Beiträge von laleona

    Ich dachte, die TE selbst hätte die Therapie ins Gespräch hier eingebracht, das scheint nicht so zu sein.

    Ich denke auch nicht, dass eine Psychotherapie etwas an den Zuständen in der Schule verbessern kann.

    Eine Psychotherapie kann nur etwas an den Zuständen in der TE verändern.

    Ob eine Psychotherapie sinnvoll ist, kann ja nur der Betroffene selbst entscheiden. Dieser eine Vorfall allein vermutlich nicht, aber vielleicht bringt er nur das bekannte Fass zum Überlaufen, das wissen wir nicht.

    Zudem, ich wiederhole mich gerne, kann man so eine Therapie auch selbst zahlen und dann erscheint das natürlich nirgends, wie auch. Man kann auch einfach 5mal hingehen, für sich was abklären, selbst zahlen (dürfte so 500 Euro kosten, maximal 1000) und dann erstmal gut sein lassen.

    Das Ganze könnte man auch mit kostenfreien Beratungsstellen erledigen. Möglicherweise sitzen dann dort halt unerfahrene Menschen, aber das kommt sicher auf die Beratungsstelle drauf an. Wichtig ist, dass man sich in professionelle Hände begibt, egal, was man vorhat, egal, was man tut. Bei der Autoreparatur bittet man ja auch nicht Karl-Heinz von der Ecke, sondern eine Werkstatt mit ausgebildeten Handwerkern.

    Es ist genau diese Opferbereitschaft, die im Ref gefordert wurde. Die die SL von mir fordert. Die die Förderlehrer, die mir im Nacken sitzen, von mir fordern.

    Des ist doch ein Quatsch, ich mein, der eine fordert dies, der andre fordert das, du musst für dich selbst entscheiden, was du machst und was nicht.

    Meine Mutter hat früher - als ich Kind war - immer das schöne Beispiel gebracht: Und wenn einer sagt, spring aus dem Fenster, machst du es dann?

    Was kann einen Lehrer an der Frage verwirren... dass jeder eine andre Uhrzeit als "spät" oder "früh" empfindet, sollte spätestens mit Studi-Zeiten klar geworden sein.

    So, eigentlich lieber auch früh ins Bett, nachdem der werte Herr Gatte aber eine Nachtigall ist, bleibe ich meist bis 23 Uhr oder so aus....

    Sich selbst für den Größten halten oder Bescheidenheit walten lassen?

    Ich durfte damals mit einer lieben Kollegin eine Schülerbücherei einrichten. Wir haben dafür nur gespendete Bücher von Kollegen genommen, es hat also nichts gekostet. Nach und nach gab es einen Etat für uns, mit dem wir aktuelle Bücher bestellen konnten. Heutzutage könnte man das sicher über Momo x oder wie die Services alle heißen, sicher noch günstiger machen.

    Wir haben zuvor eine Schülerbücherei von einem andren SFZ besucht und deren System 1:1 übernommen:

    Die Sortierung der Bücher erfolgte einfach über 4 (oder 5?) Gruppen, jedes Buch bekam ein farbiges Bläpperle (vulgo Aufkleber) auf den Buchrücken, es gab:
    - braun für Wissen

    - grün für Abenteuer

    - weiß für Gefühle

    -blau für Freundschaft

    - ...

    In das Buch klebten wir einen Zettel mit zB "Wissen 1" etc, die Nummern wurden nirgends eingetragen, das war quasi noch vor dem Computerzeitalter (zumindest an dieser Schule ;) ). Heutzutage könnte man das gleich mit Exel oder sonst was...

    So konnten die Kinder anhand der Farben sehen, wo sie am besten suchen sollten.

    Jedes Kind bekam einen Büchereiausweis von uns, den wir aufbewahrt haben. Dazu wurde immer eine neue Kartei angelegt, wenn Klassen neu kamen. In der Kartei (die nat. nach Klassen sortiert war) schrieben wir Ausleihdatum Rückgabedatum und Buchtitel mitsamt Nummer.

    Die Öffnungszeiten der Bücherei waren meine AG-Stunden, die Schüler machten dann die Ausgabe und schrieben auch "Mahnungen" (bei gespendeten Büchern hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen...).

    Wenn Zeit war, haben wir in der AG-Stunde auch einen Schaukasten mit Büchern und Buchempfehlungen bestückt.

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