehr Werbung dafür gemacht wird oder wir in eine tiefe Wirtschaftskriese fallen.

    Ist es bei euch egal, ob jemand seinen Schwerpunkt in Metalltechnik, Mechatronik oder Elektrotechnik gesetzt hat?

    Nein ist nicht egal.

    Theoretisch müsste es ja egal sein, denn eigentlich studiert man ja bis zum vierten Semester die gleiche Grundlage(n).

    Nein die Grundlage sind nicht gleich. Außerdem reichen Grundlagen für den Unterricht auch nicht.

    Da das beim beruflichen Lehramt (scheinbar) nicht der Fall ist, kann es auch gut sein, dass beim beruflichen Lehramt kein Bedarf an Mathematik besteht.

    Also bei uns und viele anderen beruflichen Schulen ist Mathematik kein Mangelfach. Es gibt immer genug, die das machen können.

    Deutsch und Englisch brauchen wir und viele andere aber unbedingt. Also ist Deutsch schon eine gute Wahl, weil Wirtschaft wirklich keine gute Fachrichtung ist, wenn es um Einstellungen geht. Ist nicht furchtbar, aber es gibt deutlich besseres.

    Danke für eure Tipps. Ich hab dem Seminar schon klar gemacht, dass ich zum unterschreiben genötigt wurde. Die haben gesagt, über deren Verhalten reden wir nicht, da wir nach vorne blicken müssen.

    Die Schule ist angeblich lösungsbereit und ich nicht, wenn ich nicht wieder dorthin gehe.

    Du kannst auch jemanden vom Seminar zum Gespräch mitnehmen. Die scheinen dir ja auch wohlgesonnen zu sein.

    Wir haben einen Personalrat der Referendare. Ich möchte nicht ins Gespräch, da alles klein geredet wird.

    Sprich doch mit dem Personalrat und nehme dir einen davon mit in das Gespräch. Ich bin auch öffters bei Mitarbeitergesprächen dabei. Der Personalrat muss eigentlich gar nichts sagen, denn die reine Anwesenheit hilft bei solchen eingefahrenen Situationen schon ganz gut weiter.

    Ich wünsche dir viel Erfolg.

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