Diese Frage ist an sich doch auch berechtigt und zielt auf das Problem hin, dass man oftmals leistungsschwächere SuS fördern soll und evtl. Auch möchte, dann aber keine Kapazitäten mehr für die anderen zusätzlich hat.
Beiträge von MarieJ
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Tayfun du hast meinen Text beim Zitieren zerrissen. Wenn man ihn ganz liest merkt man hoffentlich, dass ich von dieser Argumentation („wusste man vorher“) nix halte, wenn sie nicht dann auch auf alle angewendet wird - also auf auch auf Grundschullehrer.
Dasselbe hast du gegenüber Mikael doch auch schon geschrieben, oder habe ich das so missverstanden? Bisher hatte ich dich immer so verstanden, dass du den Argumenten für „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ auch nichts abgewinnen kannst, weil es eben ganz oft nicht gleiche Arbeit ist und es besser wäre, die Arbeitsbedingungen mit dem evtl vorhandenen Geld zu verbessern.Auch gleiche Ausbildungslänge ist m.E. nicht a priori ein Argument für gleichen Lohn. Der Begriff „gleiche Arbeit“ ist zusätzlich hoch problematisch, weil da immer so viel Wertung mit verbunden ist. Auch wenn manche Arbeit nicht gleich ist, ist sie in vielerlei Hinsicht nicht weniger zu wertschätzen und wird dennoch unterschiedlich bezahlt.
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Zustimmung turtlebaby! Aber man sieht daran eben, dass es niemals generell um „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ gehen kann, weil das schlicht in einer ganzen Gesellschaft nicht machbar ist.
Außerdem, wie ja hier schon von manchen mehrfach ausgeführt, ist es ausgesprochen problematisch von „gleicher Arbeit“ zu sprechen. Dies ist m. E. A. auch völlig unabhängig von dem Unterschied Privat- vs öffentliche Schulen.
Der Vergleich ist nur insofern richtig, als es sich die KuK heutzutage meist aussuchen, wo sie hingehen. Also gilt dann entweder nie oder für alle: Wer’s vorher weiß, darf hinterher nicht meckern.
Meiner Ansicht nach ist das Argument aber nur partiell gültig, da man bei bestimmten Berufswünschen eben keine Wahl des Arbeitgebers hat.
Insgesamt müsste es darum gehen, mehr Leute zu gewinnen. Und das kann man durch höhere Gehälter und/oder Verbesserung der Arbeitsbedinungen tun.
In der Zukunft wird sich das Problem dann von den Grundschulen auf Sek I und dann Sek II verlagern, wo es ja jetzt schon die berühmten Mangelfächer gibt, denn in diesen ist das Studium schon sehr anspruchsvoll und wird von vielen gescheut aufgrund von Defiziten bei Mathe usw.
An den Privatschulen kommen dann entweder die Idealisten an oder die mit den geringen Chancen an den anderen Schulen. -
Ich schließe mich Philio uneingeschränkt an: Die Vögel könnten die Würmer auch teilen oder beim Streiten zerreißen. Bei längeren Regenwürmern ist das doch kein Problem.
Dass das Teilen wichtig ist, bringen wir den Kindern doch wohl auch bei!Aber ansonsten ist Aufgabe 2 schwerer, weil da „mehr als“ steht und man dennoch Minus rechnen muss - um es mal schlicht auszudrücken.
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Vor allem diejenigen KuK, die in den 80iger bis 90iger Jahren mit dem 2. Stex fertig waren, haben kaum noch Stellen an den staatlichen Schulen bekommen. Hier in NRW konnte man sich mit manchen Fächern nicht mal mehr bewerben. Von diesen KollegInnen sind viele an die Privatschulen gegangen, um überhaupt als LehrerIn arbeiten zu können.
Viele von denen gehen bald in Rente und dann haben diese Schulen ein massives Nachwuchsproblem.
