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Die Frage ist aber auch an welchem Einkommen der Spitzensteuersatz angewendet wird. Beim New Deal betrug er 90%, aber er traf auch nur die wirklich Reichen, während bei uns aktuell der Facharbeiter bei VW am Fließband ja bereits den Spitzensteuersatz zahlt, weil (ähnlich wie bei den Freibeträgen bei Erbschaften) die Einkommensgrenzen nie im Zuge der Inflation angepasst wurden.
Mit der verschleppten Anpassung der Einkommensgrenzen für die Steuerprogression hat man sich mit der Zeit viele unrechtmäßige Steuergelder verschafft. Das ist nur ein Beispiel von Ungerechtigkeit. Nur ein Beispiel wieso man sich gegen jede weitere Form der Steuererhebung wehrt.
Einmal eingeführte Steuern werden nur sehr sehr selten aufgehoben oder verringert. Es werden nur neue erhoben, unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit. Ich nehmen euch viel ab, es geht euch dann besser wenn ich anderen bald noch mehr abnehme. Wie man dies verteidigen kann erschließt sich mir nicht mal im Ansatz.
Alles anzeigenLiebe Lehrkräfte,
vielen lieben Dank an alle, die bereits an unserer zweiten Umfrage teilgenommen haben! Um die Daten aussagekräftig auswerten zu können, benötigen wir jedoch noch einige Teilnehmer*innen.
Falls Sie also selbst noch nicht teilgenommen haben oder den Link mit Kolleg*innen teilen können, würden wir uns sehr über Ihre Unterstützung freuen!
Zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/Fortbildung_digMed/
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Nadja Eisen
Ist das nicht ein alter Hut?
Zitat?
Hier:
Der Grundsatz ist, das wenn jemand etwas "verdient" oder sonstwie bekommt, darauf Steuern zu zahlen sind. Immer. Weil es vielleicht etwas anderes ist, wenn man etwas von den Eltern bekommt, weicht der Staat von diesem Grundsatz ab und erlässt einen Teil der Steuern (Freibetrag).
Ich finde das einfach.
Alles jemand irgendwo bekommt ist für dich steuerbar. Den Grundsatz gibt es zum Glück nicht.
Wieviel Geld gibt es?
Ist eine öffentliche Schule, also gibt es das was es an jeder anderen öffentlichen Schule auch gibt.
Der Grundsatz ist, das wenn jemand etwas "verdient" oder sonstwie bekommt, darauf Steuern zu zahlen sind. Immer. Weil es vielleicht etwas anderes ist, wenn man etwas von den Eltern bekommt, weicht der Staat von diesem Grundsatz ab und erlässt einen Teil der Steuern (Freibetrag).
Ich finde das einfach.
Verstehe ich schon. Gut finden muss ich das trotzdem nicht.
Am Gymnasium war es mal jeweils 1/3 der Planstellen A13/A14/A15(inkl. Schulleitung), in NRW ist man dann auf 35%/44%/21% gegangen um Geld zu sparen.
Das ist immer noch deutlich mehr als bei uns.
und als Ergänzung dazu: bewohnt man es dann auch noch selber und bleibt über 10 Jahre dort wohnen, muss man überhaupt keine Erbschaftssteuer zahlen (ja es gibt Ausnahmen, z.B. wenn die Wohnung oder Haus mehr als 200 qm hat). Über diesen Freibetrag hinaus sind es im Vergleich zur Lohnsteuer nur 25% die man zahlen muss. Da bleibt dann auch bei einer Millionen Villa ein beträchtlicher Betrag übrig.
25% von einer Millionen sind immer noch 250k. Dann verkauft man ein paar Fenster und die Haustür und die Schuld ist beglichen.
Es passiert gar keine Wertschöpfung bei privaten Vererbungen für den Staat, also hat meiner Meinung nach auch gar kein recht auf irgendwelche Anteile. Es gibt schon ausreichend mehrfach Besteuerung.
Spannend ist auch, dass die Kritik an dem Freibetrag hier u.a. von der "Leistungsfraktion" kommt. Da frage ich mich, inwiefern Erben eine Leistung ist. Und: Erben steht der Leistungsbereitschaft doch total im Weg. Die Erben haben dann ja gar keinen Anreiz mehr, zu arbeiten. Vielleicht sollten wir Erbschaften Bürgergeld nennen, wenn der Begriff wieder frei ist
Ich finde, diese Diskussion ist ein guter Hinweis darauf, wessen Wohlstand gesichert werden soll, wenn von der "Sicherung des Wohlstands" gesprochen wird: Menschen mit mindestens einem Vermögen des vierfachen des Medianvermögens.
Wenn ich etwas erarbeitet habe und meine Kinder bekommen es ist die Leistung bereits dort rein geflossen. Dann will ich auch das dies weiter geben wird. Wieso dafür wieder und wieder der Staat etwas zu bekommen hat verstehe ich im Grundsatz nicht. Dabei ist es mir völlig wurscht was das Medianvermögen ist.
Wir haben 12. Sind doch eigentlich gar nicht so wenige, oder?
Hui das sind echt viele. Soviele gibt es an keiner Schule, die ich kenne. Auch richtig größte Schule mit fast 4000 SuS haben nur 9 A15er
Es ist mir wirklich peinlich, aber ich hatte sie noch nie gezählt
Es sind 11.
krass
Den Freibetrag gibt es doch längst und beträgt in direkter Linie mal eben 400.000€. Um einen vergleichbaren Betrag anzusparen, muss der durchschnittliche Arbeitnehmer jahrzehntelang arbeiten. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn ein Erbe deutlich teurerer Immobilien dann für den über 400.000€ hinausgehenden Betrag auch mal etwas Steuern zahlen muss.
Naja für den Freibetrag bekommt man nur noch Schrottimmobilien oder ein Haus im Wald vererbt. Der Freibetrag ist lächerlich.
Tatsächlich? Wieviele derer habt ihr denn? Bei uns hieße das, dass wir ca. 30 Abteilungsleitungen hätten. So viele verschiedene Bildungsgänge haben wir
Wir haben 3 AL. Die haben aber auch mehrere Schulformen.
haben (FHR oder Abi) zu verantworten und zu koordinieren wären. Darunter hat man dann pro Bildungsgang eine A14-Kraft, die das Tagesgeschäft im Bildungsgang managt
Das machen die AL auch. A14 haben andere Aufgaben. Ich z.B. u.A. den Vertretungsplan.
Achtung vielleicht etwas dumme Frage: Bei Personalnummer ist da die LBV-Personalnummer mit gemeint, da es dorthin geht, nehme ich an ja.
Meine Personalnummer bei der BR (also Personalaktennummer) wüsste ich nämlich nicht.
Ihr habt unterschiedliche Nummern? Meine SAP-nummer ist überall gleich.
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