Beiträge von s3g4

    Interessanter Fall. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass man als 4 Tage krank gilt, wenn man sich Do + Fr krankgemeldet hat und Montag wieder arbeiten geht.

    Ich kenne es nur so, dass man - wenn man Fr + Mo krankgemeldet ist, nicht nur als 2 Tage krankgemeldet gilt, weil dann (?) das WE mit gilt. Das macht ja aber auch Sinn.

    Ich kenne solche Regelungen aus der Wirtschaft. Über Betriebsvereinbarungen kann geregelt werden, dass für Krankheit an Frei- und Montagen ab dem ersten Tag einen Krankmeldung erforderlich ist. Dies kann sicher auch innerhalb der Schule festgelegt werden.

    FRage an den Mathematiker in dir: Geht es noch besser, als eine 100% Einstellungsgarantie nach dem Ref zu haben dank absolutem, bundesweiten Mangelfach? ;) (Bitte eine positive Antwort unbedingt mathematisch beweisen. :) )

    mein Unterrichtsfach ist zwar Mathematik, allerdings habe ich nie Mathematik studiert. Dieses Fach wurde aus meinem Maschinenbaustudium abgeleitet.

    Ich kann es also nicht formal beweisen, aber eine 100% Chance lässt zwar weiter erhöhen. Allerdings ist der Ausgang immernoch der gleiche -> eine garantierte Einstellung.

    Natürlich hinkt der Vergleich, das sollte offensichtlich sein.

    ich finde nicht, dass der Vergleich hinkt. Ich habe es relativ gut durch die Schule geschafft ohne auch nur ein einziges Buch zu lesen, dass ich Deutschunterricht gelesen werden sollte. Interpretation und sonstiges konnte und kann ich bis heute nicht.

    Das war mir in meinem Leben kein Hindernis. Werder im Studium noch im Berufsleben habe ich dadurch Nachteile gehabt.

    Mir haben meine hemdsärmligen programmierfähigkeiten viel geholfen, aber zwingend notwendig waren sie nicht. Im Prinzip ist alles ab der sek 1 nice to have...

    Ich weiß nicht wie es in Bayern ist, aber in Hessen ist es für das Lehramt an beruflichen Schulen so, dass jede Lehrkraft ein Berufsfeld (in deinem Fall Metalltechnik) und ein Unterrichtsfach (in deinem Fall PoWi) hat.

    Metalltechnik und Elektrotechnik könntest du, zumindest im Referendariat, nicht zusammen haben. Was du später unterrichtest ist was anderes.

    Solltest du aber Interesse an dem Fach haben, kann ein weiters Fach natürlich nicht schaden. Elektrotechnik wird, zumindest soweit ich das überblicken kann, auch nicht signifikant schwerer als Maschinenbau. Ist halt etwas anders.

    Mathematik kann eine größere Hürde werden, da das Mathematikstudium sich erheblich von der Mathematik in der Schule oder im Ingenieursstudium unterscheidet.

    Wenn du das ganze nur machst, um deine Einstellungschancen zu erhöhen dann würde es sein lassen. Deine Chance werden dadurch wahrscheinlich nicht signifikant besser (wenn sie denn überhaupt noch verbesserten werden könnten).

    Nur als Anmerkung zur Härte des Systems in Bayern: dafür gibt es (noch?) einen Anspruch auf das Referendariat, im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern, in denen soweit ich weiß nicht sicher ist, ob man einen Platz als Referendar bekommt (ok, in Mangelfächern sicher).

    das ist aber doch Bayern. Da ist alles viieell schwerer. Das Abitur, der Vorbereitungsdienst, das ganze Leben... Deswegen überleben in Bayern auch nur die besten.

    Wenn ich diesen Thread mal zusammenfasse, verstehe ich wieso Deutschland in der Summe von vielen anderen Ländern in Sachen Digitalisierung abgehängt wurde.

    Es wird ja auch akzeptiert, dass jeder irgendwelche "analogen" Methodenspielerein durchführen kann und sich dann auch noch damit brüstet, er habe die Methodenkompetenz der Lernenden gefördert.

    In den meisten Fällen sind das Kompetenzen die vollkommen nutzlos für das Leben sind.

    Wer von euch kann mir sagen, welche Abzüge als "Verbeamter auf Probe" zustande kommen, außer der Beitrag für die private Krankenversicherung?

    Wenn ich im Gehaltsrechner nachschaue, A13 - Stufe 5 sehe ich, siehe Anhang!

    Und von diesem Nettobetrag (3301,04 €) geht dann noch die private Krankenversicherung runter? Das war dann alles?! :)

    Du bekommst die 3301,04€ auf dein Konto überwiesen.

    Davon bezahlst du selbst noch deine Kranken- und Pflegeversicherung (PKV oder GKV).

    Was du genau meinst mit "Abzüge zustande kommen" verstehe ich nicht. Was du sonst noch für Lebenskosten hast, musst du selbst wissen.

