Beiträge von laleona

    Ich widerspreche dir nur ungern (okay, stimmt nicht, macht saumäßig Spaß), aber rein diskursiv betrachtet gehst du mit dieser Replik sehr wohl auf karunas Beitrag ein, der dich offensichtlich ausreichend beschäftigt, um das Bedürfnis zu verspüren ihn ostentativ inhaltlich nicht zu kommentieren. Die tatsächlich coole Variante wäre es den Beitrag einfach komplett zu ignorieren oder - verrückte Idee - die darin enthaltene Kritik zu verstehen und anzunehmen, sprich einzugestehen, dass das, was du geschrieben hast gepflegter Bullenkot war und nicht zu überzeugen vermag.

    Das geht sprachlich jetzt runter wie Öl.

    Inhaltlich ist es sogar mehr als die Summe seiner Teile.

    Danke.

    Zu den Störern fällt mir nur die klassische Methode "Ich nehme dich nicht mit" ein, leider.... Für jede geschmissene Musikstunde müssen sie in der Pause einen Text über Mozart abschreiben...

    Bei mir gilt auch noch: Wer nicht mitmachen will, muss nicht, muss aber leise sein. Ich erlebe oft, dass den Schülern das Musikalische einfach zu nahe geht und deshalb können die nur Quatsch machen. Deswegen die Möglichkeit, nicht mitzumachen. Dann muss aber Ruhe herrschen (sie dürfen dann schon mitkommen, müssen aber unauffällig sein oder bekommen was zum Ausmalen oä).

    Danke schonmal für die tollen Tipps und v.a. den Hinweis, dass der Musikunterricht für alle "entspannend" sein sollte und kann. Und dass man ihn dann auch vorab so planen sollte, dass er auch einem selbst gefällt.

    Ich darf aller Voraussicht nach demnächst einen Seminartag für Referendare der Fachrichtung "emotional-sozial" zum Thema Musikunterricht geben. Ich dachte, ich nenne das ganze "Hilfe, ich muss Musikunterricht geben", denn so geht es (meiner Erfahrung nach) vielen, die plötzlich Musik geben müssen. Meine Idee war, die verschiedenen Bereiche des Musikunterrichtes aufzuzeigen und mit Inhalten je nach Jahrgangsstufen zu füllen. Dazu entsprechende Lehrwerke, wwws, und...?

    Die Bereiche, die ich immer so mache, sind:

    singen / Instrumente spielen / Bewegen zu Musik / Musik hören / Musikinstrumente / Komponisten /Arten von Musik / Rhythmik / Notation

    Habe ich was vergessen?

    Zu Instrumente spielen: Orff Instrumentarium

    Bewegen: einfacher Tanz in der Klasse oder Sport

    Instrumente: Kunde derselben

    Arten von Musik: Klassik etc., aber auch Musical, 12 Ton, Ballett...

    Rhythmik: mit Bodypercussion kurze Stücke einüben

    Freu mich auf Rückmeldung :)

    In dem Brief (Email) des Gesundheitsamtes stand drin, dass ich zu einem Testzentrum gehen kann, das habe ich jetzt auch gemacht (also für die Freitestung am Samstag). Ich musste für die Anmeldung den Grund für die Testung angeben (anklicken, in unsrem Fall "Quarantäneverfügung"). Dann war das kein Problem.

    Nun hockt mein Mann oben mit dem kleinen Kind, da er morgen eh frei hat und ich unten mit dem großen Kind, da wir beide morgen in die Schule müssen (so der Pooltest des großen Kindes heute negativ ist).

    So, mein Kindergartenkind ist nun auch in Quarantäne. Immerhin kann es sich am Samstag schon freitesten. Der neue Erzieher meinte, man könne unter 116117 auch einen Tester ins Haus bestellen, damit man mit dem potenziell kranken Kind nicht unter Leute muss. Mal sehen, werde berichten.

    Als ich wenige Wochen danach beim Hausarzt wegen etwas anderem war, hat der mich sofort 3 Wochen krank geschrieben, ohne, dass ich danach gefragt hätte. Das hat dann gut getan. Hätte ich sofort, in der Akutsituation zuhause bleiben können, wären es vermutlich auch nicht 3 Wochen geworden. Eigentlich weiß ich es ja, dass man besser sich gleich ausruht, egal, was man hat, aber manchmal ist man betriebsblind und dann braucht´s Hilfe von außen. Ich finde es schön zu lesen, dass ihr mehrheitlich nette SL habt und gut auf euch und eure Kollegen achtgebt.

    Natürlich könnte es schwierig werden, jetzt schnell einen Perso zu bekommen. Aber eben dann halt die Geburtsurkunde mitnehmen, die dürfte überzeugen. Und gleichzeitig einen Perso/Reisepass beantragen.

    Aber monatelang kann ja niemand fehlen ohne entsprechende ärztliche Atteste

    Danke mal wieder für deine unaufgeregte Art!

    Ja, zuerstmal unterstelle ich ihr nix, ich sagte ja, dass ich das Gespräch mit ihr suche, um vielleicht mal was rauszuhören. Ansonsten gibt es in diesem Fall noch einige Hinweise (die ich hier jetzt nicht breittreten möchte), dass es sich nicht um eine Krankheit handelt.

    Aber ja, man steckt nicht drin und sollte genau hinschauen und nix auf Hörensagen geben.

    Wir hätten auch niemanden für unsre kranken Kinder. Wir haben keine Omas vor Ort (200km weg) und auch sonst niemanden. Kranke Kinder gibt man ja auch nicht zu Freunden der Kinder.

    Bei besagter Kollegin gibt es so etwas nicht. Sie ist alleinerziehend mit erwachsenem Kind (gesund) und hat auch sonst niemanden zu betreuen. Sie fehlt monatelang.

    Das erwähnte Vorgehen mag zwar umempathisch sein, ist aber doch durch ensprechende Verordnungen/Erlasse klargestellt. Er darf dir das als gar nicht genehmigen und dadurch Mehrarbeit/-kosten verursachen. Kollegen, die in solchen Fällen gerne aushelfen, gibt es aber auch immer.

    Du passt zu meiner (gottseidank ehemaligen) Schulleitung.

    Im Übrigen war die Einäscherung wie auch die Urnenbeisetzung meines Bruders jeweils an meinem freien Tag (Dienstag). Denn für den Tod des Bruders bekommt man auch nicht frei.

    Es macht mich immer wieder sprachlos, dass in Diskussionen Geld als Argument genannt wird.

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