Ansonsten stimmt die Einschätzung, dass immer mal Leute mit nicht so dollen Examensnoten genommen wurden - nur dass das nicht unbedingt die wirklich schlechteren KuK sind. -
Ich lerne meist, bevor ich eine Klasse das erste Mal habe, nach einem Foto, weil ich in meinen Anfängen mal einige Stunden lang auf falsche Namen hereingefallen bin.
Dann kann ich die Namen in der richtigen Reihenfolge vom Foto sehr schnell, wenn ich die SuS aber in der Realität sehe, weiß ich bei manchen nicht, wer denn nun zu welchem Gesicht gehört
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Trockener Wein oder auch mal ein Muldoon (whiskylikör).
Und du?
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„Evidenzbasiert“ ist doch nichts anderes alles „empirisch nachgewiesen“. Das bedeutet eigentlich auch, dass sehr, sehr lange Erfahrung (wie teilweise bei TCM) eine Studie ersetzen kann - anekdotische Erfahrungen und krude, Mystifizierungen mal ausgeschlossen.
In der modernen Pharmaforschung gibt es auch sehr problematische Studiendesigns: ich war selbst in einer Studie, die nur 80 Teilnehmer über 2 Jahre hatte und die auch noch mit etwas unterschiedlichen Erkrankungsbildern. Fand ich schon eine etwas dünne Grundlage, aber es war ein lecker teures Krebsmedikament...dennoch bin ich an der Stelle der bösen Pharmaindustrie für die neuen genialen Antikörpermedikamente dankbar.
Medizin ist eben eine empirische Wissenschaft und Studien die zu evidenzbasierten Verordnungen führen, haben auch so ihre Fallstricke.
Trotz aller Sympathie für alternative Heilmethoden, gibt es ja gut belegte Effekte chemischer oder chemisch nachgebauter Mittel. Bei homöopathischen Ersatzmitteln für Antibiotika kann ich mir eine positive Studienlage nur vorstellen, wenn der Effekt eher „um die Ecke“ geht als direkte Abtötung von Bakterien. So eine Studie in Auftrag zu geben wäre m. E. die reinste Geldverschwendung. Besser man gibt Ärzten mehr Geld für Gespräche usw. -
Das wäre in NRW nicht zulässig - wird aber im Wissen um die fehlenden Rechtskenntnisse der Eltern und Schüler trotzdem gemacht. Einzige Ausnahme wären Schulen, an denen samstags regelmäßig im zweiwöchentlichen Rhythmus Unterricht stattfände.
Bist du da sicher? Ich habe das in NRW schon von mehreren Schulen für Klausuren in der Sek II gehört. Eine davon war allerdings eine Ersatzschule. Findet man das in der BASS?
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Normalerweise ja, denn es gilt, was der Arzt attestiert.
Ansonsten muss du die Fähigkeit bzw. Ehrlichkeit des Arztes anzweifeln (evtl. bei der Ärztekammer nachfragen). Es gab ja gerade letztens diesen Fall, dass ein Arzt mehreren StudentInnen Atteste für dieselbe Prüfung ausgestellt hat. Ich meine, die haben alle Stress bekommen, sowohl der Arzt als auch die Studis. -
Ich versteh‘s, aber Nachtreten ist auch nicht ok.
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@tabularasa Ich finde, du überziehst schon wieder ordentlich, wenn du KollegInnen auf ihre angeblichen Pflichten hinweist. Außerdem ist der Ton, den du dabei anschlägst („Fingernägel“) schon sehr an der Grenze.
Selbstverständlich gehört es in vielen Lebensbereichen dazu, mit irgendwelchen unangenehmen Situationen umzugehen, wer da aber wie reagieren muss, bestimmst nicht du.