    Hallo Meerschwein Nele,

    ich schau mir gerade LYX an, das ist - wenn ich das richtig verstanden habe - eine grafische Benutzeroberfläche, welche fast alle Vorteile von LaTeX beinhaltet, aber wie ein gewöhnliches Textverarbeitungsprogramm bedienbar ist.

    https://www.lyx.org/WebDe.Home

    der Buntflieger

    LyX ist auf LaTeX aufgesetzt und kann auf jeden Fall bei der Einarbeitung helfen. Ich habe es selbst noch nicht probiert, mir gefällt TeX Studio am besten (das ist aber wirklich Geschmackssache).

    Hier noch mal das Tutorial https://youtu.be/hRwUjJYeHjw , selbst wenn du LyX benutzen möchtest hilft es dir sicherlich beim Verständnis wie LaTeX funktioniert.

    OT: Jetzt schäme ich mich, dass ich im Snipping Tool Schulalltag von Latex weg bin und alles in Word zusammenklicke...

    Ich habe mittlerweile so viele LaTeX vorlagen für verschiedensten Arten von Arbeitsblättern, Leitfäden, Klausuren etc. Da ist das erstellen eines neuen Dokuments eigentlich kein Problem. Es gibt mittlerweile einige Helferlein die z.B. das Erstellen von Tabellen vereinfacht.

    Der macht LaTeX mit seinen Schülern? Wie wunderbar! Ich hoffe das sich das auch darauf auswirkt wie sie später Texte verfassen. Immer wenn mich Studierende fragen wie sieh etwas in Word formatieren sollen verweise ich auf LaTeX... Bisher ohne Erfolg und leider habe ich auch keine Zeit dies zum Inhalt des Unterrichts zu machen.

    Die Abbruchquoten sind doch kein Wunder, gilt Lehramt doch immer noch vielen als Verlegenheitsstudium.
    Sorgen macht mir da eher der Anteil an ungeeigneten Leuten, die nicht abbrechen.

    Ich finde eine Abbrecherquote von 14% in Studiengängen die zum 1. Staatsexamen führen und 15% in Bachelorstudiengängen ehrlich gesagt super niedrig... Dass manche Hochschule in manchen Studiengängen da drüber hinaus schießen ist normal und hat erstmal nicht mit dem Lehramt zu tun.

    Danke für die weitere Antwort!

    Eine Frage habe ich oben noch vergessen: Im Schweizer Studium entscheidet man sich ja zwischen Sekundarstufe 1 und 2. Mein Wunsch - wenn ich mich entscheiden muss - wäre auf jeden Fall die 2. In Deutschland gibt es diese Aufteilung aber nicht. Wird es dann wohl trotzdem möglich sein, dort Sekundarstufe 1 und 2 zu unterrichten? (Es ist so schwierig, diese Frage direkt den "Verantwortlichen" zu stellen, da ich ja Ländersache ist.)

    Danke!

    Wieso sollte es diese Aufteilung in Deutschland nicht geben? In Deutschland gibt es diese beiden genauso und auch die entsprechenden Lehrkräfte für beides. Sek. 1 sind Haupt- und Realschullehrer und Sek. 2 gymnasial Lehrer und Berufsschullehrer. Wobei gymnasial Lehrer auch in der Sek. 1 eingesetzt sein können.

    Ich war von der ersten Stunde im Kollegium integriert. Nie gab es Anmerkungen, dass man ja kein richtiger Lehrer sei oder so. Und auch die grundständigen Referendare behandelten mich wie einen normalen Menschen, nicht wie jemanden, der für die gleiche Arbeit dreimal so viel Geld bekommt.
    Sicherlich war die Ausbildung anstrengend, aber die Ereignisse, die mich ans Aufhören denken ließen, hingen mit den Fachleitern zusammen, nicht mit dem Kollegium; im Gegenteil.

    Kann ich genau so auch unterschreiben. Vor allem war und ist mir mein Kollegium eine große Hilfe.

    Es hieß doch immer, wir brauchen die Verbeamtung und deutlich höhere Gehälter, um den Lehrerberuf wieder attraktiver zu machen und den Lehrermangel zu beseitigen und nun liest man da, a) Interessenten werden in Massen abgewiesen und b) Lehramtsstudenten brechen massenhaft ihre Ausbildung ab - trotz Verbeamtung und/oder A 13 für alle (in MeVo und Berlin ja gegeben).

    Wie soll denn so der Lehrermangel gelindert oder gar beseitigt werden? Was läuft da falsch?

    wenn man sich nur die krassen Beispiele sucht, dann kann man auch einen krassen Widerspruch kreieren.

    Wenn man sich aber die Zahlen gemittelt über ganz Deutschland anschaut ist die Abbruchquote im Lehramt doch recht moderat. https://idw-online.de/en/attachmentdata66127.pdf

Werbung