M. E. wird in einem guten Unterricht in angemessenen Grenzen auf Geschlechterunterschiede bzw.
Ängste Rücksicht genommen und zwar in Sport sowie in anderen Fächern.
Ich finde es ziemlich wichtig, dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Erziehungspersonen unterschiedlichen Geschlechts kennenlernen und dass diese sich bemühen, Stereotypen möglichst keinen Raum zu geben. Bei mir ist das vor allem im Physikunterricht wichtig, da dort immer noch recht wenige Frauen unterwegs sind.
Ich würde mich gegen geschlechtergetrennten Unterricht aussprechen, auch wenn solche Dinge z.B. religiös begründet würden. Mein Ziel ist es immer, individuelle Fachinteressen usw. zu befördern und nie geschlechtliche Identität oder sexuelle Orientierung als Kriterium für irgendwas gelten zu lassen.
Zur Arztfrage kann ich nur sagen, dass ich einen ganz tollen, sehr einfühlsamen männlichen Gyn hatte und meine aktuelle Ärztin auch ok ist. Außerdem wundere ich mich darüber, dass hier nur der Gyn in Frage geriet, ich habe mich schon bei sehr vielen Ärzten oder auch Ärztinnen unterschiedlicher Fachrichtungen ausgezogen und anfassen lassen. Das finde ich derartig unproblematisch...