Es kann ja sein, dass die eine ein Problem mit Kotze hat, der andere nicht. Gleiches gilt für schlimme offene Wunden u. ä. (da könnte es mir z. B. Passieren, dass mir so schlecht wird, dass ich nur noch einen Notruf absetzen kann). Alle Varianten, in denen man nach bestem Wissen und eigenen Möglichkeiten reagiert, sind ok. Ein Muss für die von dir verlangten Verhaltensweisen gibt es im Lehrerberuf sicher nicht. -
Och Mensch! Jetzt wurde es mal spannend und du lässt den Mod raus

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Valerianus: wie kommst du denn darauf, dass die von dir genannten „Prämissen“ aus den Geometrien Fakten seien? In der Mathematik gibt’s nur geistige Inhalte, mit Fakten hat das nichts zu tun.
Oder verstand ich deinen Beitrag miss? -
Elisenlebkuchen und Shortbread
Welcher Süßigkeit kannst du gar nicht widerstehen?
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Also kann hier Anarchie ausbrechen und ihr macht nichts. Gut, dass ich das weiß.
Das ist jetzt aber ordentlich überzogen, tabularasa.
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Tabularasa: „Ich hab eine Klasse, da könnte ich mir das durchaus vorstellen und eine andere, in der ich mir vermutlich schon vorab einen Anwalt nehmen würde, wenn ich zur Fahrt aufbrechen müsste.„
Nur mal Interessehalber: Was arbeitest du denn jetzt alles? 23 Stunden Pflege und Schule? Und Uni und pendeln und Kind quasi alleinerziehend?
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Off Topic: Unabhängig davon, wie ich zu Keckks Beiträgen inhaltlich stehe, triggert mich eine solche Bemerkung: (Schmidt)
„Auch auf einem Smartphone/Tablet gibt es Großbuchstaben. Du musst nur die Shift-Taste verwenden. Mache ich auch.“
Ich empfinde es als eine herablassende Zurechtweisung, statt derer man ja auch einfach schreiben könnte: „verwende doch bitte Groß- und Kleinschreibung, dann kann man deine Texte leichter lesen“.Ansonsten hat doch eine solche Bemerkung nur den Sinn zu ätzen.
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Wenn das Arbeitsklima ansonsten - vor allem mit den KollegInnen- ok ist, würde ich einfach abwarten. Auf Nachfrage evtl. sagen, dass ihr vorhabt zu heiraten.
Wenn dann die Probezeit herum ist und sie dir irgendwann kündigen wollen, könntest du eine entsprechende Klage anstrengen. Falls die Formulierungen im Arbeitsvertrag nicht ausreichen, um einen Ehezwang abzuleiten (was bei den katholischen Trägern auf jeden Fall gilt), dann wirst du einen Prozess wahrscheinlich gewinnen und zumindest eine Abfindung kassieren.
Nicht selbst zu kündigen hat auch den Vorteil, dass man keine Sperrfrist beim AlG bekommt.Das gilt aber nur, wenn du es dort wirklich gut aushalten kannst. Ansonsten: weg mit Schreck! Und: weiter verbreiten, wie die mit dir umgehen.
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CDL „Unkritisch einfach nur Ritalin als Lösung zu propagieren- und danach lesen sich für mich manche Beiträge hier- ist aber sicherlich auch keine verallgemeinerbare Lösung.“
Komisch - Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass viele Beiträge sich eher gegen Ritalin, aber bei denen die eher dafür sprachen, alle eine gesicherte Diagnose verlangen und alternative Therapien nicht ausschließen.
Da die ganze Sache ja sehr individuell unterschiedlich zu beurteilen ist, muss man genauso individuell auf die möglichen Therapieansätze schauen. Mir war es dabei wichtig, Ritalin nicht pauschal zu verteufeln, da es eben in manchen Fällen wie eine Erlösung wirkt und dann seine Berechtigung hat.„Medizin ist halt keine exakte, sondern nur eine empirische Wissenschaft“, sagt mein Onkologe immer, wenn es um Therapien geht. Das macht das ganze so problematisch, denn die Studienausgangslagen sowie deren Interpretationen sind oft nicht eindeutig genug.
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